E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

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Wieviel bin ich bereit zu bezahlen ?

Kostenfrei
33%
50
max. 5,00€ / 24h
39%
59
5,00€ - 10,00€ / 24h
25%
38
über 10,00€/ 24h
2%
3
Insgesamt abgegebene Stimmen: 150

Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

Graustein
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Natürlich sind die Sachen irgendwo eingepreist. Verschenkt wird nix.
Trotzdem gibt es auch noch Hotels die für Wasser Geld verlangen oder auch für WLAN.
Diese sind auch nicht zwingend billiger.

In so fern könnte man ja auch einen Euro fürs laden "einpreisen".

Und nochmal zur Pauschale: Ist der Akku nicht wirklich leer lohnt sich das oft nicht, dann lädt man lieber an einer Säule beim einkaufen etc.
Bzw müsste die Pauschale dann recht Niedrig sein.
War zwar fiktiv, aber als Beispiel, die Zoe kann uU nur 1/4 vom tesla laden zahlt aber nur 1/5 weniger als ein Tesla...
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Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

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smochen hat geschrieben:
Ich beispielweise sehe es nicht unbedingt ein, dies als kostenfreie Leistung zu "verschenken":
Ein Ladeangebot für Elektrofahrzeuge ist doch eine konkurenzlos günstige Werbemaßnahme.
Von da her: Natürlich kostenlos, weil es sich durch bessere Auslastung selbst finanziert.
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Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

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Grundsätzlich bin ich durchaus bereit, für eine Lademöglichkeit bei der Übernachtung zu bezahlen. Dabei ist mir generell die zuverlässige Verfügbarkeit wichtiger als der Preis. Eine Reservierungs-Option wäre in diesem Zusammenhang übrigens auch wünschenswert. Als kostenmäßige Größenordnung würde ich je nach Hotelkategorie bis zu etwa 50% Aufpreis auf die Parkgebühren als angemessen empfinden.

Pauschale Abrechnung finde ich aus eigener Erfahrung zwar nicht fairer als nach Verbrauch, aber wesentlich praxistauglicher. Wenn ich hier lese, eine Kategorisierung nach Fahrzeugschein, Ladeleistung und Ladezustand vorzunehmen - welches Personal an der Rezeption soll da durchblicken? Die brauchen andere Kompetenzen als über technische Details der Autos ihrer Gäste Bescheid zu wissen.

Ob diese Pauschale dann für mich gerade günstig oder teuer ist, weiß ich selber am Besten. Dann kann ich selbst entscheiden, ob ich die Ladung am Hotel dazubuche oder eben nicht, wenn ich außerhalb günstiger laden kann.

Die Frage ist, ob Hotel-Ladestationen der LSV unterliegen und damit der PAgV, sprich ob eine pauschale Abrechnung in der Hotel-Tiefgarage dann unzulässig wäre. Ich glaube dass dem nicht so ist, aber wenn doch, würde ich den Strom am Einfachsten doch kostenlos (=im Zimmerpreis enthalten) abgeben. Oder einen kommerziellen CPO ins Boot holen, der die Ladesäulen betreibt und euch am Umsatz beteiligt bzw. die Stellplätze pachtet.
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Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

Helfried
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Grundsätzlich sollte der Strom im Hotel kostenlos angeboten werden bzw. global auf die Zimmerpreise aufgerechnet werden. Extrakosten für Wlan, Fernseher und Strom wirken ein wenig gestrig und, zumindest für den Normalurlauber, abstoßend.
Um den Fair-Use-Gedanken aufrecht zu erhalten, könnte man ja jede Nacht erneut das Personal um Freischaltung der Ladesäule bitten müssen, damit nicht einer täglich 500 Kilometer in seinen Mietwagen tankt, mit dem er sich das ganze Land anschauen möchte.

Bei Business- oder Promi-Hotels mag das anders aussehen.

Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

Fire
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Ich kann zwar nur etwa 12kWh tanken, egal wie schnell oder langsam die Dose ist, ich wäre aber trotzdem bereit bis zu 10 € dafür zu bezahlen da ich am nächsten Tag wieder mit vollem Akku losfahren will.
Wenn das Hotel daneben seinen Strom allerdings zu ansonsten vergleichbaren Leistungen gratis abgibt, dann werde ich natürlich dieses buchen ;)

Wenn ich den Betrag selber festlegen darf oder den Strom gratis kriege gibts meist 5€ von mir.

Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

Oberfranke
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smochen hat geschrieben: Erstmal Danke für die sachliche Diskussion..
Natürlich ist die exakte Abrechnung (ganz abgesehen von der komplett kostenfreien Nutzung) die "Fairste".

Ich persönlich sehe nur die Gefahr(en), die hier auch schonmal angedeutet worden sind.
Die größte Sorge habe ich um die geliebten Diskussion mit dem Gast ("Werte können nicht stimmen")...

Auch die Vergleiche mit WLAN, dem Fitnessraum, Wasser etc. die hier schon angebracht wurden - ICH finde die hinken...
- WLAN ist eine Flatrate, zahle ich sowieso
- FItnessraum ist überspitzt formuliert eine einmalige Anschaffungsgebühr und dann hat sich das... kann also in den Zimmerpreis umgelegt werden.
- Flasche Wasser ebenso.. ihr braucht nicht denken, dass dieser Euro für das Wasser nicht im Übernachtungspreis mit einkalkuliert ist :P

Fazit:

Momentan tendiere ich zu einer Gruppe A, B, C Lösung - fiktives Beispiel

Gruppe A: E-Smart, etc. €~5 / 24h
Gruppe B: Renault Zoe etc. €~8 / 24h
Gruppe C: Tesla etc. €~10 / 24h
Ich möchte an dieser Stelle auf die Komplexität einer solchen Gruppen Lösung hinweisen. Die Liste der Fahrzeuge muss aktuelle gehalten werden, jeder MA an der Rezeption muss die Gruppeneinteilung kennen (und auch dort wird es im Übrigen Diskussionen mit einzelnen Gästen geben) und strenggenommen muss das ja auch kontrolliert werden (kommt Gast X wirklich mit einem Smart und nicht mit einem Taycan).
Ist alles machbar, aber komplexer als man auf den ersten Blick meinen mag.

Was die hinkenden Vergleiche angeht, so bitte ich folgendes zu bedenken: Viele Leistungen im Hotel sind in die Zimmerpreise umgelegt. Und zwar unabhängig davon ob die Gäste die Leistung in Anspruch nehmen oder nicht. Einige dieser eingepreisten Leistungen haben erhebliche laufende Kosten (z.B. Sauna oder Schwimmbad), sind also mit Ladestationen für E-Fahrzeuge durchaus vergleichbar.

Es ist Aufgabe der jeweiligen Hoteldirektionen zu entscheiden, wo das Optimum zwischen angebotenen Zusatzleistung, Nutzungsgrad, wahrgenommenem Wert der Leistung für den Kunden, und verträglichem Zimmerpreis ist. Wenn dieses Optimum die explizite Bepreisung bestimmter Zusatzleistungen erfordert, dann muss dafür eine kundenfreundliche und effiziente Lösung gefunden werden. Welche Lösung das im Einzelfall ist hängt von diversen Faktoren ab und lässt sich nicht allgemein beantworten.
Tesla Model S85 seit 26.11.2015 :D :D :D
www.e-mops.de - Ladestationen mit Wau-Effekt

Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

Fire
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Ja, diese Preis Staffelung abhängig vom gefahrenen Auto finde ich auch unnötig kompliziert.

Ich würde es eher so machen: Schuko ist im Zimmerpreis inbegriffen, "Schnellader" kostet 10€ pro Tag.
Wenn dann der Tesla Fahrer beschliesst dass ihm die Strommenge am Schuko ausreicht dann kann er dort laden, wenn er seinen 100kWh Akku füllen will dann nimmt er das kostenpflichtige Angebot.

Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

smochen
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Ein weiteres Argument welches ich noch in den Raum werfen möchte hinsichtlich ein Pauschalbetrags des Ladens.

Korrekterweise führt ihr auf, dass es unfair ist wenn Fahrer A mit 90% Akku im Vergleich zum Fahrer B mit 30% Akku lädt.
Bin ich bei euch... allerdings ist das eben eine klassische Mischkalkulation die es transparent und einfach machen soll.

Gegenbeispiel kostenpflichtiger Stellplatz. Dieser kostet in den meisten Hotels pro Übernachtung Pauschal Betrag X.

Nun spielt es aber (in den meisten Fällen!) keine Rolle ob der Gast morgens um 11.00 Uhr anreist und am nächsten Tag um 12.00 Uhr wieder geht bzw. Abends um 21.00 Uhr anreist und gleich um 07.30 Uhr wieder los muss. Ich hoffe ihr versteht auf welchen Punkt ich hinaus möchte...

So ist es nunmal bei jeglichen (!) Pauschalen / Flatrates... für die einen lohnt es sich, für die anderen eben nicht...

Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtung

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  • hghildeb
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Weil es ja in der Abstimmung auch um die maximal vertretbare Höhe der Pauschalen geht - es spielt natürlich auch eine Rolle, um was für ein Hotel es sich handelt.
Ein 5-Sterne-Golf-Resort, wo eine Junior-Suite 500€ oder mehr kostet, kann den Ladestrom leichter in einer Mischkalkulation "verstecken" als ein Low-Budget-Hostel mit 29€ pro Nacht. Wobei der Golfer vermutlich auch eher bereit sein wird, einen Aufpreis zu bezahlen als der Backpacker, der auf jeden Cent schauen muss.
Zuletzt geändert von hghildeb am Fr 12. Apr 2019, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: E-Autos aufladen im Rahmen einer Hotelübernachtungg

Pfalz-Markus
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Ich empfehle eine Lademöglichkeit zu installieren die über dritte abgerechnet wird ( beispielsweise New Motion ) . Preisdiskussionen geht man damit aus dem Weg. Und man kann damit auch tagesgaste anlocken ( Restaurant oder Café )

wenn das Hotel dann noch für den Notfall ( Gast hat/kennt die nötige Ladekarte nicht ) eine hauseigene Karte hat die ggfs dem Kunden für die Ladung zur Verfügung stellt, hätte ich an der Stelle aufgrund des Service keine Problem damit wenn 0,50 Euro pro kWh ( die man ja als Hotelier auf seiner ladehistorie ablesen kann )abgerechnet werden.

Wichtig finde ich dass ich mich als angekündigter Gast auf die funktionierende und freie Säule durch reservieren verlassen kann. Hier habe ich schon tollen Service erlebt ( reserviert Schild mit meinem Namen am absperrband) . Sowas produziert glückliche Kunden...

Ansonsten empfehle ich den Strom in den Zimmerpreis aufzunehmen - ebenso wie z.b. Hallenbad und Sauna. Und dann heißt es halt : bei uns ist das alles drin...
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