Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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Rudi L
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Ähnliches hatte ich in dreimaliger Folge auf der A2 erlebt. Reichweitenangst bei 64 kWh sollte nicht sein.
Wenn die Elektromobilität voran kommen soll müssen die Betreiber noch einige Aufgaben lösen.
Bis dahin nutzen wir den Kona innerhalb seines Radius. Den Rest macht der Verbrenner.

Es sei denn ich habe viel Zeit und Lust auf ein kleines Ladesäulenabenteuer.
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Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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    mlie
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Man hätte noch die Allegro Säule in Walsrode gehabt. Bis jetzt nachts immer frei und Funktionsfähig, sind 4km oder so Umweg,aber besser als ohne Heizung Hintern LKW herzutuckern.
250 Mm elektrisch ab 2012.
Glücklicher Fahrer einer E-Flat.com Zoe.
Ist froh, dass er kein Octobassist in einem Orchester ist - sonst würde ich ja immer noch ne Ausrede haben, nicht elektrisch zu fahren...

Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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eFredHH
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Für diese (defekte) Säule gibt es sogar ein großes Innogy-Logo auf dem offiziellen Wegweiser... :-(

Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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rsiemens
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Habe heute eine E-Mail an
Innogy
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Bund der Steuerzahler
Gerichtet:

Sehr geehrte Damen und Herren von Innogy Elektromobilität
Sehr geehrte Damen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur,
Sehr geehrte Damen und Herren vom Bund der Steuerzahler,

Am 25.2.2019 war der Unterzeichner mit einem Hyundai Kona EV 64kWh vom Hamburger Flughafen in die Region Peine unterwegs.
Da die Restladung des Akkus für die Rückfahrt nicht ausreichen würde, war eine Nachladung erforderlich. Diese sollte an einer der Ladestationen entlang der der A7 erfolgen. Dazu wurde gegen 23 Uhr zunächst die EnBW Ladestation auf dem Rastplatz Bispingen angesteuert. Diese Station ließ sich jedoch mein keiner Lagerkarte / App freischalten.
Im guten Glauben, es gibt genügend Rastplätze mit Ladesäulen entlang der A7, fuhr der Unterzeichner zur nächsten Ladestation Innogy auf der Autobahnraststätte Vorm Wietzenbruch West in Soltau. Jedoch stand an dieser „Außer Betrieb“.
Von dort bis Lehrte es auf der A7 jedoch keine einzige Ladestation. Da die Reichweite bis dort zu knapp war, blieben dem Unterzeichner nun 2 Optionen:
1. Suche nach einer funktionierenden Ladestation abseits der A7
2. Im Schleichtempo nachts auf der Autobahn versuchen, bis nach Lehrte zu kommen.
Der Unterzeichner hat sich für die 2. Variante entschieden und – großem Akku sei Dank – auch geschafft, gestresst und zum ersten Mal die sprichwörtliche Reichweitenangst hautnah erlebt.
Am Sonntag den 10.3.2019 hat der Unterzeichner auf dem Rückweg von Hamburg nach Peine erneut die besagte Innogy-Ladestation geprüft, und – welch eine Überraschung – die Station war immer noch abgeschaltet.
Ein Anruf am Montag den 11.3.2019 gegen 9.35 bei der Innogy-Hotline unter +49 800 2255793 mit Frau XYZ hat folgendes zu Tage gefördert:
- Frage: „wie lange ist die Station schon abgeschaltet?“ Antwort: „kann ich nicht sehen wann die letzte Ladung erfolgreich war. Aber ich kann gerne eine Störung aufnehmen und an die Technik weiterleiten.“
- Frage: „wann wird die Station wieder funktionieren?“ Antwort: „kann ich nicht sagen, aber die Techniker wissen schon bescheid.“
Mit anderen Worten: absolute Hilflosigkeit und Ahnungslosigkeit.
Ein Blick in den Ladelog von goingelectric.de bring mehr Klarheit: spätestens seit dem 31.1.2019 funktioniert die Ladestation nicht mehr.
Die Station ist also schon seit ca. 6 Wochen inaktiv.
Da kommen einige Fragen auf, die hiermit gestellt werden:
1. Frage an alle Beteiligten: welche Funktion hat eine seit 6 Wochen inaktive Ladesäule? Dekoration? Oder Sollte es ein Täuschungsmanöver sein? Wird hier eine Funktion vorgetäuscht, die gar nicht da ist?
2. Frage an alle Beteiligten: Wie kommt dass, das an einer strategisch wichtigen Autobahn-Achse wie die A7 eine einzige auf dem Rastplatz Ladestation über 6 Wochen lang inaktiv steht, ohne dass der Betreiber Innogy aktiv wird? Wie wird hier konkret an dieser Stelle der Versorgungsauftrag realisiert?
3. Frage an das bmwi: ist es nicht an der Zeit, die entsprechenden Versorgungsverträge mit Innogy überprüft werde, und gegebenenfalls Innogy wegen Verletzung der vertraglichen Verpflichtung zur Versorgung der Elektromobilität anzuklagen?
4. Frage an Bund der Steuerzahler: bitte zu prüfen, ob nicht zu Unrecht bezogene Fördermittel zurückgefordert werden sollten. Jedenfalls kann man sich nicht vorstellen, wie wochenlang nicht funktionierende Ladesäulen gefördert werden können? Als Steuerzahler bin ich gegen derartige Verschwendung von Steuergeldern.

Zusammenfassen erlauben Sie mir noch eine persönliche Einschätzung der Situation.
Es ist seitens Innogy ein Schlag ins Gesicht der E-Mobilsten, die auf funktionierende Ladesäulen angewiesen sind, besonders auf Autobahnrastplätzen, wo man nur eine Ladestation hat. Kaum vorstellbar was passiert wäre, wenn an der gleichen Raststätte die Tanksäulen wochenlang kaputt stehen würden! Statt die Elektromobilität zu fördern, wird sie hier torpediert.
Ich finde, solche Anbieter, die ihre vertraglichen Verpflichtungen zur Stromversorgung der E-Fahrzeuge mit den Füssen treten, habe nichts in diesem Geschäft zu suchen. Die Säulen gehören abmontiert und der Platz freigemacht für Anbieter, die ihre Aufgabe ernst meinen und die Respekt vor den E-Fahrern haben.

Mit E-mobilen Grüßen aus der Region Peine,
31234 Edemissen bei Peine / Niedersachsen
- Am 3.3.2020 eUp bestellt
- Ab 15.11.2018: Kona 64 kWh Premium
- August - Oktober 2018: ZOE R90 41kWh
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Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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mack3457
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Wer liest schon so einen langen Sermon, um dort die relevanten Infos rauszufischen...? "Seit mindestens sechs Wochen ist die Ladesäule [...] defekt. 1. Frage ... / 2. Frage ... ...".

Hat innogy einen Versorgungsauftrag? Das wäre ja spannend. Dann würde sich vielleicht auch mal was an der B6n / A36 tun, weil z.B. die A36 nicht versorgt ist.

Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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    hghildeb
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Ich sehe vor allem auch keine "vertraglichen Verpflichtungen zur Stromversorgung der E-Fahrzeuge" - worin sollte die begründet sein?
Bild Bild (Verbrauch inkl. Ladeverluste) - Ioniq Elektro - Premium - Phantom Black

Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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Michael_Ohl
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Wie man es schafft von Hamburger Flughafen nicht vollgeladen nach Hause zu fahren, ist wohl eines der Rätzel der Menschheitsgeschichte. Direkt auf dem Parkplatz vor dem Terminal auf dem oberen Deck stehen zwei Triplecharger. Aktivierbar mit vielen Karten und auch per SMS. Die beiden sind auch noch mit Abstand die billigsten Parkplätze am Flughafen und selbst wenn es etwas länger als die offizielle 1Stunde sagt keiner etwas. Auf dem Weg zur AB steht der nächst an einer Texaco Tankstelle und im Süden von Hamburg sind noch einige Säulen.
Kommt mir so vor wie mit dem Auto auf Reserve auf die BAB zu fahren und sich zu wundern, das der Rasthof nach 65km leider gerade wegen Umbau geschlossen ist.
Grob fahrlässig oder dumm ist hier eher die Frage als so etwas auf die Infrastruktur zu schieben.

MfG
Michael

Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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rsiemens
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hghildeb hat geschrieben: Ich sehe vor allem auch keine "vertraglichen Verpflichtungen zur Stromversorgung der E-Fahrzeuge" - worin sollte die begründet sein?
Frage andersherum: wozu wird eine (einzige) Ladesäule auf einer Autobahnraststätte aufgestellt?
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Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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rsiemens
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Michael_Ohl hat geschrieben: Wie man es schafft von Hamburger Flughafen nicht vollgeladen nach Hause zu fahren, ist wohl eines der Rätzel der Menschheitsgeschichte. Direkt auf dem Parkplatz vor dem Terminal auf dem oberen Deck stehen zwei Triplecharger. Aktivierbar mit vielen Karten und auch per SMS. Die beiden sind auch noch mit Abstand die billigsten Parkplätze am Flughafen und selbst wenn es etwas länger als die offizielle 1Stunde sagt keiner etwas. Auf dem Weg zur AB steht der nächst an einer Texaco Tankstelle und im Süden von Hamburg sind noch einige Säulen.
Kommt mir so vor wie mit dem Auto auf Reserve auf die BAB zu fahren und sich zu wundern, das der Rasthof nach 65km leider gerade wegen Umbau geschlossen ist.
Grob fahrlässig oder dumm ist hier eher die Frage als so etwas auf die Infrastruktur zu schieben.

MfG
Michael
Dem ist nicht ganz so.
zunächst mal, haben wir nicht am Flughafen geparkt, sondern auf einem P&R unweit vom Flughafen.

Ich weiss sehr gut, dass es in Hamburg genügend Lademöglichkeiten gibt. Aber ich hatte noch ca 45% und damit wäre es etwas zu früh zum Nachladen.

Bei 30% Restakku habe ich dann die nächstgelegene Autobahnraststätte genommen. usw.
Zugegeben, habe ich mich auf dieser Fahrt mehr als "Normalbürger" verhalten und genau dass wollte ich auch meiner Frau demonstrieren, die weniger enthusiastisch ist. Ich habe so gehandelt, wie ich mit dem dem Verbrenner unterwegs bin und zum Nachtanken / Pause Machen den nächsten Rastplatz aufsuche - da kommt mit nicht in den Sinn nachzudenken, ob die Tanksäulen dort vielleicht kaputt sind.

Wenn E-Mobilität alltagstauglich sein soll, dann sollte man sich auf die Ladeinfrastruktur genauso verlasse können, die auf die Tanksäulen.
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Re: Schnellader-Situation zwischen Hamburg und Hannover

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    tstr
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