Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Odanez
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Dann schau mal den "NEW e-mobility@home" Tarif an. 21,72ckWh, 5,42€ Grundpreis pro Monat.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Ab 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

FreaXter
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Ein wenig problematisch ist die Stromtarif Suche schon, wir wohnen 10km von der österreichischen Grenze im Allgäu. Hier ist der Netzbetreiber die VKW aus Österreich, daher sind nicht alle Stromanbieter aus Deutschland hier verfügbar. Habe eine Wallbox, die aufgrund der KFW Förderung aktuell mit Ökostrom läuft. 27.8Ct/kWh ist der aktuelle Tarif.

Wir haben ca. 45km Arbeitsweg eine Strecke, davon 90% Landstraße, 10% Stadtverkehr würde ich schätzen. Grundsätzlich ok, ich schaffe so 18.4kWh/100km

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

SamEye
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Moin ;)
@FreaXter: das Problem an dem Vergleich ist, dass man einen durchaus effizientes Diesel-Modell mit einem der weniger effizienten Elektrofahrzeuge vergleicht. Nimmt man einen Ioniq - oder selbst unseren i3, den ich derzeit mit etwa 16kWh auf 100 bewege - zum Vergleich her, dürfte sich das Kostenrad wieder in die andere Richtung drehen.
Bei uns stand die Zoe eigentlich auch auf dem Einkaufszettel. Allerdings hat sie sich wegen verschiedener Dinge - u.a. der Verbrauch und die grausame Ladeleistung im Winter - relativ schnell disqualifiziert.

Von den anderen Kosten (Versicherungen, Wartung) fang ich erst gar nicht an. Unser i3 kostet beispielsweise nur knapp ein Drittel der Versicherungsprämie, die wir vorher für einen Toyota Yaris Hybrid gezahlt haben. Bei der Wartung und meiner Fahrleistung schlagen 24 Monate ohne Kilometerbegrenzung ein Intervall von 15.000 Kilometern schon alleine wegen der selteneren Werkstattaufenthalte!

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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In Hamburg wird pro Ladepunkt ca. 310 mal pro Jahr geladen und so 4 bis 5000 kWh Umsatz gemacht. Noch ein langer weg bis sich das mal selber tragen kann.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

nr.21
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Würden Tankstellen auch nur Sprit verkaufen, wären alle pleite.
Ein Espressoautomat im Schnelllader integriert würde für Umsatzsprünge sorgen bei überschaubarem Strommehrverbrauch..

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Das glaube ich kaum das die dann pleite wären. Ich fände es besser wenn es erst mal Toiletten und ein Dach gäbe.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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@kub0815 Nein? - Stell dir mal vor, die Ladesäulenbetreiber würden noch 2-3 Angestellte (mit Schichtzulagen) pro Säule oder Ladepark, Miete/Pacht, Reinigung, etc. mit auf die Ladekosten umlegen. Meinst du, dass dann der Preis für eine kWh ernsthaft noch unter 3-5€ bleibt?
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Und wo siehst du den Ladepreis mit integrierter expressomaschine?
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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... gehen wir von 150 Wattstunden aus, die so ein Espresso benötigt und verlangt dafür die üblichen 2€... Dann könnte man - insofern alle Mitfahrer Kaffeefans sind - bis zu 10 Cent pro kWh reduzieren! Über wie viele Jahre wird so eine Kaffeemaschine eigentlich abgeschrieben?

Leider sind Dienstleistungen an der Tanke aber auch gescheitert. Shell hatte doch in der Vergangenheit mal den Rüssel für 1€ eingesteckt.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

hgerhauser
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Die ferne Zukunft ist nicht so einfach vorherzusagen. Das Konzept der Teilung des Autos in Batterie, Drive Unit und Passenger/Cargo compartment finde ich z.B. ganz interessant für autonome Fahrzeuge. Die Drive Unit wäre dann im Dauereinsatz, nachts neben Gütern für Ferntransporte von Personen, die schlafend 1000 km zurücklegen. Batterien sind im Überschuss da an Wechselstationen, die auch passend für erneuerbare Erzeugung und das Stromnetz liegen, und die Passenger comparment Einheit kann dann komplett privat bleiben mit Konfigurationen wie Schlafzimmer, Büro oder Wohnzimmer, und könnte für Fernsverkehr in schnelle Züge / Flugzeuge / E Vtols wandern (die E Vtols, Dronen könnten alle 300 km die Batterie wechseln, auf Meerrouten mit Bateriewechselstationen auf Schiffen / Plattformen mit eigener erneuerbarer Erzeugung von schwimmender PV / Windrädern).

In der näheren Zukunft macht es aber Sinn bei Laternenparkern das Laden an der Laterne zu ähnlichen Bedinungen wie Stellplatzbesitzern mit Stromanschluss zu ermöglichen.

Dann bleibt für das Schnellladen eigentlich nur eine Marktlücke wie bei heutigen Autobahntankstellen, vielleicht etwas größer als bei Benzin (Größenordnung 1% des Benzinabsatzes an den etwas über 300 Autobahntankstellen), aber nicht höher als 10%, und das deckt man bequem mit 50-100 Ladesäulen mal etwas über 300 Autobahnschnellladeparks ab, die dann ganz ähnlich operieren könnten wie heutige Autobahntankstellen, wo es sowohl Benzing/Ladestrom als auch alles andere (Essen, Toilettenbesuch, kleinere Einkäufe) etwas teurer gibt.

Für die ganz nahe Zukunft hängt es wie gesagt an einigen wenigen Entscheidungsträgern und was die an öffentlichem Druck sehen.
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