Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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p.hase hat geschrieben:
0cool1 hat geschrieben: Ja genau und Chademo wird sich durchsetzen Bild
Hat sich längst weltweit durchgesetzt, nur bei Schwarz-grün nicht.
Nur komisch, dass man in der USA und in ganz EU auf CCS setzt. In der USA aus einer Kombination mit Typ1. Liegt aber an den dort üblichen Netze.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr, KfW-förderfähig
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

env20040
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kub0815 hat geschrieben: @env2040 bei IONITY darf wenigstens jeder laden. oft bekommt man über den Hersteller seines Autos u.u einen günstigeren Tarif. https://emobly.com/de/news/ionity-preis ... ernativen/
Was nicht stimmt.
Cademo ist dort nicht vorgesehen, vermutlich aus weiser Ignoranz?
Und, im Endeffekt kan jeder an jeder öffentlichen Säule laden.
Es ist nur etwas, wenn auch teils unnötiger Aufwand zu betreiben.
Jedoch werden 90 und mehr % der Fahrten immer im gleichen Gebiet getätigt.
Da interessiert mich eine Lademöglichkeit als z. B. Byer in Flensburg wenig(er).
Wiewohl ich ein Kreditkartenladen letztendlich kommen sehe.
Dies, da die Betreiber sich selber Aufwände auferlegen welche an sich unnötig sind.
Im Sinne" Quer durch Europa", mit einer, oder keiner Ladekarte.
Dies wäre eine Aufgabe der EU, hier, wie beim Tel. Roaming einzugreifen.
Dies, da die Buchungseinrichtung einmalig erfolgt und dann weitestgehend Automatisiert läuft.
Wie das Tel. Roaming.
BMW i3, Nissan E-nv200, Mercedes Vito EQV bald Peugeot Expert 75 kWh, wenn der irgendwann mal geliefert wird.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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ecopowerprofi hat geschrieben: Der einzig wirklich grüner Strom kommt aus der heimischen PV und dazu kostet der aus einer neuen Anlage nur ca. 8 ct/kWh. Da ich sogar schon meine erste PV 1995 gebaut habe, kostet der Strom aus dieser Anlage mir gar nix mehr da bereits abgeschrieben. Weil ich mehr als 95% zu Hause lade ist mir der Preis an der Ladesäule fast egal. Selbst wenn der dann mal 1 €/kWh kosten würde käme ich im Durchschnitt nicht über 10 ct/kWh.
Eine PV-Anlage macht aber auch nicht immer Sinn. Gerechnet auf 30cent/kWh kostet mich der Ladestrom an der Steckdose 550€ p.a. für jährliche 12.000km. Insgesamt benötige ich ca. 3200kWh/p.a. Tagsüber ist keiner zu Hause (= Grundlast: Kühlschrank, Fritzbox) kann ich nicht PV-Laden weil ich unterwegs bin. Abgesehen davon ist in der Gesamtbetrachtung mittlerweile die PV-Rendite für so eine 15.000€ Investition ohnehin schlecht und mit Pufferspeicher noch schlechter.
IONIQ Premium bestellt: 28.04. >> uvb. Lieferung: August/September >> 20.12.2017 >> 03.02.2018 >> 22.01.2018 Abholung

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

p.hase
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ecopowerprofi hat geschrieben: Der einzig wirklich grüner Strom kommt aus der heimischen PV und dazu kostet der aus einer neuen Anlage nur ca. 8 ct/kWh. Da ich sogar schon meine erste PV 1995 gebaut habe, kostet der Strom aus dieser Anlage mir gar nix mehr da bereits abgeschrieben. Weil ich mehr als 95% zu Hause lade ist mir der Preis an der Ladesäule fast egal. Selbst wenn der dann mal 1 €/kWh kosten würde käme ich im Durchschnitt nicht über 10 ct/kWh.
das meinte ich. anstatt sich ein balkonkraftwerk dranzubohren was schonmal für 4000km/jahr reicht jammert der michel und schnappt sich eine geförderte wallbox die er nicht bräuchte und lässt sich noch von aussen steuern und besteuern.

kurz über lang wird es massig H2 inselanlagen geben ohne die stadtwerke & konzerne. auch dagegen werden sie verzweifelt ankämpfen, weil man die felle davontreiben sieht.

die sonne schreibt NIEMAND eine rechnung!

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Odanez
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Eine PV Anlage rentiert sich schon ohne E-Auto nach inzwischen um die 10 Jahre. Mit E-Auto noch früher. Wieviel früher kommt darauf an wie viel man das Ding mit eigenen PV-Strom laden kann. Wer aber mit Speicher das Auto abends mit den gespeicherten PV Strom laden will kommt aktuell finanziell noch nicht besser raus, weil die noch so teuer sind, es ist aber was für Leute, die aus Prinzip das Beste aus ihrer PV Anlage herausholen wollen. Wer immer nur auf den Preis schaut handelt meistens umweltschädlicher.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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p.hase hat geschrieben: kurz über lang wird es massig H2 inselanlagen geben ohne die stadtwerke & konzerne.
Ja, klar, gestern war ich beim Hyundai Händler. Der hatte einen Nexo im Schauraum, für schlappe 83T €. Den habe ich gleich mitgenommen. Hatte die Summe gerade in meinem Portemonnaie. :D
Ioniq28
Der Mensch. Die Krone der Schöpfung, des Denkens nicht fähig, zum handeln geboren.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Den selbstproduzierten Wasserstoff lagere ich dann im Keller und pumpe mir einen Eimer ab, wenn ich ihn brauche.😁

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Odanez
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Doch nicht H2 zum fahren, sondern um daraus Strom für zu Hause zu produzieren!
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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p.hase hat geschrieben: die sonne schreibt NIEMAND eine rechnung!
So ganz stimmt das nicht, wenn man nach Spanien schaut. Auch wenn die Sonnensteuer wieder abgeschafft wurde ist diese genau so schnell wieder aktiviert, wenn der Staat Geld benötigt. In dieser unserer Bananenrepublik kann ich mir eine Sonnensteuer seht gut vorstellen und gibt es eigentlich schon mit der EEG-Umlage.
https://www.pv-magazine.de/2019/04/12/s ... -in-kraft/

tippex hat geschrieben: Den selbstproduzierten Wasserstoff lagere ich dann im Keller und pumpe mir einen Eimer ab, wenn ich ihn brauche.😁
So ähnlich kann es zukünftig kommen:
https://www.heise.de/news/Selbst-gemach ... 35579.html

Und bedenken, das HPS System – picea aus Berlin arbeitet mit Hochdruckflaschen und kostet ab 60.000€, wobei die Installation extra geht und mit 15.000€ von der KfW bezuschusst wird.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Wenn die Lademöglichkeiten besser ausgebaut sind, insbesondere die Möglichkeit des "Laternenladens" (als Oberbegriff für fast überall verfügbare kleine Leistung um den Akku über Nacht zu füllen) breitgefächert geschaffen wurde werden die Preise wieder sinken.
Möglich das entlang der Reiserouten und/oder während der Reisezeiten variable Strompreise aufgerufen werden.
Der Preisgestaltung ähnlich wie bei den Fossielen Brennstoffen steht ja nichts entgegen.
Ein zusätzliches Preisschild mit kWh im AC oder DC ist ja schnell montiert.
Angebot und Nachfrage werden dann den Preis regeln.


tippex hat geschrieben: Den selbstproduzierten Wasserstoff lagere ich dann im Keller und pumpe mir einen Eimer ab, wenn ich ihn brauche.😁

hi,

da sehe ich bei fallenden Anlagenpreisen in der Kleinserienfertigung auch einen wachsenden Markt für die Winterversorgung.
Häusliche Batteriespeicher kann ich auch bei einigen Herstellern kaskadieren.

Angefangen von privaten Haushalten über Unternehmen bis hin zu ganzen Gemeinden eröffnet sich hier auch für Wasserstoff (oder besser Methan) als Speicher für mittelfristige Nutzung ein Markt.
Den Akku für die Spitze und den Wasserstoff als eine Teillösung für die Dunkelflaute.

Könnten Kommunen, im Verbund mit Windrädern, Solardächern, Wasserkraft und auf dem Land auch mit mit Biogasanlagen in einer Mischkalkulation marktgerechte Preise realisieren?


Sorry für OT.


liebe Grüße,
Ralf
www.ad-kunst.de Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln :-)
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