Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

disorganizer
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@city_lion
Deswegen muss man zügig ankommen.

Und gerade in der sozialen Marktwirtschaft ist der Staat gefragt regelnd einzugreifen um Kapitalistische Ausuferungen zu verhindern.

Der grösste Fehler der Vergangenheit war die privatisierung von kritischer Infrastruktur.
Das dies zu Problemen führt hätte man am Beispiel der usa sehen können (damals schon), wollte man aber nicht sehen.

Das zurückzudrehen, da gebe ich dir recht, ist schwierig.

Aber
Man muss irgendwann anfangen.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Kant-xy
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2/3 der PKWs haben einen eigenen Stellplatz. Ob Eigentum oder gemietet da wird sich mit der Zeit eine Lademöglichkeit finden.

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Wer die Energiekosten nicht zahlen kann, hat generell ein finanzielles Problem und wird sich jetzt kaum ein neues (Elektro)auto kaufen können.
Insoweit ist die Diskussion über Ladekosten zwar prinzipiell berechtigt, aber ehrlich gesagt Jammern auf hohem Niveau.
Ökologie gibt es nun einmal nicht umsonst.
Wer sich in einer prekären Situation befindet,.ist bedauerlicherweise mit einem gebrauchten Diesel insgesamt billiger unterwegs.
Logik und Sparsamkeit sind selten Ratgeber beim Kauf eines Neuwagens. Das geile Gefühl elektrisch zu fahren war für mich entscheidend. Dazu kommt noch die Hoffnung, auf längere Sicht der Umwelt zu nützen.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

hgerhauser
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Die Erneuerbaren sind inzwischen sehr günstig geworden, so dass eine Umstellung ohne Wohlstandsverlust machbar ist. Nach einem Anschub können die Subventionen weg, Einnahmen aus der CO2 Steuer gibt es 2050 nicht mehr, weil dann keine fossilen Kraftstoffe mehr verkauft werden.

Natürlich muss man gucken, dass man die entschädigt, die im Übergang besonders betroffen sind.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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hgerhauser hat geschrieben: Der psychologische Effekt ist dagegen enorm, wenn man Schnelllader erstmal bei 39 Cent die kWh deckelt.
Das würde jeglichen Ausbau von ladeinfrastrucktur sofort zum Erliegen bringen.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Langfristig wird es sicher schwierig für Verbrenner, auch wenn sie jetzt noch dir überwiegende Mehrheit bilden.
Auch deshalb gibt es trotz höherer Ladepreise kein Zurück.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

hgerhauser
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Gegenüber 79 Cent muss dann irgendjemand mit 40 Cent subventionieren. Siehe Rechnung von mir dazu: 90 Millionen Euro 2021.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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so einfach ist das nicht dann sind es aber auf einmal 129 Cent die kWh du musst mir 80 Cent geben.

Wie willst du da den offensichtliche Missbrauch entgegenwirken?
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

disorganizer
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Wir entfernen uns zwar immer weiter von Thema, aber:
Ab 2025 wird die Neuzulassung von Verbrennern so teuer das sich das die wenigsten der hier als Argument rangezogenen noch leisten können.
Dadurch werden sie sich ganz kurz freuen, denn die gebrauchtwagen preise fallen dann in den keller.
Kurz danach kommt das erwachen, da europaweit mit den Fallenden Zahlen neuen Verbrennern auch die Infrastruktur abgebaut werden wird.

Wenn man dann nur noch in de tanken kann da wir es wieder mal verschlafen haben ist es zu spät :-)

Aber polemik bei seite:
Auch für die „unteren“ gehaltsgruppen werden e mobile bezahlbar:
Sobald die subventionierten evs aus dem leasing laufen in 2-4 jahren wird der markt mit billigen zoes und miis geflutet.

Beim mii muss man ja quasi beim verkaufen noch was darauflegen damit den jemand nimmt. ;-)

Somit wird vermutlich gerade für die finanziell eher schwachen ein gebrauchtes ev die beste wahl sein.

Zumindest als pendel und stadtfahrzeug.


Und ja, wenn man die Fahrkosten erhöht für den individualverkehr bekommt man vielleicht auch mehr leute in die öffis.
Nur müsste man die auch passend ausbauen und günstig machen.

So würde man dann sogar feinstaub einsparen.
Zoe Ph2 R135 ZE50
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

hgerhauser
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Für Leute ohne Stellplatz mit geringem Einkommen, die ein Elektroauto kaufen, könnte man ein paar Jahre auch die AC Ladung subventionieren: der Haushaltsstrompreis wird gewährleistet. Dann wäre das Argument auch vom Tisch.
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