Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

hgerhauser
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@Jupp78

Man muss doch nur auf Deine Signatur clicken. 4106 kWh für 276 Euro. ;-)

(Die Tabelle durchgehen, um Deinen Haushaltsstrompreis zu schätzen, habe ich mir gespart. Ich weiß, dass die 4106 kWh eine Mischung der verschiedenen Ladeorte sind)
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Chemiker
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@Odanez Ja ich kann zuhause Laden wenn ich Zuhause bin und sogar mit PV, nur bin ich oft paar hundert Kilometer entfernt und muß außerhalb laden da ich nicht anders kann.
Und das hat nichts mit trollo zu tun, die ständigen Ladepreiserhöhungen gehen mir halt auf die Nerven da es gefühlt wirklich jedes Monat nach oben geht.
Bin schon am überlegen das Elli Abo abzuschließen aber 13€ pro Monat nur Grundgebühr k.A.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Maria Mutter Gottes
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Hier mal zur Übersicht die letzte verfügbare Ausgabe des Ladekompass: https://emobly.com/de/news/der-emobly-l ... ruar-2022/

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Maria Mutter Gottes
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Die Ladekarte der Stadtwerke München sieht nach einem guten Tarif aus... Es dürfte bald aber auch ein Update geben bei emobly

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Chemiker
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Von Emobly hat man ja seit langem nichts mehr gehört, und der letzte Beitrag b.z.w. Update ist ja schon seit Februar her.
Benutze mittlerweile den Ladefuchs für den ganzen Tarifdschungel aber ob der wiederum auch immer aktuell ist weiß ich auch nicht mit Sicherheit.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Martyn136
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Misterdublex hat geschrieben: Beispiel A)
Einfamilienhaus mit PV-Anlage und 5.000 kWh Ertrag pro Jahr, Stellplatz am Haus mit direkter Einbindung in den Hausanschluss ohne Nutzung eines BackEnds zur Abrechnung:

Ultimativ günstig. Es kann PV-Strom geladen werden und wenn das nicht reicht, günstiger Bezug zum Haushaltskurs.

Leider in urbanen Gebieten nur für einen kleinen (privilegierten) Teil der Gesellschaft praktikabel.
Ultimativ günstig ist Elektromobilität höchstens für Rentner die viel tagsüber zuhause sind und deshalb wirklich grösstenteils mit eigenem PV-Strom laden können.

Aber wer tagsüber auf Arbeit ist und abends häufig was unternehmen möchte, dem nutzt eine PV-Anlage auch nicht viel.

Zwar ist auch fahren auf Netzstrom (aktuell z.B. 34,07 ct/KWh bei den Stadtwerken Bamberg) günstiger als fahren auf Benzin, aber dafür sind die Einstiegskosten in die Elektromobilität beachtlich.

Selbst ein gebrauchter e-Golf der zweiten Generation mit vernünftiger Ausstattung ist nicht unter 26.000€ zu haben, während man gebrauchte Verbrenner in vernünftigen Zustand und vernünftiger Ausstattung durchaus für so 9.000€ bekommen kann.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Man sollte die gesamtheit der Kosten betrachten, wenn man so einfache Vergleiche zieht.

Bleiben wir beim Golf?
Zahlriemen rund 800€.
Auspuff? 600€

Ölwechsel sagen wir 250 €
Luftfilter

Ein Turboschaden 1.200€,
und, oh,das Getriebe 4.500€,
oder ein Motor, da man die, leider nicht haltbare Motorenqualität wählte? Noch mal 4.500€.

Bremsen, Bremsscheiben braucht man auch etwas öfter.
Dann kommt die Steuer dazu...

Aslo, wie sind nun die Kosten, wenn man die ungefähre Lebensdauer der Komponenten hernimmt?
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Casamatteo
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Kurze Antwort: die Ladepreise werden überall hingehen, auch dahin wo sie noch nicht waren.

Was mich wundert:
trotz im Tagesverlauf stark schwankender Strompreise (die bei Hausanschlüsssen durch Awattar, Tibber usw. an den Kunden durchgereicht werden während alle anderen sich mit einer Mischkalkulation abmühen) hat meines Wissen noch kein Ladestromanbieter zeitabhängige bzw. EE-Stromangebotsabhängige Tarife im Angebot - abgesehen von Tesla, die zur Entlastung mancher SuC im Urlaubsverkehr angeblich außerhalb der Stoßzeiten billiger (gratis?) laden lassen damit der Andrang etwas entzerrt wird weil Schnäppchenjäger dann mitten in der Nacht laden.

Der Grund ist offenbar dass die Kunden konstante Einheitspreise haben wollen, natürlich schön niedrig, manche wollen sogar eine Flatrate. Das an Tankstellen übliche Preisgezappel will niemand, dabei ließe damit das Ladeverhalten netzdienlich steuern. Und dabei gäbe es auch Verlierer die zu ungünstigen Zeiten unterwegs sind und dann mehr berappen müssen. Das ist den zartbesaiteten Elektromobilisten wohl noch nicht zuzumuten.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Odanez
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@Misterdublex Ich verstehe ja die Argumente für Leute, die jetzt vor der Kaufentscheidung stehen oder für die, die aus welchen Grund auch immer einen großen Teil ihres geladenen Stroms an öffentlichen Ladesäulen beziehen müssen, aber für jemand, der mindestens sagen wir 2/3 seines Stroms aus der eigenen Steckdose bezieht der zahlt halt nur für eine weiteres Drittel den Mehrpreis der öffentlichen, und da sind dann Aufschläge zum heimischen Tarif von sagen wir 30c (worst case) dann tatsächlich nur noch 10c. Wer für 10c/kWh Mehrkosten insgesamt meint das E-Auto abzustoßen und wieder auf den Verbrenner umzusteigen, das ist doch Polemik.

Die meisten Leute, die sich ihr Auto auf den Cent genau ausrechnen damit sie so günstig wie möglich sich bewegen können, die greifen doch meistens auf ältere Autos mit geringen Anschaffungskosten, von daher kann ich jemanden, der ein neuwertiges E-Auto hat da auch nicht ernst nehmen wenn er meint wieder Verbrenner fahren zu wollen. Es sei denn er findet elektrisch fahren doof und will mal wieder Verbrenner fahren. Ich kann mir so eine Entscheidung auf jeden Fall beim besten Willen nicht vorstellen 100%ig ernst gewesen zu sein.

Unser Niro befindet sich so selten außerhalb des ca. 200km Radiuses um unser Haus, und wenn er dann mal bei den Schwiegereltern steht wird auch zu Hause geladen, da kann ich eigentlich schon von >90% sprechen, was ich zu hause lade bzw. laden kann. Öffentlich laden ist dann zwar immer noch teuer, aber wenn man es muss, macht man es trotzdem, aber unterm Strich kommen dann bei den hohen Ladepreisen Mehrkosten von weit unter 10€ im Monat drauf.
#2307
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

dr_big
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env20040 hat geschrieben: Man sollte die gesamtheit der Kosten betrachten, wenn man so einfache Vergleiche zieht.

Bleiben wir beim Golf?
Zahlriemen rund 800€.
Auspuff? 600€

Ölwechsel sagen wir 250 €
Luftfilter

Ein Turboschaden 1.200€,
und, oh,das Getriebe 4.500€,
oder ein Motor, da man die, leider nicht haltbare Motorenqualität wählte? Noch mal 4.500€.

Bremsen, Bremsscheiben braucht man auch etwas öfter.
Dann kommt die Steuer dazu...

Aslo, wie sind nun die Kosten, wenn man die ungefähre Lebensdauer der Komponenten hernimmt?
Bleiben wir realistisch, Zahnriemen hält 120-180tkm, Auspuff 10 Jahre, Motor 20-30 Jahre
Ölwechsel (jährlich 50 Euro)
Luftfilter 20 Euro, dass du so etwas überhaupt aufführst?

Turbo und Getriebe halten locker 200-300tkm, dann musst du beim E-Auto auch eine neue Batterie einplanen, also 15-30tEuro.
Dazu Defekte wie Ladeelektronik oder Antriebsmotor (unterliegen auch Verschleiss).


Back to topic: In der Regel reicht AC mit immer noch akzeptablen Preisen. DC braucht man nur auf Langstrecke und da ist mir egal ob es 50 oder 70ct/kWh kostet.
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