Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

LtSpock
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Destination Charging ist überall dort wo man mindestens 8 Stunden ohne Malus aus dem Besuchsgrund stehen/laden darf: Freizeitparks, Hotels etc.
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Jupp78
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Screemer hat geschrieben: Da hörst du stimmen wie "Für die 30 Minuten Einkauf und 3,7kw, hol ich doch mein Ladekabel nicht aus dem Kofferraum". Ich denk mir dann nur "was zur Hölle?". Anderes Beispiel sind 22kw Lader die mit p+r den ganzen Tag zugeparkt sind. Warum mach ich auch 22kw nicht fast 6 3,7kw Ladepunkte, die an nem p+r deutlich sinnvoller wären?

Die haben das Konzept imho einfach nicht geblickt.
Ich glaube du blickst nicht, dass Aufwand zu Nutzen bei einem 3,7kW Lader für eine halbe Stunde laden in einem sehr fragwürdigen Verhältnis stehen.
Warum macht man statt 6 3,7kW Lader nicht einfach 6 22kW Lader hin inkl. eines Lastmanagements? Dann lohnt es auch für eine halbe Stunde anzustöpseln. Letzteres ist übrigens auch der praktische Weg, der in aller Regel bestritten wird, wenn man von mehr als 2 Ladepunkten redet.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

drilling
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LtSpock hat geschrieben: Destination Charging ist überall dort wo man mindestens 8 Stunden ohne Malus aus dem Besuchsgrund stehen/laden darf: Freizeitparks, Hotels etc.
Nein, "destination charger" sind Ladesäulen an einem Zielpunkt die dafür gedacht sind während der Aktivität am Ziel zu laden, völlig egal ob das nun ein Supermarkt ist wo man eine halbe Stunde verbringt oder ein Wanderparkplatz wo es eher 4-8 Stunden sind.
Bzw was ist Destination Charging.
Ein Aldi IMO nicht, ein IKEA läßt sich streiten, ein P&R eher schon, ein Kino? Eher nicht.
Das sind alles eindeutige destination charger.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Electrohead
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Also am Rastplatz an der Autobahn bitte nur noch 3,6kW Steckdosen, denn es ist ja eine Destination, denn man geht ja zum McD oder aufs Klo, egal wie lange man da nur ist. Statt 4 HPC mit 350 kW kann man dann lieber 350 Steckdosen mit 3,6 kW da hin stellen und damit wäre die Versorgung auch gesichert :-)
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

drilling
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Die Leistung der Saulen hat nichts damit zu tun ob es destination charger sind oder nicht.
Die Leistung der Säulen muß zur üblichen Verweildauer passen insofern sind 3,6kW Steckdosen auf dem Rastplatz (genauso wie bei Aldi) natürlich Quatsch aber darauf hättest du eigentlich selber kommen können. :roll:
Außerdem ist ein Rastplatz üblicherweise nicht das Ziel einer Fahrt.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

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Ziel oder auf dem Weg dahin.
Bei einer Gratissäule AC sagen ich auch für 15min nicht nein. Wer weiß ob die Wattstunden am Ende nicht gebraucht werden.

Wird es künftig Solar oder Windstrom Ladeparks geben, die mit günstigen Fahrstrom locken? (abgeschriebene Anlagen)
LEAF 72000 km 15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 RunawayRot AWD LR AHK P1+2 WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Electrohead
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Es war ja nicht ernst gemeint, und genau da stimme ich dir zu, die Leistung muss zur Verweildauer passen.
Beim Aldi kann dann auch ein 50 kW "Sinn" machen.

Es müssen halt mehr Ladepunkte her und auch verschiedene (beispiel):

Wanderparkplatz macht 3,6 kW Sinn, aber auch ein paar 11 kW
Supermarkt macht 3,6 kW eher keinen Sinn, eher viele 11 kW und 1-2 50kW
P&R eher 3,6 kW, vielleicht 11 kW für Leute die nur kurz in die Stadt fahren
Vergnügungspark: 3,6 kW > 11 kW, wobei letzteres vielleicht auch von Anreisenden die weiter weg kommen geschätzt wird.


Am besten wo es geht natürlich immer mit Lastmanagement
Und weg vom gratis! Wir brauchen mehr Ladepunkte für Leute die nicht daheim laden können (ich kann es zum Glück).
Gratis lockt nur "Schnorrer" an die es nicht "brauchen".
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Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

hgerhauser
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Gratis muss einen guten Grund haben, z.B. Netz/Netzanschluss überlastet, PV Park weiß nicht mehr wohin mit den kWh. Dann dürfen da gerne Leute den Strom für (fast) nichts abgreifen kommen.

Bisher war der gute Grund, dass die Abrechnung zu teuer war und dass es sich daher nicht gelohnt hat. Bis es sich für Wind/PV Parks lohnt Strom an Elektroautos los zu werden? Da sind wir noch nicht ganz.

Mit Vehicle to load / house kann man auch gerne im Winter am Wochenende die F150 150 kWh Batterie am Windrad vollmachen und sich dann zusammen mit der PV Anlage vom Netz abkoppeln ;-)

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

Jupp78
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drilling hat geschrieben: Die Leistung der Saulen hat nichts damit zu tun ob es destination charger sind oder nicht.
Korrekt, außer dass durchaus die Perversität gerne auftritt, dass ein destination charger in der Kombination Leistungsstark + Gratis dann doch gerne mal zum Roadsite charger wird.

Re: Wo werden die Ladepreise hin gehen?

LtSpock
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drilling hat geschrieben:
LtSpock hat geschrieben: Destination Charging ist überall dort wo man mindestens 8 Stunden ohne Malus aus dem Besuchsgrund stehen/laden darf: Freizeitparks, Hotels etc.
Nein, "destination charger" sind Ladesäulen an einem Zielpunkt die dafür gedacht sind während der Aktivität am Ziel zu laden, völlig egal ob das nun ein Supermarkt ist wo man eine halbe Stunde verbringt oder ein Wanderparkplatz wo es eher 4-8 Stunden sind.
Dann wäre jede Ladesäule ein destination charger, wenn ich zum Laden nicht im Auto sitzen bleibe 🙄
Und was ist ein Ziel? Aldi muss auch kein (End)Ziel sein, wenn ich im Anschluss noch zum Baumarkt fahre und danach in die Kneipe.

Also diese Auslegung ist doch sehr unpräzise, wobei ich beim Wanderparplatz wegen der Verweildauer zustimme.

Beispiel: Ich lade gezielt/geplant an der Autobahn auf einer Raststätte und gehe dort aufs Klo und kaufe im Shop ein Souvenir. Kann durchaus wie bei Aldi 30min. dauern. Das wäre nach deiner Auslegung ganz formal ebenfalls destination charging, weil ja mit einer Aktivität verbunden, Ladedauer egal und muss wie bei Aldi oder einer Einkaufstour nicht zwingend das (End)Ziel sein.

Destination charging nur auf eine (willkürliche) begleitende Aktivität zu reduzieren ohne den Faktor Zeit ist imho zu kurz gedacht.
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