Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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ruhogg
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Heute fand ich einen ehrlichen und super recherchierten Artikel zum derzeitigen Chaos an den öffentlichen Ladesäulen bezüglich Preise, Zugang, Ladeleistung u.s.w hier der Link https://sz.de/1.4194422 lesenswert :=)
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Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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Dank. Netter Bericht. In einem Land wo Verbrenner gebaut werden mit Vorrang, kann man auch nichts anderes erwarten. Wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Weisheit die immer wieder aktuell ist. Aktuelle Zulassungszahlen in den USA zeigen das Deutschlands Autobauer aus dem Land gefegt werden durch die Zukunft des Automobil das somit das schnelle aus hier vor Ort bedeuten kann. Unser Wohlstand in Gefahr durch Missmanagment durch zu zögerliches Handeln.
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Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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Ja, der Artikel geht in die richtige Richtung - insbesondere die Zentralstelle macht teilweise Sinn. Aber es wird mir noch viel zu oft vom Stromtanken gesprochen anstatt vom Laden... Und das zuhause Laden wird totgeschwiegen - hätte hier jedoch sehr gut Erwähnung finden können.

Naja - die Journalisten werden schon noch dazulernen, hoffentlich...

Grüazi MaXx

Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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  • p.hase
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ich gehe davon aus, daß die firmen die bis heute 100.000 öffentliche ladesäulen in deutschland montiert haben alle nochmal mit unseren steuergeldern verkaufen werden, weil sie alle keinen preis anzeigen/wollen/sollen. oder es kommt so, daß an jede ladesäule ein extramodul montiert werden muss das den preis anzeigt, oder daß alle ladesäulen auf den müll können, weil sie keine ec-karten akzeptieren. und die verbraucherschützer werden recht bekommen! PS: ladesäule kaufland metzingen: bald 2 monate defekt. in der gleichen zeit wird in bad saulgau eine jet-tankstelle umgebaut mit tiefbau wie neuen erdtanks, etc.
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Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

Schüddi
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Ein sehr guter Bericht, der die Sache auf den Punkt bringt.

... Mal eben zum Tanken an die Zapfsäule fahren - auch ohne ein Abo? Sofort sehen, was die Ladung kostet, ohne im Netz erst mal minutenlang zu recherchieren? Was für die Besitzer von Benzin- oder Dieselautos an der Tankstelle der Normalfall ist, gilt für Halter von Elektroautos noch lange nicht. Wer eine öffentliche Ladestation ansteuert, erlebt nach Einschätzung von Verbraucherschützern viel zu oft ein blaues Wunder. Die Preise weichen teils um einige 100 Prozent voneinander ab - ohne dass die Nutzer das sofort merken würden. ...
Genau das ist ein Problem, das viele davon abhält sich überhaupt für Elektromobilität zu interessieren. Das und die Themen Reichweite und Verfügbarkeit. Und diese drei Punkte sind für Laternenparker, um die es in diesem Beitrag geht ein echtes Problem.

PS: Beim Thema Reichweite spreche ich nicht von einer langen Strecke sondern die mögliche Nutzung im Alltag. Verbrenner; einmal tanken für 5-10min inclusive allem und 600km/2 Wochen Ruhe. E-Golf: Stundenlang laden und realistisch 200km weit kommen sodass spätestens alle 3 Tage geladen werden muss. Das kostet Lebenszeit.



... Da mal pauschal pro Ladevorgang, mal nach Zeit und mal nach n Kilowattstunden abgerechnet werde, sei ein Preisvergleich oft kaum möglich. Erst bei den Monatsabrechnungen erkenne man die wahren Kosten. ...
Das isses und wird hier nie verstanden. Man muss auch bedenken das die Menschen die sich hier im Forum einsetzen sehr ambitioniert sind beim Thema Elektroauto. Das gilt aber lange nicht für die breite Masse. Für die meisten ist der Wagen ein reiner Gebrauchsgegenstand um den man sich minimal kümmern will. Er soll EINFACH funktionieren! Und es muss auch für Menschen transparent sein die nicht so ambitioniert sind wie wir. Bekommt das mal in eure Köpfe. Nicht alles ist rosa.
Und wie man hier sehr oft nachlesen kann ist es tatsächlich so das man die wahren Kosten erst am Monatsende erkennt und dann teils noch falsch abgerechnet wurde was wieder Arbeit verlangt (Kontrolle und Auseinandersetzung mit dem Betreiber). An einer Tanke wurde mir noch nie was falsches berechnet.



... Die Verbraucherschützer decken teils groteske Zustände an Ladesäulen auf. So müssten Verbraucher bei Tarifen pro Tankvorgang auch dann zahlen, wenn aus technischen Gründen der Ladevorgang nach kurzer Zeit abbricht - "ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten". Zeitbasierte Tarife diskriminierten Verbraucher, deren Autos langsamer laden. Die Ladeleistung hänge zum Teil sogar von der Zahl der ladenden Autos an den Steckdosen ab. ...
Auch ein Punkt, den man nicht weg diskutieren kann. Vor allem auch ein Problem wenn man das laden zwischen Terminen plant oder eine Urlaubsfahrt.

MaXx.Grr hat geschrieben:Ja, der Artikel geht in die richtige Richtung - insbesondere die Zentralstelle macht teilweise Sinn. Aber es wird mir noch viel zu oft vom Stromtanken gesprochen anstatt vom Laden... Und das zuhause Laden wird totgeschwiegen - hätte hier jedoch sehr gut Erwähnung finden können.

Naja - die Journalisten werden schon noch dazulernen, hoffentlich...

Grüazi MaXx
Ja es geht hier tatsächlich um die Laternenparker die sonst immer totgeschwiegen werden. Und davon gibt es mit Sicherheit mehr als mit eigenem Parkplatz mit Stromanschluss vor dem Haus. Und wie die das Kind nennen spielt doch keine Rolle. Der 08/15 Bürder denkt bei Laden an sein Handy oder nen Baustellen LKW, mit Stromtanken bringt man den Leuten in die Köpfe das diese Säulen vor die sie immer parken einen tieferen Sinn haben.


p.hase hat geschrieben:ich gehe davon aus, daß die firmen die bis heute 100.000 öffentliche ladesäulen in deutschland montiert haben alle nochmal mit unseren steuergeldern verkaufen werden, weil sie alle keinen preis anzeigen/wollen/sollen. oder es kommt so, daß an jede ladesäule ein extramodul montiert werden muss das den preis anzeigt, oder daß alle ladesäulen auf den müll können, weil sie keine ec-karten akzeptieren. und die verbraucherschützer werden recht bekommen! PS: ladesäule kaufland metzingen: bald 2 monate defekt. in der gleichen zeit wird in bad saulgau eine jet-tankstelle umgebaut mit tiefbau wie neuen erdtanks, etc.
Selber schuld. Hätte man das gleich richtig gemacht. Wir sind in Deutschland, es hat noch nie funktioniert etwas ohne Preisschild zu verkaufen. Ladesäulen sind nicht mit einem windiger Teppichhändler zu vergleichen sondern sollen Teil eines Systems sein.
Neckartenzlingen ist auch noch diesen Monat fertig ;)

Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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@Schüddi
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Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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Das momentane Tarifchaos ist wirklich ärgerlich. Andererseits ist es aufgrund der niedrigen Nachfrage wahrscheinlich so, dass sich so gut wie keine Ladestation profitabel ist. Daher muss man den Anbietern schon zugestehen, ein Preismodell zu finden, welches den Verlust minimiert. Was sich letztendlich durchsetzt, wird man sehen (ich gehe von einer Kombination von kWh und Minuten aus).

Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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Ich habe 2 Wohnungen, zwischen denen ich wöchentlich pendele. Einmal mit Lademöglichkeit zu Hause, einmal ohne. Ich denke, ich kann daher meinen Kommentar begründen: Laternenparken kostet viel Lebensqualität und nervt. Vor allem im Winter. Entweder ich stehe jedes Wochenende 2 Stunden an der Säule und warte, oder ich nehme das Faltrad und fahre je 20 Minuten dorthin. All das kostet Zeit, Mühe und Planung. Ich versuche seit Jahren, in der Nähe eine Lademöglichkeit zu bekommen, aber die Energieversorger können das nicht stemmen. Und beim Laden unterwegs die beschriebenen Zustände: kompliziert, verschiedene Zugangssysteme, all dieser Mist. Nach über 5 Jahren E-Auto kann ich im Moment niemand mehr empfehlen, ein solches Auto zu kaufen. Es sei denn, man hat eine Lademöglichkeit zu Hause und fährt meist im Umkreis von 100 km.

Das sieht erst wieder anders aus, wenn die Infrastruktur flächendeckend und ausreichend vorhanden ist, ausreichend Fahrzeuge mit Schnellladung verfügbar (>45 kW) und die Zugänge zu den Ladesäulen einheitlich geregelt sind. Ich bin ziemlich ernüchtert nach 120.000 gefahrenen Kilometern.
Zoé Zen, 07/2013 bis 08/2020. 3/18: Akku-Upgrade auf 41 kWh bei km-Stand 99.500. Verkauft mit km-Stand 163.000.
Wallbox 22 kW. Kia e-Niro Vision 64 kWh seit Juli 2020.

Re: Super Artikel in der SZ zum Thema Laden von E-Fahrzeugen

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  • p.hase
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