Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Die Poller möchte ich nicht ersetzen. Wenn dann jemand gegen die Stütze fährt, hat er noch das Dach auf dem Auto/Säule liegen.

Ihr müsst beachten, dass dort nur sehr wenig Platz ist. Zwei Module sind eigentlich schon monströs im Vergleich zur Fläche des Laders. Nach vorne überstehen lassen geht auch nicht beliebig, da es bald bestimmt auch Transporter mit Ladebedarf geben wird - die fahren dann gegen das Dach und mit dem LKW muss ich auch noch irgendwann längs davor halten können. Außerdem ist das Grundstück hinter den Stützwinkeln nicht mehr uns.

Hier mal ein Foto von heute:
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Zur Schattenprobe haben wir mal eine kleine Platte drauf fest gemacht:
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Die Lüftung des Laders ist heute Mittag trotz Hitze nicht von alleine angelaufen.
Morgen früh fahre ich die PV-Sachen holen, die nach dem letzten Streichen dann am Samstag montiert werden sollen.
Ich denke wenn die Module drauf sind, wird die Sache wieder stimmig und bekommt einen technischeren Touch.
26kWp PV im Eigenverbrauch
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona Acid yellow 64kWh 01/19; Sohn Ioniq
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Die Haube für den Monolith ist doch ein guter Kompromis....bei Regen schützt es ja dann auch noch.
ExKonsul leaf blau winterpack ca 57000 km Spannung und Spass mit 16,5 kWh Akku ....brusa booster 22 kW in arbeit....akkurex in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Und vor Schnee!
Wenn die Stecker ein Schneehäubchen haben und erst davon befreit werden müssen, ist das ja auch doof.

Die Module sind da - aber noch im Auto. Fotos später...
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

Helfried
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Schwani hat geschrieben: Ich denke wenn die Module drauf sind, wird die Sache wieder stimmig und bekommt einen technischeren Touch.
Ja, die neueren Fotos vom Dach sind schon viel besser als das erste neulich. Sieht richtig gut aus nun!

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Was hat den so ein lader für eine standby Verbrauch?
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, 2021 EQC, ID.4x, iX3...
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Gute Frage!
Ich wollte es letztens messen, aber die Verbrauchsanzeige meines Loggers konnte diesen niedrigen Wert nicht erfassen. Viel kann es also nicht sein. Allerdings sind vor Bau der Bedachung die internen Lüfter bei dieser Hitze immer mal wieder angelaufen. Zu dem Zeitpunkt konnte ich allerdings nicht messen.

Heute haben wir die Module montiert.
Die meiste Arbeit war der Unterbau. Die eigentliche Montage war in wenigen Minuten erledigt. Ebenso schnell ging die Verkabelung - einfach Stecker der Module in den Wechselrichter und den WR an die Stromversorgung - fertig!
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Eigentlich schade, dass solche SelfPV Anlagen nicht überall installiert sind. Sogar in vielen Mietwohnungen könnten 1 oder 2 Module am Balkon hängen - Stecker in die Steckdose - fertig!

Mir gefällt es. Das Design paßt zum Rest unseres Geschäftes und die PV zum Lader. Mit den zwei Modulen kann ich auf jeden Fall die Standby-Verluste des Laders ausgleichen und habe gleichzeitig einen Sonnenschutz für den Monitor und die Elektronik. Außerdem einen guten Witterungsschutz für die Kabel/Stecker.
Bei Gelegenheit muss ich mir vom Dachdecker noch ein Blech kanten lassen, damit wir den Spalt in der Mitte der Module abdichten können. Das wäre zwar für die Säule nicht so schlimm, aber genau darunter liegt ein Holzbalken den ich vor Verwitterung schützen muss.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und hier zum Bau solcher Kleinstanlagen aufrufen!
Die Anlage hat 550Wp und dürfte im Jahr so etwa 400-500kW Ertrag einbringen. Je nach persönlichen Stromkosten, kann sie nach 4 Jahren bezahlt sein. Im Netz ist sie für 496€ mit Wechselrichter zu haben. Ich hatte noch für etwa 30€ Montagematerial dabei - es wäre aber auch ohne gegangen.
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zb hier: https://greenakku.de/PV-Komplettpakete/ ... :28_1.html
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

Hell
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Wie ist der Wechselrichter ans Netz angeschlossen? Wielandstecker, feste Verkabelung oder per Schuko?

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Hell hat geschrieben: Wie ist der Wechselrichter ans Netz angeschlossen? Wielandstecker, feste Verkabelung oder per Schuko?
Hatte ich mich auch eben gefragt, daher guck mal in die Anleitung (pdf) S.3.
Aber eine genaue Erklärung mit Fotos wären super (@Schwani ;) )

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Sieht toll aus. Ich hätte auch gern SelvPV, glaube aber, dass der Vermieter da irgendwie mitspielen muss. Und sei es wegen der Optik oder der Statik (2 Module = 50 kg an der Balkonbrüstung). Soll ja auch nicht dem Mieter darunter bei Sturm auf den Kopf fallen. Mit Schuko Verbindung isses ja ohnehin nicht zulässig. Ist aber ein eigenes Thema für sich. Diese Bürokratie war auch einer der Gründe, warum ich das Geld lieber in regionale PV Anlagen bei einer Bürgerenergiegenossenschaft investiert habe. Dort ist es auch sehr gut aufgehoben. ;) Ich finde das, was du hier mit deinen Helferlein umgesetzt hast echt super und nachahmenswert. Daumen hoch für alle Unternehmen, die sich daran ein Beispiel nehmen möchten.
Zuletzt geändert von PowerTower am Sa 29. Jun 2019, 19:01, insgesamt 1-mal geändert.
Think PIV4 von 2012-2015 || VW e-up! von 2016-2018
seit 2018 mehrere nextmove Fahrzeuge im Wechsel || Opel Ampera-e II Hyundai IONIQ II Hyundai KONA

Batterie Upgrade - ein Praxisbericht || Ladestation am Mehrfamilienhaus

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Danke Dir!

Schuko ist in Deutschland anscheinend nicht erlaubt - in anderen europäischen Ländern wohl und die zwei Module wiegen auf keinen Fall zusammen 50kg, oder ich bin stärker geworden...

Der WR hat einen fest installierten Wielandstecker und eine Wielandkupplung liegt lose bei. Im Moment habe ich die Kupplung an mein Erdkabel angeschlossen und dieses provisorisch in einer Aufputzsteckdose im Lager fest angeschlossen - ohne Stecker.

Das ist aber nur ein Provisorium, da ich heute keine vernünftige Feuchtraumdose mit Schraubdeckel hatte. Diese kommt dann an die Holzkonstruktion, in der dann das fünfadrige Erdkabel endet und der WR fest aufgelegt wird - die Wielandstecker mache ich dann ab - damit kann man sonst Unfug treiben. Außerdem brauche ich noch etwas Panzerrohr, um das Erdkabel aus dem Boden ans Holz zu führen - dafür war es mir aber heute viel zu heiss.
Die Reserveadern brauche ich dann später noch für die nächtliche Beleuchtung, aber da habe ich noch keine Idee.

Auf dem Foto kann man am WR rechts schön einen verschlossenen Wielandstecker sehen, an dem man bis zu 10 weitere WR anschließen kann. Das ganze System ist wirklich Plug & Play, es gibt sogar die Möglichkeit der Visualisierung. Der WR sendet grundsätzlich immer Daten über Powerline, man braucht nur noch den Empfänger für etwa 78€ in eine Steckdose zu stecken und ans LAN anzuschließen. Die Visualisierung geht dann über eine Website.

Den Logger werde ich wohl nicht nehmen für die kleine Anlage. Ich überlege aber einen kleinen Hutschienenzähler mit 1TE in die vorhandene Unterverteilung zu machen, um nach Jahren einen Beweis für meine Nachbarn zu haben: Siehst Du, wenn Du das damals gemacht hättest, als ich davon erzählt habe, hättest Du schon xxx€ gespart! :lol:


PS in meinem letzten Beitrag fehlt natürlich ein ‚h‘ beim zu erwartenden Ertrag - kann es nicht mehr editieren
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