Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Ich weiß zwar nicht mit welchem System Alpitronic arbeitet, aber es soll sich, laut deren Aussage, zur Zeit bei der PTB zur Prüfung befinden. Ich hoffe, dass sie es vor Auslieferung hin bekommen.
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Viele der Mitleser hier haben mich in den letzten Wochen bezüglich der Kontaktdaten von ENSTO bezüglich des günstigen 50kW-Laders angeschrieben.
Es scheint jedoch so zu sein, dass sie keine DC Lader mehr vertreiben und sich nur noch um die eigenen AC Geräte kümmern wollen. Eine endgültige Entscheidung scheint aber noch nicht getroffen zu sein.

Gestern habe ich mir daher noch einmal das Angebot über den Hypercharger vorgenommen und zurück gerechnet.

Wenn ihr an einer Schnellladesäule mit ausschließlich CCS oder CHAdeMO interessiert seid, ist der Hypercharger sogar noch etwa 500€ günstiger und hat 75kW Leistung mit der Option, später auf 150kW aufrüsten zu können. Dann allerdings nur mit einem DC-Anschluss, ohne gekühltes Kabel und Kühleinheit und ohne Typ2 Dose. Diese kosten alle Aufpreis - müssen aber nicht genommen werden und können ebenfalls nachgerüstet werden. Gleiches gilt auch für die eichrechtskonforme Ausstattung und einen zweiten DC-Anschluss.
Natürlich kommen auch hier evtl. noch die Frachtkosten, Inbetriebnahme, Backend... dabei - wenn erforderlich.

Damit hier nicht wieder eine Flut über mich hereinbricht bezüglich Kontaktdaten ;) , hier die Adressen für Anfragen, die ich weitergeben darf:

Roland Boecker
Vertriebspartner
T +49 (0) 2244 847 058 0
M +49 (0) 152 2874 8704

Diana Schafhauser
Vertriebsinnendienst
E-WALD GmbH
Technologiecampus 1
94244 Teisnach
Tel. +49 (0) 9923 8045 484
Fax +49 (0) 9923 8045 315

Wenn Ihr Kontakt aufnehmt würde ich mich freuen, wenn ihr das Projekt in Boppard als Referenz nennen würdet. Ich bekomme zwar keine Provision, aber man weiß nie, wofür es mal gut sein kann. ;)
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Soeben war mal wieder ein Mitarbeiter von Westnetz hier. Er hat die 250A Sicherungen im HAK gegen 315A ausgetauscht - damit liegen wir aber immer noch nicht auf dem Zielwert von 355A, welche für 250kVA mindestens nötig wären. Ich wurde nun schon mehrmals vertröstet, dass die richtigen NH2 Sicherungen erst besorgt werden müssen. Kann das wahr sein?

Der Schrank ist jetzt auf jeden Fall fertig.
Wir haben noch allerlei Ergänzungen eingebaut und neue 16mm² Kabel zu den vorhandenen Unterverteilungen gelegt. Im Prinzip warten wir jetzt 'nur' noch auf den Zähler und könnten dann - in einer Nachtaktion - alles umlegen auf die neue Hauptverteilung.

Nochmals zum Schrank:
Bei unserer alten Verteilung hatte ich drei Amperemeter zur Kontrolle der Auslastung der Phasen. Dies hatte sich über die Jahre immer wieder als richtig erwiesen - vor allem, wenn neue Geräte dazu gekommen sind. So konnten gezielt einphasige Geräte besser auf die Phasen aufgeteilt und stark ungleichen Belastungen auf den Grund gegangen werden.
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Das haben wir nun auch in der neuen Verteilung verwirklicht. Dazu wurden 3 Amperemeter (97mm) mit einen Nennbereich von 400A in die rechte Tür eingebaut und entsprechend 3 Wandler 400/5 an die richtige Stelle der Stromschiene aufgeschoben. Die richtige Stelle war in diesem Fall nach der Einspeisung unserer eigenen PV, damit diese zum Gesamtstrom addiert wird. Auf dem Foto sind dies die rechten Wandler an der waagerechten Schiene.
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Links daneben befinden sich die Wandler der Bilanzpunktregelung (Elektronik rechts oben im Bild) unseres Forenmitgliedes ecopowerprofi. Diese mißt den Bezugsstrom und die Einspeiseleistung unserer PV und saldiert dies über die 3 Phasen. Bei entsprechendem Überschuss der PV wird ein Signal an die Wallbox geschickt und die Ladeleistung an den Überschuss angepasst.
An die senkrechten Stromschienen links kommen noch die Wandler des EVU - auf der rechten, senkrechten Seite sind die Wandler für unseren internen Stromzähler zu Visualisierung und Datenloggung zu sehen.

Zum Schluß noch ein Foto vom Anschlußfeld des Hauptkabels vom Hausanschlußkasten.
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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So sieht das ganze dann aus:
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Unten um den Schrank rum, haben wir noch eine Abweisschiene machen lassen. Da wir überwiegend mit Rollcontainer arbeiten, war mir dies wichtig - ansonsten wäre er wohl in wenigen Monaten total ramponiert gewesen.
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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saubre arbeit :!:............
EV-Stromtarif: http://links.naturstrom.de/wpquertz
die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
- Zoe 13.02.15 - 30.12.16.
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- M3: "Freitag der 13." 13/03/2020

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Schwani hat geschrieben: Ich habe soeben die Mitteilung von E-Wald erhalten, dass der voraussichtliche Liefertermin der 21.06.2019 sein soll.
Mit Alpitronic hast eine gute Entscheidung getroffen. Habe beruflich mit denen zu tun und die machen einen sehr kompetenten Eindruck und die Hardware ist sehr sauber gelöst.

Die Lieferzeit überrascht mich positiv. Hast Du mit E-Wald eine Pönale bei Lieferverzögerung vereinbart?

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Danke und nein, ich bin kein klassischer Ladesäulenbetreiber und habe höchstens selbst gesteckte Ziele, die ich erreichen möchte - da brauche ich keinen auf Umsatzausfall zu belangen.
Richtig losgehen, wird es sowieso erst in etwa 2 Jahren.
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Da bin ich dann gespannt. Der Markt der (guten) HPCs ist derzeit leergeräumt.

Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Björn hat einen Hypercharger auseinander genommen...

Hoffe das Bozen die Termine einhält und nicht der Kia-Norwegen-effekt eintritt.

https://youtu.be/k8qeMo5hB7g
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Re: Bau eines Schnellladers (Tagebuch)

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Ziemlich bunt die Säule... ;)
Unsere wird einfarbig.

Ich beanspruche zwar nicht die besten Englischkenntnisse für mich, aber irgendwie kommt mir da was falsch vor.
Die reden da doch von 350kW!?
Meines Wissens gibt es aber ‚nur‘ eine HYC300 mit vier 75kW Modulen und nicht mit 87,5kW Modulen für eine 350er.



Bei uns gibt es auch Neuigkeiten.

Nachdem schon 1,5 Monate seit Antragstellung für den Zähler ins Land gegangen sind, habe ich gestern bei Westnetz angerufen. Nach einer Odyssee durch mehrere Abteilungen, die den Antrag nicht finden konnten, bin ich dann bei der Einspeisergruppe Solar rausgekommen.
Der Mitarbeiter hat ihn dann in einer Warteposition im System gefunden!? Es würden noch Unterlagen zum Solarpark fehlen???

Hä?

Es stellte sich dann raus, dass mein Elektriker bei Antragstellung, wohl einen noch schlechteren Tag als damals bei der Bestellung der Hauptverteilung gehabt haben muss.
Er hat doch tatsächlich als Jahresverbrauch 160kWh und Modulleistung 120kWp angegeben. Das wären natürlich logische Daten für einen Solarpark - wenig Energiebedarf und hohe Einspeiseleistung. Aber wo zum alles in der Welt hat der die Daten her? Er blieb mir die Antwort schuldig. Der Antrag wäre bis zum St. Nimmerleinstag auf der Festplatte geblieben.

Nachdem ich ihm dann ‚leicht‘ den Kopf gewaschen habe, hat er heute morgen einen neuen Antrag gestellt - auf Anraten des Mitarbeiters von Westnetz. Laut dessen Auskunft liegt die momentane Bearbeitungszeit bei etwa 2-3 Tagen! Die ganze Aktion könnte also schon lange erledigt sein.

Ich werde berichten... :roll:
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