Soziale u.a. Konsequenzen der Förderung städt. Ladeinfrastr.

Re: Soziale u.a. Konsequenzen der Förderung städt. Ladeinfra

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folder So 15. Jul 2018, 10:00
gekfsns hat geschrieben: Wenn ich mich mit Stadtbewohner unterhalte, stellt sich schnell heraus, dass meine Ansichten nicht Mehrheitsfähig sind Bild
Das laß Dir gesagt sein - Du liegst sowas von falsch... Das einzige Problem ist daß die Stadt gerne Parkplätze einschränken darf - "aber doch nicht in meiner Straße, vor meiner Tür!!!"

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Re: Soziale u.a. Konsequenzen der Förderung städt. Ladeinfra

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folder So 15. Jul 2018, 11:21
Wäre ich auch dafür das man Autos nur noch zulassen darf wenn man einen Stellplatz vorweisen kann.
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Wiese
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folder So 15. Jul 2018, 12:03
BrabusBB hat geschrieben: Ich habe in einer Tiefgarage 24 Stellplätze (nur Stellplätze, ohne Wohnung) die ich dann voll elektrifizieren muss, ohne dass ein Mieter da ist, der das zahlt. Sind dann wohl locker 12-24t€ in den Wind geschossen.
Brabus, das wäre aber dann nicht bedarfsgerecht. Wenn aber einer Deiner Mieter einen Anschluss haben will, sollte es gesetzlich verankert sein, dass er sich diesen legen darf. Wenn ich in meiner Garage eine Wallbox haben will muss ich sie auch selbst bezahlen. Ich sehe das so, dass jeder der ein E-Auto kaufen will, oder gekauft hat, auch einen Stromanschluss bekommen soll. Damit die Stadt nicht unzählige, unnötige Anschlüsse legen muss, sollte das dort gemacht werden, wo man die Ladestellen braucht. Mieter sollen und dürfen da nicht benachteiligt werden. Wer einen eigenen Stellplatz hat, muss die Erlaubnis haben dort einen Anschluss legen zu lassen. So wie man heute die Einbauküche beim Wohnugswechsel entwerder an den Nachmieter verkauft, oder mit nimmt, kann man das auch mit der Wallbox machen.
gekfsns hat geschrieben:Ich, als echtes Landei, hab da radikalere Ansichten, bestimmt zu extrem.
So Ansichten eines Landeis, der erst in sein Haus einziehen durfte, als er 1.5 Stellflächen auf eigenem Grund nachweisen konnte :)
Ja, ist bei uns auch so, aber die Autos stehen trotzdem auf der Straße. Niemand kontrolliert, ob die Stellplätze genutzt werden, da stehen meistens die Gartenmöbel oder sonstiger Kram. Gegenüber hat einer 2 abgemeldete Schrottkarren im Hof stehen. Man kann die noch gebrauchen - irgendwann. Und dann, was mich auch ärgert, stehen die Autos, obwohl sie nicht "obdachlos" sind, weil sie ja einen Stellplatz haben, auch noch halb auf dem Gehweg, und Mütter/Väter müssen mit dem Kinderwagen auf die Straße ausweichen.
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Wiese
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folder So 15. Jul 2018, 12:20
kub0815 hat geschrieben:Wäre ich auch dafür das man Autos nur noch zulassen darf wenn man einen Stellplatz vorweisen kann.
Wie oben zu lesen ist, ist die Idee grundsätzlich nicht falsch, nützt aber nichts, wenn das Auto trotzdem auf der Straße steht. Ein auf dem Privatgrund ausgewiesener Stellplatz verpflichtet leider nicht dazu diesen auch fürs Auto zu nutzen.
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folder So 15. Jul 2018, 12:51
Dan ist aber euer Ordnungsamt nicht auf Zack.
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folder So 15. Jul 2018, 13:34
kub0815 hat geschrieben:Dan ist aber euer Ordnungsamt nicht auf Zack.
Da ist niemand, den das interessiert.
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folder So 15. Jul 2018, 13:47
Fritzchen-66 hat geschrieben: Wenn man die einzigen vorhandenen Parkplätte mit Ladesäulen versorgt, sollte man die anderen lokalen Bedürfnisse im Auge haben.
......aber die lokalen Politiker der großen Parteien wollen nicht die Parkplätze zur Verfügung stellen.
Dabei gibt es in der Straße bereits 5 E-Autos, von denen 3 keine eigene Lademöglichkeit haben.
Zudem hoffen sie auf eine Kooperation zwischen SWM und BMW, die die Infrastruktur schnell bereitstellen soll.
Ich meine jedoch, das ein privater Anbieter schneller reagieren kann.
Zudem stellt er die notwendige Konkurrenz, um faire Preise, trotz lokalem (fast) Monopol zu erhalten.

Wie seht ihr denn das?
:twisted: Sehr kritisch! Schon zum dritten Male hab ich versucht bei uns an die politische Verantwortung zu appellieren, es ist für die Katz! Wollt ich bei einem "Arbeitskreis Verkehr" auf die Möglichkeiten der Verkehrsvermeidung durch die Stärkung des ÖV hinweisen. Wir haben hier in den Bergen nicht unendlich Platz, es reicht oft nicht Mal für eine ausreichende Wohnraumversorgung. Aber das Thema ist offensichtlich nicht vermittelbar. Alle Lokal- und Kreispolitiker schauen einen mit großen Augen an, was redet der denn. Wir bauen lieber hier aus, und dort noch eine Umgehung, und da könnt auch noch was gehen.
Alle Politiker schauen nur darauf, wie gut man etwas verkaufen kann! Und den ÖV kannst der Mehrheit einfach nicht gut verkaufen. Deshalb drücken sich da alle außen drum rum. Da hilft nur ganz massiver Druck!
VW-E-UP! seit Juni 2014
Und nun auch Tesla seit August 2017

Re: Soziale u.a. Konsequenzen der Förderung städt. Ladeinfra

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folder So 15. Jul 2018, 13:54
Wiese hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:Dan ist aber euer Ordnungsamt nicht auf Zack.
Da ist niemand, den das interessiert.
Ich habe schon von zwei Kollegen gehört dass sie ihre Garage Freiräume müssten. Wahrscheinlich werden die nur nach Beschwerden aktiv
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