Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

AntwortenAntworten Options Options Arrow

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
  • E-lmo
  • Beiträge: 2488
  • Registriert: Mo 19. Sep 2016, 16:24
  • Wohnort: Neuenhagen bei Berlin
  • Hat sich bedankt: 157 Mal
  • Danke erhalten: 321 Mal
read
Für herkömmliche Stromwandler benötigst Du ein separates Feld, mit trennbaren Stromschienen, damit man die Wandler auch mal wechseln kann.
Versuche unbedingt eine Direktmessung zu bekommen!

Bis 80A sollte dies eigentlich möglich sein:
https://www.bhkw-forum.de/diskussion/th ... inzubauen/
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs -- Skoda Enyaq bestellt(26.9) produziert(KW17) beim Händler(10.5.)
Anzeige

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
read
Vielen Dank mit dem Hinweis auf die direkt messenden Zähler. Damit werde ich zudem die Arbeitsüberlastung der SWM übergehen können.
Das Lastmanagement würde ich gerne selber machen, brauche dazu aber eine Steuerung, die eine Modbusschnittstelle hat.
Beiden Boxen bin ich jetzt etwas weiter:
Für eine Box von Alfen inkl. Abrechnung habe ich ein Angebot. Leider will der für die Lastregelung am Hausanschluß einen niederländischer Zähler benötigt. Modbus RT ist dort unbekannt.
Bei Wallbe, Keba und Ebg warte ich noch.
Bei newmotion werde ich nochmal wegen des Lastmanagement anfragen, ob ich das auch selber erledigen kann.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
read
Inzwischen bin ich wieder weiter. Der Besuch auf der Hannover Messe hat doch etwas voran gebracht, obwohl nur paar Anbieter da waren.
Aktuell habe ich 3 Möglichkeiten:
- Innogy mit ihrem Abrechnungen
- Ewald mit der Säule von Keba
Und
- Parkstrom mit der Säule von Keba und dem Verbund von Has.to.be.

Aufgrund meiner speziellen Lage sind Boxen mit einem Ladepunkt besser geeignet.

Preislich liegen alle Nähe beinander.
Kennt jemand Gründe einen Anbieter zu bevorzugen oder zu übergehen?
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

Oberfranke
  • Beiträge: 376
  • Registriert: So 6. Dez 2015, 14:02
  • Wohnort: 96145 Seßlach
  • Hat sich bedankt: 18 Mal
  • Danke erhalten: 38 Mal
read
Auch E-Wald betreibt die Stationen im has.to.be Backend.
Ob eines der genannten Unternehmen wirklich ein dynamisches Lastmanagement liefern kann weiß ich nicht. Von Keba selber gibt es da nichts.
Wir (e-mops.de) arbeiten mit einem System eines Drittanbieters welches ebenfalls Keba Stationen unterstützt. Abrechnung über has.to.be gibt es bei uns auch.
ABL bietet mit dem System HomeCLU eine Lösung für kleinere Installationen (wie bei dir) an. Ist aber ziemlich neu, und die Stationen sind teurer als Keba.
MobilityHouse bietet auch ein dynamisches Lastmanagement, geht auch mit Keba Boxen.
Keine dieser Stationen ist Stand heute jedoch in einer eichrechtskonformen Bauweise zu finden. Ist alles noch in der Prüfung und kommt irgendwann in 2019.
EBG wäre eine eichrechtskonforme Option. Wäre denn aber eine Standsäule.
Tesla Model S85 seit 26.11.2015 :D :D :D
www.e-mops.de - Ladestationen mit Wau-Effekt

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
read
Hallo Oberfranke,
höre gerne dass Ihr auch an einem eigenen Lastmanagement am basteln seid. Mir reicht es, die Ladestation steuern zu können, der Rest wäre mein Know-How.
Da können wir uns auch gerne zusammensetzen. Habe auf der aktuellen Hannovermesse noch mal kräftig Ausschau nach Meßtechnik gehalten. Warte jetzt auf etwaige Angebote, um nicht selber eine kleine Hardware zusammenzustellen.
Zur Zeit erfasst ein Arduino die aktuellen Ströme und schreibt diese auf eine SD-Karte.
Mit jedem Tag mehr habe ich somit weitere Daten.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

Oberfranke
  • Beiträge: 376
  • Registriert: So 6. Dez 2015, 14:02
  • Wohnort: 96145 Seßlach
  • Hat sich bedankt: 18 Mal
  • Danke erhalten: 38 Mal
read
Fritzchen-66 hat geschrieben: Hallo Oberfranke,
höre gerne dass Ihr auch an einem eigenen Lastmanagement am basteln seid. Mir reicht es, die Ladestation steuern zu können, der Rest wäre mein Know-How.
Da können wir uns auch gerne zusammensetzen. Habe auf der aktuellen Hannovermesse noch mal kräftig Ausschau nach Meßtechnik gehalten. Warte jetzt auf etwaige Angebote, um nicht selber eine kleine Hardware zusammenzustellen.
Zur Zeit erfasst ein Arduino die aktuellen Ströme und schreibt diese auf eine SD-Karte.
Mit jedem Tag mehr habe ich somit weitere Daten.
Wir basteln nicht selber sondern setzen ein fertiges System eines Drittanbieters ein. Wir können uns aber trotzdem gerne mal zu dem Thema austauschen. Schreib mir einfach mal eine PN. Mit den neuen TAR welche ab 27.4.2019 verbindlich gelten wird das Thema Lastmanagement ja ohnehin nochmal heisser. Danach muss dann ja auch der Netzbetreiber Steuerungsmöglichkeiten haben, und diese Möglichkeit muss das Lastmanagement integrieren. Ob das jeder Netzbetreiber unmittelbar und in jedem Fall fordert sei mal dahingestellt. Aber so wird es wohl kommen.
Tesla Model S85 seit 26.11.2015 :D :D :D
www.e-mops.de - Ladestationen mit Wau-Effekt

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
read
Bin immer noch unentschlossen zwischen 3 Anbietern:
- Parkstrom mit KEBA Boxen
- Innogy
- eWald mit KEBA Boxen
Alle bieten das benötigte Roaming an.
Die eichrechtskonformen Wallboxen kosten einen ähnlichen Betrag,
nur bei den Betriebskosten ist Parkstrom ca. 100€ / Jahr und Säule günstiger.
Aber Innogy hat Boxen, die hardwaremäßig schon EN15118 unterstützen.

Bisher sehe ich es so, daß hauptsächlich "Nachbarn" laden würden und Roaming für den zufällig vorbeikommenden Rest notwendig da ist.
Wie würdet Ihr das sehen?
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
read
Hier mal paar Grafiken,
Anbei die über 5 Minuten gemittelten Ströme, die jeweils in einer Minute maximal anfallen.
Dabei sind die Stromspitzen (20A dreiphasig) des Aufzugs nicht herausgerechnet.

Sonntag 17. März:
Datei Auswertung_17_03_2019_5M.pdf
(110.44 KiB) 55-mal heruntergeladen
Montag 18. März:
Datei Auswertung_18_03_2019_5M.pdf
(113.89 KiB) 49-mal heruntergeladen
Wenn mir jemand eine bessere Darstellung generieren möchte, kann ich auch die Rohdaten bereitstellen.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
read
Die Entscheidung ist gefallen!
Ich werde die Stationen mit Hilfe von Parkstrom (http://www.parkstrom.de) betreiben.
Für die Säulen an der Straße werde ich zwei Wallboxen von Keba einsetzen, die als Master und Slave von mir die Vorgaben bezüglich des zulässigen Stroms über ein lokales Interface bekommen.
Der in den obigen Bildern sichtbare Zähler liefert mir den aktuellen Strom am Hausanschluß. Sollten die Wallboxen von Keba mir den aktuellen Strom nicht liefern, wird ein zusätzlicher Zähler die einzelnen Ströme der Wallboxen liefern.
Damit kann dann eine einfache Elektronik die Grenzen für die Wallboxen errechnen.
Für die Abrechnung wird es für die Nachbarn im "Dorf" Karten geben. Die Fremden hingen müssen per Roaming zugreifen.
Bei den Kosten würde ich 30 Ct/kWh wählen und während des Tages zusätzlich einen Zeittarif.
Als Besonderheit sind Großveranstaltungen im Olympiapark zu sehen, während dieser könnte ein zusätzlicher Obolus sinnvoll sein.
Ich sehe die Stationen hauptsächlich als Destinationcharger, und will auch deshalb die Tarife darauf auslegen.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Privat betriebene öffentliche Ladestation in München

USER_AVATAR
read
Nachdem die Wallboxen für den 7. Mai angekündigt sind, darf ich mir die Schilder bei der Stadt abholen. In der KW 19 kommt dann auch der Straßenmaler, der die Parkplätze mit Rahmen und Pictogramm versehen wird.
Hoffe, den Strom rechtzeitig zu bekommen. Da hilft nur "Daumen drücken ".
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Öffentliche Lade-Infrastruktur“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag