Ionity - Allgemeine Diskussion

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Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

LeakMunde
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Das Infrastruktur an Hauptreisetagen am Limit ist, ist nichts neues und wird so bleiben. Das gilt genauso für Tankstellen, Straßen etc.. Das wird auch immer so bleiben, da der Ausbau für wenige und selten eintretende Szenarien wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.
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Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

ubit
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Nö - das muss keineswegs so sein. Es ist durchaus möglich auf einer Autobahnraststätte "mal eben" etliche Schnellladestationen hinzustellen die einen lokalen Akku haben. Im Gegensatz zu Tankstellen geht sowas elektrisch ohne Probleme. Zumindest im moderaten Leistungsbereich bis ca. 50 kW.

Und solche "mobile Ladesäulen" sind durchaus vielfältig einsetzbar - auch außerhalb der Ferien-Stoßzeiten. Man nehme nur mal die vielen Festivals die es - nach Corona - so gibt.

Ciao, Udo
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Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

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Moin ;)
wie groß soll dann der Akku dieser Ladesäulen sein, bzw. wie viele Fahrzeuge stellst Du Dir vor, sollten an so einer Behelfssäule laden können?
Viele Grüße, Stephan

seit dem 24.01.2020 rein elektrisch im BMW i3 - 120Ah unterwegs: die rote Zora

Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

150kW
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marsroth hat geschrieben: Ich habe mal ein Diagramm gemacht (nur Deutschland) mit den Fahrzeugen die es heute gibt und welche bei Ionity bevorzugt laden werden.
Und jetzt daneben ein Diagramm der Zubaurate von Ladepunkte innerhalb des gleichen Zeitraums...

Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

bernd71
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Aber auch die müssen bezahlt werden. Wenn diese Ladesäulen aber nicht 24/7 genutzt werden und auch noch transportiert, angeschlossen, etc werden müssen. Was soll da die KWh kosten? Wenn man dann hier liest das einige meinen alles über ~35 Cent ist Wucher.

Und auch mobile Ladestationen brauchen Infrastruktur, vor allem wenn es viele sein sollen.

Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

ubit
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SamEye hat geschrieben: Moin ;)
wie groß soll dann der Akku dieser Ladesäulen sein, bzw. wie viele Fahrzeuge stellst Du Dir vor, sollten an so einer Behelfssäule laden können?
Fahr nach Wolfsburg und schau's Dir selbst an. VW hat halb Wolfsburg mit solchen temporären Ladesäulen gepflastert. Keine Ahnung wie viel kWh in so ein Teil passen. Jedenfalls lassen sich die Dinger schnell tauschen - kommt halt per LKW eine neue, geladene Kiste. Rein logistisches Problem. Die meisten Fahrzeuge können ja (noch) nicht sooo schnell laden. Für die wirklichen Schnelllader gibt es ja dann noch die fest installierten HPC-Lader.

Sowas steckt auch noch in den Kinderschuhen. Man kann solche Akkus ja auch ans Stromnetz anschließen und den Akku "nur" nutzen um die Spitzenlast zu senken. Oder man legt halt einen Stromanschluss zusätzlich zu den Rastplätzen den man dann halt nur zu Spitzenzeiten durch solche Ladeboxen nutzt. Dann muss der Betreiber in der restlichen Zeit des Jahres halt auch nicht den Anschluss bezahlen. Und ja: Sowas ist möglich. Sieht man ja bei Festivals, Jahrmärkten etc. Die brauchen auch nur einmal im Jahr Strom - und davon häufig auch ziemlich viel.

Und dann noch mit Lastmanagement kombinieren und den Akku für "viele Anschlüsse" gemeinsam nutzen (aktuell haben die Kisten in WOB 2 Anschlüsse je Kasten). Da gibt es noch jede Menge zu entwickeln, testen und "erfahren". Die aktuelle Praxis x mal 350 kW irgendwo hin zu stellen ist zumindest in Deutschland bei den Kosten für Anschluss und Bereitstellung nicht bezahlbar. Also müssen sich entweder die Rahmenbedingungen deutlich ändern - oder die Anbieter müssen auf andere technische Lösungen setzen. Es gibt sogar schon Versuche mit Trägheitsspeichern. Auch Wasserstoff + Brennstoffzellen oder H2-Verbrennungsmotoren+Generator sind eine Möglichkeit um den Strom "lokal" zu erzeugen und damit die Kosten für den Netzanschluss zu reduzieren. Ich denke da werden wir in den nächsten Jahren noch die abenteuerlichsten Kombinationen sehen.

Momentan haben die Betreiber von Ladesäulen in dieser Hinsicht aber keine Not - sie können aufstellen was sie wollen und den Preis dann auf den Ladetarif umlegen. Auf Grund der unübersichtlichen Tarife und der Tatsache das kein Betreiber momentan wirklich Gewinne erwirtschaftet gibt es auch nur wenig Druck auf der Kostenseite. Jedem ist klar das man draufzahlt. Das wird - und muss - sich ändern. Wobei sich die momentane Situation halt mehr um den flächendeckenden Ausbau dreht als um die Wirtschaftlichkeit. Was ja auch durchaus nicht schlecht ist - aber eben auch keine langfristige Lösung.

Ciao, Udo
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Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

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SamEye hat geschrieben: Moin ;)
wie groß soll dann der Akku dieser Ladesäulen sein, bzw. wie viele Fahrzeuge stellst Du Dir vor, sollten an so einer Behelfssäule laden können?
Nehmen wir die flexiblen Schnelllader von VW. Die haben 200kWh Akku und laden sich mit 43kW auf. Abgabe sind 100kW.
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Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

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kommt halt per LKW eine neue, geladene Kiste. Rein logistisches Problem.
mmh, mir scheint, irgendein Aspekt ist da nicht so richtig durchdacht... irgendwie wie ein Tanklastzug, nur nicht für so viele Nutzer, würd ich meinen. Genausogut könnte man dann die E-Fahrzeuge mit mobilen Dieselgeneratoren laden...
Als Stützakku bei beschränkter Stromzuleitung wie von @tstr beschrieben, aber durchaus denkbar
Viele Grüße, Stephan

seit dem 24.01.2020 rein elektrisch im BMW i3 - 120Ah unterwegs: die rote Zora

Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

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Diese Akkukiste kostet mehr wie jeder Stromanschluss. Wo soll der Anreiz sein ?

Gruß SRAM
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Schwarzwald gegen Wind: https://www.youtube.com/watch?v=7jEQii_9yWw
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Re: Ionity - Allgemeine Diskussion

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@SRAM Man hat mehrere Hausanschlüsse zur Hand, aber braucht Ladeleistung. Ein Anschluss an Mittelspannung ist nicht einfach für nen Zwanni in die Kaffeekasse erledigt. Alleine die Verlegearbeiten sind verdammt teuer.
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