Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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chrisgrue
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folder Sa 14. Okt 2017, 03:18

ecopowerprofi hat geschrieben:Es scheinen aber auch in der Umgebung keine weiteren Verweilmöglichkeiten zu geben.
Eigentlich schon, gleich daneben ist die SCW (Shopping City Wels) ohne Lademöglichkeit. Allerdings ist schräg gegenüber das MaxCenter (auch ein Shopping Center) mit Gratis AC Ladern.

Der DC Schnelllader ist auf jeden Fall gut, weil direkt neben der Autobahn Ab/Auffahrt und da ich auf meinem Arbeitsweg immer vorbeifahre (falls ich mal schnell was brauche, die anderen CCS in Wels, sind im Zentrum oder Wels Nord)
cu
Chris - Sangl 87, Bestellt 07.01., Produziert 26.04., Papiere am 03.07., Abholung am 13.07.
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Sa 14. Okt 2017, 09:19

mweisEl hat geschrieben: Von mir aus bist Du auch nur 15 Minuten im Schwimmbad, zum Duschen, das interessiert auch niemanden, was Du dann machst oder nicht machst.
Man kann (wenn man nicht völlig ignorant ist) sich einfach an den Ticketstaffelung der Freizeitbadbetreiber orientieren. Wenn die z.B. Tickets mit 2 Std. / 4 Std. / Tageskarte anbieten, wird es wohl so sein, dass die Badegäste auch überwiegend so lange im Bad sein wollen, ohne zwischendurch mit dem Handtuch bekleidet das E-Auto umparken zu wollen.
Wo ich immer hingehe gibt es 2 Preise - den für die 10er Karte und den anderen :lol:
Und wenn Du schon 2h als reelle Zeit ansiehst - da bringt man mit 3,7kW doch auch kaum was in den Akku. Bei den Spielzeugakkus der Fahrzeuge der Vergangenheit vielleicht noch ein bisschen was. Aber in dem Moment, wo die E-Mobilität sich anfängt durchzusetzen, geht es um andere Größen. Und da kann man dann eben auch 5 Stunden mit 11kW laden ohne dass der Akku voll wird und das nicht nur beim Tesla.
Das sollte man bei Gedanken über die Infrastruktur im Hinterkopf behalten. Heute sind E-Autos eigentlich noch bedeutungslos und es geht um eine Infrastruktur für die Zeit, in der das nicht mehr so sein wird. Da geht es dann aber nicht mehr um 20kWh Akkus.
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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Gulfoss
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folder Sa 14. Okt 2017, 09:44

Das mag schon richtig sein, das die Akkus größer werden und bei geringer Ladeleistung länger brauchen das sie voll werden.

Aber fahren wir die Akkus auch immer leer?

Oder anders gesagt, je größer der Akku sein wird, umso mehr fahren wir dann auch ?


Auf dem Weg zum Schwimmbad, lassen wir es 2x25km sein, oder sonst wo hin werden wir mit einem 100kWh Akku auch nicht recht viel mehr nachladen müssen, als wenn wir mit einem 8kWh Akku dort aufkreuzen...
A3 e-tron. Rechts vor links gilt nicht beim Verlassen einer verkehrsberuhigten Zone ! Diese haben keine Vorfahrt.

Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Sa 14. Okt 2017, 09:54

Gulfoss hat geschrieben:Aber fahren wir die Akkus auch immer leer?
Oder anders gesagt, je größer der Akku sein wird, umso mehr fahren wir dann auch ?
Natürlich nicht. Aber wir laden seltener. Wenn ich von zuhause komme und auch dahin wieder zurück will und das mit meine Reichweite auch 10x schaffe - warum soll ich da eine öffentliche Infrastruktur unnötig blockieren wenn ich auch einfach komfortabler zuhause laden kann?
Die ehrliche Antwort heute ist oft, das man gerne noch den gratis Strom mitnehmen und gratis parken will. Zukünftig werden solche Säulen aber kostendeckend arbeiten müssen und dann ist die Ladung zuhause günstiger.
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Sa 14. Okt 2017, 10:11

2 h mit 3,7 kw ergeben 7,4 kWh und reicht für ca. 50 km Rückfahrt unabhängig von der Akkugröße. Ich glaube kaum, das man 50 km fährt um nur für 2 Std. schwimmen zu gehen. Mit Gratisstrom werden viele Betreiber von Freizeitbäder, Shoppingcenter usw. die Kunden anlocken. Wer das nicht anbietet bekommt weniger Kunden. Jetzt fahren viele doch schon 2 bis 3 km zusätzlich zur Tanke um 1 oder 2 ct zu sparen. Rechnet sich nicht wird aber gemacht weil man ja "sparen" kann.

Gestern habe ich den 22 kWh Akku vom ZOE theoretisch fast anderthalb mal leer gefahren. Ich habe aber konsequent bei jedem Aufenthalt beim Kunden angestöpselt. Wurde zwar nicht jedes mal voll aber als ich wieder zu Hause war hatte ich noch 45%. Wenn es an jeden Parkplatz, ob privat oder öffentlich, eine Lademöglichkeit mit ca. 4 kW gibt funktioniert es auch mit dem kleinen Akku.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Sa 14. Okt 2017, 10:20

ecopowerprofi hat geschrieben:Mit Gratisstrom werden viele Betreiber von Freizeitbäder, Shoppingcenter usw. die Kunden anlocken
Das war bislang nur PR. Da die Akkus halt klein waren und es eh kaum solche Fahrzeuge gab, kamen da auch nicht hohe Kosten zusammen. Das ändert sich nun aber zunehmend und dann wird sich das nicht mehr lohnen.
Die könnten dann eher damit werben, dass man bei Ihnen komfortabel und zu einem fairen Preis laden kann.
Das wäre ja auch durchaus attraktiv. Beispiel Metzingen - da kaufen auch viele von weit her ein bei denen der Metzingen dann eben nur einen vertretbaren Umweg bedeutet. Die haben dann aber trotzdem oft gerade schon 500km gefahren und fahren danach auch gleich mehrere Hundert Kilometer weiter.
War bei mir zumindest meist so.
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Mo 16. Okt 2017, 09:52

Gulfoss hat geschrieben:Aber in der Stadt in der nähe der Fußgängerzone, am Theater, Zoo etc.. brauche ich da einen Schnelllader mit 2h maximaler Verweildauer?
Nein, i.d.R. brauche ich dort auch nicht mehr als 10 kWh nachzuladen, bis der Akku voll ist.
Mag sein, aber andere schon. Die Akkus werden größer und wenn man nicht zu Haus/Arbeit laden kann, möcte man auch nicht ejden Tag zwangsweise Shoppen/Kino etc. machen müssen
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Mo 16. Okt 2017, 13:04

eDEVIL hat geschrieben:Die Akkus werden größer und wenn man nicht zu Haus/Arbeit laden kann
Deswegen wird es notwendig sein endlich die Vorschriften für das Eigentums- und Mietrecht anzupassen, sodaß Mieter bzw. Eigentumwohnungsbesitzer sich auf eigene Kosten ohne Einspruchsmöglichkeiten Dritter eine Lademöglichkeit errichten können.

Wenn man zu Hause laden kann, kommt man u.U. zu 90% und mehr damit aus. ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Strom- und Ladesäulen-Lobby beim Laden zu Hause zu bremsen versucht. Sonst kann ich nicht verstehen, warum die Entscheidung immer wieder auf die lange Bank geschoben wird.
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Mo 16. Okt 2017, 13:50

ecopowerprofi hat geschrieben:Deswegen wird es notwendig sein endlich die Vorschriften für das Eigentums- und Mietrecht anzupassen, sodaß Mieter bzw. Eigentumwohnungsbesitzer sich auf eigene Kosten ohne Einspruchsmöglichkeiten Dritter eine Lademöglichkeit errichten können.
Ja, ist dringend nötig, wird aber trotzdem nicht allen nutzen, da die Kosten mit Brandshcutzauflagen etc. teilweise nicht leistbar sein werden.
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Re: Die beste Destination-Ladeinfrastruktur...

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folder Mo 16. Okt 2017, 14:02

eDEVIL hat geschrieben:die Kosten mit Brandshcutzauflagen etc. teilweise nicht leistbar sein werden.
Die Brandlasten sind geringer als bei einem Verbrenner. Die sonstige Kosten sind nicht höher als bei jeder anderen WB. Wer sich ein Auto für 30 T€ und mehr kaufen kann sollte auch in der Lage sein die Kosten für eine WB zu tragen. Ggf. muss das eine oder andere Extra entfallen.
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