Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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  • fpk
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Echt bitter. Man könnte nur hoffen, dass dies eine Zwischenlösung ist.
Aber da eine Kommunikation Seitens der Stadt bezüglich der Zukunftspläne nicht stattfindet. So kann seitens der Verbraucher keinerlei Vertrauen in die Zukunft aufkommen. Wer da in Berlin ein EV kauft muss entweder naiv oder dumm sein.

Dabei macht es doch z.B. Hamburg vor, wie es geht. Sind die Berliner Verantwortlichen zu stolz, das dortige Modell zu kopieren?
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

ihliedaily
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Die Berliner Politiker sind seit mehr als 20 Jahren mehr filzig als progressiv. Übertrieben ausgedrückt.

Ich glaube niemand versteht wieso es hier in Berlin so läuft.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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fpk hat geschrieben:Echt bitter. Man könnte nur hoffen, dass dies eine Zwischenlösung ist.
Laut meinen Informationen wird immer noch für eine bessere Abrechnungsmethode gearbeitet.
Wann diese umgesetzt werden kann und für wen diese dann besser ist, steht noch in den Sternen. :lol:

Zu dem Wechsel auf die Pauschaltarife war man wohl durch die letzte Entscheidung des Eichamtes "gezwungen".

Was mich etwas verwundert ist halt nur, dass Allego wohl kWh genau mit dem Stromanbieter(VF) abrechnen muss.
Dazu sind die Zähler ja wohl auch geeicht.

Der Tarif den der Mobilitätsanbieter (hier TNM) dann zahlt, wird in 15 Minutenpaketen abgerechnet.

Wie der MA dies dann an seine Kunden weitergibt, liegt bei ihm. Er könnte sicher wieder kWh abrechnen, zahlt dann aber am Anfang der Pakete "drauf". (oder verzichtet ehr auf seine Marge)

Wo genau das Eichamt jetzt reingrätscht ist mir noch nicht klar.
Eventuell bei der Berechnung des MA?

Quasi wird damit dann die Vorgabe des Berliner Modells gekappt.

Aber wenn das dann schon fällt, warum nicht gleich auf kWh Abrechnung umschalten??
Ich denke kaum das der MA jetzt auch pauschal mit allego und VF abrechnet.

Ausreichend kompliziert ist es schon ;-)
Zuletzt geändert von Großstadtfahrer am So 9. Jul 2017, 16:53, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß
Großstadtfahrer

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

ATh
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"Aber wenn das dann schon fällt, warum nicht gleich auf kWh Abrechnung umschalten??" scheitert erst mal an der Technik wie schon geschrieben. In Berlin also weiter zuhause oder an Säulen tanken die genau nicht dem Berliner Modell folgen; es
gibt einige. :).

Aber gut dass ich mich für Plug-In-Hybrid und gegen rein Elektro entschieden habe.

ATh.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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ATh hat geschrieben:Aber gut dass ich mich für Plug-In-Hybrid und gegen rein Elektro entschieden habe.
Das habe ich auch gerade gedacht. Schon echt traurig unser "Schaufenster der Elektromobilität".
Ich hatte gedacht, es kann mit be-emobil nur noch besser werden, aber das war ein Irrtum. Die schaffen es immer noch schlechter... wahrscheinlich müssen die Säulen dann aus irgendeinem genialen Grund als nächstes ganz abgeschaltet werden.
Ein Glück dass es noch ein paar andere Säulen gibt!
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Zu diesem tollen Thema habe ich eine Info erhalten, die nichts Gutes ahnen lässt :

"das hat etwas mit dem Eichrecht zu tun. Nach meinem Kenntnisstand dürfen ab 2018 nur noch Ladestationen nach Leistung abrechnen, wen sie einen geeichten Stromzähler haben. Das gilt auch für die zeitbasierte Abrechnung (geeichte Uhr). 


Wir erwarten zur Zeit für 2018 noch mehr Anbieter die auf eine session fee umstellen. Es gibt z.B. für DC-Ladestationen zur Zeit keinen geeichten Stromzähler der auf dem freien Markt verfügbar ist."

Eine vage Info, aber sie zeigt eine Richtung.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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fridgeS3 hat geschrieben:Eine vage Info, aber sie zeigt eine Richtung.
Vor allen Dingen zeigt sie mit dem Finger weg von sich selbst. Ich bin noch nicht sicher, ob ich dem inhaltlich große Bedeutung beimessen sollte. Wenn 90% der Ladestationen von be emobil 11 kW AC sind, dann ist der Verweis auf das Problem des Stromzählers am DC-Charger schlicht ein Ablenkungsmanöver. Niemand bestreitet, dass gerade am Schnelllader eine Abrechnung nach Zeit sinnvoll sein kann -- anders als am Destination Charger, auf den hier auffallend nicht eingegangen wird.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Nach meinem Kenntnisstand dürfen ab 2018 nur noch Ladestationen nach Leistung abrechnen, wenn sie einen geeichten Stromzähler haben.
Als ob geeichte Stromzähler nicht gang und gäbe wären...
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Ich fasse mal zusammen was ich auf diversen Quellen gelesen habe, ohne Gewähr!

Es geht bei der Eichproblematik weniger um die Zähler sondern um die sichere Datenübertragung.
Der beste Zähler nutzt nichts wenn der abgelesene Wert im Backend "korrigiert" werden kann.
Das gängige OCPP genügt nicht den Anforderungen des Eichamtes.
Innogy z.B. benutzt ein anderes, zugelassenes Protokoll. Deshalb haben sie keine Probleme nach kWh abzurechnen.
Twizy seit 3/2015, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq 12/2017-2/2020, Kona seit 2/2020
CF Box 43kW Typ2 Kabel / 22kW Typ2 Buchse / 2x32A CEE / 2x CEE blau

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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HubertB hat geschrieben:Innogy z.B. benutzt ein anderes, zugelassenes Protokoll. Deshalb haben sie keine Probleme nach kWh abzurechnen.
Weswegen die Berliner Innogy auch rauswerfen - wäre ja noch schöner, was funktionierendes vor Ort zu haben :x

Aber einen public-key-signierten Zählerstand zu übertragen, sollte eigentlich über jedes Protokoll möglich sein. Der Chip dafür wird wenige Cent kosten.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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