Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Diesen Dämpfer hat das Berliner Syndikat längst verdient. So lebensfern dieses Lade- und Abrechnungssystem, ohne Anzeige der anfallenden Kosten (!) in der Hauptstadt daherkam, ist es mit meist lächerlichen 11 kW Ladeleistung, auch schon wieder an der Emobility- Entwicklung vorbeigeschlittert, bevor 2017 zu Ende geht.
Eichamt gut oder böse?
Bei diesem Beamten - Mikado seh ich's mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die "emo" ist schließlich nix anderes als ein outgesourstes Verwaltungssyndikat ohne Nachhaltigkeitsfaktor. Es begnügt sich selbstgefällig wie Goethes Faust mit Forschungen am Gelehrtentisch. Millionenschwer quersubventioniert und mitunter fragwürdigen Zielen.
Lebensnah sieht anders aus. ;)
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

AndiH
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TeeKay hat geschrieben:Dass das Eichamt ausgerechnet die nach Zeit abgerechneten Säulen verhindert, ist schon Ironie der Geschichte. Wurde uns doch die Zeitabrechnung als das Nonplusultra-Gegenmittel gegen die pösen ungeeichten DC-Stromzähler verkauft. Und nun ist Zeitabrechnung auch nicht recht.
So wie ich das verstanden habe geht es nicht um Zeitabrechnung sondern darum das es für den Kunden nicht unmittelbar zu erkennen ist was er bezahlen muss und was er dafür erhalten hat. Eine zeitbasierte Abrechnung mit Zusammenfassung am Schluss ist also durchaus zulässig, das ist wohl auch das was die Betreiber anstreben. Man lädt z.B. 10 Minuten für x Euro und kriegt am Schluss noch die Information (per App!) wieviele kWh zum Auto gegangen sind und was das dann pro kwh gekostet hat.

Gruß

Andi
Seit 02/2016 über 3.800 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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AndiH hat geschrieben:Man lädt z.B. 10 Minuten für x Euro und kriegt am Schluss noch die Information (per App!) wieviele kWh zum Auto gegangen sind und was das dann pro kwh gekostet hat.
Dass das Laden in Berlin nicht gerade billig ist weiß man, und die entstandenen Ladekosten kann man sich z.B. im Web ansehen.

Auf noch so eine Scheiß App als Vorwand einer machtgeilen Behörde, keine Stromladesäulen mehr aufzustellen zu dürfen, kann ich gerne verzichten.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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mweisEl hat geschrieben:Auf noch so eine Scheiß App als Vorwand einer machtgeilen Behörde, keine Stromladesäulen mehr aufzustellen zu dürfen, kann ich gerne verzichten.
Niemand hat die Absicht, eine App... Es würde völlig reichen, wenn sich der berliner Senat an seine eigenen Vorgaben halten würde. Nach dem "berliner Modell" muss eine Ladesäule über ein Display verfügen, und zwar ausdrücklich zum Zweck der Preisinformation für den Verbraucher!

Die Ladesäulen, die Allego aufgestellt hat, haben alle ein Display, aber eine Preisinformation hat noch keine angezeigt. Dagegen richtet sich die m.E. vollkommen berechtigte Kritik des Eichamts. Dass es nun eine App richten soll, hat nie jemand gewollt. Keine Ahnung, was daran so schwer ist, die Preisinformation auf dem dafür vorgesehenen Display an der Säule selbst darzustellen.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Auf der einen Seite wirklich gut, dass die be emobil Truppe einen Dämpfer bekommt. Auf der anderen Seite fehlt mir aber deutlich das Vertrauen, dass jetzt etwas besseres im Sinne der Nutzer dabei heraus kommt. Gerade weil die Lösung so einfach wäre, man muss nur z.B. nach Hamburg schauen. Wieso sollten sie jetzt wirklich nutzerfreundlich* werden, wenn sie es bisher auch nicht wollten?
Ok, es ist eine Unterstellung, dass sie nicht wollen. Die einzige andere Erklärung wäre aber totale Inkompetenz, und die ist auch nicht besser.

*nutzerfreundlich = transparente, verständliche und angemessene Preise für alle Arten von eAutos sowie eine transparente Informationspolitik
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Volker.Berlin hat geschrieben:Keine Ahnung, was daran so schwer ist, die Preisinformation auf dem dafür vorgesehenen Display an der Säule selbst darzustellen.
Weil das Backend staatlich garantiert grottig programmiert wurde. Mal kommen die Infos sofort, mal erst nach Wochen. Mal sind sie korrekt, mal nicht. Warum hab ich bei Plugsurfing wohl mal eine Standortinfo von Be Emobil drin, bei manchen Ladungen aber nicht? Warum sind von den letzten 4 Be Emobil Ladungen über Plugsurfing nur 50% korrekt abgerechnet worden? Plugsurfing zeigt doch nur die von Be Emobil weitergeleiteten Infos an.

Die Allego-Säulen, die außerhalb des Be Emobil Projekts gebaut werden, senden ja inzwischen korrekte und zeitnahe Informationen. Also gehe ich davon aus, dass Be Emobil mal wieder ihr eigenes Softwaresüppchen kochen musste. Vor 2 Jahren sagte mir eine involvierte Partei, dass der Senat ein eigenes Backend haben wollte und alle Daten darüber laufen müssen. Darum verzögerte sich der Start auch um Monate. Die erste aufgebaute Säule konnte monatelang nicht genutzt werden, weil der Senat mit der Software nicht fertig wurde. Der Nichtfertig-Zustand scheint bis heute anzudauern.

So wie ich die Senatskasper in den vergangenen 3 Be Emobil Jahren erlebte (bzw. das Ergebnis ihrer "Arbeit"), wirds auf einen Pauschaltarif hinauslaufen. 45 Euro pro Ladung. Da weiß man, was man hat. Und auch Tesla P100D zahlen "gerechete" 45 Cent pro kWh bei einer Vollladung. Und um einen Anreiz zum Freiräumen der Säule zu schaffen, werden die 45 Euro einfach pro angebrochenen Tag berechnet.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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im GE-Verzeichnis ist ein neuer DC-Lader in Tegel eingetragen, kann jemand diesen bitte verifizieren?

Ich komme nur selten in diese Gegend.
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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fpk hat geschrieben:Ok, es ist eine Unterstellung, dass sie nicht wollen. Die einzige andere Erklärung wäre aber totale Inkompetenz, und die ist auch nicht besser.
Man weiß wirklich nicht, welche der beiden Möglichkeiten wahrscheinlicher ist. Kein Smiley, das ist schon lange nicht mehr lustig.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Mein Bauchgefühl hat meist Recht. Und ich unterstelle in diesem Fall völlige (!) Inkompetenz.
Sonst wär Berlin inzwischen längst zu einer Modellregion für Elektromobilität geworden.
So viele Millionen Euro kann nur ein Verhinderungssyndikat erfolgreich ins Nichts der überflüssigen Forschungsprojekte versenken.
Frei nach dem Motto: "Wichtig bleibt allein die Ausstrahlung totaler Kompetenz. Auch in Fällen absoluter Ahnungslosigkeiten!"

P.s.: Weiß hier jemand im Forum, wer von den "emo" - Herrschaften, tatsächlich persönlich elektrisch durch Berlin surrt ? :D
Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst! (R.M.)
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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@fridgeS3: Auf der Be Emobil Website steht noch, die Säule sei im Bau. Bei Plugsurfing ist sie auch nicht im Verzeichnis. Also geh besser davon aus, dass da noch nichts nutzbar ist.
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