Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

flow2702
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Warum schreibt der ADAC (oder sonst wer mit gefühlter "Marktmacht") nicht mal was über diese Dreistigkeit?
Warum steigt ihr Berliner nicht dem Senat aufs Dach?

Wie kann sowas überhaupt sein? Das ist doch schon kafkaesk. Man muss sich vorstellen: Da wird Steuergeld ausgegeben, um existierende Ladestationen gezielt unbrauchbar zu machen!
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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flow2702 hat geschrieben:Warum schreibt der ADAC (oder sonst wer mit gefühlter "Marktmacht") nicht mal was über diese Dreistigkeit?
Es gibt halt keine Fürsprecher für Elektromobilität. Und der ADAC müsste vielleicht auch was zu den eigenen stillgelegten RWE-Säulen sprechen, wie drei von diesen hier.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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@flow2702: Die Verhindererer oder Nichtfreunde der AC-Lademöglichkeiten, mit ihrer mausgrauen Allego-Affenschaukel-Invasion, sind ja nicht blöde. Also wird einkassiert, wo es schleichend und subtil nicht groß auffällt!
Ich nenne das Bilderstürmerei. Und E-Auto-Fahrer machen ja grundsätzlich nur ca. 1 % der deutschen Autofahrernation aus.
Aber das zukünftige Absatzpotential ist erkannt und natürlich enorm. Deshalb auch diese "Bilderstürmerei".
Denn nichts passiert grundlos in unserem Leben!

Die Berliner "emo" ist ein wirtschaftliches Konstrukt, das weder erfolgreich wegen Subventionsbetrug, noch für andere Insiderverbrechen nach BStGB, belangt werden kann.

Der Berliner Bürgermeister, da gehe ich mal eine Wette um ne volle Kiste Krim-Sekt ein, weiß garantiert nicht, das seit Juli 2015 die RWE (innogy) Ladesäule direkt vor seinem Amtssitz, unbrauchbar ist. Oder: das die "Sondernutzungsrechte" an vielen Lade-Standorten beendet wurden.
D.h., dieses Problem bleibt solange diskret und fast unbekannt, solange man weiterhin Wein säuft und Wasser predigt. Soll heißen: solange er oder Gernot Lobenberg kein E-Auto fahren, bleibt alles beim alten.
Aber dafür sind sie ja da.

Irgendwann, als Wendehals auf den Zug der Elektromobilität aufspringen zu wollen, ist erbärmlich.
Aber so wird´s kommen. :lol:
Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst! (R.M.)
http://www.ews-schoenau.de ... Atomstromlos. Klimafreundlich. Bürgereigen. Genossenschaft!

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

flow2702
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André hat geschrieben:Der Berliner Bürgermeister, da gehe ich mal eine Wette um ne volle Kiste Krim-Sekt ein, weiß garantiert nicht, das seit Juli 2015 die RWE (innogy) Ladesäule direkt vor seinem Amtssitz, unbrauchbar ist. Oder: das die "Sondernutzungsrechte" an vielen Lade-Standorten beendet wurden.
Genau das meine ich: Dann muss ihm das mal jemand sagen. Ob nun ein Bürger per Brief, oder dessen Abgeordneter per Anfrage (ja, ok, ich weiß, in Berlin gibt es keine richtige Opposition, also schwierig).
Am besten irgendwie so, dass er öffentlich antworten muss - auf die Antwort und Begründung wäre ich nämlich mal gespannt.

Ich würde es ja machen, aber ich bin so selten in Berlin... :?

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

ATh
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Bin seit gut 1 Monat Hybridbesitzer. Für die Fahrten von zu hause zur Arbeit und zurück ideal. Wenn ich aber in die Stadt muss, passiert 2 oder 3 mal die Woche, reicht der zu hause getankte Stromvorrat nicht. Suche mir daher im Zielumfeld mehrere Säulen zum potentiellen Nachladen aus. Defekt war noch keine Säule, wenn ich an die Säule ran kam, ging das Laden. Zugeparkt von Verbrennern waren mehr als 2/3.

Wie sah es an den zugeparkten aus ?

- Nur Säule, keine Beschilderung, kein Parkverbot, Markierungen der Parkplätze Fehlanzeige
- Markierung der Parkplätze vorhanden, Beschilderung "Parken E-Autos während des Ladens frei" (o.s.ä.), übersetzt "wer Parkgebühr zahlt darf den Platz blockieren"
- Markierung der Parkplätze vorhanden, Beschilderung Parkverbot ausgenommen ladende E-Autos
- Parkplätze markiert und gekennzeichnet, wegen Baumaßnahmen am benachbarten Gebäude von Baufahrzeugen zugeparkt

Scheint also Verbrennerfahrer nicht zu stören.

Ohne Parkverbote für Verbrenner oder nicht ladende Fahrzeuge (und deren Durchsetzung !) und dann noch Säulen mit Tarifmodell wo der km über das Doppelte im Vergleich zu Verbrenner kostet, so wird das nie was mit Elektromobilität.

Petition an Herrn Müller habe ich schon unterschrieben.

ATh.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Jetzt hat es auch die AutoBild gemerkt:
:arrow: http://www.autobild.de/artikel/auto-bil ... 60715.html
(via electrive.net)
AutoBild hat geschrieben:Um Energie für 100 Kilometer an einer öffentlichen Standard-Ladesäule in der Berliner Innenstadt zu zapfen, muss ein aktueller VW e-Golf fast vier Stunden für 19,80 Euro am Stecker hängen. Zum Vergleich betankte die Redaktion einen Golf TSI mit Verbrennungsmotor. Das Ergebnis: Beim Benziner reichen 9,65 Euro für 100 Kilometer.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Viel schlimmer ist der Focus, der hat nämlich falsch abgeschrieben und hat die innogy Säulen verteufelt

EDIT der Focus hat nach meiner Intervention den Artikel korrigiert
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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fridgeS3 hat geschrieben:Viel schlimmer ist der Focus, der hat nämlich falsch abgeschrieben und hat die innogy Säulen verteufelt
Vielleicht hat das aber auch etwas damit zu tun, dass die AutoBild den Artikel mit einem Foto von einer innogy-Säule illustriert hat. Durchaus irreführend.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Mag sein, trotzdem war der Focus Text falsch.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Also bei meinem momentanen nutzungsprofil und meiner laseleistung bei den derzeitigen Temperaturen reichen 20 Euro / 100km in der Regel nicht bei den Be Mobil Säulen.
Diese Säulen werden halt einfach nicht verwendet.

Wobei mein "e Auto" rechtlich / moralisch tagsüber sowieso da nicht vernünftig verwendet werden kann.

4 Stunden mit Parkscheibe maximale Standzeit.

Heute war folgender Fall.
Der Chevy hätte elektrisch die Innenstadt erreichen können. Er Wäre dann Fast leer gewesen, ca. 4 Stunden ladezeit. Beruflich bedingt kam ein umparken nich in Frage.
Der Chevy wurde nicht verwendet.
Richtig oder falsch?

Egal. Es entspricht Tatsachen.

Stefan
Vom prius, Chevy Volt, Golf gte zu Tesla.
https://ts.la/stefan67126
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