Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Solarmobil Verein hat geschrieben: Bei 22kW = 15.5 Cent pro kWh (Nur: Welches Fahrzeug kann 2 Stunden lang mit 22kW laden? BYD E6 und Doppellader-Tesla, das war's)
nicht vergessen, es gehen nur 11 KW.
Demnach auch bei 22KW 31 Cent/kwh bei Ladedauer/Anschlusszeit exakt 120 Minuten bei Plugsurfing.
bei Ladedauer/Anschlusszeit 20 Minuten sind es 0,565 bei Plugsurfing.
Bei Einphasenlader ist der Preis je kwh mit 3 zu multiplizieren.
Sprich bei 120 Minuten Ladedauer/Anschlusszeit 0,93 Euro/kwh bei Plugsurfing.
Sprich bei 20 Minuten Ladedauer/Anschlusszeit 1,69 Euro/kwh bei Plugsurfing.
Stefan

PS: am 6.12.2016 habe ich die Einheit cent/kwh auf Euro /kwh geändert.
Zuletzt geändert von Volt am Di 6. Dez 2016, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

Solarmobil Verein
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Volt hat geschrieben:nicht vergessen, es gehen nur 11 KW.
Ja, ich vergaß. Die Berliner sind ja kastriert ... also die Ladesäulen :mrgreen:

Aber die 31 Cent bei 11kW finde ich noch ok. Kostet originäres TNM, RWE/innogy und viele andere auch, so plusminus.

Was mir immer noch nicht klar ist:
Ist das Ladezeit oder "Ladekabel steckt"-Zeit?
Sprich: Das Fahrzeug ist nach 55 Minuten komplett geladen (bei den Ladeverbund Franken-Säulen würde die LED-Leiste grün), ich komme aber erst nach 65 Minuten hin. Muß ich jetzt die 5. angebrochene Viertelstunde zahlen oder nicht?
Volt hat geschrieben:Bei Einphasenlader ist der Preis je kwh mit 3 zu multiplizieren.
Die 1P-Ladepreise sind indiskutabel, da gebe ich dir recht. Wahrscheinlich ist Taxi fahren günstiger.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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es handelt sich um die "Ladekabel steckt"-Zeit.
Stefan

Aber es ist kein Problem eine frei Säule zu finden.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Solarmobil Verein hat geschrieben:Aber die 31 Cent bei 11kW finde ich noch ok. Kostet originäres TNM, RWE/innogy und viele andere auch, so plusminus.
Da die Gebühren für angefangene 15-Minuten-Blöcke anfallen, sind die 31 Cent/kWh auch wieder unrealistisch. Im Mittel wird man das Ladekabel genau zur Mitte eines 15-Minuten-Blocks wieder lösen können, d.h. im letzten 15-Minuten-Block bekommt man nur 1,37 kWh für die eingesetzten 0,78€ (= 57 Cent/kWh).
Volt hat geschrieben:Sprich bei 20 Minuten Ladedauer/Anschlusszeit 1,69 Cent/kwh bei Plugsurfing.
Da wäre man schon nah dran an den Stromgestehungskosten ;)
Aber leider, leider ist der Berliner-Ladesäulen-Strom um den Faktor 100 teurer.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Solarmobil Verein hat geschrieben:Aber die 31 Cent bei 11kW finde ich noch ok. Kostet originäres TNM, RWE/innogy und viele andere auch, so plusminus.
ja, super preis.

ABER: Theorie und Praxis.
Wer steht schon exakt 120 Minuten an der Säule?
hat einen 11KW Lader und 22 KW Platz im Akku?

Selbst der Zoe müßte leer an der Säule erscheinen und.....

Für mich sind das Destinationladesäulen.
Da kommt für mich nur eine Abrechnung nach geladenen kwh in Frage.
Ich werde mein Leben nicht noch weiter der Elektromobilität anpassen.
An einer Destinationladesäule lade ich solange bis mein Termin vorbei ist.
Und wenn das Auto eine Stunde vollgeladen da steht dann ist das halt so.
Bei den dort offerierten Bedingungen fahre ich halt mit dem Diesel und lasse das E-Auto stehen.

Stefan
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Ich kann mir kaum vorstellen, dass Multicity und Drivenow mit Ihren Langsamladern diese Endkundenpreise bezahlen. Wenn sie keinen Großkundenrabatt bekommen, wären sie schon längst weg oder würden wie früher nur an den Vattenfall und RWE Säulen laden lassen.

Ansonsten ist es kein Wunder, dass das deutlich größere Berlin in diesem Jahr kaum mehr BEV und PHEV Zulassungen als das deutlich kleinere Hamburg hat. Dieses Preismodell ist auf jeden Fall ein EV Killer :!:
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Ich hab noch mal - jetzt wo ich auch die Plugsurfing-Preise kenne - eine Tabelle gemacht.
(bitte kontrollieren und bescheidsagen, falls was nicht stimmen sollte!)
Da die einphasig-Ladepunkte nicht wirklich relevant sind (wohl vier Stück in Berlin, an für mich völlig uninteressanten Standorten), habe ich den Preis dafür gleich weggelassen.
be-emobil 2016 AC-Laden an 11kW-Säulen.png
Man sieht: bei weniger als einer Stunde Ladedauer ist Plugsurfing günstiger, danach wird dann TNM günstiger. Die Differenz macht aber dann nur noch 1 ct/kWh aus. Wenn man durchgehend mit 11kW lädt.

Mit meinem 3,3 kW Ladegerät kann ich an einer 11kW-Säule (das sind fast alle von be-emobil) in den ersten zwei Stunden niemals unter 1 € / pro kWh kommen.
Damit ist es finanziell völlig uninteressant, mein Hybridfahrzeug bei be-emobil zu laden.
Egal ob via TNM oder Plugsurfing.

Paul
Outlander PHEV

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Ich habe da eine Idee:

Deal:
Alle 3-Phasen lader laden an den neuen be-emobil Säulen,
die 1-Phasen lader dürfen an die noch bestehenden RWE und Vattenfall Säulen.
Dann ist das Gedränge nicht so groß.
Wer macht mit?

Stefan
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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das passiert doch schon automatisch; ich käme nur im Notfall auf die Idee, an einer be emobil Säule zu laden, oder die Parkgebühren sind teuerer als der Ladevorgang
BMW i3 - 60Ah - BEV (Baudatum 09-2013) Andesitsilber - I001-18-11-539 - 10/2015-04/2019
BMW i3 - 120Ah - BEV (Baudatum 03.05.2019) Jucarobeige - I001-20-03-530 - seit 16.05.2019

FAQ-Thread für den BMW i3

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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Wieso sollte ich mit 3-Phasen-Lader bei Be Emobil laden und im Schnitt 45 Cent zahlen?

Heute traf ich einen Mitarbeiter von Allego. Er erzählte mir, dass die Nachtkappung auf 4h auf ihre eigene Kappe geht, um dem auch von ihnen ungewollten Zeittarif wenigstens etwas die Schärfe zu nehmen. Schließen sich dann Teslas, Ampera-E oder Zoe ZE 40 an, dann subventioniert Allego deren Ladung und nicht etwa der Senat.

Allego bekommt auch an allen Ecken und Enden Steine in den Weg gelegt. In einem Bezirk ist die Stelle für Baubewilligen unbesetzt, so dass da gar nichts mehr geht. In einem anderen Bezirk forderte die Denkmalschutzbehörde, dass man doch bitte vor einem Denkmal bauen möge und nicht etwas abseits von dort, wo die 4 anderen beteiligten Parteien inklusive Allego es gerne hätten.

Das ganze ist ein stimmiges Emobilitäts-Konzept aus einem Guss - wenn man davon ausgeht, dass es um Verhinderung geht.


Übrigens gibts einen neuen Schnelllader direkt am Alex auf einem Privatparkplatz (Die Berliner Bezirke wollen keine DC-Lader direkt an der Straße, so wie es z.B. in Frankfurt problemlos geht) unterm Park Inn Hotel. Wird bewusst zugeparkt.
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