Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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PlugSurfingDE hat geschrieben:Aktualisierte Ladepreise für be emobil bei PlugSurfing
Verständnisfrage:
Was wird unter "Laden" verstanden?
Die Zeit, in der wirklich geladen wird? Oder solange das Ladekabel angesteckt ist?

Die 1phasigen AC-Preise sind im Vergleich zu den 3phasigen viel zu teuer. Da werde ich nicht laden.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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PlugSurfingDE hat geschrieben: Wir haben uns die Abrechnung von be emobil letzte Woche genauer angesehen und mussten leider die Ladenpreise, insbesondere für das DC-Laden, nach oben korrigieren.
Ich weiß, ihr könnt da absolut gar nichts für - aber das ist einfach nur abartig. TNM wird die Preise dann ja wohl auch bald anheben müssen. Die alten Preise waren unverschämt - die neuen sind aber einfach nur ein richtig riesiges Fuck you mit Tritt ins Gesicht eines jeden Elektroautofahrers in Berlin. Da hätte sich der Senat die 10 Mio Euro Subventionen für Be Emobil auch sparen können. An diesen Säulen wird niemand bei Verstand laden und die Carsharer werden ihre elektrische Flotte auf ein paar Feigenblätter reduzieren.

Bislang dachte ich, Frankfurt wäre ladetechnisch schlecht aufgestellt. Aber ganz ehrlich: Lieber gar keine vernünftigen Säulen, als 10 Mio für Säulen auszugeben, die dann aufgrund des idiotischen Preismodells niemand benutzen wird.

@Solarmobil: Du hast das falsch verstanden. Auch als 1-Phasen-Lader bezahlst du an 3-phasigen Säulen den 3-Phasen-Tarif. Nur an den 3 in einer Hotel-Tiefgarage gebauten 3,7kW Wallboxen wird dir der einphasige Tarif berechnet. Die Parkkosten im Mariott kommen natürlich auch noch dazu. Ich prophezeie, dass die 3 Wallboxen die am wenigsten genutzten Lademöglichkeiten Europas werden.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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TeeKay hat geschrieben:Auch als 1-Phasen-Lader bezahlst du an 3-phasigen Säulen den 3-Phasen-Tarif.
Das macht es dann auch nicht besser. Im Gegenteil.
Zum Glück habe ich ein PHEV für meine Langstrecken.

Ich bin wirklich gespannt, wo das mit solchen Tarifen noch hinführen wird.
Bei einer solchen Tarifstruktur, wenn sie so flächendeckendend existierte, würde ich mit einem E-Auto nicht auf Langstrecke gehen wollen, ganz unabhängig von der E-Reichweite als solches (die ist mittlerweile eher kein Problem mehr).

Und da bildet sich der eine und andere Hersteller von E-Fahrzeugen ein, ein einphasiger AC-OnBoard-Lader wäre ausreichend.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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PlugSurfingDE hat geschrieben:Ich hoffe die folgende Tabelle ist jetzt einfacher zu verstehen
AC-1-Ladestation (1-phasiges Laden)
AC-3-Ladestation (3-phasiges Laden)
Bitte lass die irreführenden, jetzt in Klammer gesetzten, Angaben einfach weg. Also:

AC-1-Ladestation *
0,78€ für die ersten 15 Minuten
dann 0,37€ pro angefangene 15 Minuten

AC-3-Ladestation *
1,29€ für die ersten 15 Minuten
dann 0,78€ pro angefangene 15 Minuten
nach 120 Minuten nur noch 0,37€ pro angefangene 15 Minuten.


* technisch geeinget für Elektrofahrzeuge sowohl mit Einphasenlader (1,8 kW - 7,4 kW; Sie laden mit max. 3,7 kW an unseren Ladestationen) als auch Mehrphasenlader (11-22 kW AC; Sie laden mit max. 11 kW an unseren AC-3-Ladestationen); bitte beachten Sie die längere Ladezeit von Mehrphasenladern an AC-1 Ladestationen und den sich ergebenden höheren Tarif (AC-3-Ladestation) für E-Fahrzeuge mit Einphasenlader (an AC-3-Ladestationen!
Zuletzt geändert von mweisEl am Mo 5. Dez 2016, 13:01, insgesamt 1-mal geändert.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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WTF!

Liebes PlugSurfingDE Team.

Ihr habt doch nun den direkten Draht zum Senat. Könnt ihr dort nicht mal klipp und klar Partei ergreifen?
Ihr könnt auch liebend gern diese Beiträge aus dem Forum auf den Tisch knallen.
Ich für meinen Teil werde dann lieber Private Lademöglichkeiten nutzen.

Grüße René
i-MiEV Bj. 2011

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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Solarmobil Verein hat geschrieben: Bei einer solchen Tarifstruktur, wenn sie so flächendeckendend existierte, würde ich mit einem E-Auto nicht auf Langstrecke gehen wollen, ganz unabhängig von der E-Reichweite als solches.
Du würdest dir auch kein Elektroauto kaufen, wenn du keine private Lademöglichkeit hast. Be Emobil konzentriert sich auf den Innenstadtring, wo die wenigsten Bewohner einen eigenen Stellplatz mit Lademöglichkeit haben. Zielgruppe sind also Laternenparker, die aber mit dem Preis abgestoßen werden. Ich denke, es wird dem Senat schwer fallen, ein schlüssiges Konzept hinter Be Emobil zu erklären, das nicht "Wir wollen Elektromobilität verhindern, aber vor der handzahmen, uninformierten Presse so tun, als würden wir sie fördern" lautet.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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imievberlin hat geschrieben:direkten Draht zum Senat. Könnt ihr dort nicht mal klipp und klar Partei ergreifen?
Von Lokalpolitikern der verschiedenen Fraktionen würde ich folgende Reaktionen erwarten

- wieso Elektromobilität? Was ist das.
- wieso Elektromobilität? Funktioniert doch nicht, kommt jede Woche ein Bericht auf RBB.
- wieso, an der Tankstelle zahle ich für meinen Diesel doch auch 50 Euro? Elektrisch laden ist anscheinend viel zu billig.
- wieso, wir wollen eh keine Autos mehr in der Stadt!
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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TeeKay hat geschrieben:Du würdest dir auch kein Elektroauto kaufen, wenn du keine private Lademöglichkeit hast.
Ein neues E-Fahrzeug müßte angesichts dessen, was es so derzeit an AC-Ladetarifen gibt und wie sie auch in Planung sind, einen 3-Phasenlader mit mindestens 11kW haben. Dann kann ich mich mit den Tarifen schon halbwegs anfreunden. Bei 22kW erst recht.
3.7kW? Ja, da hast du recht. Aber zum Glück kann ich auch zu Hause laden.

Zum Glück bin ich aktuell gut versorgt, was das elektrische Fahren betrifft. Mal sehen, was in 3, 4, 5 Jahren so los ist und was es da für eine Auswahl an E-Fahrzeugen gibt.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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Auch mit 3 Phasen Lader ist der Tarif Schrott. Ich hab im September 7 Ladungen gemacht und stets darauf geachtet, 15min-Blöcke möglichst vollständig abzuladen. Geht aber eben nicht immer. Am Ende stand also bedingt durch den abnormen Starttarif und die Abrechnung in begonnenen 15min-Blöcken ein kWh-Kurs von 45 Cent. Be Emobil ist auch für 3-Phasen-Lader nur in der Theorie ein halbwegs normaler Preis. Und von den Tarifen für Schnellladung reden wir noch gar nicht. Das ist mal eben fast 50% teurer als in Norwegen bei 19% geringerer Kaufkraft und deutlich teureren Elektroautos.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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TeeKay hat geschrieben:Auch mit 3 Phasen Lader ist der Tarif Schrott. [...] Am Ende stand also bedingt durch den abnormen Starttarif und die Abrechnung in begonnenen 15min-Blöcken ein kWh-Kurs von 45 Cent.
Dann verstehe ich die Tabelle von PlugSurfingDE erst recht nicht.
Er schrieb ja, es wäre teurer geworden ("nach oben korrigieren").

Laut der geposteten Tabelle:
2 Stunden 3P-AC-Laden = € 6.75
Bei 11kW = 31 Cent pro kWh
Bei 22kW = 15.5 Cent pro kWh (Nur: Welches Fahrzeug kann 2 Stunden lang mit 22kW laden? BYD E6 und Doppellader-Tesla, das war's)
Ja, unter Ausnutzung der 15Min-Blöcke. Finde ich jetzt aber ok.
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