Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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Säulen in den Außenbezirken schaffen sich ihre Nachfrage. Die Vattenfall-Säule in Köpenick steht am Po der Welt in einer Sackgasse und ist gleichzeitig 2014 die siebtbestgenutzte Säule von Vattenfall in Berlin gewesen - weit vor vielen Innenstadtsäulen, die DriveNow nutzt. Zwei User hier sind Laternenparker und nutzen die Säule intensiv - ohne Säule gäbe es diese Elektroautofahrer nicht. Letzten Monat kam ein dritter dazu, der hätte das Auto auch nicht gekauft, wenn die Säule nicht zufällig direkt vor seiner Tür gestanden hätte. 2015 dürfte also mehr als Platz 7 drin sein.

Es dauerte zwar drei, vier Jahre, bis es soweit war. Aber die Nachfrage kommt mit den Säulen und nicht umgekehrt.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Irgendwie glaube ich nicht das in Sachen Preise für die Carsharer schon das letzte Wort gesprochen ist.
DriveNow hat ja jetzt angekündigt 100 i3 in Berlin zu platzieren.
Mal sehen ob es bei den Stundenpreisen für Anbieter bleibt.

Denn ich denke das die Anbieter gerade im Verhandlungsvorteil sind.

Berlin (Scheufenster) ohne eCarsharer wäre schon eine peinliche Aktion für den Senat.
Aber Zeitabrechnung ist für DriveNow halt mit Personalkosten sicher nicht Kostendeckend machbar.
Und ohne Umparken bald ein richtiges Verlustgeschäft.

Interessant wäre es aber wenn der private Nutzer dann wirklich beim reinen Zeittarif bleiben würde.
Gruß
Großstadtfahrer

Twizy Cargo

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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Schaufenster gibts doch nur noch bis Jahresende, dann müssen sich die hochqualifizierten Fachkräfte der Emo eine Anschlussverwendung suchen.

Ich darf noch einmal aus dem noch heute downloadbaren Flyer der Emo Berlin zitieren:
- 4000 eFahrzeuge bis 2015
- 1.600 öffentlich zugängliche Ladepunkte bis 2015
- rund 90 Mio Euro Projektvolumen

Punkt 1 und 2 werden sie verfehlen, die 90 Mio bekommen sie aber sicherlich verbraten, da hab ich vollstes Vertrauen in Gernot und seine Fachkräfte.

Was hätte man mit 90 Mio alles ins Schaufenster stellen können? 600 DC Triplelader (a 75.000 Euro Baukosten) mit 1.800 Ladepunkten und 4.500 mit je 10.000 Euro geförderte Elektroautos z.B.
Alle drei Ziele wären erfüllt gewesen.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Da waere dann aber kein Geldbmehr fuer den aufwaendin newsletter gewesen *mitdemgartenstuhlumfallundvorlachennichtwieeraufsteh*
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

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Vielleicht spendiert die eMo zum Abschluss des Schaufensters ja von dem Restgeld jedem Mitarbeiter ein eAuto.
Dann können sie sich mit dem Thema mal Vertraut machen. :twisted:
Gruß
Großstadtfahrer

Twizy Cargo

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingew

TeeKay
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Damit die alle nicht ladend vor den Säulen stehen, so wie vor deren Büro der Emo-i3?

Re: AW: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe ei

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Volker.Berlin hat geschrieben:So ganz verstehe ich Deine Kritik nicht. Wo würdest Du die Säulen denn hin stellen? Auf gut Glück in die Außenbezirke verstreut (und somit keine oder weniger Säulen im Zentrum)? Die Reaktionen hier in Forum kann ich mir gut ausmalen.

Hast Du zur Kenntnis genommen, dass das Abrechnungsmodell von be-emobil geradezu Carsharing-feindlich ist? Und dass unabhängig von den Suchräumen jeder, der nachweislich ein Elektroauto besitzt, seine Wunsch-Location beantragen kann (ab Januar 2016)? Wie passt das zu Deiner Unterstellung? Wir wollen doch alle dort laden, wo man sich sowieso gern länger aufhält, und wünschen uns Säulen dort, wo möglichst viele Nutzer davon profitieren können.
Volker, Dein Engagement in dieser Sache in Ehren, aber Peripherie heißt ja nicht, dass dort keine Verkehr stattfindet. Das sind ja immer wieder die irrigen Annahmen der Schaufenster- und wie-sie-alle-heißen-mögen-Leute, offensichtlich ist nur gut, was im Zentrum steht. Fahr mal wochentags die großen Einfall- und Ausfallstrassen z.B. die A115 von Süden, Potsdamer Chaussee, Unter den Eichen, Clayallee, Heerstr. etc, da fließen jeden Tag riesige Ströme, da sind nur ein paar Beispiele aus dem Berliner Westen, wo man Säulen platzieren könnte. Unter den Eichen gibt's z.B. eine CNG Tankstelle, warum, keine Ladesäule >43kW? Ist laut Suchraum weit draußen, aber hier ist den ganzen Tag über richtig viel Verkehr.
Dann gibt's den Liefer- und Taxiverkehr, der doch auch irgendwann mal elektrifiziert werden soll und sich nicht nur in Mitte abspielt. Da muss ein Netz über der gesamten City bestehen, nicht nur innerhalb des S-Bahn-Ringes. Das ist mal wieder eindeutig zu kurz gedacht oder eben den Carsharern gehuldigt, weil es deren momentanen Geschäftsmodell entspricht. Das ist genau mein Hauptvorwurf, man denkt nicht weit genug, sondern gerade bis zur nächsten Kurvenbiegung. Bin mir immer noch nicht sicher, ob das mangelnder Willen oder Unvermögen ist.
Schätze Dein Engagement und hoffe, Du kannst was bewegen.
Viele kleine Menschen, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde verändern.
Afrikanisches Sprichwort

Re: AW: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe ei

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e-future hat geschrieben:Fahr mal wochentags die großen Einfall- und Ausfallstrassen z.B. die A115 von Süden, Potsdamer Chaussee, Unter den Eichen, Clayallee, Heerstr. etc, da fließen jeden Tag riesige Ströme, da sind nur ein paar Beispiele aus dem Berliner Westen, wo man Säulen platzieren könnte. Unter den Eichen gibt's z.B. eine CNG Tankstelle, warum, keine Ladesäule >43kW?
Du sagst es selbst: Da gehören Schnellader hin, denn da fließen die Ströme vorbei. Die wenigsten wollen sich dort länger aufhalten. Die Suchräume beziehen sich aber auf 11 kW-Ladesäulen, also für "Destination Charging" (aufladen während man andere Sachen erledigt).

Wenn man mal als gegeben annimmt, dass bis auf weiteres nur eine begrenzte Anzahl Säulen aufgestellt werden (was man kritisieren kann), dann liegt man im S-Bahn-Ring schon mal nicht ganz verkehrt: Eine Säule, die man da hin stellt, hat eine gute Chance auf gelegentliche Nutzung. Für die Außenbezirke ist das sehr viel schwieriger zu entscheiden. Da kann man eine Säule nur sinnvoll platzieren, wenn man sich einigermaßen an den vorhandenen E-Autos bzw. deren Nutzern orientiert. Deshalb sind ab Januar 2016 alle Besitzer von E-Autos aufgerufen, sich zu melden und mitzuteilen, wo eine Säule stehen müsste, damit sie sie nutzen würden -- und zwar gänzlich unabhängig von den "Suchräumen".

Die Schnellader werden ebenfalls unabhängig von den "Suchräumen" genau so platziert, wie von Dir vorgeschlagen: Nicht (nur) im Zentrum, sondern vor allem an den großen Verkehrsachsen, die Berlin mit dem Umland verbinden. Auch hier sind Standortvorschläge sehr willkommen, für Schnellader allerdings bevorzugt von den Eigentümern öffentlich zugänglicher Privatgelände, auf denen man so eine große Kiste irgendwo in die Ecke stellen kann (statt direkt an den Straßenrand). :arrow: dialog@be-emobil.de

Es wurde übrigens unmissverständlich klargestellt, dass als "Schnellader" ausschließlich Triple-Lader (50 kW CHAdeMO, 50 kW CCS, 43 kW Typ 2) aufgestellt werden.
e-future hat geschrieben:Da muss ein Netz über der gesamten City bestehen, nicht nur innerhalb des S-Bahn-Ringes. Das ist mal wieder eindeutig zu kurz gedacht oder eben den Carsharern gehuldigt, weil es deren momentanen Geschäftsmodell entspricht.
Ich denke da verwechselst Du Kausalität mit Koinzidenz. Mit der gleichen Argumentation könntest Du den Carsharern vorwerfen, dass sie sich hauptsächlich auf den S-Bahn-Ring fokussieren, obwohl doch auch in der Peripherie Leute wohnen, die gerne ein Carsharing-Auto nutzen würden! Dass sowohl die Carsharer als auch die erste(!) Ausbaustufe von be-emobil sich auf das Zentrum konzentrieren, hat sicherlich dieselbe Ursache: Dort herrscht nunmal die höchste Nachfrage-Konzentration. Dass die Carsharer auch die Säulen nutzen, ist natürlich ganz schön (für die Betreiber), und ist auch ein Kriterium, aber nicht das alleinige. Im übrigen darf man davon ausgehen, dass der einzige konsequent elektrische Carsharing-Anbieter in Berlin die Lichter ausmacht, bevor überhaupt eine nennenswerte Anzahl von be-emobil Säulen steht. Der Zusammenhang ist so unmittelbar also einfach nicht gegeben.

Re: AW: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe ei

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Volker.Berlin hat geschrieben:Es wurde übrigens unmissverständlich klargestellt, dass als "Schnellader" ausschließlich Triple-Lader (50 kW CHAdeMO, 50 kW CCS, 43 kW Typ 2) aufgestellt werden.
Sehr gut. Hoffentlich dann auch von ABB.
Deshalb sind ab Januar 2016 alle Besitzer von E-Autos aufgerufen, sich zu melden und mitzuteilen, wo eine Säule stehen müsste, damit sie sie nutzen würden -- und zwar gänzlich unabhängig von den "Suchräumen".
Beschränkt sich das auf in Berlin gemeldete Personen?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: AW: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe ei

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eDEVIL hat geschrieben:
Deshalb sind ab Januar 2016 alle Besitzer von E-Autos aufgerufen, sich zu melden und mitzuteilen, wo eine Säule stehen müsste, damit sie sie nutzen würden -- und zwar gänzlich unabhängig von den "Suchräumen".
Beschränkt sich das auf in Berlin gemeldete Personen?
Glaub nicht. Frag doch mal nach!
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