Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Innogy hat der IGEMBB sehr deutlich gesagt, dass an den beemobil/Innogy Säulen kein Innogy eRoaming mehr geht
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Das mag sein. Die BEW konnten bzw. wollten das bis jetzt noch nicht bestätigen. Ich hoffe, wir werden in ein paar Tagen Klarheit haben.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Ich habe mich heute noch einmal intensiv mit der Thematik "innogy in Berlin" auseinandergesetzt, exemplarisch anhand der Ladestation in der Schumannstraße 6, 10117 Berlin.

Erste Erkenntnis: Die Ladestationen wurden ausgetauscht. Das war aus verschiedenen Gründen notwendig, u.a. weil innogy zumindest in Berlin jetzt auch einen RFID-Reader anbietet. Das bedeutet für uns: Die meisten Apps von Roaminganbietern kennen die neuen Stationen noch nicht! Teilweise sind noch die alten Stationen verzeichnet, teilweise gar keine, so oder so lässt sich der Ladevorgang zurzeit nicht per App starten, außer mit der hauseigenen App eCharge+.

Zweite Erkenntnis: Start per RFID-Karte oder Schlüsselanhänger funktioniert! Das wirkt etwas hakelig, aber wenn man Geduld mitbringt, geht es wie folgt:


0. LED ist aus.

1. Kabel verbinden, und zwar unbedingt auf beiden Seiten! Reihenfolge egal.


2. Warten! Es dauert ungewohnte 5-10 Sekunden, bis die LED auf dauergrün leuchtet.

3. Erst wenn die LED leuchtet, ist der RFID-Reader bereit. Jetzt die Karte so lange dran halten, bis die grüne LED einmal kurz aus geht! Das ist das Zeichen, das die Karte gelesen werden konnte.

4. Jetzt kann man im Grunde weglaufen, aber wenn man nicht sicher ist, ob die Karte funktioniert, sollte man die LED weiter beobachten. Sie geht jetzt erstmal aus, nicht irritieren lassen!

5. Nach einem kurzen Moment blinkt die LED wieder, und zwar entweder rot oder grün. Rot bedeutet: Karte wurde abgelehnt. Die LED schaltet danach wieder auf dauergrün und man kann die nächste Karte probieren, weiter bei 3. Grün bedeutet, die Karte wurde akzeptiert, weiter bei 6.

6. Jetzt beginnt die Säule den Handshake mit dem Auto. Auch das dauert wieder ein paar Augenblicke. Erst wenn die LED dauerblau leuchtet, lädt das Auto!

7. Eine LED, die überwiegend aus ist aber alle paar Sekunden einmal kurz grün aufblitzt, bedeutet: Die Ladestation ist startklar aber das Auto will keinen Strom.

Auf diese Weise habe ich eine Reihe Ladekarten (nicht Apps!) durchprobiert. Es funktionierten: Plugsurfing, newmotion, Telekom, Maingau. Es funktionierten nicht (teilweise erwartungsgemäß): Vattenfall, EnBW, EWE. (Es könnte aber sein, dass meine EWE-Karte gar nicht mehr gültig ist.)

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Volker.Berlin hat geschrieben: Die BEW konnten bzw. wollten das bis jetzt noch nicht bestätigen. Ich hoffe, wir werden in ein paar Tagen Klarheit haben.
Heute habe ich eine Mail von BEW bekommen in der folgendes steht:
Eine Nutzung unseres BEW Stromliefervertrag im Raum Berlin ist nicht mehr möglich
Die Nutzungsmöglichkeit über unseren bestehenden Autostromvertrag innerhalb des innogy-Partnernetzwerks in Berlin besteht nicht mehr. Eine Integration in das „Berliner Modell“ ist leider nicht möglich.
Wenn ich es richtig verstehe, ist der einzige Zugangsunterschied zwischen Innogy und Alego Säulen dann, dass die Direktbezahlung über einen anderen Weg funktioniert. Wirklich sehr sehr schade. Sehr zu loben ist aber sicher die Kulanz von BEW!
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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fpk hat geschrieben:
Wenn ich es richtig verstehe, ist der einzige Zugangsunterschied zwischen Innogy und Alego Säulen dann, dass die Direktbezahlung über einen anderen Weg funktioniert.
Genau das ist der Sinn des Berliner Modells....leider
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Hallo Berliner Nutzer,

Nachdem nach meinem Eindruck die Umstellung der Innogy Säulen auf das Berliner Modell sehr weit fortgeschritten ist:
Sollten wir sie hier im Verzeichnis nicht auch auf den beemobil Verbund umstellen?
Alle die ich gecheckt habe sind ja noch als normale Innogy klassifiziert, was für Durchreisende ja zu Überraschungen führen kann.
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

Athlon
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Wäre ich dafür.
Dieser Post kann Spuren von Sarkasmus und nicht ganz ernst gemeinten Bemerkungen enthalten :!:

Zoe Q210: AHK, Tieferlegung, 17" OZ Ultraleggera, Volldämmung, ISOamp
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Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

TeeKay
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Fridgeir hat geschrieben: Genau das ist der Sinn des Berliner Modells....leider
Wettbewerb, Kampf der Systeme um Kunden und das beste Angebot, das alles ist im sozialistischen Berlin des Jahres 2019 nicht mehr erwünscht. Jetzt weiß wieder der Staat, was gut für den Bürger ist. Er gibt Ladetarife verbindlich vor, Mieten, will auf öffentlichen Flächen möglichst nur nonprofit Projekte sehen und ich bin mir sicher, in den kommenden Jahren kommt noch mehr SED-Denke ins öffentliche Leben.

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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TeeKay hat geschrieben:
Fridgeir hat geschrieben: Genau das ist der Sinn des Berliner Modells....leider
Wettbewerb, Kampf der Systeme um Kunden und das beste Angebot, das alles ist im sozialistischen Berlin des Jahres 2019 nicht mehr erwünscht.
Ist zwar offtopic, aber es ist ein Gerücht, dass der freie Markt das "beste Angebot für den Kunden" liefert. Richtig ist vielmehr, dass der freie Markt in der Regel das System liefert, dass dem Betreiber die eleganteste Gewinnmaximierung erlaubt. Der Kunde ist dabei nur das notwendige Übel.

SüdSchwabe.
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Kona 64kWh Premium Facelift Acid Yellow GSD - bestellt am 09.September 2019 - abgeholt am 5.Juni 2020

Re: Erste geförderte Ladestation der Berliner Vergabe eingeweiht

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Popcorn! :lol:
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