Shell Recharge - Infos verwirren mich

Shell Recharge - Infos verwirren mich

sedativ
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Hallo,
da mein erster Elektrischer nun zumindest den Weg der Bestellung gefunden hat, beschäftige ich nun immer mehr auch mit dem Thema „laden“.
Zu Hause kein Problem. Da habe ich einen Ladepunkt.

Nun habe ich einmal ein paar meiner Standard Langstrecken mit diversen Apps durchgeplant.
Auf den ersten Blick alles super. Viele (und soweit ich das überblicken kann) ausreichend zügige Ladepunkte.

Auf Grund dessen mein elektrischer ein Geschäftswagen ist habe ich genau eine Ladekarte / App. Die Shell Recharge. Und hier wird es scheinbar spannender.
Ich habe mir aus den Planungen mal diverse Ladestops im Detail angesehen. D.h.: Wo soll ich laden, wie lange, wer betreibt den Ladepunkt.
Dabei ist mir einer aufgefallen. TEAG (Thüringer Energie AG).
Eben fix in der Shell Recharge App geschaut ob ich den nutzen kann und… er wird mir in der Shell App nicht abgebogen. Nun schaue ich auf der „goingelectric“ map und schaue mir die Details an. Hier steht nun aber (Beispiel dieser hier: Thöreyer Straße 4, 99334 Amt Wachsenburg) folgendes:

Mit diesen Angeboten / Ladekarten können die Ladesäulen genutzt werden
MAINGAU Autostrom
Shell Recharge Ladekarte/App
[…]

Also doch möglich? Auf welche Angabe kann ich mich nun verlassen? Im Zweifel doch nur auf die möglichen Ladepunkte aus der Shell App, oder?
Ich bin verwirrt.
Geht es gar nicht? Oder eben doch?
Kostet es gesonderte Gebühren wenn ich das Ding mit der Shell Karte nutze?

Beim Tanken war es bisher immer einfach. Musste es unbedingt mal einer Tankstelle sein deren Tankkarte ich nicht hatte, ging zur Not ne EC- oder Kreditkarte.
Im Ladenetz scheint jeder seine eigenen Brötchen zu backen.

Danke für eure Hilfe vorab.
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Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

sedativ
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Ich habe gerade festgestellt, dass mir der Ladepunkt nicht angezeigt wurde, da ich den Filter „App Fähiger Ladepunkt“ eingeschaltet hatte. Daher wurde er nicht angezeigt. Ich gehe davon aus, dass die Karte dann akzeptiert wird.

Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

Smiljan
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Hallo und willkommen im Forum.
Deinen Einstellungsfehler hast du ja zum Glück bemerkt.
An den TEAG Ladesäulen kanst du auch per ladeapp adhoc mit VISA Karte für 39 Cent (derzeitig noch ?) laden.
Die Ladesäulen von goingelectric werden durch die Forenmitglieder erfasst und gepflegt, hier gibt es also
keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben, wir sind aber darum bemüht.
Was mich allerdings wundert, bekommst du zu deinem ersten Elektrischen vom Hersteller keine Ladekarte dazu ?
Bei einigen Herstellern gibt es zum Fahrzeug eine Ladekarte mit der man befriste vergünstigt Laden kann, solltest
du mal prüfen.

"Im Ladenetz scheint jeder seine eigenen Brötchen zu backen." trift leider zu.

Wenn Thüringen dein hauptsächliches Bewegungsgebiet ist würde ich dir die Ladekarte der TEAG als Ersatz- und
Notbehelf empfehlen, wenn du bundesweit unterwegs bist, dann die Ladekarte vonb EnBW denn es kann immer
mal vorkommen, dass eine Karte nicht akzeptiert wird.
Grüsse von Smiljan

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Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

Smiljan
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Habe noch was vergessen.
Du musst dich beim E-Auto auch noch umgewöhnen. Mit einem Verbrenner tankt man wenn
der Tank leer ist, mit einem E-Auto lädt man wenn man wenn man laden kann.
Bsp. Als Vertreter sitzt du bei Mc Donalts und nutz das kostenlse WLAN, dann steckt man auch
das E-Auto an der Ladesäule an, bei Globus geht man Mittag essen, dann hängt das E-Auto
auch an der Ladesäule.
Grüsse von Smiljan

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Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

sedativ
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Danke für die Infos.
Ne ich habe kein festes Gebiet in dem ich mich aufhalte. Ich bin quer durch DE unterwegs. Nicht super oft. Und durch Corona in der Vergangenheit auch nicht wirklich viel. Und mittlerweile haben sich sehr viele Kunden an die Webcam gewöhnt シ
Ich habe derzeit ne Hand voll Routen die fahre, da ist mir das mit TEAG nur aufgefallen.

Ob ich was vom Hersteller bekomme weiß ich nicht. Da es wie gesagt ein Geschäftswagen ist. Ich bekomme 2 Karten. Die Shell Recharge und ne Aral Karte. Wobei mir die Aral Karte nur dafür mitgegeben wird um weiterhin die Dinge zahlen zu können, die ich nicht am Lader bekomme. Also Scheibenwischwasser, Autowäsche… wobei ich jetzt nichtmal wüsste ob ich sowas mit der Shell Recharge Karte auch an der taken bezahlen könnte. Muss ich mal nachfragen.
Zum Laden bekomme ich aber nur die Shell Karte.

Wenn die nicht geht wird’s spaßig. Dann geht hoffentlich die nächste Säule oder ne ec/Kreditkarte. Die Karten kosten ja auch immer/meist (hab ich noch nicht ganz rausgefunden) eine monatliche Gebühr. Da wäre die Gebühr für eine „Fremdkarte“ gegenüber meinem Arbeitgeber mein eigenes Hobby und wenn ich die dann tatsächlich nutze sicher die Ladekosten ebenfalls. Über private ec/Kreditkarte kann in der Regel Rückerstattung beim Arbeitgeber beantragen. Wenn der Kassenzettel bei liegt. Und da muss ich ja die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wie man an den bei diversen Anbietern überhaupt erstmal ran kommt. 🤪

Es ist nicht so das ich mich gegen das Thema mit Händen und Füßen wehre. Ich hätte ja auch einfach wieder einen Diesel bestellen können.
Ich hab den Entschluss gefasst mich jetzt ins Abenteuer zu stürzen und nicht erst in 3 oder 6 Jahren.
Aber ich habe das Gefühl oder Befürchtung, dass ich in Sachen Komfort (nicht das Fahrzeug selbst) und Bequemlichkeit wieder in 1995 angekommen zu sein.
Also Vergleichsweise langes Warten bis die Fahrt weiter gehen kann. Mehr Stops, häufig nicht überdacht. Höhere Reisedauer. Software vertrauen schenken, dass sie sowohl sinnvoll navigiert als auch (aus meiner Sicht) sinnvolle stops einplant und nicht 20 Minuten fernab meiner eigentlichen Route. Was ich bisher kennenlernen durfte konnte entweder nur das Eine oder das Andere wirklich zufriedenstellend.
Ich höre auch oft „es ist ganz einfach“. Das mag sein und auch auf viele zutreffen. Aber für mich persönlich ist es nicht einfach oder alltagstauglich wenn man 3 oder 4 oder 5 Ladekarten dabei haben muss „um auf Nummer sicher zu gehen“. Das wäre als wolle ich was in Berlin einkaufen und mir an der Kasse gesagt wird, dass man die Karte der Frankfurter Sparkasse nicht akzeptiert 😅 Ich werd das schon alle überleben und sicher auch meinen Spaß damit haben. Aber man muss sich schon echt auch mit dem Thema auseinandersetzen. Und das liegt ja nichtmal an den vielen tollen Autos die es gibt, sondern das drum-rum macht es echt kompliziert. Zumindest komplizier als es eigentlich sein müsste.
Das alles hab ich derzeit nicht. Reinsetzen, losfahren und wenn der Tank leer ist 10 Minuten mehr einplanen. Fertig. Aber ich hab mich bewusst dagegen entschieden シ

Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

Singing-Bard
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sedativ hat geschrieben: Hallo,
da mein erster Elektrischer nun zumindest den Weg der Bestellung gefunden hat, beschäftige ich nun immer mehr auch mit dem Thema „laden“.
@sedativ
Was für ein Auto hast Du denn bestellt und wann wird es geliefert. Was für Strecken fährst Du denn mit dem Auto?

Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

Smiljan
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Guten Morgen,
für den Anfang empfehle ich die "A Better Routeplanner" (ABRP) abetterrouteplanner.com zur Tourenplanung, da kannst du die Daten deines Fahrzeugs schon Auswählen und es werden Zwischenstopps zum Laden berechnet. Zu ABRP findest du auch einiges hier im Forum.
Frag mal deinen Fuhrparkleiter ob du die Aral Fuel & Charge Karte (Suchbegriff: Aral pulse) bekommen kannst, dann hast du ein Backup falls die Shell Recharge Karte mal nicht gehen sollte oder die EnBW mobility+ Business Basic.
Versteif dich beim Laden nicht nur auf die 300 kW DC-Lader, sondern wenn ziehe auch 11 kW AC-Lader mit in die Planung ein, besonders wenn die in der Nähe von deinen Kunden oder bei der Übernachtungsmöglichkeit vorhanden sind, denn 4 Stunden mit 11 kW geladen sind auch zirka 40 kWh in deinem
Akku (Ladeverluste).
Ich vergleiche das elektrische Fahren heute so wie das Fahren mit Autogas vor 20 Jahren, da musste man auch vorher seine Gastankstelle raus suchen.
Was du auch beachten solltest ist die Netiquette, wenn ein Fahrzeug fertig ist mit Laden, dann stellt man es um damit ein anderer E-Autofahrer auch noch die gelegenheit zum Laden hat (ab 22:00 mach ich das aber auch nicht mehr).
Es ist allgemein Anerkannt, dass man an einer DC-Ladesäule den Stecker vom Auto zieht wenn die Säule das Laden beendet hat, der Stecker gehört zur Säule nicht zum Auto (ist mir aber noch nie passiert).

Als Standartausrüstung wird auch ein 10'er - Maulschlüssel angesehen um die 12 Volt-Batterie abzuklemmen und eine Powerbank mit Notstartfunktion wird auch empfohlen ( war bei meinem letzten Verbrenner auch schon Standart ) falls die 12 Volt-Batterie entladen wurde.
Zur 12 Volt-Batterie solltest du im Forum in den Themen zu deinem Fahrzeug mal suchen.
Grüsse von Smiljan

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Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

sedativ
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Danke noch für die Tipps.
ABRP habe ich bereits.
Bestellt ist ein Ford Mustang Mach E. 99kWh, TP2, RWD. Geplante Ankunft ist derzeit KW4 2023. War im Preis-Leistungs-Verhältnis aus meiner Sicht die sinnvollste Anschaffung. Zumindest aus den Fahrzeugen die bestellen konnte. Alle anderen gab es nur mit kleinerem Akku. Ich hatte vor der Bestellung schon viel mit dem ABRP gespielt und angeschaut wie weit ich komme und wie oft/lange ich laden muss.

Ich hatte bereits mit dem Flottenmanagement gesprochen. Die ARAL Karte geht nicht zum Laden. Tatsächlich nur zum bezahlen in den Shops. Andere Karten, neben der Shell Recharge bekomme ich nicht. Dazu eben die Shell Recharge App. Alles andere ist, wie bereits schon gesagt, wird mein eigenes Hobby. Ich hab auch nicht den Stress ob jetzt die kWh wenig oder viel kostet. Ich muss da laden/bezahlen können wo mich die Navigation bzw. mein Akku hin trägt. Und der Ladepunkt ist es dann.

Immer laden wenn möglich und Platz machen wenn’s fertig ist, ist klar. Bin ja kein Arsch 😂
Zu Hause hat jeder seinen eigenen Stellplatz der bezahlt wird. Ich habe einen mit Ladepunkt und eigenem Stromzähler. Da mach ich dann logischerweise keinen Platz シ

Meine Strecken sind in der Regel bis rund 450KM (one way) quer durch DE. Aber auch mal weiter. Je nach Projekt. Und dann eben für die Projektdauer (6-18 Monate).
Da in der Vergangenheit und jetzt auch noch, viel vom Homeoffice aus passiert habe ich die Fahrten der letzten Monate reflektiert und mich eben auch daher jetzt für einen Elektrischen entschlossen. Denn noch ist es (verhältnismäßig) ruhig was lange Fahrten angeht. Also auch ein guter Zeitpunkt sich damit eben jetzt auseinanderzusetzen und es „entspannt“ anzugehen. Und eben nicht erst in in 3 Jahren wenn wieder zig Fahrten die Woche anstehen. Wobei der Wagen auch erst Anfang 23 kommt, mal schauen ob es dann auch noch so ist. Ich gehe aber davon aus.

Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

Misterdublex
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@sedativ:
Ich denke die ShellRecharge-Karte ist sehr universell. Da wirst du fast 99% mit abdecken können.

ABPR sollte so eingestellt werden können, dass du bevorzugt da lädst, wo Shell geht.

Wäre als Privatkunde aber nicht meine erste Wahl, da doch schon eher teurer.

Aber, da das Laden ja dein Arbeitgeber bezahlt, kann es dir ja egal sein.
11/2017 bis 10/2023: VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet,
08/2018 bis 09/2021: Smart Ed 451,
11/2021 bis heute: VW e-Up Aktiv als Erstfahrzeug,
11/2023 bis heute: Skoda Enyaq iV50 als Zweitfahrzeug.

Re: Shell Recharge - Infos verwirren mich

ThommiTechnik
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sedativ hat geschrieben: Danke noch für die Tipps.
ABRP habe ich bereits.
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Nur, damit ich das richtig einordnen kann: Du planst Touren, Strecken, in 03/22 für ein Auto, dass 04/23 kommt, mit einem Datensatz aus 03/22?? Sagst selber, die Fahrten wurden wegen Webcams schon weniger?
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