EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

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Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

Optimus
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tommywp hat geschrieben: Z.b beim Ladeverbund+ klammert Parkhäuser von der Blockiergebühr aus.
Richtig so. Genauso sollte die Blockiergebühr auch über Nacht (21/22 - 6/7 Uhr) an allen AC-Ladepunkten ausgeklammert werden.
Die Parkraumbewirtschaftung wird ja über Nacht meist auch ausgesetzt.
Meine regionalen Anbieter machen das so. Leider erheben die aber tagsüber bereits nach drei oder sogar zwei Stunden :x die Blockiergebühr (o. Deckelung). Volladen kann ich da tagsüber nie. :(
Model 3 SR+, MidnightSilver/black 06/2019, EAP 09/2020, 15,3 kWh/100 km (netto) @65 Tkm
08/2022 BKW 0,74 kWp, SSW, 500 kWh/a
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Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

BS86
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RyHoRuK hat geschrieben: 20m Luftlinie von meiner Wohnung mitten in einem Wohngebiet steht und als Laternenlader ohne der Möglichkeit einer eigenen Wallbox (aktuell) geht es auch nicht um das Laden von 40kW, sondern um die Möglichkeit einfach von 10% auch 80% oder 90% zu laden.
Ich habe zumindest was das angeht fast exakt die gleichen Rahmenbedingungen wie du. Keine Möglichkeit zu Hause zu laden da kein fest zugewiesener Stellplatz. Zwei mitten im Wohngebiet gelegene AC Ladesäulen sind 200m entfernt, an denen werden nach 2h Blockiergebühren fällig (dafür kostet die kWh nach wie vor nur 0,29€/kWh).

Ich hab jetzt seit 1,5 Jahren mein Elektroauto. An der Säule war ich seitdem insgesamt 3 mal für jeweils ca 1 Stunde als Vorbereitung für eine Langstreckenfahrt bei der ich gern 90+% bei Reisebeginn hatte. Man muss nur von der Verbrenner - Denke weg kommen. Man lädt ein Elektroauto nicht immer von 10 auf 80%. Man macht es wie Ove Kröger (Doc Tesla) so schön sagt:
Steht er dann lädt er.
Will heißen, das niedrigste was mein Akku bis jetzt hatte waren 18%, und das auf einer Langstrecke. Im "Alltagsbetrieb" bin ich quasi nie unter 50%, denn da lädt man immer dann wenn man die Möglichkeit dazu hat, beim Einkaufen, bei nem Arztbesuch, bei Freunden, beim Sport. Man fängt nur an die Ziele, die man selbst festlegen kann (Einkaufen, Sport, Freizeitgestaltung) wenn es sich anbietet so zu legen, dass eine Ladesäule währenddessen nutzbar ist. Selbst die 2h bis zu den Blockiergebühren hier waren noch nie ein Problem für mich.
Opel Corsa-e First Edition (seit September 2020)
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Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

SamEye_again
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Moin ;)
ich darf hier auf Grund der Parkregelung nur zwei Stunden mit Parkscheibe stehen; das macht max. 2:29h wenn man perfekt an der Ladesäule ankommt - von daher wäre ich schon fast froh, auch mal von der Blockiergebühr getroffen zu werden :D. Zudem sind die Ladesäulen hier ganz gut ausgelastet, daher ist es im Grunde unmöglich, selbst den kleinen Akku des i3 in einem Rutsch vollzuladen. Ich mache es daher in Vorbereitung auf Langstrecke so wie @BS86: häppchenweise und schon Tage vorher sukzessive dazu laden, bis kurz vor Reisebeginn der gewünschte Ladestand erreicht ist (90-100%). Die Ausgangssituation ist dabei ziemlich genau wie bei euch beiden: öffentliches Laden an Ladesäulen, die zwischen 250m und 350m entfernt sind, aktuell noch keine eigene Lademöglichkeit zuhause.
Im täglichen Gebrauch während einer Bürowoche - in meiner Firma gibt es eine großzügige HomeOffice-Regelung, so dass ich nur in einer von drei Wochen ins Büro muss - pendele ich täglich 80 Kilometer und hab selbst dabei nie den Bedarf, den Wagen bis auf 10% herunter zu fahren um ihn dann auf 80% zu laden, sondern lade dann, wenn exakt noch eine Pendeltour (etwa 30% plus Reserve) im Akku ist; das bedeutet, ich kann im Winter zweimal mit einer Ladung ins Büro, oder anders ausgedrückt ich muss im Winter dreimal in der Woche, und im Sommer ein- bis zweimal laden. Wohlgemerkt: immer nie länger, als 2 Stunden plus der Zeit bis zur nächsten halben Stunde (Parkscheibe) :)

Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

Misterdublex
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SüdSchwabe hat geschrieben: Einfach weiter fahren und einem Anderen die Chance geben, sein Fahrzeug zu laden.

Das ist die einfachste und sozialste Art, die Blockiergebühr zu vermeiden.

Denn sonst machst Du genau das: eine Ladesäule blockieren.


SüdSchwabe.
Mein Fahrzeug braucht mit 7,4 kW auch länger als 4 Stunden. Ich brauche den voll. Ich lade über 4 Stunden und das ist auch Sinn und Zweck einer Ladesäule.

Ich nehm daher nach Möglichkeit nicht EnBW als Stromanbieter, sondern z.B. die SWM oder MVV.
11/2017 bis 10/2023: VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet,
08/2018 bis 09/2021: Smart Ed 451,
11/2021 bis heute: VW e-Up Aktiv als Erstfahrzeug,
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Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

Misterdublex
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Noch geiler ist die Blockiergebühr am Langzeit-Parkplatz von Flugplätzen… 😵‍💫
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Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

TorstenW
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Moin,

immerhin ist sie ja bei EnBW auf 12 Euro gedeckelt. ;)

Grüße
Torsten

Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

Solarmobil Verein
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SüdSchwabe hat geschrieben: Einfach weiter fahren und einem Anderen die Chance geben, sein Fahrzeug zu laden.

Das ist die einfachste und sozialste Art, die Blockiergebühr zu vermeiden.

Denn sonst machst Du genau das: eine Ladesäule blockieren.
Ich für meinen Teil lade bei solchen depperten Gegebenheiten gar nicht. Ich fahre mit dem PHEV hin.
Weiterfahren ... wie realitätsfremd ist das denn? Wenn ich da lade und länger lade, dann habe ich an der Örtlichkeit irgendwo da auch zu tun.

Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

hoflicht
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Misterdublex hat geschrieben:
SüdSchwabe hat geschrieben: Einfach weiter fahren und einem Anderen die Chance geben, sein Fahrzeug zu laden.

Das ist die einfachste und sozialste Art, die Blockiergebühr zu vermeiden.

Denn sonst machst Du genau das: eine Ladesäule blockieren.


SüdSchwabe.
Mein Fahrzeug braucht mit 7,4 kW auch länger als 4 Stunden. Ich brauche den voll. Ich lade über 4 Stunden und das ist auch Sinn und Zweck einer Ladesäule.

Ich nehm daher nach Möglichkeit nicht EnBW als Stromanbieter, sondern z.B. die SWM oder MVV.
Na ja, meistens haben die Fzg die nur langsam AC laden können ja auch einen Schnellade DC Anschluss - dann muss man halt den nehmen wenn man schnell voll machen möchte. Dafür hat man den Ladeport ja mitgekauft. Die kleineren E-kfz ohne dc Lader haben ja meist flottes AC laden und einen kleinen Accu den man da in 2std voll bekommt.
Ladet doch an DC wenn ihr Eure riesen Akkus vollladen wollt, dann nehmt ihr auch den reinen AC ladern nicht die Säulen weg :)

Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

Guglhupf
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bei DC sitzt man jedoch normalerweise im Fahrzeug und wartet darauf, außer man ist nebenher beim einkaufen und wer nur 1x16A an Bord hat, hat auch meist nicht die großen C-Raten beim DC laden.
Ja am Arbeitsplatz wären Schuko Dosen perfekt. Da kommt über den Tag auch ein wenig was zusammen. 1x22kw AC = 6x Schuko und die wenigsten können 22kw per AC laden. Wenn ich zumindest 3x16A hätte, wäre keine der Zeitbeschränkungen mehr ein Problem. Eventuell braucht es ja eine Zulassungsvorschrift, dass eine Traktionsbatterie spätestens nach 4-5Std. per AC voll sein muss außer es sind 22kw AC eingebaut.

Re: EnBW und Blockiergebühr - wie vermeiden?

USER_AVATAR
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Schaut einfach, ob die Säule im Roaming mit Ewe Go funktioniert.
Dann habt ihr keine Blockiergebühren. Anderenfalls einfach häufiger mal zur AC Säule. In 4 Stunden lässt sich ja eben 44kw laden, was ja erstmal ausreichen sollte.

Bei mir stehen z.B. nur EWE Säulen. Da kannste mit deren Ladekarte so lange laden wie du willst.
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