Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Warum? Die Teslas können wie bisher an allen Säulen laden, die Anderen nur an den Säulen, die optisch anders aussehen.
Kann man mit Schildern relativ einfach regeln.
Gruß

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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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@harlem24 Das Thema mit dem "kompatiblen Design" ist etwas lustig. Jeder, der schon mal eine Norm in Software implementieren musste weiß, dass das alles Andere als trivial ist. In der Norm steht eben nicht alles drin, was die Realität ausmacht. Woher kommen denn die ganzen Probleme von Fahrzeugen an CCS Schnelladern? Haben die sich alle nicht an "die Norm" gehalten? Sind die zu dumm, Software richtig zu implementieren?

Der Vorteil von Tesla ist ja, dass man alles aus einer Hand hat. Die Software im Fahrzeug kann optimal auf die Software im SuC angepasst werden. Deswegen funktionieren de SuC mit den Tesla Fahrzeugen so hervorragend. Alles aus einem Guss!

Der Gewinn würde sich nur in Sachen Anzahl Ladepunkte bemerkbar machen. Nicht in höherer Zuverlässigkeit. Und so, wie ich Tesla kenne, wird es für 3rf Parties auch keine Ladekarte geben - sondern nur Bedienung per App. Komfortabler wird es dann auch nicht werden. Ich glaube auch nicht, dass sich Tesla eine proprietäre Plug-and-Charge Lösung begeistern lassen wird.

Das mit der "halbe/halbe" Implementierung wird nicht funktionieren. Selbst wenn an einigen Ladern "Tesla Only" dran steht, werden Leute da versuchen zu laden. Sieht man ja in aller Regelmäßigkeit an den Tesla Destination Chargern, dies es "Tesla Only" und "Für den Rest" gibt. Das wird zu Konflikten an den SuC führen.

Den eGolf habe ich ja nur als Extrembeipiel genannt. Es hab ja schon andere Diskussionen, ob man beispielsweise mit einem Kona an einem Alpitronic HPC mit >100kW anstöpseln sollte, weil man die ja dann blockiere und der arme eTron Fahrer dann mit einem vielleicht weniger potenten Anschluss vorlieb nehmen müsse. Der IONIQ5 ist genau eines von zweieinhalb Fahrezeugen, die 800V Technik haben. (Porsche Taycan und Audi eTron GT sind ja qua si technisch identisch). Die überwiegende Mehrheit wird meiner Meinung nach noch recht lange mit 400V Technik unterwegs sein und so um die 150kW Peak laden. Natrülich wird es 800V Fahrzeuge geben. Nur ob das die "Massentechnik" sein wird, darüber bin ich mir nicht sicher.

Wir werden sehen, was passieren wird. Spannend ist das Thema auf alle Fälle.

SüdSchwabe.
--
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Mit kompatiblem Design meinte ich eigentlich die Bauform der Säulen. Bei dem Fehler letztes Jahr hatte sich ja gezeigt, dass eigentlich alle Fahrzeuge am SuC ohne Probleme laden konnten. Ich gehe schlicht davon aus, dass Tesla toleranter mit Fehlern umgeht als andere Anbieter. Hat man ja schon daran gesehen, dass es Probleme mit den ersten M3 an fremden Stationen gab.
Bei den Destination Chargern muss man aber auch dazu sagen, dass man ohne Schild optisch nicht unterscheiden kann, was für einer das ist.
Kann man durch deutliche optische Unterschiede bei den Stalls imho leicht hinbekommen.
Zu den Ladegeschwindigkeiten, selbst ein EQA, der maximal 110kW schafft, ist in rund 30min wieder weg, weil er eine sehr flache Ladekurve hat und auch bei 80% noch mit 75kW lädt und damit schneller als ein M3 bei dem Ladestand.
Auch ein Mach-e ist sehr schnell was die Ladung angeht, auch wenn er nur ein Peak von 150kW hat, das aber ähnlich wie der e.tron SUV sehr lange hält.
Gruß

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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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SüdSchwabe hat geschrieben: Warum sollte man diesen USP verwässern, indem man diese gute Ressource nun mit anderen teilt, was dann letztendlich die eigene Kundschaft (Tesla Fahrer) zur Konkurrenz treibt, weil 3rd Parties die SuC belagern?
Erinnern wir uns zurück weswegen die SuC überhaupt gebaut wurden: Es gab zu wenig und zu Leistungsschwache Ladesäulen die über diverse Karten freigeschaltet werden mussten und meist nur eine Säule pro Standort.
Gegenwart: Es gibt inzwischen x mal mehr Säulen als SuC und mehr Standorte sowieso. Diese Standorte haben immer häufiger mehr als eine Säule bzw Ladepunkt.
SuC sind inzwischen was die Leistung an geht Mittelfeld geworden.
Freischaltung funktioniert inzwischen aus dem Auto heraus (Daimler) oder schon ansatzweise per Plug&Charge alias ISO 15118.

Was sieht Tesla also was die Zukunft angeht? Der Marktanteil der SuCc wird weiter stetig sinken. Marktanteil von Tesla ebenso. Höhere Leistung für SuC ist nicht in Sicht, wenn dann höchstens gleich ziehen (350kW). Freischaltung wird bei öffentlichen Säulen immer einfacher. Die Zuverlässigkeit steigt ebenso.
Wie sinnvoll ist es daher bis in alle Ewigkeit die SuC parallel aufzubauen? Im Grunde ist der einzige wirklich logische Schritt das Tesla ein "normaler": Ladesäulenbetreiber wird.
Sie bauen ihre eigene Hardware und haben daher einen Vorteil gegenüber quasi allen anderen Anbietern. Ebenso ist die Hardware auf große Stationen optimiert.
Die Autos können sie immer noch per guter Navi Software von anderen Herstellern abgrenzen.

Ergo: Die Öffnung der SuC ist deren Rettung.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Gute Navi-Software? Wohl noch nie einen Tesla gefahren. Mein Model 3 ist fantastisch, aber die Navigation das Letzte. Ich nutze immer ABRP.
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

Naheris
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Ich denke, er meinte die Ladeplanung und die Energy-Burn-Anzeige (usw.). Die ist schon super. Die Navigation selber ist natürlich nicht so gut, was auch an den Kartendaten liegt.

Die Ladeplanung in unserem ID.4 und vorher im e-Tron sind übrigens auch gut nutzbar. Händisch geht es natürlich besser, und man kann nicht einstellen, mit wieviel SoC man an die Ladesäule will, aber liegenbleiben wird man damit nicht. Es wird also auch an anderer Stelle besser. Vergleichbar sind die aber noch nicht. Aber das ist halt auch wieder die Sache mit dem geschlossenen, perfekt auf die Autos abgestimmten Netzwerk gg. eine Wolke von verschiedensten Ladesäulen und ihrer Anbieter und Zahlmöglichkeiten, aus denen man etwas passendes raussuchen muss.
Heute: Fahrrad oder Familien-e-Golf / Gestern: ID.4, e-Tron 55, Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: Taycan.
Antike: V60, V60, XC60, LS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf Mk-2.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

e-tplus
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Ich fahre 8 x im Jahr 1300 km am Stück (D <> F) und als Ionity noch billiger war als Tesla habe ich immer dort geladen (Ausnahme: Italien, da damals bei Tesla umsonst). Lief immer absolut problemlos. Wenn die und andere noch weiter aufrüsten, braucht kein Mensch die Tesla-Säulen zusätzlich.
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

DaihaTesla
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Wenn die und andere noch weiter aufrüsten, braucht kein Mensch die Tesla-Säulen zusätzlich.
Wenn die bestehende Ladeinfrastruktur so prima ist und perspektivisch kein Mensch die Tesla-Säulen zusätzlich benötigt, dann frage ich mich aber, warum u.a. auch hier im Forum der Schrei nach der Öffnung, insbesondere bei den Nicht-Tesla-Fahrern, so laut ist.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Der ist leiser als du denkst, und entspringt aktuell nur den Tagträumen eines Politikers.

Das Thema der Abgaben auf Ladestrom wäre mir persönlich weitaus wichtiger als das ein paar SuCs für mich nutzbar würden.
Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: https://1.21-gigawatt.net

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

Naheris
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Mit persönlich ist es absolut wurscht. Ich bin für die Öffnung, schon aus Betriebswirtschaftlichen Gründen, und weil ich gegen geschlossene Standards und damit auch Netzwerke bin. Aber ich würde sie überhaupt nicht nutzen, weil ich bei Ionity günstiger und an vielen anderen HPCs schneller laden kann. Da ich - im Gegensatz zu einigen Youtubern und Tesla-Fans - mit CCS schon lange keine Probleme mehr habe, sehe ich auch keinen Vorteil wegen der Zuverlässigkeit. An mein letztes DC-Ladeproblem kann ich mich gar nicht mehr erinnern.

Aber ich habe vor ein paar Wochen mal für einen Tesla die Ladesäule geräumt, weil der es nicht geschafft hat sein Model 3 an anderen Säulen zum Laden zu bringen. Mein damals noch e-Tron konnte dann aber an einem der für den Tesla nicht funktionalen Steckern laden. Da auch ein Bekannter von mir mit dem Model S häufig Probleme mit HPCs außerhalb des SuC-Netzes hat, bei denen ich ohne Probleme laden kann, liegt die angebliche Unzuverlässigkeit der HPCs ja vielleicht auch an Tesla? Zumindest unser e-Tron und ID.4 hat keine Probleme mehr mit dem Ladestart (die aber beim e-Tron nach wie vor extrem lange dauern).

Das SuC-Netz ist weniger relevant, als viele Tesla-Fans noch glauben. Es ist weiterhin ein schicker Vorteil. Aber dieser Vorteil schwindet oder ist - in einigen Regionen - schon nicht mehr da. In spätestens zwei Jahren dürfte das SuC-Netz keine Vorteile mehr gegenüber öffentlichen HPCs bieten.

Wenn Tesla erst dann die SuCs öffnet sind sie zu spät, weil dann schon andere, nicht selten bessere Ladeparks herumstehen werden. Dann hat sich die Mehrheit der Fahrer bereits etabliert und ihre Ladekarte(n) festgelegt. Dann wird Tesla nicht mehr viel zu bieten haben. Deshalb sollten sie die SuCs eher früher denn später öffnen. Denn ihr wisst schon: wen der Trend offensichtlich wird, dann ist man zu spät. :mrgreen:
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