Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Aktuell sind doch einige Standorte komplett tot.
https://teslalogger.de/suc-map.php
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

MartinG
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Klar, warum soll das nicht auch mal vorkommen.

Aktuell sehe ich aber nur einen einzigen geschlossenen Standort, die anderen haben anscheinend nur eine sehr hohe Auslastung und sind dann rot. Könnten natürlich auch Ausfälle sein...
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Wie viele Ladesäulen hat Deutschland?

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

medenk68
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lediglich Emsbüren ist momentan außer Betrieb. Da werden aktuell V3 Säulen zu den vorhandenen V2 nachgerüstet.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

Naheris
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Das auch das SuC-Netz hier und da Probleme hat wissen wir spätestens seit der TFF-Umfrage. Aber das ist auch okay. Auch Tankstellen haben Probleme. Das ist Teil des Geschäfts. Die Frage ist halt, wie häufig das vorkommt. Beim SuC ist man da sicherlich viel besser beraten als bei z.B. E.on...
______________

@Odanez:
Die Zahlen sind sogar sehr klar und macht auch eine indirekte Aussagen über das SuC-Netz, wenn man diese im Kontext mit dem Nutzungsverhalten der Tesla-Fahrer bei SuCs machen.

Eine größere Anzahl von Personen hat für zwei Marken weniger Ladefehlschläge gemeldet als Tesla-Fahrer. Das bedeutet, dass die Ladepunkte für diese Fahrzeuge grundsätzlich nicht merklich unzuverlässiger sein können als bei diesen hunderten oder tausenden Ladeversuchen der beiden Marken, die zuverlässiger laden als Teslas. Da diese Marken nur an öffentlichen Ladern laden können - dort aber an allen - muss das Ladenetz also insgesamt doch eine recht hohe Grundzuverlässigkeit haben.

Dem widersprechen auch nicht die Erfahrungen, die eben doch zeigen, dass verschiedene Fahrzeuge verschiedene Zuverlässigkeiten am selben Charger haben. Alleine bei der Überführung unseres ID.4 von Wolfsburg nach Süddeutschland haben wir das zweimal erlebt. Der e-Tron bzw. ID.4 konnte an Säulen laden, an denen Fahrzeuge anderer Marken nicht laden wollten. Es gibt also diese Fehlschläge nach Marke und Lader. Die gibt es ja schon beim Handshake. Ein e-Tron braucht ewig, bis er mal los lädt - Fehlschläge sind aber insgesamt selten (wenn man den Stecker festhält). Daimler sind dagegen extrem schnell.

Das zeigt klar, dass die Fehlschlags-Wahrscheinlichkeit von der Marke abhängt. Anders kann man die Liste von NextMove doch gar nicht interpretieren. Ladeprobleme einzelner Fahrzeuge sind die Regeln, nicht die Ausnahme. Zudem schreiben ja auch einige, Teslas wären zuverlässiger - das ginge dann aber auch nicht, wenn die Zuverlässigkeit nicht vom Fahrzeug/Hersteller abhängt.

Die Statistik von NextMove zeigt: grundsätzlich, wenn richtig implementiert, sind öffentliche Ladenetze zuverlässig. Zwei Hersteller schaffen nur mit dem öffentlichen Ladenetz eine höhere Zuverlässigkeit als Tesla. Das ist der berichtete Fakt.
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Daraus folgt jetzt mathematisch zwingend, dass Tesla unzuverlässiger ist diese beiden Marken. Das kann zwei Ursachen haben: das SuC-Netz - denn hier können nur Teslas laden - oder eine vom Hersteller resultierende Unzuverlässigkeit bei öffentlichen Ladern - oder eine Kombination aus Beidem. Was nicht sein kann ist, dass mit mehr Ladefehlschlägen Teslas SuC-Netz zuverlässiger ist als die Grundzuverlässigkeit des öffentlichen Ladenetzes, und gleichzeitig Teslas besser an öffentlichen Ladern funktionieren. Das geht wieder mathematisch nicht.

Es gilt: die Grundzuverlässigkeit der öffentlichen Lader erreichen Teslas im Allgemeinen nicht. Das zeigen die Beschwerden. Hätten Teslas keine Probleme dort zu laden, wären also so zuverlässig wie Daimlers, dann müssten die SuC-Lader die höheren Ladeprobleme gegenüber der besseren Grundzuverlässigkeit des CCS-Netzes ausgleichen. Das SuC-Netz wäre damit also sehr unzuverlässig gegenüber dem offenen Ladenetz. Wir können uns aber sicher darauf einigen, dass dem nicht so ist und das SuC-Netz mindestens genauso gut funktioniert. Ich kenne ja selber Ladeanbieter, die nicht gut funktionieren. Das kann es also nicht sein.

Nur kommen wir dann zu dem Problem, dass wenn Teslas mehr als doppelt so viele Ladeprobleme haben wie Daimlers, diese aus der Unzuverlässigkeit der Teslas bei öffentlichen Ladestationen herrühren muss. Je mehr Teslas aber an SuC laden, desto dramatischer häufig werden die Fehlschläge.

Wenn das SuC-Netz mindestens so zuverlässig ist, wie die offenen Netzwerke, dann müssen die Ladeprobleme der Teslas von den öffentlichen Netzwerken kommen. Da hier aber viele andere Marken dann merklich zuverlässiger laden, heißt dass, dass die wahrgenommene Unzuverlässigkeit der Netzwerke produktspezifisch sind und nicht von den Netzwerken abhängen. Das Problem sind dann im Durchschnitt die Teslas, nicht die Netzwerke.

Das muss so sein. Das ist Mathematik. Ich habe zwei Beispiele aufgezeigt und kann gerne anhand von verschiedenen Parametern noch mehr berechnen.

Wie geschrieben: das ist Mathematik. Irgendwoher müssen die mehr gemeldeten Ladefehlschläge ja kommen. :)
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Den Link zum TFF habe ich nicht parat. Der war hier irgendwo im Faden mal verlinkt.
Heute: Fahrrad oder Familien-e-Golf / Gestern: ID.4, e-Tron 55, Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: Taycan.
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Mernsch Leute, diskutiert euch doch keinen Wolf.

Die bestehenden SuC werden nicht für alle geöffnet. Für zukünftige SuC wird ein Teil der Standorte nach erfolgter Förderung für alle zugänglich sein. Fertig!

Franz - und gsund bleim!
Trinity Venus, Smart EQ Q4-19, MY LR-D FSD bestellt, M3SR+MIC als Übergangsauto, Mein Tesla Referral Code: https://ts.la/franz13725
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

keyfob
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Halte ich aus Nutzer Sicht nicht für praktikabel. Ich tippe eher auf eine komplette Öffnung.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

150kW
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MartinG hat geschrieben: . Ich sehe es aber kritisch, Tesla dazu *verpflichten* zu wollen, nur weil andere beim Aufbau hinten nach sind.
Wer will das denn? Und wer hat behauptet dass andere "hinten" sind?

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

DaihaTesla
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keyfob hat geschrieben: Halte ich aus Nutzer Sicht nicht für praktikabel. Ich tippe eher auf eine komplette Öffnung.
Korrigiere Nutzer durch Nicht-Tesla-Nutzer...

Eine komplette Öffnung ist für Tesla-Nutzer nicht praktikabel.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

MartinG
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150kW hat geschrieben:
MartinG hat geschrieben: . Ich sehe es aber kritisch, Tesla dazu *verpflichten* zu wollen, nur weil andere beim Aufbau hinten nach sind.
Wer will das denn? Und wer hat behauptet dass andere "hinten" sind?
Wenn man den Medien glauben will: Herr Scheuer möchte das und Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, behauptet das...
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

Jupp78
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Odanez hat geschrieben: Ich weiß jetzt zwar nicht wie diese Statistik zusammenkam, aber eine Aufteilung nach gefahrenen Fahrzeug zeigt eigentlich nur wie zuverlässig diese Autos beim Laden sind, und nicht wir zuverlässig die Infrastruktur ist. ... Dass das Laden an Superchargern in der Regel zuverlässiger funktionieren dürfte inzwischen bei jedem angekommen sein,
Naja, geschlossene Systeme sind immer zuverlässiger, als offene Systeme. Das liegt in der Natur der Sache.
Wer noch die etwas früheren Computerzeiten und Konsolenzeiten kennt, der weiß genau was damit gemeint ist. Beim Nintendo, bei der Playstation kloppt man das Spiel rein und es läuft (aber auch nur da). Am PC muss man installieren usw.. Hat vor 20 Jahren durchaus noch so seine Probleme gemacht, Spieleabbrüche inkl..
Am SUC gibt es genau drei Komponenten, die miteinander können müssen. Ladesäule, Auto und die Abrechnung. Ist eine Ladestation öffentlich, dann gibt es hinter all den drei Komponenten hunderte Möglichkeiten und damit zehntausende Varianten. Kann die eine mit der anderen nicht, funktioniert es nicht.
Ein SuC für alle wird nicht zuverlässiger sein als ein HPC der EnBW und ein Tesla ist bei öffentlichen Ladern genau deshalb auch nicht gut.
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