Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Wolpi, was willst du mit deiner Ladeschnecke auch an einem SuC? ;) :mrgreen:
Golf GTE von 2018 - 2020 / Ex ID.3 1st Reservierer
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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Hallo,

eben, weil ich, wie wahrscheinlich sehr viele Leute, für die 2 - 3 Urlaubsfahrten,
sehr gut auch mit dieser Ladeleistung und Ladenetz zurecht kommen, brauche ich keine Suc.

Ob ich nun 20 - 30 min. bei meiner Uraubsfahrt länger am CCS hänge, so What.
Beim nächsten Stau trifft man sich eh wieder.

Und ich würde kein Unternehmen (Tesla) unterstützen, das solch ein Geschäftsgebaren zeigt.

Gruss

P.S. Aber wieder ein sehr Sachlicher und Wertvoller Beitrag von Dir.
64er eNiro + 28er Ioniq = 100% Elektrisch
eNiro Spirit , ABT, 3P :prost: 04/20 Zugelassen, Ende einer Odyssee
https://www.netzwerk-datenschutzexperti ... mes-fahren

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

MartinG
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Electrohead hat geschrieben:
MartinG hat geschrieben: Trotz aller Ideen der Weltverbesserung ist Tesla ein Wirtschaftsunternehmen, das Geld verdienen muss. Wir müssen uns erinnern: Vor drei Jahren stand Tesla sehr nahe am Abgrund!

Kaum läuft das Geschäft, wollen andere ein Stück vom Kuchen, den sie nicht gebacken haben. Im Gegenteil, aus Sicht vieler Autohersteller hätte dieser Kuchen damals gerne anbrennen dürfen.

So lange Tesla (und der Kapitalmarkt) der Ansicht sind, dass das eigene Netz ein Wettbewerbsvorteil ist, wird Tesla das Netz nicht freiwillig öffnen. Alle anderen Erwartungen sind etwas zu idealistisch, würde ich meinen...
Ich denke es verlangt ja auch keiner (oder kaum einer) dass Telsa sich für lau öffnet und ich bin auch der Meinung dass ein öffnen nicht in Teslas Sinn ist (oder sie öffnen und die kWh kostet 2,99 für Fremdfahrer)...
Auf der anderen Seite kommt hier immer wieder ein Thema hoch: Tesla wollte ja großzügig öffnen nur die anderen doofen (deutschen) Autobauer usw wollten ja nicht.
Das geht ja konträr zueinander, oder nicht?
Wenn man also sagt, Tesla will nicht öffnen weil selber bezahlt, USP/Vorteil usw alles gut.
Aber dann nicht später wieder die Urban Legend raus holen ja Telsa wollte ja öffnen und hat allen ein Angebot gemacht usw.
Die urbanen Legenden wird es ohnehin geben... allerdings denke ich, dass die Geschichte nicht so geradlinig verläuft. Anfänglich wurde Tesla eher belächelt, Autohersteller und Kommunen haben gesagt: Laden geht uns nix an, wir betreiben auch keine Tankstellen. Dann kam die pro-forma Bürgermeistersäule, damit man irgendwas gemacht hat.

Tesla hatte Erfolg, die EU senkte die CO2-Grenzwerte und das Gesamtsystem Auto kam in Richtung E-Mobilität in Bewegung, plötzlich gibt es Ionity (mit realen Abwehrpreisen für "Fremdfirmen", trotz staatlicher Förderungen - das finde ich wesentlich skandalöser als Teslas Nicht-Öffnung) und jede Kommune, die auf sich hält, hat heute einen Elektromobilitätsbeauftragten.

Und das ist natürlich nicht das Ende der Story, die läuft ja noch...
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

MartinG
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keyfob hat geschrieben: Wenn man sich den Ausgangspost durchliest @MartingG ist es so das Tesla jetzt ein Stück vom Subventionskuchen für Ladesäulen etwas abmöchte. Und das am liebsten einfach so.

Definiere wer sind den die anderen die ein Stück vom Kuchen wollen und wo haben sie das gefordert. Eine Quelle hier für deine Behauptung wäre nett.
Dass grundsätzlich jeder Subventionen nimmt, wenn er kann, ist denke ich unbestritten. Ionity nimmt sie auch "einfach so".

Sind dann die hohen Preise für Fremdfirmen-Autos wirklich ok?

Tesla hat das Netz mit eigenem Geld (bzw. Geld der eigenen Investoren) gebaut (das ist der Kuchen, den ich gemeint habe). Jetzt, wo das funktioniert und man die Vorteile sieht, kommen andere, die genau nichts gemacht haben und behaupten einfach: So ein Netz muss doch für alle offen sein.

Umgekehrt: Hätten dieselben Forderer mit eigenem Geld das SuC-Netz gerettet, wenn Tesla in Konkurs gegangen wäre? Ich glaube nicht.

Jeder Erfolg produziert nun mal ein paar Neider...
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

Odanez
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Das SuC Netzwerk hat immernoch den hohen Wert gegenüber allen anderen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Laden dort auch funktioniert um einiges höher ist als bei allen anderen, so ziemlich egal welchen. Das wird dir so ziemlich jeder Teslafahrer bestätigen, der an fremden und an SuC lädt. Und nicht weil sie solche Fanboys sind, sondern weil die Zuverlässigkeit an den sonstigen Schnell-Ladern auch von den etwas länger fahrenden E-Auto Fahrer hier bestätigt werden kann. Meinerseits inklusive.

Wenn man diese hohe Zuverlässigkeit auch an die breite Masse weitergeben kann, und es auch so funktioniert (kann ja sein, dass es dann nicht mehr so zuverlässig funktioniert für Fremdmarken), dann werden so manche Nicht-Teslafahrer auf der Durchreise durchaus sich für einen SuC auf dem Weg entscheiden, auch wenn dieser teurer ist als ein oller 50kW Triplelader, oder vielleicht sogar teurer als Ionity ist.

Wer also Ionitys teure Preise für gerechtfertigt hält, die Zuverlässigkeit dieser Säulen mit betrachtet, der wird es auch für gerechtfertigt halten, wenn das Laden von Fremdmarken an SuC nochmal teurer ist. Ich gehe stark davon aus, dass wenn sie das Netzwerk für alle öffnen, dann wird es das teuerste für alle Fremdmarken. Und das ist auch gut so für beide Seiten. Die Teslafahrer an den SuC freuen sich über nicht Teslafahrer, weil sie dadurch Geld an Tesla zahlen, und die nicht Teslafahrer freuen sich über eine weitere mögliche Notlösung, auf die man sich verlassen kann.
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

keyfob
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MartinG hat geschrieben: Tesla hat das Netz mit eigenem Geld (bzw. Geld der eigenen Investoren) gebaut (das ist der Kuchen, den ich gemeint habe). Jetzt, wo das funktioniert und man die Vorteile sieht, kommen andere, die genau nichts gemacht haben und behaupten einfach: So ein Netz muss doch für alle offen sein.
Die Frage an dich war wer den nichts gemacht hat und das jetzt fordert. Bitte wenn möglich mit quelle.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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"Die Frage an dich war wer den nichts gemacht hat und das jetzt fordert. Bitte wenn möglich mit quelle."
In D quasi alle. Ich vermute sehr wenig gewerbliche Säulen sind ohne einen Griff in den Fördertopf gebaut worden:

Zitat BMVI:
"Bisher (Stand Mai 2020) wurden bereits Anträge für insgesamt gut 22.000 Ladepunkte bewilligt, davon gut 5.000 Schnellladepunkte. Das entspricht einem Fördervolumen von rund 148 Millionen Euro. Gut 8.700 der geförderten Ladepunkte sind bereits in Betrieb."

Das ist aber keine Besonderheit der E-Mobilität. Mittlerweile wird in D ohne den Steuerzahler so gut wie keine Innovation ausgerollt. Ist vielleicht etwas übertrieben, aber die Risikofreude bei strategischen Invests (ja, die können auch mal in die Hose gehen) ist in D deutlich unterdurchschnittlich. Bedenkenträger/Angstmenschen wohin man schaut. "Kann nicht klappen", "zu teuer/billig/kompliziert/simpel", "dann droht die Insolvenz/der Arbeitsplatzabbau" usw.usf.

Zum Thema:
Ich bin weiterhin der Meinung, dass Tesla die SuCs öffnen wird, wenn sich das Ganze rechnet (juristisch sehe ich da eher keine Handhabe). Ich vermute allerdings, dass zumindest D außen vor bleibt. Stichworte sind da: Eichrecht, Preisauszeichnungsverordnung, Ladesäulenverordnung ... usw usf. Da müsste T wahrscheinlich die SuCs komplett neu bauen :-)

Bye Thomas
M3 LR AWD | Modell 2020 | midnight silver | AHK | 2021.4.18.2
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Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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@Odanez Wobei es sich beweisen muss, ob die SuperCharger bei allen Marken und Fahrzeugen dann so zuverlässig arbeiten - oder ob die SuperCharger halt nur deswegen für Teslafahrer so reibungslos arbeiten, weil hier Fahrzeug und Lader aus einer Hand sind.
Die handvoll Fahrzeuge, die mal an SuperChargern im Messemodus haben laden können, sind keine valide Stichprobe. Zumal der Kiosmodus, wenn er an anderen Ladern hin und wieder beobachtet wird, meist auch relativ reibungslos arbeitet.

SüdSchwabe
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Kona 64kWh Premium Facelift Acid Yellow GSD - bestellt am 09.September 2019 - abgeholt am 5.Juni 2020

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

env20040
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Z.b.dass diese Ladestellen dann voller werden,.als wenn nur Teslas dort laden können?
Tesla bringt sich eher selber voran und zieht seit Jahren alle anderem, vielleicht noch gemeinsam mit Hyundai, Kia Renault und BMW mit.

Dass ein Aktienkurs unter Druck Gerät wenn man grossinvestitionen tätigt ist nicht weitet verwunderlich.
Was betr, der Raketeninvestitionen kein Wunder war, ebenso wenig wie im Moment.
Wenn aus der Fabrik in Berlin das erste Fahrzeug rollt, springt die Aktie, so der Markt noch durch anderes gehemmt ist in neue Höhen.
Und, ich bin kein Teslafan, maximal Muskbewunderer.

Das Ladeprotokoll ist ein einfaches, da würde es wenig Problempotential geben.

Und, zu sagen dass andere Hersteller ja an Ionity investiert sind....
Na ja, stimmt, ohne Frage. Nur sehe ich dort eine andere Intention dahinter, jene des Geldverdienens, und nicht jene eines Vorreiter, welcher zwangsläufig auch noch Infrastruktur errichten musste, um Sein Produkt überhaupt verkaufen zu können..
BMW i3, Nissan E-nv200, Mercedes Vito EQV bald Peugeot Expert 75 kWh, wenn der irgendwann mal geliefert wird.

Re: Tesla Supercharger ab 9/2022 für alle Marken zugänglich?

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HeinHH hat geschrieben: In D quasi alle. Ich vermute sehr wenig gewerbliche Säulen sind ohne einen Griff in den Fördertopf gebaut worden:
Zitat BMVI: "Bisher (Stand Mai 2020) wurden bereits Anträge für insgesamt gut 22.000 Ladepunkte bewilligt, davon gut 5.000 Schnellladepunkte. Das entspricht einem Fördervolumen von rund 148 Millionen Euro. Gut 8.700 der geförderten Ladepunkte sind bereits in Betrieb."
Nicht das bewilligte Fördervolumen, in dem sich CSU-Scheuer sonnt, mit den später tatsächlich ausgezahlten Fördergeldern verwechseln!

Wenn Du weitergelesen hättest, hättest Du erfahren dass von den Förderbewilligungs-€ der letzten 5 Jahre nur magere 11% ausgezahlt worden sind: viewtopic.php?p=1606885#p1606885; pro Einwohner kommt man auf etwa 7 Cent Steuergeldausgaben pro Jahr. Kein Vergleich mit den staatlichen Dieselkraftstoffsubventionen, übrigens.

Es dürfte also eher so sein, dass nur ca. 1/4 der öffentlichen Ladepunkte bundesgefördert worden sind.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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