Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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LeakMunde hat geschrieben: [Deswegen kennen die Preise der größeren Anbieter in letzter Zeit auch nur noch eine Richtung: Nach oben. Oder habe ich eine Preissenkung verpasst?
Das stimmt, aber die ad-hoc-Preise sind immer noch überall viel höher. Übrigens gab es bei meinem Anbieter (Lichtblick) durchaus eine Preissenkung in der letzten Zeit, es wurde nämlich der Preisaufschlag für Ladungen in der EU außerhalb Deutschlands abgeschafft.
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Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

Jupp78
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souldk hat geschrieben: Ein Flickenteppich aus Ad-Hoc Zahlungen, aka ganz normaler Wettbewerb? Was ist denn so schlimm daran, dass jeder Anbieter einen eigenen Preis hat, solange man es vorher nachschauen kann (analog Tankstelle!)
Wo ist aus Wettbewerbssicht der Unterschied zwischen Ad-hoc Zahlung und KK/EC-Zahlung? Beides könnte günstig sein, ist es aber nicht. Einfach weil das den Betreiber Geld kostet.
Davon abgesehen sind wir ganz weit entfernt bei Destination-Ladern in eine Konkurrenzsituation zu kommen. Schau dir die schweizer Ladesäule an ... meinst du da steht wer, weil es da so günstig ist?

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

keyfob
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Ich sehe das anders das ist teuer weil sie uns mit anderen bezahlformen beglücken wollen.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

zoppotrump
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KK Zahlung hat die geringsten Kosten.
Bei Ad-Hoc kommt immer irgendein Payment Anbieter dazu und bei Roaming kommen 1 bis n Roaming Anbieter dazu, die alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

Jupp78
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Klar, KK-Zahlung hat die geringsten Kosten, aber keiner macht es ... groß angelegte Verschwörung aller mehr als 1000 CPO´s in Deutschland. Nicht ein Geisterfahrer, es sind mehr als 1000!!!

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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Jupp78 hat geschrieben:Klar, KK-Zahlung hat die geringsten Kosten, aber keiner macht es ... groß angelegte Verschwörung aller mehr als 1000 CPO´s in Deutschland. Nicht ein Geisterfahrer, es sind mehr als 1000!!!
Die Aussage stimmt doch nicht...Allein Giro-e hat doch schon über 1500 Bestandssäulen mit deren Lesegeräten ausgestattet und jeden monat werden es etliche mehr. Also muss es ja mindestens ein CPO sein und da es am Kreuz Hilden keine 1500 Säulen gibt werdens schonmal mindestens zwei sein...

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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souldk hat geschrieben: Allein Giro-e hat doch schon über 1500 Bestandssäulen mit deren Lesegeräten ausgestattet und jeden monat werden es etliche mehr. Also muss es ja mindestens ein CPO sein und da es am Kreuz Hilden keine 1500 Säulen gibt werdens schonmal mindestens zwei sein...
Die Macher von Giro-E sind auch hier im Forum aktiv, sie haben sehr genau beschrieben, wie Giro-E funktioniert. Und jetzt halt Dich fest: Es hat technisch praktisch überhaupt nichts mit Kreditkartenzahlung zu tun!

Für Giro-E ist überhaupt kein KK-Terminal notwendig. Die Girocard wird wie jede andere Roaming-RFID-Karte von eine RFID-Terminal eingelesen, das es sowieso schon an jeder Ladesäule gibt. Dabei funktioniert die Girocard zur Identifikation und es wird die (nur bei der Girocard auslesbare) IBAN benutzt, um einen ganz normalen Kontoeinzug auszulösen. Giro-E erlaubt aber auch die Legitimation mit anderen RFID-Karten, die dann in einem Online-Account mit einem Zahlungsmittel verknüpft werden können. Bei dieser Art der Anwendung ist also auch wieder die Anlage eines Online-Accounts notwendig, so wie beim Roaming. So etwas kann aber interessant sein für Leute, die auf der Durchreise sind und eine Ladekarte von einem in Deutschland nicht unterstützten Anbieter haben. Auf diese Weise können sie die dann an den Säulen, die Giro-E unterstützen, erfolgreich benutzen.

Letztendlich ist Giro-E also ein weiteres Roaming-Verfahren, das auf die vorhandene Hardware in den Säulen aufsetzt und seine eigenen Tarife hat, die zwischen Giro-E und den Ladesäulenbetreibern ausgehandelt werden - wie eben bei anderen Roaminganbietern auch. Der große Vorteil für den Nutzer ist aber dabei, dass keine gesonderte Karte benötigt wird, sondern dass das alles über die Girocard läuft.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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@phonehoppy das war mir schon bewusst. Giro-e finde ich ist aber ein gutes Beispiel für ein funktionierendes miteinander.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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Ja, das stimmt, aber das ist z.B. das Roaming von Lichtblick auch.
Und weil wir gerade von Giro-E reden, möchte ich nochmal den Beitrag von Giro-E selbst in Erinnerung rufen, wo ganz deutlich gesagt wird, dass KK-Zahlung jeden Ladevorgang wesentlich verteuern würde:

viewtopic.php?p=1601789#p1601789

Und das sind die Profis, die das sagen. Leute aus dem Bankenwesen, die ja eigentlich ein Interesse daran haben könnten, an jedem Ladevorgang mitzuverdienen. Das wollen sie aber nicht, sondern sagen hier ganz klar, dass sie von dieser KK-Terminal-Pflicht abraten.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

keyfob
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Genau
Wir haben vor einiger Zeit mal mit sehr grobem Daumen gerechnet...
Auch bei zahlungssystemen gibt es konkurenz.
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