Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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Das war auch nicht meine Intension. Ich habe lediglich erklären wollen, dass wenn 500 Betreiber sich präsentieren und sagen "wir haben die Lösung und das ohne Roaming", dabei mindestens 200 verschiedene Ergebnisse herauskommen. Und das gab es in der Vergangenheit alles schon einmal und dafür wurde die E-Mobilität zurecht kritisiert.

Und selbst wenn man eine flächendeckende Kreditkartenzahlung gestemmt bekommen sollte, hast du dann immer noch das Problem der extrem variablen Tarife. Das gleiche beobachten wir bei giro-e, wo es sehr anstrengend ist sich vorher zu informieren, was das Laden an welcher Ladestation kostet. Da bräuchte es dann eine Markttransparenzzelle ähnlich wie bei Spritpreisen.
Zuletzt geändert von PowerTower am Do 15. Jul 2021, 08:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

keyfob
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PowerTower hat geschrieben: In der Theorie vielleicht, in der Praxis führt das direkte Bezahlen beim CPO eben zurück zu der Vergangenheit, vor der wir geflüchtet sind. Da brauche ich die Fastned App für Fastned (oder von mir aus Kreditkarte), dann brauche ich die smoov App für Allego, ich benötige den intercharge QR-Code für die EnBW Säule und ich brauche die charge it easy App für chargeIT Ladestationen. Ich muss die E-Charging App für das Laden in Dresden und Hamburg installieren, die eins E-Mobil App für Chemnitz, die Ladeverbund+ App für den Großraum Franken, den Virta QR-Code für die E.ON Ladestationen.
Diese pure Anzahl an unterschiedlichen add hoc Lösungen jede ist irgendwie anders und der höhere Preis machen das doch absurd. Die Konsequenz das KK Leser ab 2023 installiert werden müssen.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

zoppotrump
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PowerTower hat geschrieben: Das war auch nicht meine Intension. Ich habe lediglich erklären wollen, dass wenn 500 Betreiber sich präsentieren und sagen "wir haben die Lösung und das ohne Roaming", dabei mindestens 200 verschiedene Ergebnisse herauskommen. Und das gab es in der Vergangenheit alles schon einmal und dafür wurde die E-Mobilität zurecht kritisiert.
Genau das kann die Zahlung mit KK und optional Plug & Charge lösen: Es gibt eine (bzw. zwei) Lösungen überall.
Deshalb ist es ja so eine gute Lösung.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

Stromtier230
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Richtig, man kann sich auch Fragen, warum der Gesetzgeber hier nicht schneller reguliert hat.

Die ganze Branche hat sich mit dem Chaos ohnehin keinen Gefallen getan. Das Thema Laden ist ein sehr kritischer Punkt für die Nicht-Testlas.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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Also vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch, aber ich verstehe nicht, welchen Vorteil die Kreditkarte gegenüber einer europaweit einheitlich funktionierenden Ladekarte, die wir hier mal NewMotion nennen können, haben sollte.

- Nicht jeder hat eine Kreditkarte oder will eine.
- Im Zuge der 2-Faktor Authentifizierung ist es komplizierter geworden, die Kreditkarte zu nutzen.
- Auch bei der Zahlung mit Kreditkarte fallen Gebühren an, warum das hier unter den Tisch gekehrt wird, erschließt sich mit nicht. Ob die Gebühren nun vom Betreiber oder vom Kunden getragen werden ist dabei egal.
- Der überwiegende Teil der Ladestationen müsste umgerüstet oder ausgetauscht werden. Bei unseren 2.000 Euro Ladestationen sind 600 Euro Mehrkosten je Ladepunkt sehr viel Geld und ob es eine Nachrüstmöglichkeit geben wird, ist völlig unklar. Dadurch wird das Laden mit Kreditkarte zunächst deutlich teurer werden.

- Die Ladekarte funktioniert an europaweit 95 % der Ladestationen, ohne dass diese umgebaut werden müssen.
- Es gelten je Betreiber unterschiedliche Preise, so wie bei Kreditkarte auch. So war es zumindest in den letzten 10 Jahren, wird nun geändert.
- Zusätzlich wird eine Transaktionsgebühr von 35 Cent erhoben.

Also, die gute Lösung ist eigentlich schon da und müsste nur richtig angewendet werden, inklusive Vorgaben an die Betreiber, dass der Roamingtarif identisch zum Haustarif zu sein hat und die Abrechnung ausschließlich in kWh erfolgen darf. Und schon wäre die Kreditkarte mit all ihren Folgen für die Infrastruktur hinfällig.

Oder anders gefragt: warum seid ihr so heiß auf Kreditkarte und nutzt nicht einfach die europaweit funktionierende Ladekarte? Die unterschiedlichen Tarife je Ladestation können ja nicht der Grund sein, denn das gibt es mit Kreditkarte auch.
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Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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Mit Kreditkartenahlung von Ladestrom werden die Energiepreise außerhalb Deutschlands noch viel öfter pro Zeiteinheit zu bezahlen sein. Das ist das für Betreiber bessere Modell, da er mit definierten Zahlen rechnen kann sobald sich ein eAuto ansteckt. Aber genau dadurch wurde das Preischaos erst hervorgerufen da ich beim Anstecken erstmal im Kopf überschlagen muß wie schnell mein eAuto laden kann um auf einen Preis pro kWh bzw. km zu kommen. Wenn dann wegen Rapidgate, Winter oder sonst irgendwas die Ladeleistung nicht so hoch wie erwartet ist schnellen die kWh-Preise nach oben. Und wenn man dem Forum hier glauben darf war es zur Hälfte genau das - die unerwartet hohen Preise pro kWh bzw. km wenn irgendwas nicht gepaßt hat. Zum Beispiel die ganzen Österreich-Threads bei denen es genau darum geht. Jedesmal muß immer erst im Kopf umgerechnet werden.

Das andere Problem bei den Preisen laut Forum war die Unsicherheit an den Ladesäulen, wieviel das kostet. Wenn jetzt, aufgrund der Preisangabenverordnung, der Preis schön ausgezeichnet ist kann ich natürlich erstmal zur nächsten Säule weiterfahren, aber steht dann dort bei einem noch höheren Preis. Irgendwann kann ich nicht mehr weiterfahren weil ich mit 5 km Restreichweite halt nicht mehr auf die Autobahn auffahre um zur 10 km entfernten nächsten Säule zu gelangen. Wo stand in dem Gesetzentwurf nochmal, daß eine Preistransparenzstelle geschaffen werden soll, wie die Regeln für die Preise sind etc.?

Daß Fastned als Schnellladerbetreiber ein Bezahlmodell mit Adhoc-Preisen via Kreditkartenzahlung besser findet kann ich absolut nachvollziehen. Aber wer von euch garantiert mir, daß ich, nur weil mein Name mit M beginnt oder weil gerade Ferien sind, nicht 5 ct pro kWh mehr zahlen muß. Wer will die Preisunsicherheit der Tankstellen zurück? Ja, natürlich kann ich da manchmal an der Supermarkttanke ein Schnäppchen machen - aber nur im direkten Vergleich mit großen Tankstellenbetreibern rundum. Auch an den Supermarkttanken geht der Preis zur Ferienzeit nach oben.

Deshalb darf eine Kreditkartenzahlpflicht für Schnellladesäulen nur einhergehen mit der Pflicht zum Roaming und mit der Pflicht seine Preise an einer Preistransparenzstelle zu hinterlegen. Weiterhin müßte der Preis insoweit reguliert werden, daß nur einmal am Tag der Preis nach oben geändert werden darf (so wie in Österreich beim flüssigen Treibstoff). Und die Pflicht zum Kreditkartenterminal ist auf Schnellladeparks mit X Säulen zu begrenzen. Wobei ich immer noch nicht kapiert habe was mir ein Kreditkartenterminal vor Ort bringen soll.

Grüazi, MaXx

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

zoppotrump
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PowerTower hat geschrieben: Also vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch, aber ich verstehe nicht, welchen Vorteil die Kreditkarte gegenüber einer europaweit einheitlich funktionierenden Ladekarte, die wir hier mal NewMotion nennen können, haben sollte.

- Nicht jeder hat eine Kreditkarte oder will eine.
- Im Zuge der 2-Faktor Authentifizierung ist es komplizierter geworden, die Kreditkarte zu nutzen.
- Auch bei der Zahlung mit Kreditkarte fallen Gebühren an, warum das hier unter den Tisch gekehrt wird, erschließt sich mit nicht. Ob die Gebühren nun vom Betreiber oder vom Kunden getragen werden ist dabei egal.
- Der überwiegende Teil der Ladestationen müsste umgerüstet oder ausgetauscht werden. Bei unseren 2.000 Euro Ladestationen sind 600 Euro Mehrkosten je Ladepunkt sehr viel Geld und ob es eine Nachrüstmöglichkeit geben wird, ist völlig unklar. Dadurch wird das Laden mit Kreditkarte zunächst deutlich teurer werden.

- Die Ladekarte funktioniert an europaweit 95 % der Ladestationen, ohne dass diese umgebaut werden müssen.
- Es gelten je Betreiber unterschiedliche Preise, so wie bei Kreditkarte auch. So war es zumindest in den letzten 10 Jahren, wird nun geändert.
- Zusätzlich wird eine Transaktionsgebühr von 35 Cent erhoben.

Also, die gute Lösung ist eigentlich schon da und müsste nur richtig angewendet werden, inklusive Vorgaben an die Betreiber, dass der Roamingtarif identisch zum Haustarif zu sein hat und die Abrechnung ausschließlich in kWh erfolgen darf. Und schon wäre die Kreditkarte mit all ihren Folgen für die Infrastruktur hinfällig.

Oder anders gefragt: warum seid ihr so heiß auf Kreditkarte und nutzt nicht einfach die europaweit funktionierende Ladekarte? Die unterschiedlichen Tarife je Ladestation können ja nicht der Grund sein, denn das gibt es mit Kreditkarte auch.
Wurde doch schon oft beantwortet:

Weil es keine europaweite Ladekarte gibt.
Weil roaming nicht richtig funktioniert. Immer wieder Störungen, Fehler und falsche Abrechnungen.
Weil Tarife und Preiserhöhungen undurchsichtig sind.
Weil die günstigen Karten kein tragbares Geschäftsmodell haben und daher immer wieder verschwinden.
Weil es immer wieder zu Problemen in der Abrechnung kommt wegen zu vieler Parteien in der Lieferkette.
Weil EMPs keinen Mehwert bringen für den Kunden, außer Daten durchzuleiten.
Weil das Roaming die Lieferkette verteuert und das eingespart werden kann.
Weil die User Experience schlecht ist.
Weil die Unternehmen das seit Jahren wissen, es aber nicht ändern können oder wollen.
Weil selbst große CPOs wie Fastned sagen, dass es eine schlechte Lösung ist.
Weil es eine große Zahl der Kunden einfach nicht wollen.
Weil die angekündigten Verbesserungen nie angekommen sind.

Kurzum: Weil die "guten Lösungen" eben nicht da sind.
Oder anders gesagt: Wenn Plan A über Jahre hinweg nicht ordentlich funktioniert, dann muss man irgendwann Plan B bemühen.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

zoppotrump
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MaXx.Grr hat geschrieben: Mit Kreditkartenahlung von Ladestrom werden die Energiepreise außerhalb Deutschlands noch viel öfter pro Zeiteinheit zu bezahlen sein. Das ist das für Betreiber bessere Modell, da er mit definierten Zahlen rechnen kann sobald sich ein eAuto ansteckt. Aber genau dadurch wurde das Preischaos erst hervorgerufen da ich beim Anstecken erstmal im Kopf überschlagen muß wie schnell mein eAuto laden kann um auf einen Preis pro kWh bzw. km zu kommen. Wenn dann wegen Rapidgate, Winter oder sonst irgendwas die Ladeleistung nicht so hoch wie erwartet ist schnellen die kWh-Preise nach oben. Und wenn man dem Forum hier glauben darf war es zur Hälfte genau das - die unerwartet hohen Preise pro kWh bzw. km wenn irgendwas nicht gepaßt hat. Zum Beispiel die ganzen Österreich-Threads bei denen es genau darum geht. Jedesmal muß immer erst im Kopf umgerechnet werden.

Das andere Problem bei den Preisen laut Forum war die Unsicherheit an den Ladesäulen, wieviel das kostet. Wenn jetzt, aufgrund der Preisangabenverordnung, der Preis schön ausgezeichnet ist kann ich natürlich erstmal zur nächsten Säule weiterfahren, aber steht dann dort bei einem noch höheren Preis. Irgendwann kann ich nicht mehr weiterfahren weil ich mit 5 km Restreichweite halt nicht mehr auf die Autobahn auffahre um zur 10 km entfernten nächsten Säule zu gelangen. Wo stand in dem Gesetzentwurf nochmal, daß eine Preistransparenzstelle geschaffen werden soll, wie die Regeln für die Preise sind etc.?

Daß Fastned als Schnellladerbetreiber ein Bezahlmodell mit Adhoc-Preisen via Kreditkartenzahlung besser findet kann ich absolut nachvollziehen. Aber wer von euch garantiert mir, daß ich, nur weil mein Name mit M beginnt oder weil gerade Ferien sind, nicht 5 ct pro kWh mehr zahlen muß. Wer will die Preisunsicherheit der Tankstellen zurück? Ja, natürlich kann ich da manchmal an der Supermarkttanke ein Schnäppchen machen - aber nur im direkten Vergleich mit großen Tankstellenbetreibern rundum. Auch an den Supermarkttanken geht der Preis zur Ferienzeit nach oben.

Deshalb darf eine Kreditkartenzahlpflicht für Schnellladesäulen nur einhergehen mit der Pflicht zum Roaming und mit der Pflicht seine Preise an einer Preistransparenzstelle zu hinterlegen. Weiterhin müßte der Preis insoweit reguliert werden, daß nur einmal am Tag der Preis nach oben geändert werden darf (so wie in Österreich beim flüssigen Treibstoff). Und die Pflicht zum Kreditkartenterminal ist auf Schnellladeparks mit X Säulen zu begrenzen. Wobei ich immer noch nicht kapiert habe was mir ein Kreditkartenterminal vor Ort bringen soll.

Grüazi, MaXx
Jetzt vermischt Du die Zahlunsgmethode mit dem Preismodell. Das hat aber erstmal nichts damit zu tun.
Schwankungen im Preismodell können dir auch mit der Ladekarte + Roaming passieren.
Fastned zeigt sehr schön, dass bezahlen per KK oder Plug & Charge mit einem konstanten und transparenten Preismodell einhergehen können.
Andere Ladekartenanbieter mit roaming zeigen genau das Gegenteil.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

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zoppotrump hat geschrieben: Zudem überwiegt der Vorteil, dass man gesichert an 100% aller Säulen laden könnte einfach alles.
Das kann man ja Stand Heute weder mit KK-Zahlung noch mit einer Ladekarte. Die KK-Terminal-Pflicht beseitigt das Problem auch nicht, denn es ist kaum zumutbar, alle bestehenden Säulen von heute auf morgen mit KK-Terminals nachzurüsten. Und wie gesagt ist eine Kartenzahlung am Ladepunkt weit weniger zuverlässig, da dort im Hintergrund noch ganz andere und viel komplexere und damit fehleranfälligere Vorgänge ablaufen, als bei einer bloßen Freischaltung per Ladekarte. Eine Pflicht zur rein softwaremäßigen Vernetzung der Ladestationen wäre aber durchaus zumutbar und würde das Problem schnell lösen, ohne dass Umbauten erforderlich wären. Die technischen Voraussetzungen sind ja alle da, es geht nur noch um eine Verpflichtung, diese auch zu nutzen.

Re: Elektroauto scheitert an Bezahlmöglichkeiten?

keyfob
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PowerTower hat geschrieben: - Im Zuge der 2-Faktor Authentifizierung ist es komplizierter geworden, die Kreditkarte zu nutzen.
Ist aber nur eine Frage der Zeit das diese Sicherheitsfeature auch bei Ladekarten implementiert werden muss. Weil das wurde ja nicht aus spass eingeführt.
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