Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Oldy62
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Welches Problem?
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Das Problem, dass Destination Charging jeglicher Form geopfert (=unattraktiv gemacht) wird, um durch Zusatzkosten die Auslastung kostenloser Parkplätze in Innenstädten zu senken.
Elektro als Daily seit 2017, aktuell Skoda Enyaq 80

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

MrTrebron
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hghildeb hat geschrieben: Schon widersinnig. Viele Städte, auch und vor allem in BaWü, lassen Elektrofahrzeuge kostenlos parken und dann wird durch die EMPs eine Standgebühr erhoben, also Parkgebühren durch die Hintertür wieder eingeführt.
Ich behaupte, wenn das Parkprivileg entfallen würde, hätten wir uns die letzten 70 Seiten Aufschrei sparen können. Weil es dann das Problem gar nicht gäbe.
Du zahlst bei EnBw keine Parkgebühr, sondern eine Blockiergebühr. Es steht dir frei dein Auto nach spätestens vier Stunden von der Ladesäule zu entfernen, oder direkt einen anderen Anbieter zu nutzen.

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Ein ladendes Auto kann aber niemals ein Blockierer sein. Deswegen ist das Wort Blockiergebühr an sich in dem Fall völlig unpassend.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Oldy62
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Nicht?
E-Auto, 36kw, laden mit 2,3 kw. Rechnen kannst du selber, denke ich.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Fotowolf
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Ronny89 hat geschrieben: Anbei übrigens die Antwort von EnBW auf meine Nachricht zum nachts vllt frei geben :
... Öffentliche Ladepunkte stehen ausnahmslos und zu jeder Zeit allen E-Autofahrer*innen zur Verfügung. Die faire Gleichstellung aller Kund*innen wollen wir auch uneingeschränkt abends und nachts ermöglichen. Dabei wird mit dem Hochlauf der Elektromobilität auch die Verfügbarkeit von Ladepunkten in den Nachtstunden an Relevanz zunehmen – und der Individualfall in der Breite immer weniger zum Tragen kommen. Viele Grüße, Ihr EnBW mobility+ Team
Wenn ich nicht bestätigterweise wüsste, dass im Roaming der EnBW (manchmal/häufig/meistens) Minutenpreise verrechnet werden, könnte ich diese Antwort ja fast glauben ;-) So aber nicht und mir ist klar, dass sie nur die hohen Roamingkosten reduzieren wollen, wenn das Auto dann beispielsweise von 2 bis 7 Uhr ohne zu laden noch dran hängt. Ist EnBW zu feige, das auch zu sagen? Wäre doch ehrlicher und die Akzeptanz würde auch steigen.

Weiters ist es meine Meinung, dass der reine kWh Tarif mit dem Hochlaufen der E-Mobililät in die Masse nicht mehr funktioniert. Ist schade, aber ich nehme es nach und nach zur Kenntnis. Würden tatsächlich nur die wirklich notwendigen Laternen-Nacht-Ladungen und andere Ladevorgänge, wo man nicht früher zurückkommen kann, gemacht, ansonsten aber umgehend abgesteckt, hätte das die bisherige Kalkulation von EnBW vertragen und man bräuchte keine Blockierergebühr. Mein Eindruck ist jedoch, dass der kWh Tarif exzessiv ausgenutz wurde.
Die Zeit der E-Auto Pioniere ist vorbei, wo jeder zusah, sofort wieder frei zu machen und möglichst angepasst zu laden.
Ein Beispiel, wo es zwar nicht um Ladezeit geht, aber den kWh-Tarif auch übermäßig strapaziert: Kürzlich schrieb jemand in einem anderen Thread, er lade regelmäßig 2-3 Stunden mit 3,7 kW am 43 kW Anschluss mit dem kWh-Tarif von EnBW und die werden das schon einkalkuliert haben... Ja, den Beginn des Einkalkulierens sieht man jetzt bei der Blockierergebühr, vielleicht bald mit allgemeinen Tariferhöhungen oder gar personalisierte hohe Tarife, wie bei Maingau.

Daher bitte die kWh-basierenden EnBW Tarife nicht überstrapazieren. Auch nicht innerhalb der 4 Stunden vor der Blockierergebühr und auch möglichst nicht durch deutlich unangepasste Ladeleistungen.
Megane EV60 Techno Dezir-Rot, März 2024 (4.000 km) | ZOE ZE40 Q90 Intens Atacama-Rot, 2017 (123.000 km) | ZOE Intens Q210 2015-2016 (33.500 km)

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

MAlfare
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Oldy62 hat geschrieben: Nicht?
E-Auto, 36kw, laden mit 2,3 kw. Rechnen kannst du selber, denke ich.
Aber du solltest dich dringend mit den Begriffen Energie und Leistung und deren Einheiten beschäftigen.
36kWh / 2,3kW = 15,65h

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Genau. Und ein Auto, das 15 Stunden an der Schukodose lädt, blockiert sie eben nicht bereits nach 4 Stunden, sondern erst nach 15.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Ronny89 hat geschrieben: FYI (sollte die Veröffentlichung seitens enbw nicht gewünscht sein bitte Mail an mich, dann entferne ich das Zitat)
Ersatzweise veröffentliche ich schon mal EnBWs Antwort an mich:

Öffentliche Ladepunkte stehen ausnahmslos und zu jeder Zeit allen E-Autofahrer*innen zur Verfügung. Die faire Gleichstellung aller Kund*innen wollen wir auch uneingeschränkt abends und nachts ermöglichen. Dabei wird mit dem Hochlauf der Elektromobilität auch die Verfügbarkeit von Ladepunkten in den Nachtstunden an Relevanz zunehmen – und der Individualfall in der Breite immer weniger zum Tragen kommen.

Verkehrswidriges Verhalten wie das Blockieren entsprechend beschilderter Ladesäulen können wir nicht ahnden, da wir nicht für die Bewirtschaftung des Parkraums verantwortlich sind. Das obliegt den jeweiligen Kommunen und ihren Ordnungsämtern.


Antwort:

Sie wissen bestimmt, dass die allermeisten Ordnungsämter Parkverstöße meist nur bis Mo-Fr bis 18 Uhr ahnden. An Wohngebietsnahen öffentlichen Ladesäulen in der Großsstadt, bei denen z.B. zw. 20-8 Uhr die Parkscheibenpflicht für E-Autos entfällt, werden die Ordnungsämter nachts schon gar nicht aktiv. Und manche örtliche Polizei lässt nichtmal bei Feuerwehrzufahrtparkern abschleppen, geschweige stellen sie wegen nächtlicher Parkverstöße ein Ticket aus. Ladesäulen an Hotspots, bei denen die Parkscheibenpflicht 24/7 gilt, ist ein anderes Thema: auch hier wird die maximale Ladezeit von der Kommune bestimmt, und nicht vom Heilsbringer EnBW.

Durch Ihr angekündigtes Tarifmodell verursachen Sie das Problem ja auch erst: Verbrennerfahrer, die Nachts aufgrund Ihres ungeeigneten Tarifs von E-Autos verwaiste Ladesäulenparkplätze in der Großstadt als kostenlose Parkplätze nutzen werden kommen - da brauchen Sie sich nicht herauszureden.
*325ppm. Seit 32 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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@PowerTower Die Frage ist so alt wie das Forum selber. Weil ein Fahrzeug das mit 2,3kW 15 Stunden an AC43 hängt doch wieder blockiert. Und wenn dann der CCS am Tripel deswegen blockiert kommen auch dem eUp Fahrer die Kabel am Hals...
Es ist halt manchmal so, dass die Fahrer sehr bewusst die Ladeleistung so wählen dass die lang genug "parken" können.

An Schuko geht das natürlich nicht, aber es kann an Typ2 schon ganz spezielle Kandidaten geben. Daher wäre ich ja für einen Mindestumsatz von 25% der Möglichen Ladeleistung er Säule. Wenn man dann an 3,7kW hängt zahlt man pro Stunde keine ganze kWh zum "parken". Im Falle von EnBW eben ca. 30ct/Stunde. Natürlich erst nach dem tatsächlichen Ladeende, weil man ja vorher mit dem kWh Tarif über den Mindestumsatz kommt.

Auch ist es dann nicht sooo teuer mit 11kW an der 43kW zu hängen, aber ganz ohne Laden dann doch wieder irgendwie... ca. 4€/Stunde.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 150.000 km

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