Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Electrohead
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AxelG hat geschrieben: Nein, er fährt ca. zwei Stunden, lädt max. eine Stunde (öffentlich) und steht mindestens 21 Stunden, ohne zu laden. Warum?
Das ist mal wieder die Blasen Sicht. Ohne 22 kw, was man eben zu 99% nicht bekommen kann wären es schon eher 2h. Dann fahren andere halt größere Autos heißt mehr Verbrauch. Dann fahren sie ggf weiter heißt mehr nachladen.
Davon ab: an einem normalen 0815 Werktag bin ich früher nirgends öffentlich gestanden. Zur Arbeit, heim und fertig.
So dürfte es sehr vielen gehen.
Heißt die Stunde wo du täglich lädst muss man eben wann anders rein holen. Heißt eine blockiergebühr nach 2h fürs laden ist Käse.
Außer man will eben dass die Leute beim verbrenner bleiben.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Wenn es keinen freien Ladepunkt gibt, ist es ein Zeichen, weitere zu installieren.
Wenn die Blockiergebühr dann dazu hilft, diesen zusätzlichen Ladepunkt zu finanzieren sehe ich es als gut an.

Das einphasige Laden stammt aus der Anfangszeit, als die Autos für den amerikanischen Markt entwickelt wurden. Dort gibt es in den Privathaushalten meist nur 2 phasige Installationen mit 240V.
Das jetzt bei größeren benötigen Leistungen das vorhandene 3 phasige Mittelspannungsnetz als Quelle dient, wird eventuell in den USA den Typ-2 Stecker einführen. Dies aber eher im Bus- und LKW-Bereich.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. inzwischen auch ein i3s in der Familie; 115 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Ladesäule vor der Haustür
#2307 Ladestart um 23:07

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Electrohead
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Laden mit einer Phase ist nicht so toll, ja.
Aber hier meckern ja die 22 kW SMART Fahrer über die bösen 11 kW langsam Lader und was sich strunz erlaube da länger als 2h zu laden diese blockierer! Man selber ist mit dem Smart ja schon in einer Stunde fertig, müssen also alles scheiß Elektroautos sein!
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

AxelG
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Electrohead hat geschrieben:
AxelG hat geschrieben: Nein, er fährt ca. zwei Stunden, lädt max. eine Stunde (öffentlich) und steht mindestens 21 Stunden, ohne zu laden. Warum?
Das ist mal wieder die Blasen Sicht. Ohne 22 kw, was man eben zu 99% nicht bekommen kann wären es schon eher 2h.
Du hast gefragt, ich habe geantwortet, mehr nicht. Warum Du mich das gefragt hast, bleibt unbeantwortet. Wenn Du aufzeigen wolltest, daß E-Autos immer entweder fahren oder laden: Selbst wenn ich mit nur 3,7 kW laden würde, könnte ich in den maximal zwei Stunden, die ich täglich fahre, nicht mehr Energie verbraten, als in zehn Stunden in die Batterie fließen würden. Also blieben selbst dann 12 Stunden pro Tag, an denen mein Auto rumsteht, ohne zu laden. Und ich fahre mit 30.000 km pro Jahr vermutlich nicht besonders wenig ...
Smart ED, EZ 07/14 mit 22 kW-Bordlader, z. Zt. 220.000 km

kW ist die Einheit der Leistung, kWh die der Energiemenge - bitte die richtige verwenden.

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

AxelG
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SüdSchwabe hat geschrieben: Der „dämliche“ Spruch wurde geratener Maßen von Ove aus dem Englischen ABC („always be charging“) abgeleitet.
Das heißt "Lade immer", und gemeint war damit doch vermutlich eher, daß man jede sich bietende Lademöglichkeit nutzen sollte. Kann es sein, daß der gute Mann das zu einer Zeit gesagt hat, als die Autos niedrigere Reichweiten hatten und es nur wenige Lademöglichkeiten gab? Zumindest im damaligen Kontext war das sicher gar kein so schlechter Rat.

Privatautos stehen die meiste Zeit des Tages rum, sagen wir mal 20 Stunden; wenn "er" nun tatsächlich immer laden würde, wenn "er" steht, wären das selbst bei nur 3,6 kW satte 72 kWh, die man dann auch täglich verfahren müßte ...
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Electrohead
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Kannst du lesen? Wie geschrieben, der Spruch gilt nicht für Leute die daheim oder beim AG laden. Mein Auto steht vielleicht 3-4h die Woche! Im öffentlichen Raum. Und damit ist jetzt nicht auch der Parkplatz an der Laterne gemeint (für die wo keinen eigenen Stellplatz haben) denn da kann man zu 99,999% auch nicht laden.
Wer also nicht daheim laden kann oder mehrere Typ2 direkt neben seiner Wohnung hat, der muss das laden in den Alltag einbauen. Und von daher kommt der Spruch.
Jede Möglichkeit zum laden nutzen, um eben keinen negativen Einfluss, heißt extra Aufwand, zu haben.
Ist man eben im Kino, laden. Ist man im Schwimmbad, laden, ist man beim einkaufen laden. Und dann gilt natürlich auch, wenn möglich! Denn das geht ja bislang auch nicht überall.
Es ist also höchst kindisch von „steht er dann lädt er“ darauf zu schlussfolgern dass ein Auto doch 20h+ am Tag steht und von daher das kein Sinn macht. Ja wenn alle 1 Meter 2 Typ 2 Abschlüsse (oder Steckdosen) wären ja richtig. Und nein wir haben eben immer noch wenig lademögkeiten. Sicher mehr als früher aber wer nicht daheim laden kann, der muss trotzdem jede Möglichkeit mitnehmen.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Silberreiher
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116 Seiten Diskussion über diese Blockiergebühr und Schnarchlader und Blockierer. In meine Augen so sinnlos. Wir sind hier doch alle E-Autofahrer und sollten uns nicht anfeinden, dass man das falsche Auto hat, wenn dieses nur einphasig laden kann usw.

Für mich steht klar fest: Eine Blockiergebühr stur nach Zeit ist großer Mist!! Eine Blockiergebühr nach Ende einer Ladung ist sinnvoll um Dauerparken an der Ladesäule zu verhindern. Dabei muss es egal sein, ob das Fahrzeug mit 3,7 kw oder 22 kw laden kann.

Wir sollten uns eigentlich darüber einig sein, dass die Krux in der noch zu geringen Ladeinfrastruktur besteht. Erst wenn diese ausreichend ausgebaut ist, wird sich das Problem wohl von selbst lösen, denn dann jedes Fahrzeug an nahezu jedem Ort laden.
Hyundai Ioniq Classic Style
Seat MII electric

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Die Rechnung ist bei mir früher oft nicht aufgegangen der Kangoo ZE hat bei 3,7kW etwa sieben Stunden gebraucht, in Hamburg darf nur 2 Stunden geladen werden, oder erst ab 20:00 bis morgens um 9:00Uhr ohne die Zeitbegrenzung..
Der E-Expert braucht mit dem 11kW Lader auch seine gut 7 Stunden, an Schuko mit dem Mitgelieferten Ziegel sogar 50Stunden - 6km/h als Ladegeschwindigkeit.
Wer sagt denn man müsse einen Akku ab und zu leer fahren? Das habe ich mit dem ersten Kangoo drei mal geschafft und ein duzend mal bis der Reseveton kam. Alle anderen E-Autos habe ich noch nie leer gefahren und werde es warscheinlich nie - außer es ergibt sich so aber sicher nicht ohne Not.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi 131.000km, Kangoo ZE 102.000km, E-UP 29.000km, C180TD 49.000km , max G30d 1100km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 48.000km, Prophete Pedelek 560km, Zündapp Pedelec 80km, F20D 60km

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Die Argumentation ist oft für das "leerfahren", dass der Akku dabei balanciert wird. Ein anderer, alter aber verbreiteter Mythos der generell für Akkus genannt wird, hin und wieder voll und komplett zu entladen ist wahrscheinlich den "Memory Effekt" zu verhindern / abzumildern.
Aber der greift für Lithium Batterien eben genau nicht. Eher ist das Gegenteil der Fall. Extreme Zustände sind eher zu vermeiden für Lithium Batterien.

Und obwohl der Ioniq nur einphasig lädt, ich nicht daheim lade (und wenn nur via Schuko) kam ich noch nie in den "Genuss" eine Blockiergebühr zahlen zu müssen.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

MrTrebron
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Goldbacher hat geschrieben: "Destinationcharger steht nicht im Duden"
Ich habe ein Wort benutzt, das wohl von Tesla erfunden wurde. Damit meine ich, dass man an seinem Ziel angekommen ist (Arbeitsplatz, Hotel, Wohnort) und nicht irgendwo unterwegs auf der Autobahn, Bundesstraße usw. gestrandet ist und noch viel weiter muss.
Die eigene Wohnung ist aus meiner Sicht keine Destination. Man ist ja Zuhause. Tesla stellt seine Destination Charger an Hotels und Einkaufszentren.
Goldbacher hat geschrieben: In meiner Firma gibt es z.B. Ladesäulen für Mitarbeiter auf mehrtägiger Dienstreise (Benutzung > 24 h) und Mitarbeiter Vor-Ort (Benutzung < 24 h). Für beide Varianten ist die Blockiergebühr völlig ungeeignet.
Zum Einen muss man nicht mit einer Karte laden welche Blockiergebühren verlangt. Zum anderen könnte der Arbeitgeber die Ladepunkte anders verrechnen, bzw. ich glaube es war auch hier im Thread, als nicht öffentlich melden. Damit würde wohl bei EnBW die Blockiergebühr hinfällig werden.
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