Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Wie SRAM schon schreibt: ein Funkuhrmodul (wenn es Fehler handhaben und dokumentieren kann) reicht aus. Die NTP-Server im Internet sind zwar aus technischer Sicht mindestens ebenso genau. Allerdings zweifle ich daß dort eine Software für kleines Geld schon entsprechend zertifiziert wurde. Teure Closed-Source Lösungen wahrscheinlich schon, aber die sind nicht so universell auf allen möglichen kleinen Einchip-Computern implementierbar. Aber für Zeitdifferenzen (d.h. Ladedauer) sicher gut nutzbar und auch schon verwendet.

Grüazi, MaXx
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Hallo!
GrillSgt hat geschrieben: Bei regelmäßigem Abgleich dürfte die Abweichung max. im einstelligen Sekundenbereich liegen.
Noch geringer, einstelliger oder kleiner zweistelliger Millisekundenbereich würde ich eher sagen.
Im typischen Heimbereich, wo sich der Computer (Stratum 3) von Router (Stratum 2) die Zeit holt, der wiederum von einem Zeitserver wie die von pool.ntp.org (Stratum 1), die schlussendlich direkt von einer Atomuhr (Stratum 0) die Zeit erhalten, ergibt das z.B. folgendes Bild:
stratum3.PNG
Oder hier (Zeiten im ms):
deb.PNG

Roland
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Optimus
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Da die Blockiergebühr in Minutenschritten abgerechnet wird, sollte diese Genauigkeit ja gerade so noch ausreichen. ;)
Übrigens: fast alle Server/DB im Internet werden so synchronisiert und auch die Mobilfunkminuten/-sekunden werden mittels derartiger Zeitservices abgerechnet.
Eine Netzwerkverbindung (WLAN/LAN/LTE) sollte also ausreichen.

Edit:
Wichtig wäre ein einheitlicher Zeitpunkt bei den Roamingpartnern der EnBW, ab dem eine Blockiergebühr erhoben wird, damit der einheitliche Preis nicht in Schieflage kommt oder es zu Streitereien kommt.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

disorganizer
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Ich gehe davon aus das EnBW vom Eigentümer der Säule sowohl die Ladedauer als auch die kWh in Rechnung gestellt werden.
Selbst dort wo EnBW evtl keine Zeitgebühr bezahlt wird die Ladedauer sicher mit angegeben.

Von der Zieht Enbw die Gratiszeit ab. Den Rest verrechnet EnBW.
Wo ist das Problem?
Dem Eigentümer kann es egal sein was EnbW an die Kunden weiterverrechnet. Der weiss nicht welches Gebührenmodell der Roamingpartner fährt.
Zoe Ph2 R135 ZE50
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Optimus
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Wenn ein Roamingpartner /CPO bereits ab der 3. oder 4. Stunde Blockiergebühr verlangt (womöglich auch noch höher als EnBW), dann legt die EnBW drauf.
Was ist, wenn sogar noch geladen wird? Ist ja mit EnBW Mobility+ bis 4 h ohne Zeitzuschlag.
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

disorganizer
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Eben.
EnBW macht da eine Mischkalkulation da sie vermeiden wollen für jede Ladestelle einen anderen Tarif anbieten zu müssen.
Zoe Ph2 R135 ZE50
EZ 18.09.2020

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

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Optimus hat geschrieben: Wenn ein Roamingpartner /CPO bereits ab der 3. oder 4. Stunde Blockiergebühr verlangt (womöglich auch noch höher als EnBW), dann legt die EnBW drauf.
Was ist, wenn sogar noch geladen wird? Ist ja mit EnBW Mobility+ bis 4 h ohne Zeitzuschlag.
Tatsächlich berechnen viele CPO eine Zeitgebühr ab der ersten Minute. Daher gibt es auch keine Alternative für die EMP, sich durch eine Zeit-/Blockiergebühr zu schützen.

Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Optimus
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Du meinst eine ausschließliche Zeitgebühr anstelle von kWh? Sollte es ja "eigentlich" nicht mehr geben.

Dann kommt es wohl sehr auf das Verhandlungsgeschick der EnBW (Roaming Partner) gegenüber den anderen CPOs an. Ich denke, da hat die EnBW recht gute Karten (Menge an Ladepunkten, gute Verbreitung der App, gute Bewertung der App), um die hier schon vielfach erwähnte "Mischkalkulation" nicht zu ihrem Nachteil zu gestalten. Das Roaming wird doch sicherlich bidirektional ausgehandelt oder?
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

disorganizer
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Er meinte Zeit + kWh.
Zoe Ph2 R135 ZE50
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Re: Blockiergebühr bei EnBW ab der 5.Stunde

Jomim
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Optimus hat geschrieben: Das Roaming wird doch sicherlich bidirektional ausgehandelt oder?
Nein, eine Verpflichtung zur gegenseitigen Preisgleichheit besteht nicht.
Ebenso wenig besteht eine Verpflichtung ein, wie auch immer gestaltetes Angebot des Partners in seiner Rolle als CPO anzunehmen, nur weil der Partner, der auch als EMP auftritt, das eigene CPO Angebot angenommen hat (egal zu welchen Konditionen)
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