Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

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Ich bin Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

Ich werde sicher fast 90% zuhause laden die Wallbox dafür habe ich schon bestellt.
Hier der Typ/bzw. der Link
https://www.mobilityhouse.com/ch_de/keb ... gIvn_D_BwE

Was ist der Unterschied beim Laden zwischen RFID Karte und App
Bei App kann ich mir es vorstellen das ich eine Internetverbindung brauche, aber wie ist es RFID Karten?
Da ich in einem nicht EU-Land (Schweiz) lebe sind die Romingtarife im Ausland hoch
Was für einen Anbieter ohne Grundgebühren (App und RFID Karte) würdet Ihr empfehlen?
BMW X3 xDrive20i Automatik (135 kW / 184 PS)
Kia e-Niro Platin e-Motor Long Range 204 PS - 64,0 kWh, Aurora Black Pearl, bestellt 25.01.2020,
Lieferzeit ca. Sommer 2020,
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Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

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Hi.

Prinzipiell unterscheidet sich das freischalten mit App und RFID Karte nicht. Es gibt aber wichtige Dinge zu beachten:

- Klar, für's Freischalten mit App braucht man eine Internetverbindung. Das kann schon mal schwierig sein. Beim Freischalten mit Karte braucht's das nicht. Die Karte Identifiziert Dich gegenüber der Säule und die findet dann schon 'raus, ob Du darfst oder nicht.

- Manche Säulen haben aber gar keinen RFID Leser, beispielsweise manche Innogy Säulen. Da musst Du zwingend eben eine App verwenden. Ich würde aber sagen, dass das die Minderheit ist. (Trotzdem doof, wenn man genau auf so eine Säulen angewiesen ist.)

- Wenn Du mit einem RFID Token, Fob oder Karte (alles das Gleiche, nur in unterschiedlicher Form) einen Ladevorgang freischaltest, solltest Du genau wissen, was für einen Tarif Dich erwartet. Bei manchen MSP (Mobility Service Providern - vereinfach: Kartenausgebern) ist das von Säule zu Säule sehr(!) unterschiedlich. Gerade NewMotion (jetzt: Shell Recharge) und Plugsurfing haben da so manche Überraschung parat und können, wenn man nicht in der App nachschaut, extrem teuer werden. Von daher: Bei diesen Anbietern unbedingt immer vor dem Ladevorgang nachsehen, was die denn an genau dieser Säule, die vor Dir steht, verlangen. Ähnlich verhält es sich für die Telekom mit GetCharge.

- Was für eine Karte für Dich konkret am Besten geeignet ist, kann ich Dir nicht sagen. Es geht wohl um Fahrten nach Deutschland? Ich weiß nicht, ob beispielsweise EnBW, Maingau ESL oder EINS ihr Angebot für nicht-EU-Bürger anbieten. Im Zweifel: Nachfragen. Diese drei finde ich sehr gut, da sie viele Säulen abdecken und keine monatliche Grundgebühr verlangen. Für Fahrten in der Schweiz weiß ich nicht, ob es da gute Angebote von schweizer MSP gibt.

- Trotz des Tarif-Wirrwars würde ich dennoch als "Backup" Shell Recharge und Plugsurfing vorhalten. Besser einmal teuer laden als liegen zu bleiben. Darin liegt nämlich deren Vorteil: Sie werden an sehr vielen Ladesäulen akzeptiert. Man muss ja nicht voll laden, es reicht ja, genau so viel zu laden, dass man zur nächsten Lademöglichkeit kommt, die dann wieder von den anderen, günstigeren Karten unterstützt wird.

Cheers,
SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift Acid Yellow GSD - bestellt am 09.September 2019 - abgeholt am 5.Juni 2020

Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

Hell
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Laden mit App zu Hause wird mit der verlinkten Box nicht funktionieren.

Ich gehe mal davon aus, dass die zweite Frage (RFID/App) nicht im Zusammenhang mit der ersten Frage steht.

Falls doch, dann bitte den ersten Satz berücksichtigen.

Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

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  • sepp59
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Nein zuhause Lade ich ohne App habe eine Eigene PV Anlage
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Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

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SüdSchwabe hat geschrieben: Hi.

Prinzipiell unterscheidet sich das freischalten mit App und RFID Karte nicht. Es gibt aber wichtige Dinge zu beachten:

- Klar, für's Freischalten mit App braucht man eine Internetverbindung. Das kann schon mal schwierig sein. Beim Freischalten mit Karte braucht's das nicht. Die Karte Identifiziert Dich gegenüber der Säule und die findet dann schon 'raus, ob Du darfst oder nicht.

- Manche Säulen haben aber gar keinen RFID Leser, beispielsweise manche Innogy Säulen. Da musst Du zwingend eben eine App verwenden. Ich würde aber sagen, dass das die Minderheit ist. (Trotzdem doof, wenn man genau auf so eine Säulen angewiesen ist.)

- Wenn Du mit einem RFID Token, Fob oder Karte (alles das Gleiche, nur in unterschiedlicher Form) einen Ladevorgang freischaltest, solltest Du genau wissen, was für einen Tarif Dich erwartet. Bei manchen MSP (Mobility Service Providern - vereinfach: Kartenausgebern) ist das von Säule zu Säule sehr(!) unterschiedlich. Gerade NewMotion (jetzt: Shell Recharge) und Plugsurfing haben da so manche Überraschung parat und können, wenn man nicht in der App nachschaut, extrem teuer werden. Von daher: Bei diesen Anbietern unbedingt immer vor dem Ladevorgang nachsehen, was die denn an genau dieser Säule, die vor Dir steht, verlangen. Ähnlich verhält es sich für die Telekom mit GetCharge.

- Was für eine Karte für Dich konkret am Besten geeignet ist, kann ich Dir nicht sagen. Es geht wohl um Fahrten nach Deutschland? Ich weiß nicht, ob beispielsweise EnBW, Maingau ESL oder EINS ihr Angebot für nicht-EU-Bürger anbieten. Im Zweifel: Nachfragen. Diese drei finde ich sehr gut, da sie viele Säulen abdecken und keine monatliche Grundgebühr verlangen. Für Fahrten in der Schweiz weiß ich nicht, ob es da gute Angebote von schweizer MSP gibt.

- Trotz des Tarif-Wirrwars würde ich dennoch als "Backup" Shell Recharge und Plugsurfing vorhalten. Besser einmal teuer laden als liegen zu bleiben. Darin liegt nämlich deren Vorteil: Sie werden an sehr vielen Ladesäulen akzeptiert. Man muss ja nicht voll laden, es reicht ja, genau so viel zu laden, dass man zur nächsten Lademöglichkeit kommt, die dann wieder von den anderen, günstigeren Karten unterstützt wird.

Cheers,
SüdSchwabe.
Danke für deine ausführliche Beschreibung werde wohl beides benützen.

Gruss Sepp
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Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

Sneak-L8
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Die Keba scheint aber nur eine b-Series zu sein. D.h. Du kannst nicht nur Überschuss laden.
Dafür brauchst Du mind. eine c-Series.
Wenn Du dann einen energy meter hast und für die Automatisierung den kostenlosen ioBroker, dann kannst Du mir dem sog. Adapter für die Keba ganz individuell mit Überschuss laden.
Die Box als solches funktioniert aber einwandfrei.
E-Golf 300 seit 8.12.2017

Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

Badman
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Weshalb keine mobile Ladelösung? Den Go-e kann man easy über App steuern. Inkl. Ladeleistung und Smartcharging. Und hat für unterwegs ggf. gleich auch eine Lösung.

Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

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Sneak-L8 hat geschrieben: Die Keba scheint aber nur eine b-Series zu sein. D.h. Du kannst nicht nur Überschuss laden.
Dafür brauchst Du mind. eine c-Series.
Wenn Du dann einen energy meter hast und für die Automatisierung den kostenlosen ioBroker, dann kannst Du mir dem sog. Adapter für die Keba ganz individuell mit Überschuss laden.
Die Box als solches funktioniert aber einwandfrei.
Das mit den Übeschuss laden und energy sowie ioBrocker verstehe ich nicht.
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Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

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Badman hat geschrieben: Weshalb keine mobile Ladelösung? Den Go-e kann man easy über App steuern. Inkl. Ladeleistung und Smartcharging. Und hat für unterwegs ggf. gleich auch eine Lösung.
Da ich 90% zuhause lade und ich auch eine PV Anlage habe
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Re: Neuling, wenn es um Laden der e Auto geht

Sneak-L8
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sepp59 hat geschrieben:Das mit den Übeschuss laden und energy sowie ioBrocker verstehe ich nicht.
Du hast geschrieben, dass Du eine PV hast. Dann nehme ich an, dass Du gerne besonders viel der durch die PV erzeugten Energie und Auto bringen möchtest.
Wenn Du das dadurch machst, dass Du das Auto nur anschließt, wenn gerade die Sonne scheint, ist alles gut.
Wenn das laden aber automatisch stoppen soll, wenn mal eine Wolke durchzieht, dann brauchst Du eine Steuerung, um keinen Strom aus dem Netz zu ziehen.
Dafür ist die o.g. Lösung gedacht.
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