Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

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  • hghildeb
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Dr. No hat geschrieben: ...weil das Geld der Steckdosenbenutzer einfach aus dem Internet auf ihre Konten fließt. Und um das zu organisieren, sind sie bei Brutto-Margen von bis zu 1200 % immer noch in der Verlustzone.
Ja. Zum gefühlt hundertsten Mal, ja. Das haben etliche Leute hier bereits vorgerechnet und mehrere hochrangige Manager von Ionity in Interviews bestätigt.

Ob man sich über die Preiserhöhung ärgert oder nicht, ändert nichts daran, dass selbst diese Preise -Stand heute- nicht kostendeckend sind. Bei steigender Auslastung kann das vielleicht eines Tages erreicht werden, aber bis dahin erleben wir noch mindestens fünf Preisänderungen und Spekulationen sind da nicht zielführend.

Wer das immer noch nicht glauben will, möge bitte auf der Stelle selbst ein europaweites HPC-Netz aufbauen. Ich werde als Kunde zur Verfügung stehen, wenn ihr dann die kWh für 12 cent verkauft und gönne es euch allen, wenn ihr damit stinkreich werdet.
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Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

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  • Dr. No
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hghildeb hat geschrieben: [...]
Wer das immer noch nicht glauben will, möge bitte auf der Stelle selbst ein europaweites HPC-Netz aufbauen.
Das tue ich doch schon, bin schließlich als Steuerzahler unfreiwillig Investor bei IONITY. :lol:
Und ich habs hier schon mal gesagt: Um zu beurteilen, ob ein Ei schmeckt, muss man es nicht selber legen können.
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Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

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Dr. No hat geschrieben: Und ich habs hier schon mal gesagt: Um zu beurteilen, ob ein Ei schmeckt, muss man es nicht selber legen können.
Um im Bild zu bleiben: Du willst aber beurteilen können, ob das Ei schmeckt, ohne es gegessen zu haben!

Du machst hier annahmen ohne Insights in die Ionity Buchhaltung zu haben und bezichtigst Groll der Lüge, wenn er sagt, er habe ~25ct/kWh EK.
Das kannst Du sicher stichhaltig belegen - ohne mit Durchschnittswerten von Eurostat zu argumentieren.

Wenn Du nicht verstehst, warum es nicht sonderlich schlau ist, mit Durchschnittswerten zu argumentieren, kannst Du es Dir auch gleich sparen, hier eine Antwort zu geben.

SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift - bestellt am 09.September 2019

Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

Ungard
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Dr. No hat geschrieben:
hghildeb hat geschrieben: [...]
Wer das immer noch nicht glauben will, möge bitte auf der Stelle selbst ein europaweites HPC-Netz aufbauen.
Das tue ich doch schon, bin schließlich als Steuerzahler unfreiwillig Investor bei IONITY. :lol:
Und ich habs hier schon mal gesagt: Um zu beurteilen, ob ein Ei schmeckt, muss man es nicht selber legen können.
Und ich bin als Steuerzahler Mitbesitzer deines M3
i3 120Ah als FamilienErstwagen für 4 (einziges Auto)

Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

kirovchanin
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Ungard hat geschrieben:
Mit Anfang 30 boomer? Eher genX/Y
"Boomer" ist auch die Bezeichnung für männliche Kanguruhs. Die werden auch als "bucks" oder "old men" bezeichnet :D

Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

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  • hghildeb
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Dr. No hat geschrieben: Das tue ich doch schon, bin schließlich als Steuerzahler unfreiwillig Investor bei IONITY. :lol:
Als Steuerzahler nicht, aber als e-Up Käufer. Als Steuerzahler bist du höchstens Förderer. Aber das sind Haarspaltereien.
Dr. No hat geschrieben: Und ich habs hier schon mal gesagt: Um zu beurteilen, ob ein Ei schmeckt, muss man es nicht selber legen können.
Stimmt. Aber um zu beurteilen, wie reich der Bauer mit den Eiern wird, sollte man schon in etwa wissen, wie das Ei entsteht und was dazu nötig ist. Und man muss die dazu notwendigen Kosten realistisch anerkennen. Viele hier blenden diesen Aspekt leider komplett aus.

PS: ich möchte übrigens ausdrücklich betonen, dass ich hier nicht dich persönlich angehen will. Du warst nur von Vielen der erste griffbereite zum Zitieren.
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Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

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Wenn Ihr Euch nur noch persönlich angeht, dann ist wohl zum Thema Ionity nun alles gesagt.

Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

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Ungard hat geschrieben: Zum dumm zu googeln? Butthurt heißt nicht arschloch!
Mit Anfang 30 boomer? Eher genX/Y

Typisch Tesla M3 Fahrer halt
Sorry, hatte es mit deepl versucht und einen Tippfehler gemacht - a statt u. Nehme das zurück. Und der boomer war natürlich mental, nicht physisch gemeint.

Aber was den typischen IONITY nutzenden M3-Fahrer betrifft, liegst du zumindest bei mir auch völllig daneben. Auto bar bezahlt, IONITY-Nutzung nur einmal, um die Ladeleistung zu testen - ich habs nie eilig (boomer halt :mrgreen: ), und liebe das Laissez faire am Supercharger.

Mir persönlich gehts nicht ums Geld, sondern um das (geschäfts-)politisch falsche Signal. Und ich glaube in diesem Umfeld nicht an einen sich selbst zum Guten hin regulierenden Markt.
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Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

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  • hghildeb
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IO43 hat geschrieben: Wenn Ihr Euch nur noch persönlich angeht, dann ist wohl zum Thema Ionity nun alles gesagt.
Ich fühle mich angesprochen und möchte nochmal ausdrücklich klarstellen, dass es mir nur um die sachliche Argumentation geht. Andere User persönlich anzugreifen liegt mir fern und falls das aufgrund meines leicht entnervten Tonfalls so empfunden wurde, entschuldige ich mich aufrichtig.

Der Thread ist halt wie so viele, die sich mit Ladepreisen beschäftigen, wieder mal auf einem Niveau angekommen, wo sich zwei Lager unvereinbar gegenüberstehen und stur auf ihrer Meinung beharren. Ich denke, es ist nach 137 Seiten hin und her wirklich alles gesagt.
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Re: Ionity - Es war Zeit, den nächsten Preisschritt zu gehen

Naheris
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andi_hb hat geschrieben: Was in den Rechnungen fehlt, ist leider der Hinweis darauf, das ein großer Teil der Infrastrukturkosten nur einmalig anfällt.
Die Erschließung mit Planung, Behördenkosten, Netzanschluss inklusive aufbuddeln der Parkplätze, Trafo fällt nach 10 Jahren nicht nochmals an.
Und wo in meiner Rechnung habe ich diese einmaligen Investitionskosten aufgeführt? Nur die Ladesäulen selber habe ich für günstig Geld eingerechnet, die allerdings auch irgendwann einmal ersetzt werden müssen. Das Teure, also den Netzanschluss samt Transformatoren, habe ich noch nicht einmal berücksichtigt. der Trafo muss übrigens gewartet werden und wird auch abgeschrieben.
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Dr. No hat geschrieben: Ooooh my gosh, hier hab ich wohl in ein Nest von Businesskasperln und Spekulanten hineingegriffen. Soviel Text, um den Leuten Sand in die Augen zu streuen.
Der Unterschied zwischen meinem viel Text und Deinem ist, dass ich Beispiele liefere und Dir fragen stelle, welche Du dann ignorierst und nicht beantwortest. Du verlinkst immer nur Deinen ebenfalls irrelevanten eigenen Post, der auch nicht belegt und nicht einmal versucht Deine eigene Aussage zu belegen.
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Dr. No hat geschrieben: Ich geh da jetzt nicht mehr drauf ein, man kann den systematischen Fehler sofort erkennen, wenn man nur ein paar Tage weiter als bis zum nächsten Quartal denkt.
Wenn es so offensichtlich ist, habe ich es Dir doch total einfach gemacht. Einfach meine Beispielsrechnung korrigieren mit belegten niedrigeren Zahlen. Muss doch super einfach sein. Wie wär's?
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Dr. No hat geschrieben: Ich stelle den ganzen Laden hier jetzt einfach nochmal vom Kopf auf die Füße:
IONITY ist quasi ein Einzelhändler in einem mit Sicherheit prosperierenden Markt, der eine Ware handelt, für die er keine Vorratshaltung betreiben muss, keine Gewährleistungsrückstellungen braucht, die preislich stabil ist und für die er weder Verkaufspersonal noch Kassenpersonal braucht, etc. pp.
Sie müssen aber unglaublich teure Ladetechnik vorhalten, die Wind und Wetter ausgesetzt ist. Die Anschlussleistung müssen sie am erwarteten Peak orientieren und zahlen, auch wenn das noch fast nie genutzt wird. Sie brauchen eine 24/365 technischen Kundendienst. Sie müssen Techniker vorhalten, die bei Störungen an die Standorte fahren.
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Dr. No hat geschrieben: Sie platzieren sich einfach mit einer gekauften und mit Wartungsvertrag versehenen Steckdose vor einen Burgerbrater oder eine Sanifair-Bedürfnisanstalt, von denen sie Umsatzprovision bekommen (müssten),
Tun sie aber nicht. Sie zahlen Pacht für den Platz.
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Dr. No hat geschrieben: ... und brauchen da noch nicht mal jemanden, der die Hand aufhält, weil das Geld der Steckdosenbenutzer einfach aus dem Internet auf ihre Konten fließt.
Was nicht kostenlos geht. Da geht Umsatz verloren. Das weiß jeder kleine Händler im Internet.
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Dr. No hat geschrieben: Und um das zu organisieren, sind sie bei Brutto-Margen von bis zu 1200 % immer noch in der Verlustzone.
Natürlich, weil sie extrem günstiges Produkt über extrem teure Kanäle in kleinen Mengen vertreiben müssen. Bestell' doch mal spezielle Knöpfe im Internet. Oder, wenn Du spiele magst, Würfel. Das sind Cent-Artikel die z.T. für mehrere Euro verkauft werden.

Weißt Du was eine Portion Spaghetti mit Tomatensauce im Großhandel im Einkauf kostet? Selbst da gibt es im Restaurant gigantische Margen. Und die haben nur einen Standort, nicht 207 in 15 oder so Ländern...
Heute: e-Tron 55 / Gestern: Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60, V60, XC60, LS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf Mk-2.
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