Ladesäulen beim Arbeitgeber - Roaming freischalten

Re: Ladesäulen beim Arbeitgeber - Roaming freischalten

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  • ChrKoh
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Ich finde die 35 Cent/kWh auch nicht so schlimm. Besser wäre es natürlich, wenn die Ladesäulen von der eigenen Firma betrieben würden, denn dann könnte der MA u.U. sogar kostenlos laden oder zumindest gegen ein geringes Pauschalentgelt im Monat. Aber trotzdem, eine Ladesäule ist besser als KEINE Ladesäule.

Machen wir ein Rechenbeispiel:
Ich fahre einen e-Golf mit 35 kW Batterie und komme früh morgens in der Firma an. Ich arbeite ca. 10 Stunden am Tag. Mein e-Golf lädt mit 7,2 kWh, d.h. am Ende des Tages ist er auf alle Fälle voll, egal wie leer die Batterie in der Früh war. Würde die Batterie komplett, also wirklich komplett, leer sein, dann würde mich das Aufladen 35 kW * 0,35 Euro / kWh, also rd. 12 Euro kosten.

Mit Maingau zahle ich dasselbe, es sei denn ich bin Strom- oder Gaskunde, dann würde mich das Vollladen 35 kW * 0,25 Euro / kWh, also rd. 9 Euro kosten.

Sorry, bei 3 Euro mehr oder weniger (bei einer Volladung) denke ich ehrlich gesagt nicht nach. Da muss man eigentlich FROH SEIN, dass man eine solche Gelegenheit überhaupt vor der Firmenhaustüre hat. Solange hier keine Strafgebühren für das "Dauerparken" abgerechnet werden, finde ich diesen Tarif eigentlich sehr gut!
Mit dem e-Golf seit 22.11.2018 unterwegs 8-)
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Re: Ladesäulen beim Arbeitgeber - Roaming freischalten

zoppotrump
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Zumal man noch anmerken muss, dass der Betreiber an dem Tag wohl keinen weiteren Umsatz machen wird, denn Du stehst da den ganzen (Arbeits-)Tag.

Re: Ladesäulen beim Arbeitgeber - Roaming freischalten

Spiekie
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Ich verstehe jeden der das Laden beim Arbeitgeber gut findet, würde ich mit Sicherheit auch. Allerdings sehe ich dann aber auch die selben Probleme wie in der freien Wildbahn.
Denn auch dort wird es dann so sein das der der zuerst am Lader hängt unter umständen diesen dann für den ganzen Tag blockiert und damit jedem weiteren E-Fahrer die Chance zum Laden nimmt. Besonders wenn das Wetter mal schlecht ist und es 'gemütlich' ist im Büro zu bleiben.
Bezgl Roaming sehe ich es auch so das es nicht kostenlos sein muss, bereits die Bereitstellung einer Ladesäule beim Arbeitgeber entlastet die freie Infrastruktur.
Wer Fehler in meinen Kommentaren findet, darf diese gerne behalten. Ich habe genug davon.

Re: Ladesäulen beim Arbeitgeber - Roaming freischalten

ich55
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Ich hoffe ich zitiere richtig.
ChrKoh hat geschrieben:
Machen wir ein Rechenbeispiel:
Ich fahre einen e-Golf mit 35 kW Batterie und komme früh morgens in der Firma an. Ich arbeite ca. 10 Stunden am Tag. Mein e-Golf lädt mit 7,2 kWh, d.h. am Ende des Tages ist er auf alle Fälle voll, egal wie leer die Batterie in der Früh war. Würde die Batterie komplett, also wirklich komplett, leer sein, dann würde mich das Aufladen 35 kW * 0,35 Euro / kWh, also rd. 12 Euro kosten.

Mit Maingau zahle ich dasselbe, es sei denn ich bin Strom- oder Gaskunde, dann würde mich das Vollladen 35 kW * 0,25 Euro / kWh, also rd. 9 Euro kosten.
Bei maingau hast du nur 4std "frei"
Bei deinen 10 std wärst du bei
35kwh x0,35€/kwh+360minx0,1€/min=48,25€
Outlander PHEV Top MJ2019 (KW18/2019)
-------------->Bestellt am 28.11.2018<--------------
-------------->Abgeholt am 08.05.2019<--------------

Re: Ladesäulen beim Arbeitgeber - Roaming freischalten

bash_m
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ChrKoh hat geschrieben: Ich finde die 35 Cent/kWh auch nicht so schlimm. Besser wäre es natürlich, wenn die Ladesäulen von der eigenen Firma betrieben würden, denn dann könnte der MA u.U. sogar kostenlos laden oder zumindest gegen ein geringes Pauschalentgelt im Monat. Aber trotzdem, eine Ladesäule ist besser als KEINE Ladesäule.

Machen wir ein Rechenbeispiel:
Ich fahre einen e-Golf mit 35 kW[h] Batterie und komme früh morgens in der Firma an. Ich arbeite ca. 10 Stunden am Tag. Mein e-Golf lädt mit 7,2 kWh, d.h. am Ende des Tages ist er auf alle Fälle voll, egal wie leer die Batterie in der Früh war. Würde die Batterie komplett, also wirklich komplett, leer sein, dann würde mich das Aufladen 35 kW * 0,35 Euro / kWh, also rd. 12 Euro kosten.

Mit Maingau zahle ich dasselbe, es sei denn ich bin Strom- oder Gaskunde, dann würde mich das Vollladen 35 kW * 0,25 Euro / kWh, also rd. 9 Euro kosten.

Sorry, bei 3 Euro mehr oder weniger (bei einer Volladung) denke ich ehrlich gesagt nicht nach. Da muss man eigentlich FROH SEIN, dass man eine solche Gelegenheit überhaupt vor der Firmenhaustüre hat. Solange hier keine Strafgebühren für das "Dauerparken" abgerechnet werden, finde ich diesen Tarif eigentlich sehr gut!
Deine Rechnung ist ganz nett, wenn man nur 1 Ladevorgang hernimmt. (Das mit den Einheiten musst du aber noch üben)

Reales Beispiel eines Kollegen (der nicht daheim laden kann und auf diese Säulen angewiesen ist):
28.000km im Jahr, Verbrauch aktuell 175Wh/km = 4900kWh im Jahr. (Ohne Ladeverluste, lass ich jetzt weg)

4900kWh bei 35Cent/kWh = 1725€
4900kWh bei 28Cent/kWh = 1375€ (Aktueller Tarif des Stadtwerks wenn man Kunde dort ist)
-> 350€ Mehrausgaben
4900kWh bei 25Cent/kWh = 1225€ (Maingau)
-> 500€ Mehrausgaben

Zästzlich erdreistet sich das Stadtwerk aber noch, dass zwar auf der Rechnung Wattstundengenau die Energie steht, jedoch wird immer auf die voll kWh aufgerundet.
-> 40,102kWh geladen = 41kWh bezahlen. Im Worst case kommen also nochmal pro Ladevorgang 34,9Cent oben drauf, ob das legal ist bezweifle ich.
Das ist vor allem für PluginHybrid Fahrer lustig, die da 220mal im Jahr laden...


Es ist einfach unfug, dass dem Stadtwerk sinnlos das Geld hinterher geworfen wird. (ok wird es ja nicht, da die Säulen nicht benutzt werden, stattdessen halt die öffentlichen Nebendran ^^)
Tesla Model 3, powered by Photovoltaik 20kWp, charged with openWB.de
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