Business Case AC-Ladesäule

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Re: Business Case AC-Ladesäule

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kann schon sein dafür muss man mehr Feld für Reservekapazitäten, Speicher, Netz ausgeben. Unterm Srtich kostete es im besten fall das selbe.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, 2021 EQC, ID.4x, iX3...
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Re: Business Case AC-Ladesäule

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Wie schaut das denn in Island oder Norwegen aus, da haben sie doch ein Überangebot... Gibt's da schon Strom-Flatrates?

Re: Business Case AC-Ladesäule

zoppotrump
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Es gibt sogar schon in Deutschland Strom-Flatrates, sofern man bereit ist in PV + Homespeicher zu investieren.

Re: Business Case AC-Ladesäule

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In Norwegen ist das laden am Schnelllader richtig teuer. TeeKay hatte mal die Preise, da würde hier jeder zweite „Wucher!“ schreien.
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Re: Business Case AC-Ladesäule

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... und selbst dort wartet man noch auf Gewinne
Sehr interessantes (deutschsprachiges) Interview mit Fortum dazu:
https://youtu.be/YmnfM3GCNyY

Re: Business Case AC-Ladesäule

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Ich bleibe dabei. Damit sich die Infrastruktur rechnet muss sie deutlich billiger werden. Und das wird sie auch. Irgendwann.

Im Moment stecken da noch zu viele Entwicklungskosten drin, die sich auf zu wenig Hardware aufteilt.

Bestes Beispiel der Typ 2 Stecker. Kostet knapp 100€. Mal vom Widerstand und den Datenpins abgesehen ist das nicht mehr als CCE Rot 32A. Der kostet aber keine 20€. Und so ist das auch mit der restlichen Hardware.

Wenn die Ladesäulen irgendwann zu 100.000en produziert werden, geht der Stückpreis sehr deutlich unter 50% der heuten Preise.
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Re: Business Case AC-Ladesäule

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EVduck hat geschrieben:In Norwegen ist das laden am Schnelllader richtig teuer. TeeKay hatte mal die Preise, da würde hier jeder zweite „Wucher!“ schreien.
Weißt Du zufällig wie da die Preisgestaltung bei Typ-2 Destination-Chargern ist?

Grüazi MaXx

Re: Business Case AC-Ladesäule

zoppotrump
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Priusfahrer hat geschrieben:Ich bleibe dabei. Damit sich die Infrastruktur rechnet muss sie deutlich billiger werden. Und das wird sie auch. Irgendwann.

Im Moment stecken da noch zu viele Entwicklungskosten drin, die sich auf zu wenig Hardware aufteilt.

Bestes Beispiel der Typ 2 Stecker. Kostet knapp 100€. Mal vom Widerstand und den Datenpins abgesehen ist das nicht mehr als CCE Rot 32A. Der kostet aber keine 20€. Und so ist das auch mit der restlichen Hardware.

Wenn die Ladesäulen irgendwann zu 100.000en produziert werden, geht der Stückpreis sehr deutlich unter 50% der heuten Preise.
Die Wallbox ist bei uns der kleinste Teil der Infrastrukturkosten. Das fällt kaum ins Gewicht.

Re: Business Case AC-Ladesäule

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zoppotrump hat geschrieben:Die Wallbox ist bei uns der kleinste Teil der Infrastrukturkosten. Das fällt kaum ins Gewicht.
Naja wenn ich lese, dass eine Säule 2xTyp2 5-10k€ kostet, ist da schon noch ordentlich Luft nach unten drin. Insbesondere wenn man 3-5 Stück an einem Standort aufstellt, ist das der größte Kostenblock. Da sind es eher die Netzanschlusskosten, die die kleinere Rolle spielen. Bei einer einzelnen Säule gebe ich Dir allerdings Recht.

Wenn der Netzanschluss eh da ist, wie zum Beispiel in einer Tiefgarage oder Parkhaus oder weil da schon eine Säule steht, dann bleiben nur noch die Installationskosten und eventuell Tiefbau.

Wenn bei Neubauten die Ladeinfrastruktur gleich mit eingeplant wird, entstehen Synergieeffekte, die die Kosten weiter senken können...
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Re: Business Case AC-Ladesäule

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Priusfahrer hat geschrieben:Naja wenn ich lese, dass eine Säule 2xTyp2 5-10k€ kostet, ist da schon noch ordentlich Luft nach unten drin.
Man darf aber auch vandalismusgeschützte Vollmetall-Standsäule Säule nicht mit Plastik-Wallbox vergleichen...
Wenn der Netzanschluss eh da ist, wie zum Beispiel in einer Tiefgarage oder Parkhaus oder weil da schon eine Säule steht, dann bleiben nur noch die Installationskosten und eventuell Tiefbau.
Dass kommt eher auf die gewünschte Leistung an. Nur weil ein Netzanschluss für irgendwas da ist, heißt das noch lange nicht, dass der ausreicht. Wenn die neue Installation die Netzanschlusskapazität überschreitet und der Netzbetreiber eine größer dimensionierte Zuleitung legen muss, dann wirds trotzdem teuer. Da spielt es dann fast schon keine Rolle mehr, ob da schon ein Netzanschluss vorhanden war oder nicht.
Wenn bei Neubauten die Ladeinfrastruktur gleich mit eingeplant wird, entstehen Synergieeffekte, die die Kosten weiter senken können...
Da stimme ich grundsätzlich zu. Aber viel mehr als Platzierung, Kabelwege und Leerrohre ist da aktuell kaum vorzubereiten. Ein völlig überdimensionierten Netzanschluss herzustellen, dessen Bedarf erst in 15 Jahren kommt, wäre kostenseitig wohl etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
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