Ladekarte der Maingau Energie

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Re: Ladekarte der Maingau Energie

AndiH
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Die EnBW ist selbst ein recht großer CPO in DE und hat deshalb deutlich bessere Karten die Einheitspreise zu halten und damit Kunden zu gewinnen. Reine EMPs werden das durchreichen Modell wählen müssen wie es TNM/ShellRecharge schon immer macht.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

AndiH
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wolpertinger42 hat geschrieben: Falsch.
EWE Go kostet 49ct/kWh an DC, auch bei Ionity.
Solange bis es zu viele Pfennigfuchser mit dickem Akku bemerken...
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Gestern folgende Mail erhalten:

Hallo xxxxxxx,

wir danken Dir und allen EinfachStromLadern für das große Interesse und die zahlreiche Teilnahme an unserer Umfrage zur weiteren Zusammenarbeit mit Ladeverbund+.
Genau wie uns fiel auch Euch die Wahl zwischen 1.000 Ladepunkten weniger oder einem gleichbleibenden Preis für alle schwer. Trotzdem haben wir gemeinsam die Entscheidung getroffen, die Zusammenarbeit mit Ladeverbund+ ab dem 16.11.2020 vorerst auszusetzen.
Insgesamt haben 67% der Teilnehmer für den Ausschluss gestimmt. 6% haben dafür gestimmt, die Zusammenarbeit weiterzuführen und zusätzliche Kosten an alle Kunden weiterzugeben. 27% waren für eine individuelle Bepreisung von Kunden, die an Ladeverbund+-Säulen laden.
Wir haben uns bereits mit Ladeverbund+ ausgetauscht und bedauern diesen Schritt zutiefst. Wir sind allerdings davon überzeugt, dass derartige Preisentwicklungen nicht förderlich für die weitere Entwicklungen der Elektromobilität in Europa sind.
Für uns bedeutet dies kein endgültiges Ende der Zusammenarbeit. Wir bleiben weiterhin offen für einen partnerschaftlichen Austausch.
Wir freuen uns, Euch weiterhin mit über 97.000 Ladepunkten eines der größten Ladenetzwerke in Europa anbieten zu können.

Bei weiteren Fragen kannst Du Dich gerne an unseren Kundenservice wenden.

Wir wünschen weiterhin gute Fahrt mit EinfachStromLaden.

Elektrische Grüße aus Obertshausen,
Dein MAINGAU-Team


Ich behalte die Maingau-Karte da wir weniger als 3% extern laden. Da spielt für uns der Preis an der Ladesäule fast keine Rolle. Ich war deshalb für induviduelle Preise.


PS: Jetzt gesehen, dass diese Mail schon mal gepostet wurde. Doppelt hält besser. :prost:
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

Kornknox
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Maingau konnte doch gar nicht anders: Neben der Option A (Ladeverbund+ Säulen nicht mehr roamen), für die sich 67% der Befragten und dann auch Maingau selbst entschieden haben, gab es ja nur noch Option B (Ladekosten für alle Maingau-Kunden erhöhen, zum Nutzen von Ladeverbund+ und zum Schaden aller anderen CPOs, bis dann die anderen CPO auch ihre Preise erhöhen, 6% haben dafür gestimmt) und Option C (Preis für Ladeverbund+-Säulen, die von Maingau-Kunden genutzt werden, auf 64 ct/kWh erhöhen. Der wichtigste Teilhaber von Ladeverbund+, e-nergie, nimmt fürs AdHoc-Laden an seinen Säulen nur 49 ct. Für Option C haben 27 % gestimmt). Ende August, als ein anderer mir unbekannter CPO seine abgerechneten Kosten erhöht hat, hat sich Maingau noch für eine hier nicht zur Wahl stehende Option D entschieden: Die Maingau-Kunden, die in der Vergangenheit an diesen nicht bekanntgegebenen CPO-Säulen geladen haben, wird zukünftig an allen Säulen aller CPOs ein stark erhöhter Preis berechnet. Gegen diese Option D läuft ein Abmahnverfahren einer Verbraucherschutzvereinigung, Option D wird vermutlich verboten und nur erlaubt, wenn die betroffenen Säulen bekanntgegeben werden.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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AndiH hat geschrieben:Die EnBW ist selbst ein recht großer CPO in DE und hat deshalb deutlich bessere Karten die Einheitspreise zu halten und damit Kunden zu gewinnen. Reine EMPs werden das durchreichen Modell wählen müssen wie es TNM/ShellRecharge schon immer macht.
Das TNM/ShellRecharge die Preise mit einem Aufschlag für die Abrechnung weiterleiten, dachte ich auch lange.
Inzwischen bin ich jedenfalls eines Besseren belehrt worden.
Bei CPO‘s, die über Has-To-Be angebunden sind, haben sie einen eigenen, unabhängigen Preis definiert.
Dieser enthält eine Komponente für die kWh und eine für die Zeit, selbst wenn sie im Einkauf nur für die kWh zahlen. Zudem behaupten sie in der App, einen Zeitanteil zahlen zu müssen, obwohl es bei mir als CPO nicht der Fall ist.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. inzwischen auch ein i3s in der Familie; 115 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Ladesäule vor der Haustür
#2307 Ladestart um 23:07

Re: Ladekarte der Maingau Energie

UliZE40
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Das mit dem „Durchreichen“ ist grundsätzlich ein Märchen. Nur TNM-Wallbox-Besitzer können einen Preis festlegen der dann zuzüglich Bearbeitungsgebühr dem Kunden berechnet wird.
Alle anderen Beziehungen sind völlig frei verhandelt und berechnet. Insbesondere die Roaming-Nutzung. Das ist aber überall so - auch bei Maingau.
Das Risiko der Mischkalkulation und die Freiheit des Tarifmodells liegt nun mal beim EMP.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

AndiH
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Das Märchen passt aber bei vielen CPOs sehr schön zu deren AdHoc Kosten. Has-To-Be ist kein CPO sondern ein Roaming Provider an den sehr viele unterschiedliche CPOs angeschlossen sind, ähnlich wie die TNM "eigenen" Stationen. Wenn man also nicht bei jedem einen eigenen Vertrag/Preis aushandeln will gibt es wohl die "Offer" Option die dann die eigentlichen CPOs akzeptieren oder auch nicht.
https://has-to-be.com/de/emobility-back ... operation/
Damit wird dann das Offer Roaming durchgereicht, welches sich durchaus von dem unterscheiden kann was der CPO direkt verlangt. Und ja, stimmt natürlich nicht 100% weil sich manche Tarifsysteme beim besten Willen nicht über eine Kamm scheren lassen und weil sich bei manchen die Tarife schneller ändern als das Wetter bzw. die Änderungsgeschwindkeit bei ShellRecharge/TNM meist lausig ist.
Trotzdem ist das Prinzip bei ShellRecharge die Preise die der CPO haben will soweit möglich mit Aufschlag durchzureichen (deshalb so viele unterschiedliche Preise) und bei anderen wie EnBW und Maingau soweit wie möglich an allen Stationen den gleichen Preis zu ermöglichen und trotzdem irgend wann Gewinne zu machen. Das eine Modell zielt auf maximale Abdeckung, das andere auf einfachste Handhabung ohne Preisüberraschung. Mischformen dieser beiden EMP Tarifmodelle gibt es sicher auch, ich frage mich nur wozu.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

Budaks
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könnte mal jemand Einflußreiches unserem Verkehrs-Andi Bescheid geben, was für ein hirnverbrannter Schwachsinn hier entsteht? Bisher hatte sich das Bezahl-Chaos langsam gelichtet und Maingau hatte einen nicht unerheblichen Anteil daran. Wenn ich nicht zwischen AGIP, ARAL, BP, Esso, Shell usw. wählen kann, sondern die Ladesäule nehmen muß, die a) in Laufweite von meinem Ziel und b) nicht zugeparkt (oder belegt) und c) funktionsfähig ist, will ich EINEN fairen Preis bezahlen. Alles andere wirkt doch wie reines Gift auf die Akzeptanz der e-Mobilität und ich kann mir schon die Schlagzeilen in der ADAC Motorwelt vorstellen.
Liebe Maingau- und Solid-Leute vom Ladeverbund+: Einigt euch verdammt noch mal!!!

budaks

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Budaks hat geschrieben: könnte mal jemand Einflußreiches unserem Verkehrs-Andi Bescheid geben, was für ein hirnverbrannter Schwachsinn hier entsteht?
Du willst bei dem Mautversenker-Andi was bewirken. Lass das bloß sein. Mit dem kann das Chaos nur noch größer werden.

Da musst Du schon zuständigkeitshalber den Altmeier bemühen. Aber der hat mit Corona soviel Mist am Hals, dass das in dieser Legislaturperiode garantiert nicht mehr wird.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

Kornknox
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Budaks hat geschrieben: Liebe Maingau- und Solid-Leute vom Ladeverbund+: Einigt euch verdammt noch mal!!!
budaks
Es gibt da einen Konstruktionsfehler, der eine Einigung schwer macht:

Die Vertriebsleute von Maingau-Energie und Ladeverbund+ vertreten beide kommunale Energieversorger, die beide auch als CPO auftreten und den Strom an ihren Säulen auch selbst verkaufen. Sie sind also direkte Konkurrenten. Der Ladeverbund+ beauftragt Solid mit einer möglichst gewinnbringenden Vermarktung an Roaming-Bezahl-Service-Provider und Maingau ist zusätzlich ein solcher Roaming-Bezahl-Service-Provider, der versucht, einen gemeinsamen Preis für alle Ladesäulen zu nehmen. Dabei wird Maingau bei den einen Ladesäulen drauflegen und bei anderen Gewinn machen. Solid wird den Konkurrenten Maingau nicht finanziell fördern wollen und Wert darauf legen, dass seine Säulen zu denen gehören, bei denen Maingau drauflegt.

Was mir an dem hier aufgezeigten Modell außerdem missfällt, ist, dass 4 Vertriebsabteilungen statt eine bezahlt werden müssen. Es muss der Vertrieb des CPO bezahlt werden (z. B. n-ergie), der Vertrieb der CPO-Vereinigung (Ladeverbund+), in diesem Fall zusätzlich der Vertrieb der Vermarktungsgesellschaft Solid und der Vertrieb des Roaming-Bezahl-Service-Provider Maingau. Die teuerste Möglichkeit, bei n-ergie direkt zu laden, kostet 49 ct/kWh (im AdHoc-Laden). Es geht auch deutlich billiger, z.b. wenn man einen Vertrag mit n-ergie macht oder Haushaltsstromkunde bei n-ergie ist. Nach den Aufschlägen der 3 weiteren Vermarkter kann bei Maingau die kWh nur für mindestens 64 ct/kWh verkauft werden.
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