Ladekarte der Maingau Energie

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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Auch von mir jetzt die Bitte hier beim Thema des Threads zu bleiben.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Weiß jemand wie lange man auf diese individuellen Konditionen bleibt? Wenn sie mal schlecht sind? Gibt es da eine Aussage von Maingau?
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

Nik8888
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Also ich würde mal davon ausgehen das die auf Dauer so bleiben - sofern Du nicht mehr mit Maingau lädtst.

Da drückst bestimmt niemand irgendwann auf den Resetknopf.

Und für mich ist Maingau sowieso unten durch. Bin kein Fan von Lockangeboten.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

ich55
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Beim Standard Preis für stromkunden sind sie nur 1ct/kwh billiger als enbw und so(viellader/adac)

Re: Ladekarte der Maingau Energie

MartinG
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Immerhin kann man sehen, wie schnell die Themen ineinander greifen: Von der Preispolitik eines Fahrstromanbieters kommt man zur EEG-Umlage, urbaner Entwicklung, politischer Verteilung des öffentlichen Raums, Steuerpolitik für CO2 und andere Bereiche, Strompreise in Europa und so weiter. Alles wichtige Themen!

Aber: Mit meinem persönlichen Maingau-AC-Tarif komme ich auf etwa 7,4 Cent pro Kilometer für die Stromkosten.

Laut ADAC-Berechnung mit 60 Monaten Haltedauer und 15.000 km pro Jahr kostet ein Renault Zoe etwa 40 Cent pro Kilometer, ein Tesla Model 3 ungefähr 60 Cent pro Kilometer. Das sind jeweils Vollkosten, inklusive dem in Relation vergleichsweise hohen Wertverlust. Der "Treibstoffanteil" liegt bei dieser Berechnung bei etwa 8 Cent pro Kilometer, also 20 % von den Gesamtkosten. Die Stromkosten sind also ein spürbarer Kostenblock, aber sie dominieren die Gesamtkosten nicht.

Da ist aber das Kopfproblem: An die Stromkosten wird man mehrmals monatlich erinnert, an die Anschaffungskosten nur einmal pro Monat als Leasingrate oder sie sind bei Barzahlung schon beinahe vergessen. Worüber wird man sich also verständlicherweise mehr ärgern, wenn man dazu neigt?

Übrigens: 2.000 Euro mehr Rabatt bzw. weniger für Extras ergeben immerhin bereits die Stromkosten für zwei Jahre.

Jeder hat sein eigenes Nutzungsprofil und damit Kostenmodell, es muss also jeder für sich entscheiden...
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Der Tesla-Supercharger Wolfsburg steht nicht in Wolfsburg

Re: Ladekarte der Maingau Energie

Kiaralle
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@MartinG
ich sehe das ähnlich wie du.

Bin gerade am betrachten meiner Urlaubsfahrt nach Tirol.
Ich lade in der Garage für 0,26€/kw.
Aktuell habe ich einen Verbrauch mit meinem Kia von ca. 13,5kW. Wird auf der Autobahn natürlich mehr.
Mit meinem alten Diesel hatte ich einen Verbrauch von rund 7,5Liten.
90%, wenn nicht noch mehr, lade ich zu Hause.
Damit interessiert mich Ionity und die Preispolitik von Maingau erst mal nicht.
Ob mir die Urlaubsfahrt durch die Ladung bei Ionity 20Euro teurer komm, ist mir dann eigentlich egal.
Damit liege ich aber immer noch günstiger wie mit meinem alten Diesel. Und wenn es nur 5€ für diese eine Fahrt sind.
Die Suche nach Alternativladern kann Zeit und Nerven kosten.

Das alles trifft natürlich nur auf mein Fahrprofil zu.
Wer ständig im öffentlichen Raum laden muss, dem trifft es natürlich hart.

Und an die User welche über Home-Lader herziehen.
Die Homies haben ihre Ladestationen auch nicht geschenkt bekommen, ihre Ladeinfrastruktur selber bezahlt. Ich bin bei ca, 2000€
Kabel, Bauteile, Schaltschrank, Trafo. Also nichts mit 0,26€ pro KW :-)
KIA E-Soul 64kW, Eigenbau Wallbox mit Trafo 400V/230V - 7,5kW einphasigen Lademöglichkeit

Re: Ladekarte der Maingau Energie

est58
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Aufgrund des Treads hab ich gestern auch meine Urlaubsfahrt geexcelt dank Spritmonitor.
Von rund 20 Ladungen in vier Wochen entfallen 6 Ladungen auf die Langstrecken, davon hab ich 4x Maingau genommen für Ionity, weils am schnellsten lädt.
2 davon waren Chargepoint, beim Hochfahren zum Paketpreis. Beim Zurückfahren schon gekündigt wie jetzt auch Maingau.
Nächstes Jahr wird man sehen, wer dann noch am Markt ist zu welchen Preisen.
Gefahren 2414km, Verbrauch 447kwh, Kosten 118,15€ = 26,4 Cent/kwh.
Davon entfielen auf Maingau 43 Euro. Jetzt müsste ich für den Maingau-Part 89 Euro bezahlen und das mache ich nicht.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Nik8888 hat geschrieben: Und für mich ist Maingau sowieso unten durch. Bin kein Fan von Lockangeboten.
Verstehe ich nicht. 35 ct/kWh ist doch kein Lockangebot. Ich habe die Karte nur, weil keine Grundgebühr anfällt und für die paar mal im Jahr wo ich auswärts lade ist mir der kWh-Preis egal. Aber jeden Monat eine Grundgegühr ist für mich nicht akzeptabel. Hinzu kommt, dass Maingau auch im EU-Land fast jede Säule unter Vertrag hat. In Schweden muss man zwar 65ct/kWh bezahlen. Aber wie oft lade ich in Schweden. Die ein bis zwei mal kann man auch den Preis verschmerzen.

Von Lockangebote kann man bei Maingau nun wahrlich nicht reden.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr, KfW-förderfähig
4x Renault ZOE, Ladestation 22kW öffentlich, kostenlos 24/7

Re: Ladekarte der Maingau Energie

MartinG
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Das Laden im öffentlichen Raum ist ohnehin ein unterentwickeltes Thema, das hat mit Tarifen nur wenig zu tun.

Persönlich denke ich, dass es den Laternenparkern eher helfen würde, wenn in diesen Laternen 3,7 kW-Anschlüsse verbaut wären, die man während der Nachtstunden nutzen kann. Wenn es viele davon gibt, würden spezielle Ladeparkplätze und damit die Diskussion über die Verteilung des öffentlichen Raums weniger relevant werden.

HPC-Lader werden auf absehbare Zeit nur für Autobahnen und einige wenige Ladehotspots in Städten relevant bleiben. Dort gibt es dann Zeit gegen Geld: Man bezahlt nicht nur für die Kilowattstunde, sondern auch für die kurze Ladezeit. Auch da war das Maingau-Konzept schwierig durchzuhalten: Wenn die Kilowattstunde aus der Schukodose dasselbe kostet, wie aus dem HPC-Lader, dann ist das nicht ganz durchdacht.

Die Home-Lader müssen den Komfort des vollen Akkus zu Hause (und einen vielleicht günstigeren Strompreis) immerhin auch in Form der Ladeinfrastruktur bezahlen, genau wie du schreibst, selbst wenn es nur eine robuste Außensteckdose für das Notladekabel ist...

(Die Straßenbeleuchtung selbst benötigt dank LED-Technik nicht mehr sehr viel Strom, die Leitungen wären nicht das Problem.)
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Ich habe mir die Maingau-Karte erst vor 2 Wochen bestellt, kurz vor der Preiserhöhung. Ich behalte sie erstmal, weil sie ja auch keine Grundgebühr kostet und eventuell Ladesäulen abdeckt, die meine anderen Karten nicht abdecken.

Zum Preis beim Laden zu Hause: ich habe mir für ca. 1500 € eine 22-kW-Box legen lassen und in den letzten 7 Jahren ca. 15.000 kWh dort durchgejagt. Macht derzeit 10 Cent/kWh und wird im Lauf der Zeit immer weniger. Bei 27 Cent/kWh für den Strom wären ca. 37 Cent an öffentlichen Stationen gleichwertig. Und das ist die Größenordnung, die von Stromanbietern bei AC verlangt werden. Ich sehe das entspannt.
Zoé Zen, 07/2013 bis 08/2020. 3/18: Akku-Upgrade auf 41 kWh bei km-Stand 99.500. Verkauft mit km-Stand 163.000.
Wallbox 22 kW. Kia e-Niro Vision 64 kWh seit Juli 2020.
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