Ladekarte der Maingau Energie

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Re: Ladekarte der Maingau Energie

Ungard
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marcometer hat geschrieben:
ubit hat geschrieben:
waytoemobility hat geschrieben: Momentan kann in Deutschland jeder Ladesäulenbetreiber verlangen was er will . Es gibt keinerlei Reglementierung.
Yupp - daher brauchen wir:

* Abrechnung NUR noch nach kWh. Das ist das einzige Modell was eine direkte Vergleichbarkeit gewährleistet
[...]
Nein, genau das brauchen wir nicht.
Gegen Blockierer natürlich noch eine zeitkomponente.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

ubit
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Ungard hat geschrieben: Gegen Blockierer natürlich noch eine zeitkomponente.
Braucht's doch gar nicht. Beschilderung mit "e-Fahrzeuge nur während des Ladevorgangs" reicht eigentlich völlig. Bisserl "Puffer" für die Politessen und dann passt das. Wird jetzt auch schon im Halteverbot gemacht: Stehste drin bekommste ein Knöllchen. Kommt die Politesse 15 Minuten später wieder vorbei und Du stehst immer noch da zerreißt sie das Knöllchen und stellt ein Höheres aus. Bzw. macht das heutzutage natürlich elektronisch.

Blockierer kann man eh nicht wirklich verhindern... Egal wie man es versucht. Dem Fahrer des dicken e-SUVs sind die paar Euro Zeitgebühr egal wenn er dafür keinen neuen Parkplatz suchen muss. Der einzige Weg zu einer einigermaßen verlässlichen Verfügbarkeit ist ein bedarfgerechter Ausbau der Infrastruktur in Verbindung mit einer Meldung belegter Plätze. Wobei es leider etwas schwierig ist das Verbrenner oder nicht angestöpselte e-Autos zu erfassen - unmöglich ist das aber meist nicht.

Ciao, Udo
Zuletzt geändert von ubit am Di 23. Jul 2019, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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ubit hat geschrieben: Abrechnung nach kWh ist das einzige Preismodell das eine 100%ige Vergleichbarkeit von Tarifen erlaubt. Alles Andere hat zu viele Einflussfaktoren beim Endpreis. Das ist Otto-Normalfahrer nicht vermittelbar.
Genau, und da sind 55ct/kWh ein sehr einfacher Wert um zu vergleichen. (Österreich) und die Dänen mit 1€05ct/KWh Stunde, so was von einfach zu vergleichen, weil darauf kommt es an, das ist das Wichtigste ;)
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

ubit
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AbRiNgOi hat geschrieben: Genau, und da sind 55ct/kWh ein sehr einfacher Wert um zu vergleichen. (Österreich) und die Dänen mit 1€05ct/KWh Stunde, so was von einfach zu vergleichen, weil darauf kommt es an, das ist das Wichtigste ;)
Deshalb: Regulierungsbehörde und genehmigungspflichtige Tarife *g*

Abrechnung nach kWh heißt ja nicht automatisch "Mondpreise". Es muss eine Regelung gefunden werden mit der langfristig auch Laternenparker ohne erhebliche Nachteile elektrisch fahren können. Mit "freien Preisen" nach aktuellem Muster wird das Nichts - das zeichnet sich ja gerade ab.

Verpflichtendes Roaming wäre da schon zielführender. Wenn man an JEDER Ladesäule mit JEDEM Stromanbieter/Ladekartenanbieter laden könnte und alle NUR einen Preis pro kWh verlangen dürften, dann hätten wir einen echten Wettbewerb der Anbieter an der Säule.

Ciao, Udo
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

Ungard
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Udo, guter Witz. Herzhaft gelacht.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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ubit hat geschrieben: Durch die Kopplung der Tarife könnte ggf. ein Sonderkündigungsrecht auch für den Haushaltsstrom begründet sein. Also einfach schnell den Hausstrom wieder wechseln. Wenn sie sich da sperren, dann gibt es eine Bundesnetzagentur die sich dafür interessieren könnte.
Das ist genau die Frage. Man könnte argumentieren, dass der ESL-Vertrag unabhängig vom Hausstromliefervertrag ist. Solche Vergünstigungen durch Vertragsbündelung macht die Telekom mit Magenta 1 ja auch, ohne dass hierdurch ein neues Vertragsverhältnis entstehen würde.

Auf jeden Fall eine sehr unschöne Entwicklung - die aber zu erwarten war. Vor allem angesichts der Tatsache, dass selbst die neuen Tarife nicht zu einem funktionierenden Geschäftsmodell für Maingau und die Ladesäulenbetreiber reichen. Und die Stromkosten sind für den Betrieb einer Ladesäule ein unerheblicher Posten. Das gilt erst recht für DC-Säulen.
Schöne Elektromobilität...
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Die Preise sind meiner Meinung nach immer noch fair, seitdem Ladenetz mit dabei ist und somit für mich die SWM Säulen funktionieren ist es eigentlich die einzige Karte die ich brauche und nutze. Und ich lade seitdem öfters öffentlich und weniger daheim, war vorher anders. In der Mittagspause paßt das hier ganz gut wenn das Wetter mitspielt (Smart EQ ist auch das passende Auto für ne Pausenladung).

Grüße
E.

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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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ubit hat geschrieben: Deshalb: Regulierungsbehörde und genehmigungspflichtige Tarife *g*
Da sämtliche Ladesäulen defizitär sind, was sollte da eine Regulierungsbehörde verbessern? Im Gegenteil, die Investition in Ladeinfrastruktur würde aus unternehmerischer Sicht mit einer Regulierungsbehörde noch unattraktiver, als es ohnehin schon ist.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Ich finde, aber das ist jetzt meine persönlcihe Meinung, das man viel sauberer die einzelnen Ladestellen in ihrer Verwendung klassifizieren müsste und darauf das Bezahlmodell anpassen müsste. Die "echte" Schnellladestation, also 43kW aufwärts bis hin zu 150kW und mehr darf ruhig einen Zeittarif haben. Auch einen nur Zeittarif. Weil hier kostet die Anlage das wirklich große Geld und da geht es bei der Bezahlung um die Nutzung der teuren Anlage. Daher Zeittarif, der Strompreis im Einkauf, mit oder ohne EEG Umlage ist da ohne Einfluss. Kostet so gut wie nichts.
Dann gibt es die Destination Ladestationen, die haben den Sinn, die Leute an die Destination zu bringen. Da wäre ein kWh Basierter Tarif sehr gut, aber ein recht geringer, zu Hause soll es teurer sein, sonst geht da keiner hin. Jede Destination hat seine Normalverweildauer, also ein Schwimmbad einige Stunde, eine Therme 6 -8 Stunden, ein Amt zwei Stunden, ein Einkaufsmarkt eine Stunde...und ab dann, angepasst an die Destination eine Zeittarif der das Dauerparken verhindern soll, aber niemanden aus dem Restaurant holt, egal ob der Wagen schon voll ist oder nicht. Und der reine kWh Tarif den alle wollen, der sollte an die kleinen Bürgermeister Ladestellen, in Parkhäusern und Laternen. Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels... Da macht dieser wirklich Sinn.
Wenn man aber versucht mit Gewalt einen Einheitstarif zu schaffen, dann noch in kWh , damit seine 350kW CCS finanzieren will, kommen Tarife um die 1€/kWh heraus, warum sollte der Laternenparker in der Stadt diesen Preis zahlen? Der hat doch gar nix von diesen Riesen CCS Monstern.
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Ungard hat geschrieben: Nein, vorher war es 15 Cent als Kunde vs 20 Cent als NaturstromKunde (bei 30kWh AC).
Haben letztere denn nicht immer noch den kundenfeindlichen, gegen Preisangabenverordnung und Eichrecht verstoßenden Tarif "Pauschale pro Ladeversuch" inkl. der AGB "uns völlig wurscht, wenn der Ladeversuch nach 5 Sekunden abbricht, Du darft mehrfach zahlen"
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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