Ladekarte der Maingau Energie

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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Bei einigen Beiträgen hier kann ich nur den Kopf schütteln.
Da werden Europaweit einheitliche Ladetarife gefordert, und überhaupt die Förderung der Emobilität.
Leute, das ist eine Aufgabe an der wird sich die EU noch jahrelang abarbeiten und ihr fordert das ernsthaft von einem kleinen Ladestromanbieter?
Was die AC 1-phasenlader angeht: Da war schon der alte Tarif uninteressant.
Wenn ihr über Nacht an der Laterne laden wollt dann wendet euch an euren lokalen Versorger. Wie der ist teurer? Warum soll Maingau oder irgendwer euch dann den Strom subventionieren?
Man wird vermutlich noch mal an der einen oder anderen Stellschraube drehen, z.B. was die AC Zeitbegrenzung und die Deckelung auf 350 kWh angeht.
Mir ist eine ESL mit einem fairen kWh Preis lieber als die Einstellung des Angebots wegen erwiesener Unwirtschaftlichkeit. Schliesslich habe ich immer noch eine Karte mit einem attraktiven Preis am Schnellader und vergleichsweiser gutem Roaming.
Twizy 3/2015-1/2023, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq 12/2017-2/2020, Kona seit 2/2020
CF Box 43kW Typ2 Kabel / 22kW Typ2 Buchse / 32A CEE
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

BMWi
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corona hat geschrieben:Den neuen Tarif der Maingau finde ich ok.
Natürlich wird der eine oder andere seine Ladegewohnheiten ändern müssen. Das betrifft aber nur Lademöglichlkeiten, die mit der Maingaukarte genutzt werden. Ladesäulenblockierer werden durch diesen Tarif abgeschreckt und das ist auch gut so. Jeder sollte wissen, wenn er ein E-Auto kauft, wie seine Lademöglichkeiten mit diesem Auto sind und kann das beim Kauf berücksichtigen.
€ 0,25 ist meist günstiger, als das Laden an eine Haussteckdose. Hier kann ich dann laden so lange ich will/muss.
Nichst ist schlimmer, als nachst an eine Ladesäule zu kommen, die durch einen Schnarchlader belegt ist.
Ich gehe davon aus, dass andere Firmen dem Beispiel von Maingau folgen werden.
Der Haken ist aber, dass dies ein Dämpfer für eventuell Kaufinteressierte sein wird. Das Hauptargument auf ein E-Auto umzusteigen fällt somit weg.
Man kann darüber diskutieren, ob Maingau dafür verantwortlich gemacht werden muss oder nicht - vermutlich eher nicht. Aber es wäre nett gewesen, wenn man sich vorher mit der Politik und den anderen Mitbewerben an einen Tisch gesetzt hätte und die Zukunftsstrategie verabredet hätte.
E-Mobilität sollte dringend gefördert werden. Jetzt pflastern die alle Ladesäulen in die Landschaft und die Menschen laden zu Hause. Juhu!
Weils kaum einen Preisunterschied gibt und wesentlich bequemer ist.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Tho hat geschrieben:Ja, das ist verrückt. Weil ich eigentlich nur beim AC ladebn für Maingau einen positiven Deckungsbeitrag gesehen habe, auch schon im alten Tarif. Warum man jetzt die AC Lader abwehren muss ist mir unverständlich.
Möglicherweise weil man nicht zwischen "AC am Triple-Lader" und "AC an der reinen Typ2-Ladesäule" unterscheidet? Unterscheiden kann?
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Sehe ich genauso wie Hubert.
Für meinen Einphasenlader Kangoo mit 3,7kW ist gerade der neue Tarif wieder interessant.
Beim Shoppen reichen die 2h meist auch locker aus. und Wenn ich Sparfuch bin, dann stecke ich zwischendrin noch einmal aus und ein.
2014 - 2019: Renault Zoe Q210
2015 - 2020: Kangoo Maxi ZE
2019 - : Tesla Modell ≡ LR
2020 - : Renault Zoe ZE50 fullhouse
1500km kostenloses SuperCharging für Dich und mich, wenn Du diesen Link zur Bestellung (S/3/X/Y) nutzt:
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Re: Ladekarte der Maingau Energie

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HubertB hat geschrieben:Bei einigen Beiträgen hier kann ich nur den Kopf schütteln.
Da werden Europaweit einheitliche Ladetarife gefordert, und überhaupt die Förderung der Emobilität.
Leute, das ist eine Aufgabe an der wird sich die EU noch jahrelang abarbeiten und ihr fordert das ernsthaft von einem kleinen Ladestromanbieter?
...
Für die Preisgestaltung sind nunmal die Ladestromanbieter zuständig, nicht die EU. Und wenn man es schafft, über so viele Ladesäulennetzwerke hinweg einen einheitlichen Tarif anzubieten, warum sollte man dann and den Ländergrenzen aufhören? Bisher ging das ja auch, und andere Anbieter schaffen es auch, z.B. ChargeNow.
Die länderspezifischen Tarife liegen allein in der Entscheidung von Maingau. Die müssen es nicht so machen, warum also tun sie es jetzt?

Re: Ladekarte der Maingau Energie

corona
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drilling hat geschrieben:
corona hat geschrieben: Ladesäulenblockierer werden durch diesen Tarif abgeschreckt und das ist auch gut so.
Das ist Quatsch. An kostenpflichtigen Säulen sind 99% der Ladesäulenblockierer Leute die nur zum Schein einstecken und gar keinen Ladevorgang starten (und somit auch nichts zahlen) und natürlich Verbrenner die eh nix zahlen. Wenn du den Ladesäulenpranger Thread regelmäßig verfolgst wirst du das auch einsehen.

Insofern wir der neuen Tarif überhaupt nix bezüglich Ladesäulenblockierern ändern.
Das ist kein Quatsch.
Wenn die Ladesäule richtig gekennzeichnet ist, dann parken dort nur rücksichtslose Zeitgenossen und blockieren unötig (lange) den Ladepülatz. Das ist zumindest meine Erfahrung,
Zoe Intens R240 (05.12.2016) 10.000km/Jahr - CanZE ab 23.02.2017

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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Das ist preislich vollkommen in Ordnung. Ich verstehe nur den Grund nicht, das länger als 2h laden bestrafen zu müssen.
Mit 4 oder 5h würde es zu wesentlich mehr AC Nutzung kommen, ohne dass man jemanden großartig einschränkt.
Könnte aber auch eine Forderung der Roamimgpartner sein. Wir kennen die Gründe halt nicht. ;)
MS75D, Intens R90, S-Pedelec Grace MX
Emobility East - Beratung und Verkauf zu Elektromobilität & Smarthome http://www.emobility-east.de
PV, Speicher zu Hause + Mitbegründer Bürger Energie Drebach eG http://www.buerger-energie-drebach.de

Re: Ladekarte der Maingau Energie

0cool1
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Wie ist das eigentlich mit den 12 Monaten Preisgaratie? Gilt das immer noch, oder wird der Tarif auch vor Ablauf der 12 Monate umgestellt?
Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)
Seit 10/2019 Hyundai Kona 64 kWh

Re: Ladekarte der Maingau Energie

Beau Riese
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Mal meine Gedanken dazu:

Preise von 25ct/kWh sind nur wenig teurer als ein Autostromtarif zu Hause und gehen dafür in Ordnung. Was aber dringend überdacht werden sollte, sind die "Parkgebühren" und das 300kWh-Limit. Letzteres sollte ersatzlos gestrichen werden und durch eine sich tragende Kalkulation überflüssig sein. Wenn ich bspw. den Teil meiner Familie, die am anderen Ende der Republik wohnt, besuchen möchte, verfahre ich allein auf dem Weg hin und zurück 1600 km. Bei angenommenen 20 kWh/100km (realistischer Winterverbrauch etwa eines BMW i3, YMMV) käme man mit einer solchen Beschränkung nicht hin, von Reserve und dem Rest des Monats gar nicht erst zu reden. Man bräuchte also ohnehin mindestens einen zweiten Anbieter, und das "Einfach" wäre dahin.

Sicher besteht an vielen Standorten das Problem des Missbrauchs der Ladesäulen als kostengünstiger Parkplatz, dem angesichts der derzeit bestehenden Mangelversorgung sowohl mit Parkraum als auch mit Lademöglichkeiten sinnvoll begegnet werden muss. Dabei sollte man jedoch den Alltag des Kunden im Auge behalten -letztlich geht es ja primär darum. Ziel ist also, Blockieren zu verhindern, die Handhabung im Alltag jedoch nicht zu sehr zu erschweren oder zu verkomplizieren.

Zunächst einmal blockiert ein ladendes Fahrzeug nicht, sondern es nutzt. Daher sollte es eine Zeitbeschränkung während des Ladens nicht geben. Um dem Nutzer nicht unnötigen Stress aufzubürden, der aus lauter Angst vor Strafzuschlägen wie Kaninchen ←→ Schlange vor der Säule harrt, wäre eine Karenzzeit von sagenwirmal einer Viertelstunde ab Ende des Ladevorgangs, ab wann dann ein Zeittarif zu laufen beginnt, eine sicher gangbare Idee. Dies könnte etwa durch eine SMS oder eine Meldung in der App flankiert werden. In der Zeit von 20:00 - 08:00 Uhr sollten Zeitzuschläge ganz entfallen, denn zum einen würde niemand nächtens noch mal sein BEV Tamagotchi-artig betreuen wollen, zum anderen ist in dieser Zeit ohnehin wenig Bewegung zu erwarten.

Um jetzt Schlaumeiern, die meinen, durch künstlich gedrosselten Ladestrom doch wieder mehr Standzeit herauszuschlagen, zu begegnen, könnte man die Tarife nach eingestellter Stromstärke staffeln. Beispiele zur Illustration:
3,6 kW : 30 ct/kWh
11 kW : 25 ct/kWh
50 kW : 20 ct/kWh
Die genauen Preise wären dann in einer eingehenden Kalkulation zu bestimmen. Vielleicht geht es ja insgesamt etwas günstiger; Preisstaffeln sind ja i.d.R. niedriger, je höher die Abnahmemenge ist. Jedenfalls wird man sich dem Vergleich mit privater Ladeinfrastruktur stellen müssen, auch wenn man die Kosten für Installation und Gerätschaften mit einbezieht.

Tarife von 40ct/kWh in anderen Ländern sind aber eher abschreckend -um so mehr, wenn dort der Strompreis ohnehin niedriger ist. Das schreckt v.a. deutsche Reisende ab; Einheimische werden sich ohnehin günstigerer Alternativen bedienen.

Ich selbst bin nicht Kunde von Maingau, und wie es derzeit aussieht, würde ich mir dreimal überlegen, es zu werden, denn mir sieht das Ganze zu wenig durchdacht aus, und das nach einiger Zeit des Erfahrungsammelns. Aber schaunmermal, was daraus wird -die Zeit wird es zeigen.

Re: Ladekarte der Maingau Energie

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nomoreD hat geschrieben:wow echt, Leute die sich ein >30000€ "leisten"(*) und oft nach eigenen Aussagen zu den Besserverdienern gehören, beschweren sich über < 5€/ 100km? Wie viel habt ihr denn bis jetzt/ vor kurzem für Diesel oder Benzin pro 100 km bezahlt? Habt ihr da auch Ölkonzerne bei jeder Preiserhöhung gleich angemailt und die Preispolitik kritisiert?

Umweltschutz ist dann also super solange es nichts kostet? Sobald man 5€/ 100 km bezahlen muss ist es dann wieder pfui?! Herrlich, bestätigt sich also das, was ich schon immer gedacht habe: BEV werden oft nicht wegen des Öko-Gedanken gekauft sondern nur weil es in manchen Kreisen Trend ist und das nur solange das Fahren umsonst ist. WARUM soll denn das Fahren (auf "Kraftstoff" bezogen) mit einem BEV günstiger sein als mit dem Verbrenner? Alle schreien nach mehr Infrastruktur, nach zuverlässigkeit dieser, nach IMMER freien Ladesäulen möchten aber das alles geschenkt bekommen und weil es so komfortabler ist die öffentliche Ladesäule tags und nachts als eigenen Parkplatz benutzen.


Etwas verändern wollen, aber nichts dafür tun oder zahlen zu müssen. Herrlich diese "Geiz ist Geil mentalität" Auto für >30k€ aber 100 km dürfen nicht teurer als 0,xx€ sein. Genau wie beim Grillen, ein Gerät für 1000€ und mehr und Fleisch für 1,99€/ kg vom Discounter und lautstark über Qualität und Tierschutz und Klimawandel schwadronieren

Schöne, heile Welt... na dann


(*) leisten anscheinend ausschließlich, wenn der Strom umsonst ist.

...freue mich auf kommende, Selbsterkenntnis ferne Kommentare.
Bestellt 17.11.22 Ioniq 6 AWD, Unique Paket, Nocturne grey Matt. Unterwegs damit seit 24.3.23
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