Trend städtische HPC Ladestationen

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Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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tommywp hat geschrieben: Da die Kunden höhere Ladeleistungen wollen ist es nur weitsichtig das vorauszusehen. Die Topmodelle haben schon eine durchnittliche Ladeleistung von 180kw
"Die Kunden" sind in der Masse weit von den finanziellen Möglichkeiten entfernt, Topmodelle zu erwerben und wären damit zufrieden, überhaupt flächendeckend öffentlich Ladestationen zu finden...
Sag ich jetzt mal so als jemand, der als Etagenmieter ohne eigenen Stellplatz täglich auf sein Auto angewiesen ist und auch gerne elektrisch fahren würde.
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Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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tommywp hat geschrieben: Da die Kunden höhere Ladeleistungen wollen ist es nur weitsichtig das vorauszusehen. Die Topmodelle haben schon eine durchnittliche Ladeleistung von 180kw
Das heißt nicht dass es sinnvoll ist dies so umzusetzen, wenn das Auto eh lange steht. Stell dir vor du bist im Restaurant und schlingst schnell-schnell dein vom Koch liebevoll zubereitetes Essen in 5 Minuten herunter, obwohl du anschließend in guter Gesellschaft locker noch eine Stunde sitzen bleibst. Was hast du da gewonnen? Richtig, nix.

Es kommt eben auf die Situation an, welche Ladeleistung sinnvoll ist.
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Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

tommywp
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Bei den meisten HPC ist schneller gleich besser. Vielleicht am Supermarkt reicht es wenn man in 30min fertig ist.

@Circo Wenn es heute bei den Topmodelle schon geht wird es in 10j Standard sein. Und deswegen ist es gut jetzt schon die Infrastruktur darauf auszurichten.

Das die Firmen die Ladeinfrastrucktur aufstellen das auch so sehen sieht man an der eindrucksvollen Zahl en der BNetzA
Am 1. Dezember dieses Jahres waren 2.936 HPC in Deutschland bei der BNetzA registriert, im Dezember 2020 waren es erst 1.385 – also ein Wachstum um 112 Prozent.
Die Zahl der HPC hat sich innerhalb von einem Jahr verdoppelt!

Die EnBW denkt auch das sie es mit AC nicht schaffen den Bedarf zu decken.
In AC-Lader in der Stadt investiert die EnBW laut Sillober nicht mehr. Man habe damit angefangen und viele Erfahrungen in den vergangenen Jahren gemacht. Inzwischen sei man der Auffassung, dass auf diesem Weg nicht die Größenordnungen für eine stark wachsende Zahl an Elektroautos im öffentlichen Raum erzielt werden können. Der Konzern biete weiterhin AC-Lademöglichkeiten für Unternehmen an, auch Wallboxen für private Nutzungen – aber nicht mehr im öffentlichen Raum. Es sei sehr schwierig, damit die Kosten zu decken. „Die Auslastung ist tagsüber niedrig – und nachts hängt ein einzelnes Auto viele Stunden dran.
https://ecomento.de/2021/12/23/enbw-kon ... stationen/

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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@Circo Wenn es heute bei den Topmodelle schon geht wird es in 10j Standard sein. Und deswegen ist es gut jetzt schon die Infrastruktur darauf auszurichten.
Das ist toll.
Bedeutet dann aber für viele, weitere 10 Jahre auf Verbrenner angewiesen sein, bis der Standard in der unteren Preisklasse angekommen ist.
Und das soll wünschenswert sein?
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Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

tommywp
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SamEye_again hat geschrieben: warum Länder, Städte und Kommunen Säulen aufstellen sollten? Aus zwei Gründen:
  • Elektromobilität ist praktisch staatlich "verordnet"
  • AC-Ladesäulen sollten als Grundversorgung zur Infrastruktur zählen, genauso wie Wasser- und Abwasserleitungen; lukrative Geschäfte können dann gern die OPCs mit ihren DC-Ladern machen
Dein erster Grund ist wahrscheinlich die beste Begründung das so viele die Elektromobilität ablehnen!

Die Kommunen haben meiner Meinung nach besseres zu tun. Die sollen sich um ÖPNV und Schulen Strassen und Kindergärten kümmern was sie machen können Flächen bereitstellen. Diese zur Bewirtschaftung ausschreiben und an mind 3 Betreiber vergeben. So machen es meines Wissens die Holländer.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

Misterdublex
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Achso, den schnöden ÖPNV, Straßen, Schulen und Kindergärten sollen die Kommunen machen und das wo sich potentiell mal mit Geld verdienen lassen könnte, da soll schön „privat vor Staat“ gelten.

Ja, neee, is klar.

Bei uns hat kürzlich die Stadt den letzten verbliebenen innogy-Anteil aus den Stadtwerken hinaus gekauft. Jetzt sind die Stadtwerke wieder eine 100%ige Tochter der Stadt.

Ziel:
Eigenständige Entscheidungen zu Zukunftsthemen wie E-Mobilität.
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Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

SamEye_again
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tommywp hat geschrieben: (...)
Die sollen sich um ÖPNV und Schulen Strassen und Kindergärten kümmern was sie machen können Flächen bereitstellen. Diese zur Bewirtschaftung ausschreiben und an mind 3 Betreiber vergeben. So machen es meines Wissens die Holländer.
dass sie sich um die bekannten (alten) Themen weiterhin kümmern müssen und sollen, schließt ja nicht aus, dass es nicht auch neue Themen und Bereiche gibt und zukünftig geben wird, um die sie sich kümmern sollten!
Dein Standpunkt birgt die Gefahr, dass Themen wie Digitalisierung und Elektromobilität auch in Zukunft für den Staat (und da schließe ich jetzt Länder, Städte und Kommunen mit ein) weiterhin "neu" oder "Neuland" bleiben werden.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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Sodale, jetzt kommt etwas Licht in diesen künstlichen "Trend".
Die EnBW.....
Interessant dass diese die Leistung in die Städte liefern kann wenn mit, sagen wir 150 kW Schnellader 80 kWh geladen werden,
Jedoch nicht, wenn 80 kWh an 11 Kw geladen werden.....

Es gibt nun schon gute und schlechte KWh aus einem Generator?

Es geht doch tatsächlich nur darum Energie so teuer als möglich, zu verkaufen.

Und, etwaige Energiespeicher sich aus etwaigen Fördertöpfen bezahlen zu lassen.
Was halt bei 11 Kw Ladepunkte schwerer argumentierbar ist.
HPC Kosten sind heute schon unangemessen im Vergleich zu der, ausreichenden Lademöglichkeit, der 11 Kw Ladepunkte.

Alleine die Idee zu einer "Stromtankstellen" fahren zu sollen/müssen, wenn gleiches gemütlich und Netztdienllich nächtens vor der Haustür möglich ist ist doch wiedersinnig.
Spätestens wenn denn Pufferbatterien zur Zwischenspeicherung, welche dann Fahrzeugbatterien laden sollen zur Anwendung kommen wird es Energetischer Schwachsinn und Energievernichtug, im Gegensatz zum 6, oder 11 Kw Ladepunkt, welche langsam, die ganze Nacht, die Batterien im Auto lädt, welche dann, welch Wunder, im Winter NICHT auf Aussentemperatur sind, und somit Energiesparender liefern können.
Oh da sind Verluste, welche man wieder beziehen muss.... Und verrechnen kann.

Der Autofahrer soll die Cashcow bleiben wie es scheint, nur die Kassierer ändern sich, zum Teil.

Alleine die Fahrt zu einem Ladepunkt ist doch schon zu hinterfragen, wenn es "an der Strassenlaterne" auch funktioniert.

Und die Petrol Lobbyisten?
Reiben sich die Hände, schüren dieses Feuer, da, solange Unsicherheit herrscht, weiter mehr Verbrenner verkauft werden....
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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tommywp hat geschrieben: Da die Kunden höhere Ladeleistungen wollen ist es nur weitsichtig das vorauszusehen. Die Topmodelle haben schon eine durchnittliche Ladeleistung von 180kw
In zwei drei Jahren schon werden HPC Lader in größeren Mengen verfügbar sein und passende Autos auch.

Die hier geführte Diskussion wird einem total obsolet, ja geradezu lächerlich vorkommen.
Wie bei den Verbrennern um 1905, als man entweder das Benzin in der Apotheke kaufte- oder an der neumodischen Benzinpumpe auf dem Bürgersteig.

Ich erinnere an die vor drei Jahren hier heftig geführte geführte Diskussion, ob nicht eine Ladeleistung von ca. 40 kW genug sei.
Ich hatte prognostiziert, daß Ladeleistungen größer 100 kW bald kommen werden.
Wer hatte Recht?
Ioniq28
Der Mensch. Die Krone der Schöpfung, des Denkens nicht fähig, zum handeln geboren.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

Misterdublex
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Klar war absehbar, dass hohe Ladeleistungen kommen werden. Nur, ob sie im Alltag für die Masse so wirtschaftlich sinnvoll sind, bleibt dahingestellt.

Sinnvoll ist ein gesunder Mix aus AC und DC. Wobei ich persönlich halt AC vom Grundsatz her im Alltag praktischer finde.
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