Trend städtische HPC Ladestationen

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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Den Shitstorm auf GE möchte ich dann nicht erleben, wenn der Preis zusätzlich noch auslastungsabhängig variiert. Aber dann ist es ja dann genau so wie bei den Tankstellen - einfach ein großes Schild in 10 m Höhe mit dem aktuellen Preis und jedesmal wenn ich vorbeifahre kann ich schauen ob es mir gerade billig genug ist. Dann würde auch Dein falsch verwendetes englisches Wort wieder richtig sein.

Und das kommt auch denen entgegen, die am liebsten ihre Tankstellen behalten würden - weil dann bräuchten die überhaupt nicht umdenken und auch regelmäßig zu Ostern, Pfingsten und im Sommer könnte die Bildzeitung wieder die alten Überschriften rauskramen...

Ich persönlich fände ja einen Preis gut, der mit der aktuellen Produktion der Erneuerbaren Energien korreliert. Dann könnte es aber wieder sein, daß alle beim günstigsten Preis an den Supermarkt fahren und am Schluß doch wieder alle anstehen.

Also am besten wäre es vermutlich wenn man einfach viele verschiedene Anbieter mit verschiedenen Ausbauplänen gegeneinander antreten läßt und dann am Schluß schaut ob man irgendwo noch nachsteuern muß.

Grüazi, MaXx
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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

tommywp
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Erneuerbare energien wären ein weiterer grund für eine ordentliche preisangabe und flexible preise.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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tommywp hat geschrieben: Es gibt ein Ranking nach Kontingentregionen und Wirtschaftlichkeit bei den Förderungen.
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Woran bemisst sich die Wirtschaftlichkeit?

Denn das ist gar nicht einfach.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Um mal wieder zum ursprünglichen Thema „städtische HPCs“ zurück zu kommen: Wenn wir wollen, dass möglichst schnell ein möglichst großer Prozentsatz der PKW elektrisch fährt, kommen wir nur dann weiter, wenn es flächendeckend auch innerstädtisch große HPC-Ladeparks gibt, mit 20+ Ladepunkten, an Orten, wo Leute sich gern und ausreichend lange aufhalten, z.B. Einkaufszentren, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Gewerbezentren usw.
Damit wirklich alle, auch die, die zu Hause oder an einem anderen dauerhaften Standort des Autos keine Lademöglichkeit haben, elektrisch fahren können, muss das auch für diesen Personenkreis möglichst einfach und zeitsparend sein. Das ist mit AC nicht zu leisten. Die Ladezeiten sind einerseits so lange, dass man sehr viele Ladesäulen bräuchte, und das wäre sehr teuer, die Flächen fehlen in den Städten ja auch. Andererseits ist der individuelle Bedarf an nachzuladender Energie aber durchschnittlich wieder so gering, dass sich so etwas im öffentlichen Raum nicht lohnt. Die Ideen, AC-Ladepunkte in Straßenlaternen einzubauen hören sich zwar gut an, aber im großen Stil ist selbst das viel zu teuer und lohnt nicht, denn wir wissen ja, wie wenige Kilometer täglich durchschnittlich gefahren werden und wie wenige kWh somit während eines langen Parkvorgangs dort gezogen werden.
Wer also wirklich keinen dauerhaften Stellplatz mit Lademöglichkeit hat, wird am besten damit bedient sein, die Energie z.B. während eines Einkaufs oder einer regelmäßigen Freizeitaktivität nachzuladen. Hier machen aber wirklich nur HPCs Sinn, denn da kann schon in unter 30 Minuten der Bedarf für viele Tage geladen werden, andererseits ist es aber bei genügend Ladepunkten auch verschmerzbar, wenn einer 2-3 Stunden dort steht, weil er etwas anderes vorhat. Allein durch die höhere Kapazität sind solche Ladeparks auf Dauer viel rentabler, als AC-Säulen, selbst wenn ab- und zu noch „Blockierer“ mit vollem Akku dastehen.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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phonehoppy hat geschrieben: Um mal wieder zum ursprünglichen Thema „städtische HPCs“ zurück zu kommen: Wenn wir wollen, dass möglichst schnell ein möglichst großer Prozentsatz der PKW elektrisch fährt, kommen wir nur dann weiter, wenn es flächendeckend auch innerstädtisch große HPC-Ladeparks gibt, mit 20+ Ladepunkten, an Orten, wo Leute sich gern und ausreichend lange aufhalten, z.B. Einkaufszentren, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Gewerbezentren usw.
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Das ist Denkfehler Nr. 1: hier halten sich die Leute für HPC überwiegend schon zu lang auf. Folge: die HPC-Lader wären einen Großteil der Zeit "blockiert".
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Damit wirklich alle, auch die, die zu Hause oder an einem anderen dauerhaften Standort des Autos keine Lademöglichkeit haben, elektrisch fahren können, muss das auch für diesen Personenkreis möglichst einfach und zeitsparend sein. Das ist mit AC nicht zu leisten. Die Ladezeiten sind einerseits so lange, dass man sehr viele Ladesäulen bräuchte, und das wäre sehr teuer,
Das ist Denkfehler Nr. 2: es braucht viele Ladepunkte, nicht Ladesäulen. Sowas lässt sich viel billiger konstruieren als überall "klassische" 22 kW Ladesäulen hinzupflastern. Da braucht es andere Wege, und die gäbe es. Straßenlaternen, wie von Dir erwähnt, sind nur einer davon, und nicht überall gangbar (aber dann gibt es halt Alternativen).

Und nichts ist einfacher und zeitsparender als das Auto da zum Laden einzustecken, wo es eh steht, und dann einfach zu vergessen, bis man es am nächsten Tag wieder braucht.
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die Flächen fehlen in den Städten ja auch.
Das ist Denkfehler Nr. 3, denn: die Flächen wären genau die, auf denen die Autos jetzt eh stehen.

Denkfehler Nr. 4 mit der Rentabilität wurde hier im Thread auch schon mal ausgeräumt, spare ich mir hier.

Edit: Typo.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Die Mischung macht es am Ende. Die perfekte Kombination ist HPC und Supermarkt. Das allein würde mir für den Alltag absolut ausreichend und wäre das Non-Plus-Ultra, wenn ich nicht zu Hause oder bei der Arbeit laden könnte. Da gehören die Dinger hin. Mit AC im öffentlichen Raum herum zu machen auf Dauer, macht sicher keinen Spaß.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

tommywp
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Ja, HPC und Supermarkt ist sicher eine der besten Kombinationen. Vielleicht findet sich ja noch einer der das Geschäftsmodel AC Ladesäule in Wohngebieten für sich entdeckt.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

Herbs
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iOnier hat geschrieben: Das ist Denkfehler Nr. 1: hier halten sich die Leute für HPC überwiegend schon zu lang auf. Folge: die HPC-Lader wären einen Großteil der Zeit „blockiert".
Ich denke einige werden länger brauchen als ihr Auto zum Laden.

Aber:
- aus Sicht Kunde der lädt: super - Auto ist voll.
- aus Sicht Betreiber: eine Säule, die 50% der Zeit lädt und 50% blockiert ist, dürfte immer noch deutlich wirtschaftlicher sein, als die vielen HPC Säulen, die ein paar Ladevorgänge pro Tag haben und nur an ein paar Tagen im Jahr mal wirklich Hochbetrieb haben.

Nur für den der warten muss (wenn er leer ist), ist es doof.
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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

Silberreiher
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Für mich machen HPC Lader nur Sinn für den Durchgangsverkehr und eher kurzweilige Aufenthalte. Es fehlt schlicht an Ladepunkten an den bereits vorhandenen Parkplätzen. An diesen dann AC-Säulen aufzustellen (der Platzbedarf ist ja eher gering) macht mehr Sinn. Man muss ja nicht immer ständig vollladen. Ich gehe ins Kino, stecke das Fahrzeug an eine AC-Säule an und mein Auto nuckelt derzeit Strom nach. Das funktioniert bei mir sogar mit meinem Ioniq mit einem 1phasigen Lader ganz gut. Ganz davon abgesehen, dass AC-Laden schonender für den Akku ist.

Muss ich dann anschließend eine weitere Strecke fahren, dann fahre ich an einen HPC-Lader, der dann ruhig am Stadtrand (Supermarkt auf der grünen Wiese, Gewerbegebiet, Autohof usw.) liegen kann.

Nur auf HPC zu setzen heisst für mich, mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Hyundai Ioniq Classic Style
Seat MII electric
&Charge 20 km Gutschrift: https://and-charge.com/#/invite-friends?code=GSBPTM
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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

SnowyZoe
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iOnier hat geschrieben: Das ist Denkfehler Nr. 1: hier halten sich die Leute für HPC überwiegend schon zu lang auf. Folge: die HPC-Lader wären einen Großteil der Zeit "blockiert".
Das ist Denkfehler Nr. 1: Ich sehe extrem selten blockierte HPC an Supermärkten oder Einkaufszentren (es sei denn den Strom gibt es umsonst). Die AC-Lader, sowohl in der Innenstadt als auch bei mir im Wohngebiet, werden jedoch ständig zugeparkt. Und das nicht nur von Verbrennern, sondern sehr gerne auch von BEV und PHEV die sich Freitag Abends dort hinstellen und Montag erst wieder wegfahren.
iOnier hat geschrieben: Das ist Denkfehler Nr. 2: es braucht viele Ladepunkte, nicht Ladesäulen. Sowas lässt sich viel billiger konstruieren als überall "klassische" 22 kW Ladesäulen hinzupflastern. Da braucht es andere Wege, und die gäbe es. Straßenlaternen, wie von Dir erwähnt, sind nur einer davon, und nicht überall gangbar (aber dann gibt es halt Alternativen).

Und nichts ist einfacher und zeitsparender als das Auto da zum Laden einzustecken, wo es eh steht, und dann einfach zu vergessen, bis man es am nächsten Tag wieder braucht.
Das ist Denkfehler Nr. 2: Viele Ladepunkte an einer Säule sind zum einen nur in sehr speziellen Fällen realisierbar (bspw. auf einem Parpkplatz, nicht aber beim Längsparken am Straßenrand) und würden zum anderen die Kosten nicht signifikant reduzieren, da jeder Ladepunkt seinen eigenen Zähler benötigt.
Straßenlaternen sind eine gute Idee, aber wie erwähnt nicht überall gangbar. Aber auch diese bräuchten dann einen Zähler und alles andere was heutzutage in eine Säule kommt. Das Ganze dann wahrscheinlich noch bei reduzierter Leistung, da statt 20 Laternen nun 20 Laternen mit potentiell 20 ladenden Fahrzeugen über das gleiche Kabel versorgt werden müssen. Für das über-Nacht oder das auf-der-Arbeit Laden ist das interessant, aber nicht für kürzere Standzeiten.
Und natürlich ist nichts einfacher als das Fahrzeug zum Laden einzustecken und es dann zu vergessen. Das sehe ich bei mir im Wohngebiet an meinen Nachbarn die sich einen Dreck um die Höchstparkdauer oder das Ladebedürfnis anderer kümmern.
iOnier hat geschrieben: Das ist Denkfehler Nr. 3, denn: die Flächen wären genau die, auf denen die Autos jetzt eh stehen.
Das ist Denkfehler Nr. 3: Viele Leute können zum Beispiel auf ihrem gemieteten Parkplatz keine Ladeinfrastruktur errichten. Wenn die dann auf der Straße an der Laterne parken, dann nehmen sie zusätzlichen Parkraum in Anspruch. Oder wenn sie wissen, dass es in der Stadt auf jeden Fall einen freien Ladeplatz gibt den sie für die Zeit eines ausgiebigen Stadtbummels in Anspruch nehmen können, dann fahren sie dort mit dem Auto hin statt vielleicht mit dem ÖPNV.
iOnier hat geschrieben: Denkfehler Nr. 4 mit der Rentabilität wurde hier im Thread auch schon mal ausgeräumt, spare ich mir hier.
Das ist Denkfehler Nr. 4: Zu glauben, dass es sich bei Zahlen aus diesem Forum um Fakten handelt.

Ich finde es übrigens ziemlich provokativ einem anderen Nutzer "Denkfehler" vorzuwerfen wenn er seine Meinung äußert, deswegen habe ich das bei dir jetzt auch gemacht.
Wir sind hier um aus der jetzigen Situation zu lernen und mögliche Wege für die Zukunft zu diskutieren. Natürlich wird es dabei unterschiedliche Meinungen geben die auf unterschiedlichen Erfahrungen beruhen. HPC in der Stadt mögen für manche oder viele uninteressant sein, weil sie ihren Bedarf locker über AC-Ladeinfrastruktur gedeckt bekommen. Für manche oder viele Stadtbewohner (inklusive mir) sind sie aber oft die bessere Alternative zur derzeitigen Situation an den AC-Ladern.
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