Trend städtische HPC Ladestationen

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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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tm7 hat geschrieben:
MaXx.Grr hat geschrieben:
tm7 hat geschrieben: - Eine 11kW-Säule könnte pro Tag 246 kWh abgeben, bei einer Auslastung von z.B. 10% sind das etwa 25 kWh/Tag oder 9 MWh/Jahr.

D.h., eine 11kW Säule reicht rechnerisch für fünf Fahrzeuge, die ausschließlich AC laden, was exakt Deinen Berechnungen entspricht.

Jetzt bräuchte man nur noch die Zahlen, wieviele der Elektroautos in diese Gruppe fallen. In reinen Wohngegenden ohne eigene Lademöglichkeiten könnten das vielleicht 50% oder 60% sein, in anderen Gegenden wesentlich weniger.
Wie kommst Du auf eine Annahme von 10 % Auslastung? Wenn jede Nacht ein Anwohner seinen Akku lädt sind das bei 8 Stunden Standzeit schon mal 30 % Auslastung. Da aber bei dieser Art nicht ein Mega-Akku von ganz leer auf ganz voll geladen wird wären das im
Das war nur eine Annahme pro AC, die man auch begründen könnte (PHEV über Nacht; tagsüber wird in reinen Wohngegenden wenig geladen, alternativ an Schwimmbädern oder Supermärkten halt nachts nicht; Laden geschieht bereits an der Arbeitsstelle; ...). Geht man von 30% Auslastung aus, sinkt der AC Bedarf halt nochmal auf ein Drittel des Wertes.

Also anstatt eine Säule pro fünf bis zehn Autos nur noch eine Säule für 15 bis 30 Elektroautos bei 30% Auslastung. Hört sich "etwas mager" an...

Anderes Thema:
Die Kosten- Nutzenrechnungen finde ich etwas wenig relevant - die Praxis zeigt, dass es einige Anbeiter gibt, die massiv in HPCs investieren, aber es gibt herzlich wenige, die vergleichbar massiv in AC investieren. Also scheint es eher wenige zu geben, die an ein lukratives AC-Geschäftsmodell glauben. Deshalb scheint AC in den Städten eher zu einer städtischen Aufgabe zu mutieren, fürchte ich.

Wie dem auch sei: mit dem Ioniq vFL gehöre ich zu der Klientel, die HPCs an jeder Straßenecke begrüßen und AC für eher überflüssig halten. Aber ich sehe mit etwas Mühe auch die andere Seite, die HPCs für irrelevant halten.
Wieviel worüber fliesst wird wohl immer nur vom Nutzerprofil abhängen.
Ich hatt einen Standard Tankstelle, wie auch Ladepunkt.
Da man meinte, dass der Sprit dort, pro Tankvorgang um 28 € teurer zu verkaufen als voll richtig seitens des Vertriebs definiert wurde, wird bei diesem Betreiber auch nicht mehr geladen.
Was, scheint es, viele derart handhaben, da der Ladepunkt leerer und leerer wurde.
Dies, da auch die Shoppreise unverschämte Ausmaße annahmen.

Warum werden wohl mehr HPC errichtet als AC Ladepunkte?
Die Gewinnaussichten Investoren klingen geil.
Die Förderungen sind höher.
Man erkennt dass der E Umsteiger weiter ein "Tankverhalten " an den Tag legt.
Man kämpft sicherlich mit den Netzbetreiber, welche meine, pro AC Ladepunkt Anschluss, etc. Gebühren verlangen zu dürfen.
Demnach wird dies nicht das Metier der Städte werden, sondern der Lokalen E Netzwerkinhaber.
Ich kenne AC Ladepunkte an welchen von 08.00 bis ca 15.00 max 30 Min Leerstände sind.
Der Krux des Gewinns sind dort die PHEV, welche erheblich früher den Ladestrom Runterregeln müssen.
Wenn allerdings 2 Anschlüsse 7 Stunden täglich auch nur pro Ladevorgang 10 kWh, also 20x7 140 kWh liefern, dies 5 Tage die Woche, ist dies das 100 fache des Verbrauchers eines Normalen Kunden.
Dann müsste sich das Stromliefern an eine Wohnung auch nicht rechnen....
100-fach.
Das wären 100 Wohnungsanschlüsse......
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.
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Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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@env20040
es ist echt schwierig deine Gedankengänge nachzuvollziehen. Bist du SiFi-Autor? Du konstruierst hier utopische Szenarien, und argumentierst damit völlig abseits der Realität.
env20040 hat geschrieben: Wenn allerdings 2 Anschlüsse 7 Stunden täglich auch nur pro Ladevorgang 10 kWh, also 20x7 140 kWh liefern, dies 5 Tage die Woche, ist dies das 100 fache des Verbrauchers eines Normalen Kunden.
Dieses Szenario mag es vielleicht einmal in Deutschland geben, trifft aber sicher nicht einmal auf ein Promille der aktuellen AC-Ladepunkte zu.
env20040 hat geschrieben: Dann müsste sich das Stromliefern an eine Wohnung auch nicht rechnen....
Ein einzelner Wohnungsstromanschluss muss sich auch nicht rechnen, weil dieser wurde einmal zum Bauzeitpunkt vom Eigentümer mit meist vierstelligen Betrag bezahlt. Der Stromverkauf über die Netzentgelte muss nur noch die Erhaltung, also im Wesentlichen die Komponenten Trafo und irgendwann 50 Jahre später mal das ein oder andere Kabel auszutauschen finanzieren.

An der Ladesäule muss dieser Erste Investitions-Betrag aber über den Stromverkauf gegenfinanziert werden. Und leider gibt es aktuell noch immer viele Ladesäulen die pro Ladeplatz nicht mal deine 140kwh im Monat (!) verladen.

Was ganz vergessen wird - auch der Parkplatz muss finanziert werden. Häufig wird dieses Innenstadt-Grundstück im Falle von Straßenrandsäulen aktuell vom Staat/der Gemeinde durch Parkgebührverzicht subventioniert. Und genau das ist wahrscheinlich der Grund für die hohe Parkauslastung deiner Säule, die du hier in deinem Beispiel konstruierst. Selbst wenn es die wirklich gibt, ob da 140kwh/d - 5 Tage die Woche - drüber laufen bezweifle ich.

Aber das ist halt kein Geschäftsmodell - weil das Beispiel basiert auf Rosinenpickerei - und mit einer einzelnen Säule lohnt keine Firma zu gründen.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

tommywp
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MaXx.Grr hat geschrieben: Es gibt genug Firmen die lieber in AC-Ladepunkte investieren und städtische DC-Lader kaum bedenken... Insbesondere im Ladenetz sind die vertreten...
Diese Firmen sind doch in 99% der Fälle Stadtwerke die vom Bürgermeister losgeschickt wurden. Das sind für mich nicht wirklich Firmen die da dein Geschäft sehen.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Ist doch lustig das das des grünen Umweltsenators in Hamburg der Strom nun statt für 30Cent für 50Cent verkauft wird trotz Preisgarantie bis Ende 2022.
Und die Begründung das die Stadt nun von der Stadteigenen Stromnetz gmbH Geld pro kWh haben möchte ist noch ein großer Witz, zusammen mit der Idee den weiteren Ausbau doch bitte durch die Nutzer zu bezahlen. Ich behalte die Ladekarten nur für Notfälle, der Umsatzrückgang liegt bei mir bei derzeit exakt 100%. Wucher kann ich leider nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.


MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

tommywp
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Also ich finde das der Ausbau durch die Nutzer bezahlt werde soll gar nicht so verkehrt. Das man an anfang das subentioniert ist auch noch okay aber ohne langfristige perspektive würde das Finanzamt jedem den Laden als Liebhaberei zumachen.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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city_lion hat geschrieben: @env20040
es ist echt schwierig deine Gedankengänge nachzuvollziehen. Bist du SiFi-Autor? Du konstruierst hier utopische Szenarien, und argumentierst damit völlig abseits der Realität.
env20040 hat geschrieben: Wenn allerdings 2 Anschlüsse 7 Stunden täglich auch nur pro Ladevorgang 10 kWh, also 20x7 140 kWh liefern, dies 5 Tage die Woche, ist dies das 100 fache des Verbrauchers eines Normalen Kunden.
Dieses Szenario mag es vielleicht einmal in Deutschland geben, trifft aber sicher nicht einmal auf ein Promille der aktuellen AC-Ladepunkte zu.
env20040 hat geschrieben: Dann müsste sich das Stromliefern an eine Wohnung auch nicht rechnen....
Ein einzelner Wohnungsstromanschluss muss sich auch nicht rechnen, weil dieser wurde einmal zum Bauzeitpunkt vom Eigentümer mit meist vierstelligen Betrag bezahlt. Der Stromverkauf über die Netzentgelte muss nur noch die Erhaltung, also im Wesentlichen die Komponenten Trafo und irgendwann 50 Jahre später mal das ein oder andere Kabel auszutauschen finanzieren.

An der Ladesäule muss dieser Erste Investitions-Betrag aber über den Stromverkauf gegenfinanziert werden. Und leider gibt es aktuell noch immer viele Ladesäulen die pro Ladeplatz nicht mal deine 140kwh im Monat (!) verladen.

Was ganz vergessen wird - auch der Parkplatz muss finanziert werden. Häufig wird dieses Innenstadt-Grundstück im Falle von Straßenrandsäulen aktuell vom Staat/der Gemeinde durch Parkgebührverzicht subventioniert. Und genau das ist wahrscheinlich der Grund für die hohe Parkauslastung deiner Säule, die du hier in deinem Beispiel konstruierst. Selbst wenn es die wirklich gibt, ob da 140kwh/d - 5 Tage die Woche - drüber laufen bezweifle ich.

Aber das ist halt kein Geschäftsmodell - weil das Beispiel basiert auf Rosinenpickerei - und mit einer einzelnen Säule lohnt keine Firma zu gründen.
1)Ich lade beim Parken und Parke beim Laden in den Städten, wenn was frei ist.
2) Ja, sind die investitonen eines AC Ladepunkt erst mal getätigt gehen die Betriebskosten, wie von Dir mit einem Wohnungsanschluss vergleichen, im Gegensatz zum HPC, dessen Erstinvesttion zusätzlich erheblich höher sind, mit, wie bei AC Ladepunkt en, oderWohnungsanschlüsse, erheblich geringeren Kosten weiter. Die Betriebskosten sind nämlich... Geringer.
Dass in Deutschland alles geeicht und mit Kreditkartenlesern versehen werden soll... War wohl etwas den kosten gegenüber kontraproduktiv ?
Was man auch mal akzeptieren sollte....
140 kWh/ Monat sind? Im Moment "nur" 1840 kWh stimmt

3)Nun zu Deiner Science fiction"Beschuldigung"

Wieviel BEV werden jeden Monat neu zugelassen?

So was nenne ich einen Wachstumsmarkt, und nicht Science Fiction.

Einzig die PHEV werden die Erträge der AC Ladepunkte, wie schon heute störend beeinflussen, allerdings, Science Fiction hin oder her,
die Dinger werden auch verschwinden.
Leider erst 10 bis 15 Jahre nach deren Verkauf...
Ist das Science Fiction?
Nö, es ist die Realität.

Da wir überlegten vor dem Haus einen Starklader einzurichten habe ich die Materie mal etwas tiefer gestreift.
Nur werde ich nicht dem Nachbarn aus lauter liebe nen Ladepunkt errichten damit er eine größere Kundenfrequenz erlangt wenn er sich nicht an den Kosten beteiligt.
So laden wir an 4 x11 kW, ohne auch nur ne zusätzliche Konstenplichtig mögliche Ladestation um ca. 3.500, dann schon mit KK Terminal.

In ner Kleinstadt im Speckgürtel einer Hauptstadt.
Oh, Sommers würde die Energie sogar vom Dach weg verkauft werden.

SiFi?
Nö.
Aus Prinzip keinen Starklader, und für AC, da stimme ich zu, ist ne Kleinstadt uninteressant mit unserer Lage.
Alles ist in erster Linie Lage und Volumensabhängig.
Wenn der Starkladewillige mal merkt, dass SEIN Fahrzeug, also weder gemietet oder geleast, weniger an Wert verliert wenn man Wert erhaltend langsamer lädt, weil z. B. Produkte wie AVILOO den Gebrauchtfahrzeugpreis mitbestimmen, oder gar Endabrechnung Batteriezustandsabhängig werden(die ausufernde Bedienungsanleitung bei VW ist ein starkes Indiz) ist es die Frage, wie man sich Entscheidet.

Dass ein, durch Alterung höherer Innenwiderstand die Ladeverluste erhöht lassen wir mal unbeachtet, da's ja sowieso die Firma zahlt..... Was heute noch ein Argument ist, warum unbedingt Stark und Stärker kommen muss.
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

Ioniq1234
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Bin fast jede Woche hier zum Einkaufen:

https://www.goingelectric.de/stromtanks ... e-1/62955/

Und was soll ich sagen. Wie fast immer alle 8 Ladeplätze frei. Ich hab auch nicht angesteckt, da ich länger als 20min hier verweile. Manchmal sogar um die 2h. Bei AC würde ich immer anstecken.

Aber warum soll ich unnötig meinen Akku aufheizen, damit der dann bei 100% rumsteht und dafür noch mehr bezahlen? Hab dann noch einen ZOE gesehen, der auch nicht geladen hat. Hat vermutlich kein CCS ;)

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Wäre für mich ein guter Ladepunkt im Fernverkehr, wenn man eh HPC laden muss. Kann man während des Ladens ggf. noch was erledigen.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

Ioniq1234
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Jupp78 hat geschrieben: Wäre für mich ein guter Ladepunkt im Fernverkehr, wenn man eh HPC laden muss. Kann man während des Ladens ggf. noch was erledigen.
Ja für den Moment für den einen oder anderen noch halbwegs sinnvoll die 3km von der BAB herunterzufahren. Da aber bald an der Autobahn noch viele weitere HPC Standorte entstehen, wird in 2-3 Jahren dort keiner mehr 6km Umweg und 30min Zeitverlust (4 Ampeln) in Kauf nehmen. Bereits heute sind in jede Richtung 20-30km entfernt Schnelllader vorhanden, wo man keinen Umweg fahren muss.

Ich halte 8 Ladeplätze für etwas übertrieben an der Stelle.

Ebenso hier:

https://www.goingelectric.de/stromtanks ... 47/64606/

Auch das werden 8 Ladeplätze weit weg der nächsten Autobahn. Sogar 6-8km entfernt. Außerdem im Umkreis von 1-2km entstehen noch weitere HPC´s und ARAL Pulse in der Nähe hat auch noch welche in der Stadt bzw. in der anderen Richtung an der B6.


Ich habe prinzipell nichts gegen HPC´s in EKZ. Aber ohne auch AC Säulen anzubieten, ist das rausgeschmissenes Geld. Um auf eine einigermaßen Auslastung zu kommen, müsste es schon zahlreiche Fahrzeuge geben, die 1h oder länger mit über 100KW laden können. Also minimum 150kWh Akku.

Ich meine wer da beispielweise mit dem 64er Kona anstöpselt und 2h einkauft, blockiert den HPC entsprechend lange und macht sagen wir 20-30kWh Umsatz, weil der Akku noch halb voll war und bei 90% abschaltet. Würde derjenige an AC anstecken wären in 2h auch 22kWh drin.

ZOE´s, Twingonen und fast alle PHEV´s gucken eh in die Röhre. Außer vielleicht ein Outi, der einen HPC Ladeplatz mit 10KW ChAdeMo blockiert.

Re: Trend städtische HPC Ladestationen

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Naja, Google sagt 7 Minuten reine Fahrzeit, also rund 10 Minuten extra. Macht dann natürlich nur Sinn, wenn man das Einkaufszentrum noch nutzen kann, also z.B. noch beim Kaufland rein springt und sich den Gang zu Hause dann sparen kann.

Damit verstehe mich aber nicht falsch, das soll keine Begründung gegen AC-Lader an der Stelle sein. Die wären sicher zusätzlich ein gutes und richtiges Angebot.
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