Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

SamEye_again
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Moin ;)
@tommywp: ok, zwei unterschiedliche Standpunkte, das verstehe ich :).
Ich finde es ganz angenehm, mir in der Mittagspause etwas die Beine zu vertreten. Als ITler hat man heutzutage dank Fernwartung und Clouddiensten ja nur noch wenig Turnschuh-Administration :D
(hab allerdings dank fest zugewiesenem TG-Parkplatz auch kein Problem mit der Parkplatzsuche nach dem Umparken; Idealbedingung, fürchte ich ;))
Weiterhin schöne Weihnachtstage :)
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Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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kobrons hat geschrieben: Die 4000€ für öffentliche AC Laserpunkte sind aber auch etwas optimistisch.

Am Ende kann man viel darüber diskutieren was besser ist. Man kann sich aber auch anschauen, was mehr genutzt wird. Ingolstadt hat zum Beispiel beides. Einen HPC Ladepark und AC Ladepunkte an mehreren Stellen. Der Ladepark ist mehr oder weniger dauerhaft belegt und wird genutzt und die AC Ladepunkte sind in den meisten Fällen zur Hälfte ungenutzt und haben über ihren kompletten Lebenszeitraum deutlich weniger Energie abgegeben als der hpc Ladepark, obwohl der erst ein Jahr steht.
(Der öffentliche AC Ladepunkt in der Innenstadt, an dem ich vor kurzem geladen habe hat bisher 13.700kWh in den letzten 4 Jahren verkauft. Da ist der hpc schon drüber)

Der scheint also von den Kunden besser angenommen zu werden. Und ein signifikanter Anteil der Edakosten sind nun Mal gleich. Hotline, Techniker, Wartung, Backend sind relativ ähnlich hoch wärend aber die verkaufte Energiemenge deutlich unterschiedlich ist. Dadurch sinken die Kosten pro kWh.
Die Investitionskosten sind natürlich unterschiedlich hoch aber wenn du glaubst, dass du einen öffentlichen AC Ladepunkt für unter 10000€ aufstellst habe ich schlechte Neuigkeiten.

Am Ende braucht man aber eine Mischung aus beidem. AC Ladepunkte für den Alltag und hpc ladeparks wenn man halt Mal kurzfristig schnell Strom braucht oder wenn die AC ladepunkte alle belegt sind.
Einen AC Ladepunkt irgendwo aufzustellen ist nicht die Idee.
Installiert man jedoch 6 nebeneinander, dividiert die Kosten durch die Anzahl, sind 10.000 €/ einem AC Ladepu kt glaube ich schon sehr realistisch, je nach Anschlussgegebenheiten natürlich auch teurer., ohne Frage.
Spätestens wenn es ein Strassenzug, oder ein Gemeindebezogenes Projekt gibt, sinken die Stückkosten.

Nicht umsonst werden ja ebenso Ladeparks errichtet.

AC wird umso interessanter, umsomehr BEV in der breiten Masse bewegt werden.
Und Gewinnträchtiger, wenn weniger PHEV, und mehr BEV dranhängen.
Und, sorry, spätestens wenn die Instandhaltungskosten kommen sind diese im Betrieb günstiger.
Keine gekühlten Kabel, die Kabel gehören dem Fahrzeug haber, Übergabepunkt ist an der Säule, der Gleichrichter ist Teil des Fahrzeuges...

Die AC Instandhaltung beschränkt sich auf im Groben 4 Teile.
Die Verschleißteile beim HPC sind hingegen schon mal 4 Teile.
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

tommywp
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Einen AC Ladepunkt irgendwo aufzustellen ist nicht die Idee.
Die Erkentniss ist schon mal gut. Das Problem bei AC ist das diese ja sehr nahe beim Verbraucher aufgestellt werden müssen damit diese aktzepiert werden. Das 200m Raster aus Essen finde ich angebracht da ist dann ein Ladepunkt max 280m weg. Nur wirst du sehen das wenn du einfach mal 6 Parkplätze in 4 Ladeplätze umbaust das du massiv Ärger produzierst. Die Schnelladeparks kannst du auch wohin bauen wo es der Mangel an Parkplätze nicht so hoch ist.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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Ärger bei den einen ist Freude bei den anderen... Und aus Ärger wird auch mal schnell dieses letzte Tröpfchen das jemand benötigt um auf's eAuto umzusteigen 😇 Gerade heute hat einer im Vorstellungsthread geschrieben: die Ladestation fast direkt vor dem Haus hat seinen Entschluß den entscheidenden Schubs gegeben...

Nachdem Ärger ein relativ individuelles Problem ist würde ich es nicht wirklichals Hinderungsgrund ansehen. Derjenige kann es ja zum Beispiel auch mittels Meditation in den Griff bekommen...

Grüazi MaXx

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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Die Mediation wird es eher benötigen wenn man in der Schlange steht um am HPC in einer Stadt zu laden, spätestens, wenn der dritte mit auf 100% laden zu müssen.
Spannende Idee, anstatt vor der Tür irgendwo am HPC zu laden.
Aber, warum einfach und günstig, wenn es kompliziert und teuer auch geht.
Wie Max schreibt ist das eine das Argument der Anschaffung und HPC nett, aber kein Mass der Dinge und eher abschreckend, jeden 2. Oder. Tag "Laden fahren zu müssen".

Man erkennt heute schon den Trend in Firmen, wo Mitarbeiter mit Lademöglichkeit ein BEV bekommen.
Andere, welche Fremdladen müssen nicht, da man diesen die Arbeitszeit zum. Laden nicht bezahlen möchte.

"Chef, die 3 Überstunden diese Woche waren weil am HPC so viel los war...."

Aber, die EnBW und ander versuchen das einzuschwören.
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

tommywp
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Aber die Bauen Ladestation aus eigenen Antrieb auch ohne Fördergelder. Bei AC sehen sie keine funktionierenden Bussinescase.

Re: Trend innerstädtische HPC Ladestationen

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Das ist ein wirklich lesenswertes Interview mit viel Information. Auch die Aussagen zu den Dächern (das sie wohl scheinbar nur dann keine bauen, wenn es Genehmigungsprobleme gibt).

Zum Thema HPC in Städten.

Es sollte meiner Meinung nach verschiedene Lösungen geben. Also sowohl AC als auch DC. Gerade bei AC gäbe es auch noch viele Möglichkeiten der Optimierung des outputs bezüglich Installationsaufwand und Blockade, Sobald mal EVs wirklich die Straßen füllen. Warum keine (natürlich geschickt plazierten) Ladesäulen mit 6-8 Ladepunkten statt zwei? Oder ggf eine Ladesäule mit Intelligenz und HMI und einfachen Satelliten, die nur eine "Steckdose" darstellen. Man kann ja ähnlich eines Parkscheinautomaten auch ein paar Meter zur Autorisierung gehen. Oder gleich ein kombinierter Parkscheinautomat/Ladesäulenterminal.

Trotzdem gäbe es genügend Situationen da würde ich die schnelle DC Ladung bevorzugen. Ich vermute die nächste Generation EVs mit entsprechender Akkutechnik lädt über einen weiten Bereich mit 150kW+. Ich habe früher in der Stadt im Wohngebiet durchaus auch mal 20 Minuten nur einen Parkplatz in der Nähe der Wohnung gesucht und final halb im Halteverbot geparkt. Wenn da dann auch noch ein Ladepunkt sein soll, weil ich zuvor nicht eine Opportunitätsladung geschafft habe? Dann lieber 20 Minuten Schnelllader, im Handy sinnlose Forenposts tippen und ggf einen Kaffee schlürfen.

Und wenn jemand der mit so etwas Geld verdienen muss sagt, dass sich für einen Betreiber viele AC Ladepunkte nicht rechnen (und es auch plausibel erklärt), sollte man es nicht überheblich wegwischen. Ja, da gibt es wie gesagt Potential, aber scheinbar ist AC doch nicht soooo billig
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
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Knecht oder Knappe der AC-Säulen ?

excited_machine
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Reisen im Umland, 300 bis 400 km solln das sein - und wir wollen nicht extra auf die Autobahn fahren, um laden zu können.
Wie sorglos manche Kommunen die aktuelle Ladeszene bewerkstelligt: Man hätte Ladestationen "modern" oder gar "hochmodern".Peinlich, wenn die Kommune in der Web-Präsentation sich noch mit den Sätzchen "in 1 bis 2 Stunden könne man sein keines E-Mobil voll laden", als blauäugig darstellt. Und was bieten sie, AC-Säulen...
Ich will doch nicht Knecht in deren Umfeld sein - wenn, dann sollte im Nahfeld eine DC-150kW Säule stehen.
All die kümmerlichen Argumente gehören in die Jahre 2013/14, da wo TYP2-Säulen rar und manch einer sich mit CEE-blau-rot abgeben mußte oder manch Spar-Profil sich Busse oder Lkws suchen wollte, um Strom zu sparen.
2014:ZOE/I3/iX3

Re: Knecht oder Knappe der AC-Säulen ?

Id3_firstmover
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Ähhhh… magst Du Dein Statement mal sortiert und in einem logischen Zusammenhang abgeben?

Re: Knecht oder Knappe der AC-Säulen ?

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Um was geht es hier ? :kap:
https://e-golf-forum.de/
Grüße aus dem eVW Forum
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