Faustschlag für gezogenes Kabel

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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

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digibär hat geschrieben: Und welches unabhängige Gremium legt bei jeder einzelnen Ladesäule fest, wer den Strom jetzt nötiger braucht?
Das Gremium namens "Anstand und gegenseitige Rücksichtnahme", eigentlich eine Selbstverständlichkeit unter E-Fahrern wie unter Mitbürgern. In letzter Zeit vielleicht nicht so sehr in Mode, funktioniert trotzdem gelegentlich noch.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

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EV_one hat geschrieben: Wie lange darf ich denn auf einem normalen Parkplatz stehen? Es könnte der letzte Parkplatz in der Stadt sein und möglicherweise jemand vorbei kommen, der dringend auf die Toilette muss. Darf ich deswegen auch immer nur die allernötigste Zeit auf dem Parkplatz stehen?
Ersetze "Parkplatz" mit "Ladesäule", dann hast Du's. Bei einem knappen Gut, das von der Allgemeinheit gleichberechtigt genutzt werden darf? Ganz ehrlich: ja. Dann ist die Zeit der Nutzung möglichst kurz zu halten. Frei interpretierbar.

Das grösste Problem bei Allgemeingütern sind die Trittbrettfahrer, die sich zwar ökonomisch-rational (alles mitnehmen bzw. maximal ausreizen), aber nicht im Sinne der Allgemeinheit verhalten. Wenn das jeder tut, gibt es kein Allgemeingut mehr bzw. es ist unsinnig, es zu installieren.

Sollte im Fall von Lade-Infrastruktur schon vorhanden sein, wenn das mit der E-Mobilität noch was werden soll.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

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Hannes1971 hat geschrieben: Beim Supermarkt-Lader dauert das Laden so lange, wie der Einkauf dauert. Nicht mehr und nicht weniger. Genau dafür ist er gemacht.
Einverstanden. Nur dass im Beispiel von @Screemer nicht eingekauft wurde, und er parallel laden wollte. So wie ich ihn verstanden habe, gut sichtbar für die ladende Nicht-Kundschaft ein paar Meter weiter.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

Electrohead
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elektro-nick hat geschrieben:
digibär hat geschrieben: Und welches unabhängige Gremium legt bei jeder einzelnen Ladesäule fest, wer den Strom jetzt nötiger braucht?
Das Gremium namens "Anstand und gegenseitige Rücksichtnahme", eigentlich eine Selbstverständlichkeit unter E-Fahrern wie unter Mitbürgern. In letzter Zeit vielleicht nicht so sehr in Mode, funktioniert trotzdem gelegentlich noch.
Anstand und gegenseite Rücksichtsnahme ist vermutlich die dritte doer vierte Geige, also erstmal ICH, dann mein Auto, dann keine Ahnung und dann alle anderen.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

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Jupp78 hat geschrieben: Nein, tue ich nicht.
Doch, tust Du, indem Du "sein Leben leben" über die Ladenöte von anderen stellst. Dieses erste und zweite Geige gibt es eben nicht, sondern nur ein gleichberechtigtes Interesse.
1. Man schaut dem Auto beim Laden zu, weil man muss. Das ist kein Zustand über den man diskutieren braucht, da wird niemand wirklich länger machen denn nötig.
Genau das ist @Screemer passiert. Hat eben nicht funktioniert und deckt sich auch mit meiner persönlichen Erfahrung, wenn auch nur einmal bisher.
Einer der irgendeine Ladenot vorschiebt, dabei handelt es sich in Wirklichkeit eigentlich nur um einen Geizkragen, der sich alle möglichen Argumente ausdenkt, um an Strom für Lau zu kommen.
Und diese Einstellung spricht leider für sich. Hier bin ich bei @Electrohead, genau wegen sowas sind PHEV bei den anderen E-Fahrern so unbeliebt. Entspricht halt leider dem typischen Bild.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

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Electrohead hat geschrieben: Anstand und gegenseite Rücksichtsnahme ist vermutlich die dritte doer vierte Geige, also erstmal ICH, dann mein Auto, dann keine Ahnung und dann alle anderen.
Exakt, MEIN Auto, MEIN Leben, sollen die anderen doch zusehen... unfassbar.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

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Schon alleine wenn es diese Diskussion gibt erkenn man doch dass es keine echte Not gibt. Man sieht doch immer wieder, dort wo die Not am Größten ist, dort ist auch die Menschlichkeit am Größten. All die Streitereien um das liebe Geld, sein eigen Brot oder Eigentum zeigen eines ganz deutlich: Wohlstand, wäre es eine Not würden die Menschen anders reagieren. Man erkennt es aber auch im Vergleich zu 2013, als die Not wirklich noch gegeben war.
Heute gibt es doch genug Plan B, Plan C, Plan D... wurscht wenn da einer blockiert. Wenn ich das aus der Ferne schon sehe wird durch gestartet, alles andere kostet unterwegs viel zu viel Zeit. Zum Streiten gehören hier also immer zwei.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

Electrohead
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Also gibt es weltweit ja keine Probleme, denn da wo die Not groß ist, helfen sich die menschen -> issue fixed.
Dass die Not nicht mehr wie damals ist als Akkus noch aus Holz waren und nur alle 500km ein AC Lader stand ist klar.
Dafür gibt es heute auch mehr als 5 Elektroautos in Europa.

Warum aht eigentlich Elon mit Tesla eine Strafgebühr am SuC? Ist doch doof.
Wenn die Not da ist machen die leute schon frei und ansonsten soll der Elon sich nicht so haben, ich mach den SuC schon frei, wenn alles andere geklärt ist...
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

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Niemand sagt, dass wenn in der Not geteilt wird, dass es dann für alle reicht. Daher kann man dadurch den issue leider nicht als gefixed ansehen.

Das Problem der wenigen Ladestellen gibt es nicht mehr, die Ladesäulen sind für die gestiegene Anzahl an Fahrzeugen in ausreichendem Maße vorhanden. Nur die Anzahl der kostenfreien Ladestellen wird immer weniger.

Und Dein Tesla Beispiel: Wenn ein Tesla länger steht als ladet, dann hatte er auch keine Not. Er hätte an jeder andern 22kW Ladestation für gutes Geld laden können oder zu Hause. Wenn aber die SUC dazu verwendet werden, weil Kostenfrei, den Wagen täglich einfach mal voll zu machen, ohne Langstrecke, dann nur aus Geiz. Elon hat die SUC nie dazu aufgestellt um im Heimatort zu laden, sondern nur um auf der Langstrecke weiter zu kommen. Tesla hat auch extrem viele Destination Lader aufgestellt und bietet die Wall Box für zu Hause kostenfrei an. Trotzdem stehen die Tesla an den SUC weil für sie kostenfrei.
Unterwegs zwei Teslafahrerer in Not würden ganz anders reagieren, versprochen.
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Re: Faustschlag für gezogenes Kabel

Screemer
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Jupp78 hat geschrieben:
Erst recht nicht bei irgendwelchen Gratisladern! Hier missgönnt der eine Geizkragen es einfach dem anderen.
Du gehst mir mit deinen dauernden Unterstellungen gehörig auf die Nerven. Ich spreche von gegenseitiger Rücksichtnahme und du unterstellst mir Geiz. Das ist genau das Problem an dem die Gesellschaft krankt. Leuten wie dir die auf gegenseitige Rücksichtnahme am liebsten einen großen braunen Haufen setzen.

Ich auf der anderen Seite hätte den der da seit 40 Minuten um das Auto tiegert und dem ich seit dem zusehen Mal gefragt was los ist. Meinen Ladevorgang hätte ich dann unterbrochen im ihm die 5 Minuten zu geben. Das habe ich schon häufig getan und mir ist man dann auch immer freundlich begegnet.

Ich war an dem Tag übrigens auf dem Rückweg aus dem Ahrtal wo ich 5 Tage freiwillig in meinem Urlaub Keller Trümmer beseitigt und Keller ausgeschaufelt habe. Das mach ich weil ich mich um die Gesellschaft soegen mache und nicht nur meine eigenen scheiß Probleme sehe.
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Gegenseitige Empathie. Wenn neben mich einer mit 0% fährt und sag er wurde gern soviel laden damit er zum nächsten hoc an der AB kommt na dann soll er halt machen. Entweder Stöpsel ich danach wieder an oder hab eh schon genug. Er wartet aber auch sicher gern noch 5 Minuten wenn ich ihm freundlich erkläre, dass ich dann genug hab um bis an mein Ziel zu kommen.
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