Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Tom7
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Mecki99 hat geschrieben: Doch, sie hat auch zum Ziel möglicht vielen eine Lademöglichkeit zu bieten indem sie blockieren ohne Laden bestraft.
Nein, es ist einfach nur Beifang. Vergleichbar, aber anders gelagert wie die Blockiergebühr. Auch letztere hat nicht das Ziel möglichst vielen eine Lademöglichkeit zu bieten. Sie dient dazu die Kosten des Anbieters zu senken.

Würde man das Ziel in den Fokus nehmen, möglichst vielen eine Lademöglichkeit zu bieten, dann müsste man den Spagat machen zwischen Praktikabilität und Reglement, das auch der Ladepunkt geräumt werden muss. Macht man in Wien aber nicht, weil BEVs raushalten das Hauptziel ist. Denn wie gesagt, nicht zu laden, weil man nicht sicher ist, ob man rechtzeitig zurück sein kann, ist nicht zielführend für das Ziel, möglichst Vielen eine Lademöglichkeit zu bieten.
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Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Tom7
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Fotowolf hat geschrieben: War jedenfalls eine interessante Erfahrung, wie sehr dieses E-Fahrer unfreundliche System Unterstützung findet.
Darüber staune ich auch. Ich kann verstehen, dass man in Wien noch lieber Verbrenner fährt als BEV. Das System wird garantiert nicht zu mehr E-Mobilität führen.

Es ist ein Rotz und ich will es nicht als Vorbild sehen und auch nicht übertragen sehen. Ich kann verstehen, wenn man Autos aus der Stadt aussperren will, dann soll man das aber bitte konsequent tun und nicht indem man sowas macht.

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Buschfunk
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Ich verstehe dieses Anspruchsdenken nicht, dass irgendwie jeder glaubt, nur weil es dem eigenen Belieben nicht entspricht, dass es sich dann um beschissenes System handelt. Das gilt sowohl für den eAuto-Fahrer der meint, man müsse ihm immer und überall zu seinen favorisierten Konditionen eine Lademöglichkeit bereitstellen, die dann auch alle Eventualitäten abdeckt und genau so für den Verbrennerfahrer, der qua Besitz eines Fahrzeuges das Recht für sich sieht, dass eine Stadt ihm für seinen privaten PKW einen Stellplatz zur Verfügung zu stellen hat.
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Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Hellkeeper
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Wien ist die fünftgrößte Stadt innerhalb der EU und zweitgrößte im deutschsprachigen Raum. Daher ist das Verkehrsaufkommen überhaupt nicht vergleichbar mit Graz, Salzburg etc. Insofern muss man Dauerparker fernhalten. Wer sich noch an die Hotspots der Bezirke ohne dem Parkpickerl erinnert, weiß was ich meine. Oder als während des Lockdowns die Kurzparkzonenregelung komplett aufgehoben wurde. Daher trau ich mich wetten, dass ohne die 15-Minuten-Regelung eine hohe Anzahl der Ladesäulen rundum die Uhr blockiert sein würden. Wahrscheinlich primär mit Plug-in-Hybriden. Warum? Schließlich ist der Parkplatz kostenlos und mit einem Flatratetarif kann man ruhig auch bei 90% für mehrere Stunden laden. Sehr bequem für die Arbeit oder andere Dinge.

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Für mich als Außenstehenden zum Verständnis: Die Wien Energie rechnet doch nach Ladezeit in Minuten ab und nicht nach kWh, oder? Ist der Ladevorgang wirklich so viel billiger als ein normales Parkpickerl, dass sich das rentiert?
Elektro als Daily seit 2017, aktuell Skoda Enyaq 80

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Helfried
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Naja, den Strom brauchst ja sowieso, oder? Insofern ist das Parken gratis, auch wenn der Strom auch etwas kostet.
Man muss natürlich nicht ausgerechnet mit Wien Energie laden. Der eigene Stadtproviderstrom ist doch immer am teuersten, oder?
(Tagsüber, mein ich, weil nachts ist Wien Energie super günstig).

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Ladesäule: 4,50€ / h, Kurzparken 2,50€ /h. Daher bleiben "nur" 2€/h für den Ladestrom, aber: man darf so lange stehen wie man lädt, an der Kurzparkzon (ganz Wien) darf man je nach Bezirk nur zwei bis drei Stunden stehen, dann drohen auch 55€ Strafe.

So wirklich gut ist die Ladestelle aber in der Nacht, da kostet zwischen 22:00 und 8:00 Uhr die Stunde nur 1€, und man darf auch ohne Ladung stehen bleiben.

Aber: es gibt auch Roaming welche in kWh anbietet, oder EnelX welche sehr günstig 100kWh/Monat anbieten.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 150.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

MartinG
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Ich wohne nicht in Wien, finde die Regelung trotzdem sehr gut. Von Verbrennern verparkte Ladepunkte findet man in Wien nahezu nicht, auch in Bezirken mit hohem Parkdruck. Das klappt natürlich nur, wenn die Regeln auch hart kontrolliert werden.

Wie erwähnt kann in der Nacht jeder parken, damit nimmt man weniger Parkfläche aus dem Spiel. Der Strom ist konkurrenzlos günstig, besonders in der Nacht. Auch mit Ad hoc-Laden per Website.

Klar, wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten. Es gibt Use Cases, die gehen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit schief. Verlängern der Parkzeit per App geht leider nur, wenn man die Ladeleistung regeln kann. Deswegen empfindet Wien Energie die Autos von Tesla als durchaus störend...
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Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Fotowolf
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Bei der Suche nach Parkhäusern für diese Diskussion im Bereich Friedhof Wien-Hietzing, habe ich zufällig diese Lademöglichkeit entdeckt und eingetragen:
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -16/74274/
Megane EV60 Techno Dezir-Rot, März 2024 (7.000 km) | ZOE ZE40 Q90 Intens Atacama-Rot, 2017 (123.000 km) | ZOE Intens Q210 2015-2016 (33.500 km)

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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FloB hat geschrieben: Vorhin am Rotebühlhof in Stuttgart den letzten freien Ladeplatz (von 12) ergattert.
Leider wieder einige "Dauerlader" und einen PHEVler mit Lese- oder anderer Schwäche erleben müssen...
20230222_132110.jpg
Park & Control ist doch die Firma die das meist mit automatischer Video- und Kennzeicherfassung macht. Dann dürfte das für den PHEVler ein teurer Parkplatz geworden sein.
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