Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

Jupp78
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eDriveAlex hat geschrieben: Ich denke nicht, das ein Tripple-Charger als Destination charger verwendet wird.
Bis auf die Autobahn sind doch alle anderen im Prinzip Destination Charger. Also außer auf der Raststätte, geht es genau darum. Der Klassiker ist der Triple bei Kaufland oder Lidl. Und natürlich ist das ein Destination Charger und zwar für die Zeit des Einkaufs.
An der Autobahn wirst du dich im Zweifel übrigens nicht mit PHEVs herum schlagen müssen, sondern wenn dann mit anderen E-Autos, die kein CCS oder CHAdeMO haben.
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Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Zum Thema Destination Charger hab ich gestern was bescheuertes gesehen. War mit Junior im Legoland Günzburg. Zwei Typ 2 Anschlüsse mit 22kw. Natürlich schon zu Beginn belegt. So what.
Aber dann kommt das beste, schau ich auf das Schild über der Säule und da steht doch tatsächlich eine zeitliche Begrenzung von 1 Stunde. Hallo? Erwarten die wirklich dass Besucher nach einer Stunde den Park verlassen um umzuparken? Zumal der Parkplatz dann eh meistens schon voll ist. 🤦‍♂️
Wer die Ah nicht ehrt, ist die kWh nicht wert! 🤣
Geladen wird bei jeder Gelegenheit. Egal ob Chademo, Typ2 oder Ladeziegel. 👍

Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

voko
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Jupp78 hat geschrieben: Der Klassiker ist der Triple bei Kaufland oder Lidl. Und natürlich ist das ein Destination Charger und zwar für die Zeit des Einkaufs.
Genau. Ist auch für mich in erster Linie ein Destinationslader. Er wird aber auch als Schnelllader für Durchreisende benutzt, welches von einigen Supermärkten auch akzeptiert wird. Und dies verursacht mMn die Streitereien. Ich denke, die Unterscheidung in lediglich Schnelllader und Destinationslader ist zu wenig.

Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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voko hat geschrieben: Genau. Ist auch für mich in erster Linie ein Destinationslader. Er wird aber auch als Schnelllader für Durchreisende benutzt, welches von einigen Supermärkten auch akzeptiert wird. Und dies verursacht mMn die Streitereien. Ich denke, die Unterscheidung in lediglich Schnelllader und Destinationslader ist zu wenig.
Destination Charger ist, wenn man englisch kann, eine Lademöglichkeit am Zielort. Also dort ist man sehr lange und lädt auch seeehr lange.
Die Tripple-Charger sind nicht als Desination-Charger konzipiert, sondern als Schnellader gebaut. Denn so ein Tripple-Charger kostet annähernd 100.000 Euro bis er steht.
Die sind nicht dazu gedacht, um die Stundenlang durch langsames Laden zu nutzen. Niemand kauft mehrere Stunden bei Lidl oder Kaufland ein.
Ein echter "Desination Charger" hat eine geringe Anschlussleistung und kostet den Betreiber unter 10.000 Euro bis er steht und keine 100.000 Euro.
Ich fand die Zeitbasiert-Abrechnung immer ganz gut, denn so stehen die Schnarchlader nicht Stundenlang an den Schnellladesäulen und blockieren die. Ganz nach den Motto: "Nach mir die Sintflut, jeder hat das Recht zu laden."

Interessant ist Kaufland Pfungstadt.
Dort stehen zwei Triple-Charger und noch mal zusätzlich sechs 22 kW AC Lader.
Aber dann gibt es ganz schlaue, die nutzen den Tripple-Charger mit ihrem Plug-In-Hybriden, der nur 3 kW laden kann, obwohl die "langsamen" 22 kW AC Lader alle frei sind..
Wieder ganz nach dem Motto "Jeder hat das Recht... "
Sollen die, die schnell laden können, doch die langsamen Ladestationen nutzen, die sind ja alle frei...
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Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

Jupp78
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Destination Charger ist, wenn man englisch kann, eine Lademöglichkeit am Zielort. Also dort ist man sehr lange und lädt auch seeehr lange.

Ein echter "Desination Charger" hat eine geringe Anschlussleistung
Ich glaube dein englisch ist etwas eingerostet. Denn die Begrifflichkeit sagt gar nichts darüber wie lange man dort steht oder wie hoch die Anschlussleistung ist.
Es sagt lediglich aus, dass das primäre Ziel nicht das Laden ist, sondern ein anderes ist. Es sagt nur, dass die Ort eine Destination ist. Ist das primäre Ziel einzukaufen, dann ist vollkommen nebensächlich wie lange das dauert oder mit welcher Leistung geladen wird, es bleibt ein Destination-Lader.

Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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eDriveAlex hat geschrieben: Dort stehen zwei Triple-Charger und noch mal zusätzlich sechs 22 kW AC Lader. Aber dann gibt es ganz schlaue, die nutzen den Tripple-Charger mit ihrem Plug-In-Hybriden
Ich glaub ja immer noch, diese Leute sind gar nicht schlau, sondern nur schlecht aufgeklärt. Viele PHEV-Fahrer -vor allem aus der Dienstwagenfraktion- haben keinen blassen Schimmer von der Ladeleistung ihres Autos. Die sehen "Schnellader" und denken, der lädt schnell, da kann ich maximal weit umsonst fahren, und fertig. Wenn sie überhaupt "Steckdose" von "Steckdose" unterscheiden. So gesehen handeln sie im guten Glauben - ohne zu wissen, dass die Ladeleistung der Säule nichts bringt, wenn sie vom Auto nicht abgenommen werden kann.

Nicht jeder ist so tief in der Materie ("Nerdblase") wie wir hier im Forum. Meiner Meinung nach sollten die Verkäufer da in der Pflicht sein, ihre Kunden aufzuschlauen. Aber selbst bei denen fehlt es oft (noch) an elektrobezogenem Grundwissen. Abgesehen davon dass es einige Verkäufer und Kunden schlicht nicht interessiert.
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Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

voko
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Früher (bzw. aktuell nach GE-Wiki Begriffslexikon) wurde ausschließlich Destinationslader (welche langsam laden) und Schnelllader (welche schnell laden) definiert.
Heute gibt es zusätzlich schnellladende Destinationslader (Supermärkte) und langsamladende Schnelllader (22-43 kW AC).
Wobei 100 kW Lader auch schon bei manchen langsamlader sind.

Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

Jupp78
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Destination-Lader finde ich einen guten Begriff, Schnelllader eher nicht.
Aus meiner Sicht ergibt sich der Unterschied klar aus der primären Intention, warum man an dem Ort steht und lädt. Ist diese Intention, dass man da hin wollte, weil man dort einkauft, Freunde besucht, arbeitet oder was auch immer und parallel das Laden mitnimmt, dann ist es Destination-Lader, egal wie schnell der lädt. Fährt man irgendwo ran, um vor allem zu laden, weil die eigentliche Destination woanders ist, dann ist es ein ... ja, was ist es denn? Wie kann man es nennen? Ein Lader um zu laden. Dass man das logischer Weise vornehmlich an Schnellladern tut, ergibt sich aus der Sache. Aber das ist keine zwingende Geschichte. Und dass man sich eine sekundäre Beschäftigung in einem solchen Fall sucht (Handy daddeln, Kaffee trinken, essen gehen oder was auch immer) ändert nichts daran.

Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Moin.

Wir haben nen Kona mit 7,2kW 1P Lader, ne R240 Zoe mit 22kW 3P und nen Twizy. Der Twizy läd halt nur mit 2kW, aber auch an Typ2.
Wenn ich mit dem Zwerg "Langstrecke" fahre und z.b. an einem Mehrfachstandort nur noch ein 43kW Typ2 frei ist lad ich den auch da. Aus dem einfachen Grund, ich komme sonst nicht weiter.
Ähnliches Spiel an den 22kW Doppelsäulen hier im Stadtgebiet. Das sind öffentliche Säulen, und da läd eben wer gerade bedarf hat. Je nach Fahrzeugtyp kann das auch länger dauern.

Re: Kommentieren erlaubt: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Jupp78 hat geschrieben: Destination-Lader finde ich einen guten Begriff, Schnelllader eher nicht.
Aus meiner Sicht ergibt sich der Unterschied klar aus der primären Intention, warum man an dem Ort steht und lädt.
Ich habe alles was während der Fahrt nachgeladen werden muss, für mich "Roadside Charging" genannt. Genau diese Unterscheidung brauchen wir auch, Nicht nur in der Lade-Etikette, sondern auch und vor allem im Angebot. Destination = viele Ladepunkte, kleine Leistung, kostengünstig vs. Roadside = wenig Ladepunkte, hohe Leistung, Kosten zweitrangig.

Wenn wir es eines Tages schaffen, diese Erkenntnis in die Köpfe aller Beteiligten zu bringen, würde sich die Situation wahrscheinlich mittelfristig entspannen. Ich habe heute eher den Eindruck, dass etliche, vor allem kleinere Betreiber, nicht wirklich Ahnung von Ladeleistungen und Nutzungsprofilen haben und einfach die erstbeste "E-Tankstelle" ordern, die ihnen vor die Flinte kommt bzw. in einer zu ungenauen Ausschreibung am günstigsten ist. Und dann passiert sowas:
voko hat geschrieben: Heute gibt es zusätzlich schnellladende Destinationslader (Supermärkte) und langsamladende Schnelllader
Wir hatten das ja in anderen Threads schon diskutiert. Ein einzelner HPC vor einem Freizeitpark ist genauso unsinnig wie mehrere 3,7kW-AC-Boxen an einer Tankstelle. Die Ladeleistung muss sich an der Aufenthaltsdauer orientieren. Das wird aber erst passieren, wenn die Leute, die sowas hinstellen, es auch selbst benutzen. Dann dürfte sich hoffentlich das Angebot in Richtung Vernunft Bedarf verändern.
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