Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Re: Ladesäulenpranger ohne große Diskussion (Falschparker, sonstige Mißstände) aber mit Foto

Rita
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Sahnestückchen hat geschrieben: "Elektrische Reichweite (WLTP kombiniert) 48 km"... blockiert aber fast täglich viele Stunden lang den einzigen Triple-Lader in der Gegend, mit dem ich unseren Zoe mit 22 kW aufladen kan20211217_144344.jpgn. Kann man nichts/etwas dagegen tun?
FESTSTELLEN; WANN ER ÜBLICHERWEISE ANKOMMT::::
und bissl früher dasein.... dann guckt er in die Röhre....
ein Zettel am Auto, daß so ein Verhalten asozial ist wäre auch angemessen

Rita
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Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Ioniq1234
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Auf dem Bild leuchtet die Säule aber blau. Also ist ein Ladevorgang aktiv.

Ein ZE50 ohne CCS würde da auch 2-3h stehen. Ganz zu schweigen von einem alten MS oder .... Wär das dann auch "Pranger"

Es ist nicht normal, dass die Tripple gebremst sind. Trifft zwar auf einige zu aber bei weitem nicht alle. Das liegt aber am Betreiber. Den würde ich hier eher in die Pflicht nehmen. Der PHEV macht nur das, was sein gutes Recht ist. Laden an einer Ladesäule. Wenn er dabei deutlich steht als nötig ist das zwar ärgerlich, aber auf Grund der Beschilderung nicht zu beanstanden.

Warum lädst Du nicht einfach zu Hause im Garten?

Mich ärgert es auch manchmal, wenn ein PHEV stundenlang mit seinen 3,x KW dahinnuckelt. Aber das ist nunmal so. Immer noch besser als wenn er mit Benzin fahren würde.

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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@Ioniq1234 Dass das Photo einen aktiven Ladevorgang abbildet heißt aber nicht, dass das Fahrzeug da wiederholt nicht stundenlang steht und die Säule unnötiger Weise blockiert. Ein Hybrid ist auch in max 1-2 Stunde geladen. Dann sollte er seinen dicken Hintern da weg bewegen und die Säule wieder frei machen - so wie jedes Andere Auto auch.

Und ja, in diesem Fall ist meiner Meinung nach die Beschilderung unzureichend.
Ich finde es generell ein gesellschaftliches Problem, dass alles bis zum Exzess ausgereizt wird, weil "es ist ja erlaubt" - man aber hauptsächlich das eigene Ego ausbreiten will und keinerlei Rücksicht auf Andere nimmt.

Und dann wundert man sich auf der anderen Seite, dass alles bis ins kleinste Detail geregelt und durch Vorschriften festgelegt ist.
Aber offensichtlich scheint es anders ja nicht zu funktionieren, weil bei Sozialverhalten in der Schule alle durchgehend Kreide holen waren.
So was kommt von so was.

SüdSchwabe.
--
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Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Helfried hat geschrieben: Es steht aber etwas von "vielen Stunden täglich" zur Diskussion, nicht von 20 Minuten.
Du hast aber was anderes geschrieben.

Edit: Zitat ergänzt.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Ioniq1234 hat geschrieben: Mich ärgert es auch manchmal, wenn ein PHEV stundenlang mit seinen 3,x KW dahinnuckelt.
.
Ich fahre ein BEV, das ich manchmal auch öffentlich an Typ2-Ladesäulen anschließe und das ebenfalls nur "stundenlang mit seinen 3,x KW dahinnuckelt".
Ist das jetzt verwerflich?
Warum ärgert es Dich dann bei einem PHEV?
.
Aber das ist nunmal so. Immer noch besser als wenn er mit Benzin fahren würde.
.
Eben.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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  • Circo
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Ganz ehrlich:
Auf mich, bislang noch ohne E Auto und ich wäre definitiv bei Anschaffung eines solchen ausschließlich auf öffentliches Laden angewiesen, wirkt dieser Thread extrem abschreckend.
Soviel gegenseitiges Maßregeln und Aufregen und Beobachten, auch noch mit Foto.... Gruselig, sorry.
Da traut man sich ja kaum noch als unbedarfter Neuling, der bestimmt zumindest anfänglich einiges falsch machen wird, an so eine öffentliche Säule.
Renault ZOE Experience R135/Z.E. 50
Fiat 500 L Bj. 1971

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Ioniq1234
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iOnier hat geschrieben: Ich fahre ein BEV, das ich manchmal auch öffentlich an Typ2-Ladesäulen anschließe und das ebenfalls nur "stundenlang mit seinen 3,x KW dahinnuckelt".
Ist das jetzt verwerflich?
Nein dem Fahrer trifft meiner Meinung nach keine Schuld. Aber den Herstellern, die so langsame Ladegeräte einbauen. Hatte früher auch mal ein PHEV (Einstiegsdroge) der hat nur mit 2KW geladen :(

Ich meine bei einem 40k-50k Auto sollte doch ein vernüftiger 3~ Lader drin sein. Und wenn es nur 10A sind. Wären dann immer noch 7,4KW bei 3~. Dann wären die meisten PHEV auch in 90-120min voll. Und diese laden, im Gegensatz zu BEV, öfter von 0 auf 100%.

Und die Ladesäulenbetreiber bzw. die Gemeinden, die immer noch nicht flächendeckend in der Lage sind zweckmäßige Beschilderung aufzustellen. Bei DC 1h und bei AC 3-4h zwischen 6 und 20 Uhr.

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Circo hat geschrieben: Da traut man sich ja kaum noch als unbedarfter Neuling, der bestimmt zumindest anfänglich einiges falsch machen wird, an so eine öffentliche Säule.

@Circo das hier ist kein Lob-Thread, sondern eben ein "Pranger"
Dass sich hier die Leute ständig aufregen ist ja quasi abzusehen.
Hauptärgerniss ist der Verbrenner der den Ladeplatz blockiert oder ein BEV das gar nicht läd, solange man ordentlich parkt und läd ist doch alles gut.
Mach dir da mal keine großen Sorgen. Ich kann nur öffentlich laden und es funktioniert bisher ohne Probleme und keiner hat mich einen Kopf kürzer gemacht.

In meinem Fall wohne ich in einer Kleinstadt mit 8 Ladepunkten innerhalb von wenigen hundert Metern Abstand. (immer paarweise)
Keine der Säulen ist bisher so ausgelastet dass ich ein schlechtes Gewissen bekommen müsste wenn ich nicht sofort nach dem Laden wieder den Platz räume. Ich lade gerade im Winter nicht selten 12-14 Stunden um das Fahrzeug klimatisiert abholen zu können, hier halte ich immer wieder den zweiten Ladepunkt im Auge. So kann ich im Zweifel einfach umparken, damit wieder ein Ladepunkt frei ist. Bisher war das aber erst 1x der Fall. Von den 8 Ladepunkten im Stadtgebiet sind niemals mehr wie 3 zeitgleich in Verwendung, meist eher 0-2. Klar wird das nicht dauerhaft funktionieren, aber solange es klappt nutze ich das auch....
In größeren Städten mit wenigen Säulen sieht sowas auch wieder anders aus, muss man halt individuell schauen und entscheiden.

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

Ioniq1234
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@Circo: So sehe ich das auch. Auch wenn bei uns in der Großstadt die Auslastung deutlich höher ist, findet man noch immer eine freie Säule. Vielleicht nicht gleich die erste aber meist die Zweite. Und wenn nicht, dann wird eben am nächsten Tag geladen.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass jedes Auto mit Stecker laden können soll. Egal ob da noch eine Kurbelwelle mit drin ist oder nicht. Und nicht immer hat man die Möglichkeit das Fahrzeug gleich wegzufahren.

Klar es gibt eine ganze Menge Leute die das ausnutzen und öfter länger parken als nötig. Aber das ist kein PHEV typisches Problem. Egoisten gibt es unabhängig von der Antriebsart überall.

Re: Diskussionsthread zum Ladesäulenpranger

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Ioniq1234 hat geschrieben: Nein dem Fahrer trifft meiner Meinung nach keine Schuld. Aber den Herstellern, die so langsame Ladegeräte einbauen. Hatte früher auch mal ein PHEV (Einstiegsdroge) der hat nur mit 2KW geladen :(
.
Die Philosophie dahinter war bei den BEV halt, dass sie zum schnellen Laden je den CHAdeMO-Anschluss hatten (CCS war erst im Kommen). Das war für eben mal unterwegs / auf Langstrecke auch gut. Und für zu Hause / an Zielorten, wo man sich länger aufhält reicht ein 3,x kW-Lader im Prinzip tatsächlich aus. Sogar und eigentlich sogar gerade für ein Auto mit größerer Reichweite (unseren neuen ioniq 5 laden wir derzeit zu Hause mit 2,8 kW am "Notladekabel", die Installation einer Wallbox steht noch aus). Denn wegen der großen Batterie hat man mehr Reserven, ist nicht oft wirklich in Ladenot. Und was man im Alltag so verfährt, bekommt man auch mit 3,x kW fast immer über Nacht wieder in den Akku.

Blöd halt, dass es quasi keine Destinationslader gibt. Überall werden 22 kW AC aufgestellt, und wenn ich da mit meinem iOn stehe und 3,2 kW nuckle blockiere ich ggfs. einer ZOE das "beschleunigte" Laden mit 22 kW.

Das macht aber die Philosophie dahinter nicht falsch. Die Infrastruktur passt halt nicht dazu. Wir bräuchten viel mehr Destinationslader. Aber das sage ich schon seit ich elektrisch fahre ... auf mich hört ja keiner ;)

Edit: Typo.
Gruß
Werner
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