Fremdes Auto abstecken

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Re: Fremdes Auto abstecken

UliK-51
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Blueskin hat geschrieben: Da stelle ich mir immer "ausgemusterte" (Früh-)Rentner in Hut und Mantel vor, die ihren langweiligen, einsamen Tag irgendwie rumbringen müssen.
Da solltest Du aber mal Deine Vorstellungen neu kalibrieren. :lol:
Hut und Mantel? wenn ich mal so an mir runterschaue:

Kurzärmliges, gesteiftes Hemd mit Schokoladeneisklecker drauf, Hosenträger zu verwaschenen, ganz kurzen Jeans, hellgelbe Socken und Sandalen- nie Zeit für irgendwas, immer im Stress- das Leben ist kurz...

Was es allerdings gibt (nicht bei mir) ist die Rentneruniform. Beige Hose, beige Joppe...
Ioniq28
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Re: Fremdes Auto abstecken

WesterwaldBauer
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Naja, hier am gemecker merkt man es doch ganz klar warum ich mich statt für den BEV für den PHEV entschieden habe.

Ich versuche zwar meist rein elektrisch Unterwegs zu sein, was trotz DC Laden erheblich Zeitaufwändiger ist aber es entschleunigt in manchen dingen und gibt mir durch weniger Stress den ich mir mache mehr Lebensfreude zurück, zu dem suche ich mir ruhigere Strecken für Touren raus und sehe dadurch mehr.

Aber es führt folglich dazu das ich bei Ladenot einfach weiter fahren kann und es mir grade mal egal sein kann. Auch wenn ich mich dann über blockierte Säulen ärgere. Es mich aber bestätigt das in den Ecken wo ich unterwegs bin, es definitiv an Ladesäulen mangelt. Und somit stelle ich den BEV noch etwas hinten an. Wenn dann mal Tesla mal endlich mit den 200kwh Akkus aus dem Quark kommt, dann steige ich auch um auf den BEV.

Denn dann muss ich keine Reichweitenangst, keinen Ladesäulenmangel und Falschparkerstress mehr haben.
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Re: Fremdes Auto abstecken

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Das kann man jetzt aber auch nicht so stehen lassen, zumindest sind meine Erfahrungen ganz andere. Wir fahren 35-40.000km im Jahr mit einer Zoe erster Generation, das heisst mit Reichweiten zwischen 100-130km. Wir sind ständig unterwegs, die letzten Wochenenden z.B. von Potsdam, Leipzig, Harz oder Bayreuth. Die Ladesäulen sind zu 90% unbelegt. Es ist äußerst selten das wir dort mal ein EV/PHEV antreffen.

Zu wenig Säulen gibt es im Moment sicher nicht.

Re: Fremdes Auto abstecken

mobafan
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WesterwaldBauer hat geschrieben: Naja, hier am gemecker merkt man es doch ganz klar warum ich mich statt für den BEV für den PHEV entschieden habe.
...
Aber es führt folglich dazu das ich bei Ladenot einfach weiter fahren kann und es mir grade mal egal sein kann. Auch wenn ich mich dann über blockierte Säulen ärgere. Es mich aber bestätigt das in den Ecken wo ich unterwegs bin, es definitiv an Ladesäulen mangelt.
Und da ist dein Denkfehler. Mit deinem Mini-Akku bist Du auf ganz viele freie und funktionierende Ladesäulen angewiesen, wenn Du elektrisch fahren willst. Mit einem BEV mit 50/60 kWh Akku brauchst Du gar nicht so viele Ladestellen. Also viel weniger Ladenot.
Wenn dann mal Tesla mal endlich mit den 200kwh Akkus aus dem Quark kommt, dann steige ich auch um auf den BEV.
Also hoffentlich nie, denn 200kWh in einem normalen PKW sind unnötig in Sachen Kapazität, Umweltverschmutzung, Gewicht und Preis. Im Schwerlastsektor sieht das natürlich anders aus.
Denn dann muss ich keine Reichweitenangst, keinen Ladesäulenmangel und Falschparkerstress mehr haben.
Dein Auto hat auch jetzt schon einen 150 Liter-Dieseltank, damit Du keine Reichweitenangst und Zapfsäulenmangen für Deine Urlaubsfahrt haben musst, oder?


BTW: Ich fahre auch keinen BEV, sondern PHEV. Das liegt aber daran, dass es vor drei Jahren noch keine vernünftigen und bezahlbaren BEV gab (Kombi, AHK mit mindestens 750kg Zuglast, Reichweite auch im Winter > 300km) und ich den Passat GTE zu einem vernünftigen Kurs bekommen habe. Die Alternativen wären für mich damals nur Diesel oder Benziner gewesen. Heute sieht das anders aus, bzw. wird es in ein paar Wochen anders aussehen. Die kurz vor Markteinführung stehenden, passenden BEV heißen dann zwar immer noch nicht Kombinationslimousine sondern Sports Unit Vehicle, aber haben eine vergleichbare Zuladung und eine AHK, die ihren Namen auch verdient, ohne gleich in den hohen 5-stelligen (oder gar 6-stelligen) Preisbereich zu kommen.
Ab Herbst 2022 verbrennerfreier Haushalt. Sofern VW Liefertermine bis dahin halbwegs im Griff hat...
eGolf vorhanden, der Zweitwagen wird durch ID.4 ersetzt (der dann Erstwagen wird, was aktuell der eGolf ist)

Re: Fremdes Auto abstecken

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In meinen Augen sollte ein BEV vorrangig die Ladestation nutzen können als ein PHEV. Warum? Ein BEV ist auf Strom „angewiesen“, ein PHEV kann genauso gut auch mit Benzin fahren. Grundsätzlich ist es ein immer größer werdendes Dilemma, dass immer mehr PHEV die Ladestationen belegen. Ich weiß, vom Gesetz her sind beide gleichgestellt, in der Praxis ist es aber moralisch gesehen sicherlich nicht in Ordnung.

In unserem Wohnort gibt es seit zwei Monaten einen BMW Hybrid, der ständig eine spezielle, kostenlose Ladesäule zuparkt, weil er in der Nähe wohnt. Auch die maximale Ladedauer von 3 Std. wird zumeist überschritten. Ich habe das mal der Polizei gemeldet, aber scheinbar wurde nichts dagegen unternommen. Er parkt weiterhin die Ladesäulen zu. Soll er das über Nacht machen von mir aus, aber untertags provoziert er schon alle BEV mit dieser Aktion.

Aber nocheinmal: ich würde das Ladekabel deshalb niemals abstecken, solange er lädt. Das tut man einfach nicht.
Mit dem e-Golf seit 22.11.2018 unterwegs 8-)
Ø-Verbrauch: 15,0 kWh/100km

Re: Fremdes Auto abstecken

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Hallo!
ChrKoh hat geschrieben: In meinen Augen sollte ein BEV vorrangig die Ladestation nutzen können als ein PHEV.
Was heißt "vorrangig" für dich? Wenn die Ladesäule frei ist und ich meinen PHEV anhänge, soll ich deiner Meinung nach im Auto sitzen bleiben und warten, ob vielleicht ein BEV-Fahrer kommt, dem ich sofort Platz mache?

ChrKoh hat geschrieben: Ein BEV ist auf Strom „angewiesen“, ein PHEV kann genauso gut auch mit Benzin fahren.
Da kauft man sich einen PHEV, damit man auch emissionsfrei unterwegs sein kann, und dann kommen die "E-Kollegen" und sagen "Verstinkt die Umgebung!" :roll:

Aber ich schlage vor, dass du dir erst einmal den viele Seiten langen Murmeltier-Thread durchliest und dann dort weiter machst.

Hier geht (ginge) es nach wie vor ums Abstecken von fremden Autos.



Roland
Volvo XC40 T5 Recharge PHEV (seit 07.2020)

Re: Fremdes Auto abstecken

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ChrKoh hat geschrieben: In unserem Wohnort gibt es seit zwei Monaten einen BMW Hybrid, der ständig eine spezielle, kostenlose Ladesäule zuparkt, weil er in der Nähe wohnt. Auch die maximale Ladedauer von 3 Std. wird zumeist überschritten. Ich habe das mal der Polizei gemeldet, aber scheinbar wurde nichts dagegen unternommen. Er parkt weiterhin die Ladesäulen zu. Soll er das über Nacht machen von mir aus, aber untertags provoziert er schon alle BEV mit dieser Aktion.
Stell dich an diese Ladestation, wenn der BMW Hybrid weggefahren ist, steck den Stecker, bleibe lange dort stehen, und lege ein großes Schild hinter die Windschutzscheibe: "Lieber BMW Hybrid Fahrer, bitte nicht ärgern, wenn ich hier lange stehe und andere nicht laden können. Denn ich bin nicht der einzige, der dies so macht. Mit elektrisch geladenen Grüßen"

Re: Fremdes Auto abstecken

UliK-51
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ChrKoh hat geschrieben: In meinen Augen sollte ein BEV vorrangig die Ladestation nutzen können als ein PHEV. Warum? Ein BEV ist auf Strom „angewiesen“, ein PHEV kann genauso gut auch mit Benzin fahren. Grundsätzlich ist es ein immer größer werdendes Dilemma, dass immer mehr PHEV die Ladestationen belegen. Ich weiß, vom Gesetz her sind beide gleichgestellt, in der Praxis ist es aber moralisch gesehen sicherlich nicht in Ordnung.
Ich halte es verfehlt, hier mit Moral zu argumentieren. Wenn diese PHEVs das dürfen, dann ist es eben so, genau wie mit dem E Kennzeichen für diese Fahrzeuge.
Moral? Hier dürfen nur Katholiken, die wirklich das kirchliche Keuschheitsgebot beachten, ihr Auto laden... :twisted:
Ioniq28
Der Mensch. Die Krone der Schöpfung, des Denkens nicht fähig, zum handeln geboren.

Re: Fremdes Auto abstecken

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Ich finde auch, wer laden will, soll laden. Früher oder so später werden die Betreiber eine zeitbasierte Komponente einrechnen, dann reguliert sich das schon von alleine.

Beim Vorreiter Norwegen hat sich das genau so eingespielt.

Re: Fremdes Auto abstecken

Naheris
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Also im Vergleich zu meinem PHEV Passat GTE lade ich mit den BEV danach viel seltener. Ich war mit dem PHEV sehr viel mehr auf die Ladung angewiesen als mit dem BEV. Im Winter konnte ich (Landbewohner) noch nicht mal eine große Einkaufstour machen ohne entweder die Lebenserhaltung (Heizung) zu deaktivieren oder zwischenzuladen.

Zudem frage ich mich, wo es all diese AC-Ladesäulen mit nur einem Steckplatz gibt, die alle diese bösen PHEV ganz alleine dauerhaft belegen können. Ich kenne immer nur AC-Säulen mit zwei Steckern. Und da sollte ein PHEV doch dran laden dürfen. Oder soll er jetzt beide Stecker freihalten, weil vielleicht zwei BEV kommen, die ihre Ladeplanung nicht auf die Reihe gekriegt haben und nun ohne just genau diese AC-Stecker liegenbleiben werden?

Es könnte eigentlich ganz einfach sein: wer zuerst kommt lädt zuerst, und so lange bis man voll ist.

Abstecken nur wenn das Auto eh nicht (mehr) lädt. Ansonsten gar nicht mal darüber anfangen nachzudenken, ob der andere die letzten kWh auch noch braucht oder nicht. Das kann man nicht wissen.
Heute: Taycan / Gestern: ID.4, e-Tron 55, Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, e-Golf 300, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60 PHEV, V60, XC60, LS, IS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf II.
Fan von: Volvo, Lexus.
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