So wird das nichts mit der E-Mobilität

Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

skippa
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Karlsson hat geschrieben:
skippa hat geschrieben: dann gehörst Du zu den wenigen für die ein derzeitiges e-Auto schlicht nicht geeignet ist.
Stimmt doch gar nicht, das ist mit einem Model 3 hinreichend abbildbar.
Jetzt muss das halt noch in meine Preisregion kommen. Vorzugsweise als Kombi. Oder wenigstens familientauglich und nicht SUV.
Moin,

daher schrieb ich auch derzeitiges e-Auto. Zur Zeit zu Teuer für Dich, kein Kombi für Dich. Kein Familienauto ohne SUV-Gene.

skippa
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Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

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benwei hat geschrieben: Karlsson, es war die Deutung der Aussagen, dass du einerseits 1.300 km als problemlos schaffbar betrachtest, andererseits aber sagst, nach 12 Stunden müsse man mal ankommen.
Ich habe nicht geschrieben, ob das problemlos war oder nicht (dazu habe ich keine Aussage gemacht), die Aussage war, dass ich das gefahren bin.
Es ist in dem Fall jetzt nicht so dramatisch, aber schiebe mir bitte trotzdem keine Aussagen unter.
skippa hat geschrieben: daher schrieb ich auch derzeitiges e-Auto. Zur Zeit zu Teuer für Dich, kein Kombi für Dich. Kein Familienauto ohne SUV-Gene.
Also wenn Du jetzt auf Krampf so eine Aussage machen möchtest, dann muss Du da aber schon noch ein bisschen mehr differenzieren.
Wenn ich jetzt einen Erstwagen kaufen müsste, würde ich tatsächlich über nen E-Niro nachdenken. Der kommt zwar nicht an das Model 3 ran, aber auch mit dem würde ich grundsätzlich auch solche Langstrecken fahren.
Jupp78 hat geschrieben: 100km im Alltag gehört für die meisten Autofahrer nicht zum alltäglichen Umgang. Ist so!
Doch, das ist für 95% der Autofahrer überhaupt nichts besonderes. Heißt nicht, dass es täglich vorkommt, aber ungewöhnlich ist es auch nicht und PHEV werden dem oft nicht gerecht.
Lass doch das Schöngerede. Im anderen Thread hattest Du schon so einen guten Ansatz gefunden.
Jupp78 hat geschrieben: Ich wollte nur aussagen, dass bei mir (nur bei mir) die Grenze bei ca. 600km liegt, damit der Rest des Tages noch vernünftig verbracht und genossen werden kann.
Solltest Du da nicht lieber über ein BEV nachdenken?
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

Max871
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Mikehammer hat geschrieben: Ich bin mal 900 km am Stück durchgebrettert, von Freiberg (Sachsen) bis in Ostslovakei... fast alles damals noch Landstraße
aber da war ich 25 und danach völlig gerädert.
Und dann noch mal 1300 km zu zweit an einem Tag... da ging es uns beiden auch nicht besonder gut danach.

Das waren in 35 Jahren Führerschein meine einzigen Touren, die mit dem Ioniq so nicht möglich gewesen wären.

War für mich irgendwie kein Argument mehr :-)
Yepp, um 03:00 Uhr früh in Bordeaux losgefahren, am Nachmittag in Monte, dann die Überlegung, sollen wir nochmal in Italien wo zelten? Näh, fahren wir heim. Wenn ich dran denke, wie sich mein Hintern so in der Po-Ebene (lachen erlaubt) angefühlt hat, dann krieg ich heute noch Kreuzweh. Mit Fahrerwechsel und allem drum und dran, aber ich konnte einfach nicht mehr sitzen. Jessas, um halb eins früh waren wir dann zuhause. Das mach ich nicht mehr.
Grüsse und gute Gedanken, Max

Renault Zoe R110 40kW, CCS, NRGkick 32A+Connect, 10,5 kWp PV und ein C4 Diesel

Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

ubit
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Es gibt da eine Studie die genau das untersucht: Wie häufig werden welche Strecken gefahren. Leider bezieht sich die Studie wohl auf die USA *g* Demnach steigt bei PHEVs über 80 km e-Reichweite der Nutzen nicht mehr signifikant.

Ciao, Udo
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Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

Jupp78
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Karlsson hat geschrieben: Doch, das ist für 95% der Autofahrer überhaupt nichts besonderes. Heißt nicht, dass es täglich vorkommt, aber ungewöhnlich ist es auch nicht und PHEV werden dem oft nicht gerecht.
Diese 95% müssten erst bewiesen werden. Ich denke es ist deutlich weniger.
Ich habe meinen PHEV jetzt seit 5 Monaten und bin nicht einmal 100km gefahren (allerdings etliche Male 150km aufwärts ... coronabedingt allerdings nicht so oft wie sonst). Ich habe auch einfach kein Ziel in 100km Entfernung. Wenn es nicht die Arbeit ist, was sollen das für Ziele sein, die 95% der Autofahrer in 100km Entfernung so oft ansteuern?
Karlsson hat geschrieben: Solltest Du da nicht lieber über ein BEV nachdenken?
Warum?
Die ca. 600km fahre ich in der Tat so etliche mal im Jahr. Mit einem M3 LR wären das 2 Ladestopps, das ist mir das Geld aber nicht wert und alle anderen liegen bei 3 Ladestopps aufwärts. Dabei habe ich ja schon gesagt, dass nicht nur die Kilometer ein Faktor sind, sondern auch die Zeit. Alles was über 7h Stunden geht belastet. Und 7h sind es dann schon, wenn alles wirklich gut läuft. Daher: Nein Danke!
ubit hat geschrieben: Es gibt da eine Studie die genau das untersucht: Wie häufig werden welche Strecken gefahren. Leider bezieht sich die Studie wohl auf die USA *g* Demnach steigt bei PHEVs über 80 km e-Reichweite der Nutzen nicht mehr signifikant.
Richtig und in den USA sind die mittleren Wege sogar klar länger als in Zentraleuropa. Daher werden es bei uns eher die 50km sein.

Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

Silberreiher
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Ist immer wieder ineterressant zu lesen, wie auf x Seieten x mal über das Thema der täglichen Strecke und Reichweite diskutiert wird. Ergebnis......... es gibt keins.

Es ist immer eine individuelle Sache. Ich fahre so ca. 60 km täglich (ohne Ausflüge usw.) Meine Frau fährt so ca. 15 km täglich. Mein Sohn liegt bei ca 25 km täglich. Dieses Verallgemeinern bringt gar nichts. Ich hatte erst auch über ein PHEV nachgedacht, jedoch reichten die reinen elektrischen Reichweiten für meine täglichen Fahrten nicht aus. Also alles über den Haufen geworfen, eine Analyse der Fahrprofile gemacht und mich für meinen Ioniq entschieden.

Es kann nur was mit der E-Mobilität etws werden, wenn jeder sich mal nur ein paar Gedanken macht, wie und wo er fährt. Mein 28iger Ioniq reicht und habe ihn nach Preis-/Leistungsverhältnis gewählt. Meine Frau bekommt, sofern der jemals geliefert wird, eine Seat MII electric.

Geladen wird Zuhause an Schuko, reicht für beide aus und wir wechseln uns dann ab. Alles ganz easy.

Nur eben dieses in die Köpfe der Verbrenner-Fahrer zu kriegen, da liegt das Problem. Die Medien tun ja auch ihr Übriges dazu, dass es kaum was wird mit der Elektromobilität. Sucht mal auf Youtube nach einem Bericht von Servus TV mit Prof. Indra, da sträuben sich einem die Haare.
Hyundai Ioniq Classic Style
Seat MII electric

Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

GenXRoad
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@Silberreiher, gites statement, ich habe nur ~ 20km/tag für mich reicht ein PHEV weshalb ich mir damals einen gekauft habe, man brauch beim PHEV halt echt disziplin was das laden angeht.

Habe auf 30tkm jetzt noch keine 3500km mit benzin verfahren, ich habs aber schon irgendwie leid jeden abend an die ladesäule zu müssen, daher jetzt den ID.3 damit ich das tägliche auf 1x/Woche? evtl. weniger reduzieren kann
VW ID.3 1St - Line 3 - Bestellt 26.06.2020 - Mangangrau Metallic - 1St Mover Club

Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

psm-freak
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Vielleicht kommt der Ford Nucleon irgendwann (in einer zeitgemäßen Variante) ja doch noch auf den Markt 8-)
(Oder irgend ein anderes BEV mit nuklearem REX)

Die 8000km Reichweite sollten dann selbst für Karlsson ausreichen
Ioniq 28 Style

Re: So wird das nichts mit der E-Mobilität

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Hallo!

Gasturbine als REX konfiguriert könnte deren Ineffizienz im Auto (Chrysler Turbine Car) auch entgegen wirken!
Und Pflanzenöl als Treibstoff wäre auch für Öko-Freaks ein Argument! :twisted:

SCNR!


Roland
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So wird das nichts mit der E-Mobilität

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morgen habe ich eine 580km Strecke nach McPomm. 1. und einziger Halt nach 380km. Dann 30min Laden und weiter bis zum Ziel.
Gesamtfahrzeit von ABRP 5h35min.
Wird wegen der Mitreisenden eher 6h werden.


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