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Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Do 12. Dez 2019, 22:45
von Lemma
Hallo,

Ich bin erst seit dem Sommer dieses Jahres dabei, kann zuhause laden, und habe den Ioniq 28.
Beruflich oder privat bin ich auch auf längeren Strecken unterwegs, das heißt so bis 500 km.
Bis jetzt hat das mit dem Ioniq auch wunderbar funktioniert.

Ich habe bis jetzt eigentlich nie jemand an den Schnelladern an der Autobahn getroffen, es war immer ziemlich leer und ich konnte immer erfolgreich laden.

Allerdings habe ich mich auch immer gefragt, wie rentabel diese Ladesäulen sein könnten, eigentlich garnicht, die Betreiber würden ohne Subventionen nur drauflegen, oder ?

Unsere Bundesregierung ist ja dafür bekannt Subventionen von heute auf morgen auf Eis zu legen, die wenigen E-Auto Fahrer wären ja egal.

Angenommen ein Trump wird hier gewählt, E-Strategie geändert, Subventionen abgeschafft, dann haben wir alle nurnoch Stadtautos.

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Do 12. Dez 2019, 23:13
von nr.21
es wird ja nur der Bau der Säulen subventioniert. Das Abbauen würde ja auch wieder Geld kosten. Da hab ich keine Sorge.
Und für Trump sind wir auch noch nicht reif, auch wenn es sich in manchem Forum schon so anhört..

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Do 12. Dez 2019, 23:14
von p.hase
die säulen wurden ja nicht aufgebaut um langfristig geld damit zu verdienen. sie wurden gebaut als einmalgeschäft. je weniger geladen wird desto weniger geht kaputt. die standbykosten tragen die gemeinden. frag mal baienfurt!

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Do 12. Dez 2019, 23:22
von enabler
p.hase hat geschrieben:
Do 12. Dez 2019, 23:14
die säulen wurden ja nicht aufgebaut um langfristig geld damit zu verdienen. sie wurden gebaut als einmalgeschäft. je weniger geladen wird desto weniger geht kaputt. die standbykosten tragen die gemeinden. frag mal baienfurt!
Das ist ein Tick von Dir, oder?

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Do 12. Dez 2019, 23:34
von Lemma
nr.21 hat geschrieben:
Do 12. Dez 2019, 23:13
es wird ja nur der Bau der Säulen subventioniert. Das Abbauen würde ja auch wieder Geld kosten. Da hab ich keine Sorge.
...
So zuverlässig wie die Geräte laufen ist da leider ein hoher Serviceaufwand nötig, daher geht auch der Bestand verloren.

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Do 12. Dez 2019, 23:48
von Lemma
Worauf ich eigentlich hinaus will, E-Ladungen für Kfz ist für private Unternehmen ohne Förderungen absolut uninteressant.
Der einzige Grund warum Ladestationen entstehen ist politischer Natur.
Früher war und ist es noch heute bedingt rentabel Treibstoffe an Tankstellen zu verkaufen, niemand hat ein Diesel Zapfhahn zuhause.
E-Auto Fahrer sind daher eigentlich der politischen Willkür ausgeliefert und nicht dem freien Markt.

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 01:11
von Köln Bonner
Daher sind auch die vertikal integrierten Anbieter besser gestellt (Ionity, Tesla). Da die Autohersteller nur Elektroautos verkaufen, wenn die Infrastruktur gut ist, sind sie quasi gezwungen, Ladestationen aufzubauen, wenn sie Elektroautos verkaufen wollen/müssen.

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 09:13
von backblech
enabler hat geschrieben:
Do 12. Dez 2019, 23:22
p.hase hat geschrieben:
Do 12. Dez 2019, 23:14
die säulen wurden ja nicht aufgebaut um langfristig geld damit zu verdienen. sie wurden gebaut als einmalgeschäft. je weniger geladen wird desto weniger geht kaputt. die standbykosten tragen die gemeinden. frag mal baienfurt!
Das ist ein Tick von Dir, oder?
Nein, dieses Mal übertreibt er nicht. Ist in unserer Gemeinde das Gleiche. Die EnBW ist keine wohltätiger Ökomobilitätsverein, da geht es nur ums Geld.

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 09:24
von SüdSchwabe
backblech hat geschrieben:
Fr 13. Dez 2019, 09:13
Nein, dieses Mal übertreibt er nicht. Ist in unserer Gemeinde das Gleiche. Die EnBW ist keine wohltätiger Ökomobilitätsverein, da geht es nur ums Geld.
Die Frage ist nur, wie dämlich man in Baienfurt sein konnte, sich die Standby-Kosten an's Bein nageln zu lassen. Dummheit gehört bestraft.

SüdSchwabe.

Re: Zukunft der Ladesäulen vorallem der Schnellader

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 09:36
von p.hase
der förderwahnsinn ist noch nicht ausgereizt. siehe jetzt bau von batteriemilliarden. der verband baden-württembergischer bürgermeister beschwert sich schon, daß zu viele newbies und quereinsteiger bürgermeister werden wollen. kein wunder. rezession in vollem gange, sichereres dächle zum unterstehen, ruhige kugel, fördergeldköderbarer gemeinderat und recht schnell 5-stelliges gehalt. on top KOSTENLOSE fotos und pressebericht in den tageszeitungen a) beim beschluß der säule und b) bei fertigstellung der säule und c) beim erwerb des e-autos für den bürgermeister mit stecker in der hand. der schnellladerwildwuchs entspringt zu 80% dem förderwahnsinn. nur etwa 20% sind nach bedarf geplant. die zukunft der schnelllader ist schmutzig. genauso wie ein kaugummiautomat der 60er jahre. stark genutzte schnelllader wird man pflegen, die sind MIR auch am liebsten, die die im abseits stehen wird man irgendwann versetzen MÜSSEN, wenn die ersten auf wiedervorlage im gemeinderat aufschlagen und die kosten vom kämmerer erläutert werden. denn dann fahren 90% der gemeinderäte immer noch verbrenner.